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Oli und der Wohnpark
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Autor
Thema: Oli und der Wohnpark (Gelesen 999 mal)
JustNow2
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Beiträge: 579
Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #18 am:
Januar 17, 2008, 11:37:16 »
...... sind statistisch gesehen genug angehende Freunde dabei
Klar!
Davon bin ich sogar überzeugt.
Mir geht´s ja nicht darum, die mit Sicherheit auch positiven Seiten einer "Urbanisation" wegzudiskutieren.
Wollte lediglich die Euphorie wegen der - an die zukünftige Nachbarschaft geknüpften - Erwartungen ein wenig dämpfen, weil auch die sorgfältigste Auswahl keine, mit eigenen Erwartungen parallel verlaufende Entwicklung garantiert.
Ich hatte eben den Eindruck, dass Du an der Schraube drehen und Unwägbarkeiten kalkulierbar(er) machen wolltest.
Deshalb meine Realismus-Predigt.
JustNow
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Don Holiday
Gast
Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #17 am:
Januar 17, 2008, 08:42:50 »
Hey,
als Beispiel einer funktionierenden Nachbarschaft habe ich mein Gaesschen in Berlin vor Augen: Zwoelf Haeuser. Alle im gleichen Alter plus/minus 8 Jahre.
Alle hatten schulpflichtige Kinder. Alle waren finanziell und sozial in der Mittelschicht angesiedelt. Durch Herkunft, Bildung und Hintergrund gab es viele gemeinsame Interessen.
Es fing sehr schnell mit gemeinsamen Kinobesuchen (maximal einmal monatlich) an, ging ueber Grillfeten bis zu den Geburtstagsfeiern, bei denen man sich traf.
Trotzdem war es keine Wohngemeinschaft. Nur eine wunderschoene Nachbarschaft. Mit einem ging ich allabends mit unseren Hunden spazieren. Ein anderer nahm mich in seinen Handballverein mit, ein dritter zum Tischtennis.
Als wir dann nach Spanien zogen, hat die Haelfte der Frauen geheult und ich sagte (was ich auch meinte), dass ich am Liebsten meine Nachbarn mitnehmen wuerde. Dass das einzige, was mir in Spanien fehlen wuerde, diese Nachbarn sein. Nun, zum Glueck fand ich ueberall nette Nachbarn.
Natuerlich war es so, dass nicht alle Nachbarn gleichermassen mitmachten. Aber bei zwoelf Haeusern (wie in Berlin) sind statistisch gesehen genug angehende Freunde dabei.
Don
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JustNow2
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Beiträge: 579
Re: Oli und der Wohnpark
«
Antwort #16 am:
Januar 17, 2008, 07:39:45 »
Don,
ich glaub, Dich zu verstehen!
Ständig die Weichen zu stellen und letztlich doch keine Ruhe zu finden, um auch mal die sinnbildlichen Früchte (Kirschen in Deinem Falle) zu ernten, hat was Ernüchterndes .... und lässt das Bedürfnis nach Dauerhaftem entstehen.
Auch mir hat es - die Hälfte meines Lebens - an Ruhe gefehlt. Inzwischen regiert nun wenigstens nicht mehr die Hektik.
Nicht weil ich klüger geworden wäre, sondern wegen der Notwendigkeit, eigene Kräfte nun zielgerichteter einzusetzen.
Während ich hier schreibe, hat sich Herbert reingemogelt und ebenfalls Bedenken in Bezug auf die spätere "Eignung" desjenigen angemeldet, der möglicherweise einem ursprünglich handverlesenen Käufer folgt.
Damit tritt er mir (Danke, Herbert!) zur Seite; denn genau so, wollte ich meinen gestrigen Hinweis verstanden wissen, wonach "jede längerfristige Erwartung nur allzu leicht zur Makulatur werden könnte, weil Dein Käufer womöglich schon nach ein zwei Jahren verstirbt, wegzieht ............. etc., etc.".
Als Motivation für eine Weiterveräußerung - durch Deinen Käufer - kämen unendlich viele Gründe in Betracht, die in der ganz normalen Veränderung seiner Lebensumstände (unabhängig von materiellen Überlegungen) liegen könnten.
Gruss JustNow
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aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #15 am:
Januar 17, 2008, 06:22:17 »
Ich würde mehr an die Vermietung der Häuser denken, denn man weiß nie was nach dem ersten Käufer kommt. Danach ist es unmöglich gegen einen ungeigneten Nachfolger etwas zu machen.
HH
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Don Holiday
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Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #14 am:
Januar 17, 2008, 05:43:57 »
Zitat von: JustNow2 am Januar 17, 2008, 03:48:52
Andererseits haben - langfristig angelegte - Ewartungen es an sich, nicht selten einen eigenwilligen Verlauf zu nehmen.
Gruss JustNow
Hallo JustNow,
dadurch wird ja das Leben erst interessant.
Ich kann auch nicht sagen, was in zehn Jahren sein wird. Meine Plaene sind eher mittelfristig angelegt.
Aber eins habe ich voll im Visier:
Ich moechte endlich mal die Kirschen (mein Lieblingsobst) der Kirschbaeume, die ich auf jedem meiner Grundstuecke der letzten 23 Jahre pflanzte, auch selber essen koennen!
Eine Waldkirschbaum hab ich auf meinem Grundstueck gefunden und ein paar Acerola hab ich eingepflanzt. Diesmal wird es klappen!
Mit den Jahren wird man auch ruhiger. Und was die Lage und die Qualitaet der Haeuser anbelangt, ist das auch schwer zu toppen. Also ist die Hoffnung, hier meine Endstation gefunden zu haben, zumindest 50:50.
Don
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oli
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Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #13 am:
Januar 17, 2008, 05:33:53 »
Hallo Don,
ja, die Idee finde ich gut. Fuer mich persoenlich leider zu weit vom Schuss. Wer noch Arbeiten muss und Kinder in die Schule schicken muss, kommt an Asuncion nicht vorbei. Der Sinn meiner 10km-ausserhalb Formel ist: Gruen um mich rum, und trotzdem taeglich schnell in der Stadt.
Fuer Pensionisten ohne Hang zum Stadtleben ist Dein Vorschlag super.
Gruss
oli.
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JustNow2
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Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #12 am:
Januar 17, 2008, 03:48:52 »
es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich traeumen laesst
Hallo Don,
weiss ich doch. Hab auch ein bißchen Opposition gemacht.
Andererseits haben - langfristig angelegte - Ewartungen es an sich, nicht selten einen eigenwilligen Verlauf zu nehmen.
Und so, wie Du es mit der zitierten Schulweisheit hälst, gibt es auch überzeugte Anhänger - nicht mich - von Murphys These (nicht zu Unrecht gar Murphys Law genannt) der man eine verblüffende Nähe zur Realität bescheinigt.
Aber, belassen wir es dabei. Mir ist ja klar,worum es Dir geht.
Die Initialzündung war ja nur der (sinngemäße) Satz, wonach in diesem Falle "Deine Frau entscheidet".
Gruss JustNow
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Don Holiday
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Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #11 am:
Januar 16, 2008, 08:20:08 »
Zitat von: JustNow2 am Januar 16, 2008, 11:56:45
Ich verkaufe nur, wenn meine Frau den Kaeufer akzeptiert
Don,
warum soll das denn?
Deine bisherigen Entscheidungen hattest Du wenigstens rational begründet; nun aber kommst Du mit solchen Mekwürdigkeiten daher...
Hi JustNow,
Natuerlich ist das auch eine "rational" begruendete Entscheidung.
Wollt ich mit dem Wohnpark Geld verdienen wollen, wuerde ich meinen Gewinn aufschlagen und sollte dann aber auch nur nach dem Geldbeutel fragen.
Ich bin an einer netten Nachbarschaft interssiert. Das sollte der Kaeufer auch sein. Und er sollte nicht das Haus kaufen wollen um es zwei Jahre spaeter mit 200% Aufschlag zu verscherbeln. Auch er sollte an einer moeglichst langen netten nachbarschaftlichen Beziehung als Haupterwerbgrund interessiert sein.
Meine Frau hat sich noch nie in einem Menschen getaeuscht.
Ich kann von mir selber sagen, gute Menschenkenntnisse zu haben. Aber meine Frau schlaegt da eher in die Richtung von Tedora.
Deshalb sehe ich die Beratung meiner Frau als rein rational an. Ich habe niemals eine geschaeftliche Entscheidung gegen den Rat meiner Frau getroffen. Und bin damit immer richtig gefahren.
Und, JustNow, ich gehe da konform mit dem daenischen Prinzen, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich traeumen laesst.
Don
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JustNow2
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Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #10 am:
Januar 16, 2008, 01:41:23 »
Aber klar, Espatopy, trau´ ich Dir Überzeugungskraft zu!
Wollte eher sagen, dass - wenn man einer Parzellierung, nebst anschl. Verkaufes näher tritt - es beim Gegenüber vorrangig auf die Brieftasche und dann erst (wenn überhaupt) auf weitergehende Eigenschaften ankommt.
Man beachte die Reihenfolge!!
Aber, im Ernst:
Was sich zählen, messen und wiegen läst, ist real.
Real mag durchaus auch der positive Eindruck sein, den einem ein zukünftiger Nachbar vermittelt.
Aber aufgrund einer Vielzahl möglicher (im voraus nicht kalkulierbarer) Ereignisse, kann schnell mal so einiges auf dem Kopf stehen.
Unter dieser Prämisse fände ich einen Deal bereits dann okay, wenn mir der Kontrahent nicht von vornherein unsympathisch wäre.
Realistischerweise wird man Viel mehr
zunächst
eh nicht erwarten dürfen.
Gruss
JustNow
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Espatopy
Gast
Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #9 am:
Januar 16, 2008, 01:12:23 »
Mensch,JustNow-Du traust mir auch keinerlei
-unumkehrbare-Überzeugungskraft zu,was!?
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JustNow2
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Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #8 am:
Januar 16, 2008, 11:56:45 »
Ich verkaufe nur, wenn meine Frau den Kaeufer akzeptiert
Don,
warum soll das denn?
Deine bisherigen Entscheidungen hattest Du wenigstens rational begründet; nun aber kommst Du mit solchen Mekwürdigkeiten daher.
Nicht nur dass an bewährten Traditionen (dem überkommenen Rollenverhalten also) nicht zu kräftig gerüttelt werden sollte, ist es auch so, dass eine, nach welchen Kriterien auch immer, vonstatten gehende Käufer-Selektion, Dir eh nichts garantiert.
Die grundsätzliche Frage lautet doch nur: Willst Du überhaupt Nachbarn haben, oder bist Du lieber allein auf möglichst weiter Flur!?
Wenn Du Dich - zur Not auch Deine Frau - für die Person eines Käufers entscheide(s)t, kann das eh nur ein, auf den Augenblick abgestelltes, d. h. emotionales Ding sein.
Jede längerfristige Erwartung wird nur allzu leicht Makulatur, weil Dein Käufer womöglich schon nach ein zwei Jahren verstirbt, wegzieht, verkauft, vermietet, alles verwildern lässt, Deinen Strom klaut....... etc.
Auch das ausgedehnteste Palaver mit Deiner Frau wird an solchen Unwägbarkeiten nichts ändern können.
Kurzum:
Kannst ruhigen Gewissens allein entscheiden, denn der Interessent, der sich nicht sogleich schon als Unsympath outet, hat sich allein dadurch als potentieller Käufer qualifiziert.
JustNow
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Espatopy
Gast
Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #7 am:
Januar 16, 2008, 09:50:56 »
Den "Termin" mit Deiner Frau hast Du hiermit
"legitimiert",Don.....in ein paar Wochen sollte
er Realität werden!
Gruss!EspaToPy
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Don Holiday
Gast
Re: Oli und der Wohnpark
«
Antwort #6 am:
Januar 16, 2008, 06:19:48 »
Uebrigens, die Baubeschreibung findet Ihr hier:
http://pylogic.com/forum/index.php?topic=993.0
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aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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Skype: paraguay57
Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #5 am:
Januar 16, 2008, 05:55:11 »
Solche Wohnanlagen kommen immer mehr in Mode. Da gibt es noch viel zu tun.
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Don Holiday
Gast
Re: Oli und der Wohnpark
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Antwort #4 am:
Januar 16, 2008, 05:40:24 »
Im Einzelnen:
Jeweils 10.000qm verkaufe ich. Fertig angelegt mit Haus und Garten. Ein Teil davon – ca 3.000qm - mit einem Haus drauf, ist von einem 1,80m hohen Zaun umgeben. Das ist der private Bereich, auf dem auch der/die Hund/e frei rumlaufen.
Das restliche Land stellt der Kaeufer den anderen Bewohnern zur Verfuegung.
Darauf sind/entstehen Gemeinschaftsanlagen, wie Cincho, Grill, Parks, Spazierwege, Strassen zu den Haeusern, Teiche, Blumenbeete, Obstgaerten, Gemuesegaerten usw. angelegt. Dabei auch die gemeinsame Stromversorgung (geplant ist Drei-Phasen-Strom) und der Brunnen.
Mein Grundstueck hat eine Hoehle, zwei Quellen, ein riesiges Felsplateau. Es weist soviel naturgegebene Schoenheiten auf, dass es geradezu praedestiniert dafuer ist, ein Naturpark fuer Naturliebhaber zu werden/sein.
Der Einzelne erwirbt mit notarieller Urkunde, Eintrag ins Grundbuch und Vermessung die 10.000qm mit Haus.
Und das Beste zum Schluss: Haus, angelegter Garten, Zaeune, Mauern und sonstwas werden zum
Selbstkostenpreis!
verkauft.
(Kein Architekt oder Bauleiter, Vermittler oder Makler verdient auch nur einen Cent!)
Das sind fuer die ersten 10.000qm mit ca 600qm-Haus (ueberdachte Flaeche) und 200qm under air
57.500 EURO
Und nun der Pferdefuss: Ich verkaufe nur, wenn meine Frau den Kaeufer akzeptiert
Don
PS: Falls jemand unbedingt selber bauen will, kein Problem, dann kauft er eben nur das Grundstueck!
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