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Autor Thema: Investoren  (Gelesen 1187 mal)
JustNow2
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« Antwort #23 am: September 14, 2007, 11:07:57 »

Hallo Don,

ich werd mich hüten, irgendwelche Prognosen abzugeben; hab´ schon zu oft schief gelegen.
Das hin- und herhoppeln kostet (heute weiss ich´s) unnötig Geld und Nerven.

Früher hatte ich mich ausgerechnet in Zeiten der Hausse, für einen Überflieger gehalten und nicht wahrhaben wollen, dass in dieser Phase jeder Idiot in den Nebel schiessen und Treffer landen kann.

Heute weiss ich, dass

1). Diversifikation unverzichtbar ist
2). die jew. Indizes sich auf Dauer (!) nicht schlagen lassen, also gekauft werden sollten
3). bei Kursverlusten nicht zu lange gewartet, sondern bei 5-6% Miesen die Reissleine zu ziehen ist.

Mehr braucht´s nicht!

Mag sein, dass in der Kurzfristbetrachtung, die Ergebnisse im direkten Vergleich zu Eintagsfliegen, oder Daytradern, weniger spektakulär sind, aber der Trend bleibt erhalten.

Und erhalten bleibt auch die gesicherte Erkenntnis, dass langfristig (!) nicht mal Fondsmanager den Index schlagen.

Ausserdem:
Erinnere Dich an ein Bonmont des verstorbenen Kostolany: Kaufen, sich hinlegen und schlafen.
Kein Witz! Ist was dran.
Der Faktor Zeit (irgendwann beginnt man natürlich damit zu geizen) wirkt Wunder.

Übrigens:
Guck Dir mal einen so vermeintlich langweiligen Wert, die Deutsche Bank und dann das geschätzte KGV für 2007 an.
Wirst sicher wissen, was dann zu tun ist.

JustNow
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Don Holiday
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« Antwort #22 am: September 14, 2007, 09:20:26 »

Hallo JustNow,

was sagst Du denn zum Dollar und zum Gold?

Unsere vor ein paar Monaten gefuehrte Diskussion ist wieder aktuell.

Ich hab mal nachgedacht und erinnere mich an 1994, als der Dollar bei seinem Tief gegenueber der DM angelangt war. Umgerechnet ca $ 1,45 fuer den (damals noch nicht existierenden) Euro.

Wenn wir jetzt bald auf 1,46 sind, steuern wir auf den von mir vermuteten Kurs von 1,50 zu. Dazu die Immobilienkrise in US - Hubert wird sich in den Hintern beissen, warum er nicht schon vor zwei Jahren verkauft hat und ich koennte mir ein neuerliches Einsteigen in US vorstellen.

Don
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JustNow2
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« Antwort #21 am: September 14, 2007, 08:36:20 »

von Spitzbuben hinterlassene Schulden



Sicher, in DIESER Konstellation ist es für die Betroffenen (Angestellten) besonders schmerzlich.

Und doch hätte der Coup keine Käufer-Ltd. erfordert, da der Betreiber den Laden ja auch rechtzeitig (und darauf liegt die Betonung) an Frau, Freund oder Geschwister hätte verkaufen können, um den gleichen Effekt zu erzielen.

D. h. die Haftungsbeschränkung (unser eigentliches Thema) kommt hier doch gar nicht zum tragen, weil der Betreiber in eigener Sache sogar das Insolvenzverfahren hat einleiten müssen.

Analog zu unserer Diskussion hätte er mit einer Ltd. beginnen, rechtzeitig verkaufen und die Gesellschaft dann als hohle Gans gegen die Wand fahren müssen.

Wäre gleichermaßen verwerflich, aber effizienter gewesen, weil er sich bei gleichem Effekt, die Insolvenz erspart hätte.

Man kann es drehen, wie man will.
Derlei Akteure bewegen sich stets auf dünnem Eis, da es nur der Anzeige eines x -beliebigen Gläubigers bedarf, um die Staatsanwaltschaft wegen Konkursvergehens ermitteln zu lassen.

Wenn sich dabei ergibt, dass zum Zeitpunkt der Transaktion bereits eine Überschuldung vorlag, geht´s vom Zivil- ins Strafrecht über und da tut´s dann richtig weh.

Wichtig ist, dass Gläubiger ihre Passivität aufgeben, denn wenn erst das Strafrecht greift sind viele Pleitiers in Erwartung eines milde(re)n Urteils zum Handstand bereit.

JustNow
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suppedo
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« Antwort #20 am: September 14, 2007, 07:32:09 »

Suppedo,

Was meinst Du übrigens mit der Bemerkung, dass die Allgemeinheit "von Spitzbuben hinterlassene Schulden" zu tragen habe?

JustNow


Ich erwähnte das ja unten schon.

Aktuell aus dem Umfeld:

Eine Unternehmung, keine Gesellschaft, Dienstleister in Fitnessbereich, Geräte geleast, Angestellte, Verbindlichkeiten b . d Bank, etc.

Der laden lief schlecht. Offene Posten bei KV, BG, FA, Lieferanten, Lohn, und private Einlagen/Darlehen der Familie. So gleich dickes Auto für den Inhaber (M-Klasse), dessen Frau (Audi Cabrio), Penthousewohnung etc.  Letzeres eher nebensächlich.

Der Laden ist Pleite. Nun kurz vorher (bzw. eigentlich ja danach) alle Werte übertragen auf eine Ltd. . Die führt den Laden weiter und stellt den ehemiligen Inhaber für 400 Euro im Monat an. GF der LTD Lebenspartnerin.

Da die Geräte geleast sind neue Verträge auf die Ltd. Neues Personal, neue Verträge Ltd. Er selbst beantragt die Verbraucherinsolvenz. Hat nichts mehr. Null Runde und lebt auf Kosten der Frau, die ja wieder Einkommen hat. Ltd.

Und nun zur Allgemeinheit:

Die offenen Lohnzahlungen: Keine Masse, keine Kasse. Die Leute gehen leer aus.

Die offenen SA sprich KV-Beiträge: Keine Masse, keine Kasse.
 
Berufsgenossenschaft: Keine Masse, keine Kasse.

Finanzamt: Keine Masse, keine Kasse.

Faule Kredite: Keine Masse, keine Kasse.

Energielieferant, offene Posten: Keine Masse, keine Kasse.



Ausfälle sind doch bei den Kassen/Banken/Finanzämtern/Berufsgenossenschaften/Strom- +Wärmeerzeugern etc.  schon im Beitrag/Zins einkalkuliert. Die Gemeinschaft trägt also mit ihren Beiträgen die Kosten dieser Abzocker.

Besonders schlimm sind die offenen Gehälter der Angestellten.
Die sehen, der Laden läuft wie vorher. Dieselben Leute. Nur anderer Inhaber. Der letztendlich aber wieder derselbe ist. Will sagen, die Erlöse fliessen in die Tasche derselben Person, die vorher den Laden geführt hat.

Der selbst lebt weiter im Penthouse, das Auto gehört der Ltd, etc. Urlaub Hawaii etc.

Das meine ich damit, dass die Allgemeinheit "von Spitzbuben hinterlassene Schulden" zu tragen habe?

Die Liste liesse sich beliebig verlängern.


ciao 

suppedo
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JustNow2
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« Antwort #19 am: September 13, 2007, 08:29:10 »

Hallo Don,

einen Nerv getroffen insoweit, als ich ein überzeugter Verfechter des zielgerichteten Einsatzes von Körperschaften (nicht nur von Gesellschaften) bin.

Die Vorteile, sich mit der Rechtsform von Unternehmungen zu befassen, habe ich vor langer Zeit als Angestellter vermittelt bekommen und später dann, während meiner Selbständigkeit erfahren, dass die Wahl der "richtigen" Unternehmensform wichtiger sein kann, als kopflose Rackerei.

Mit Sicherheit geht´s mir nicht darum, jemandem die Stange zu halten, der versucht, seine Geschäftspartner über den Umweg der Haftungsbeschränkung zu linken.

Ich möchte einfach deutlich machen, dass der Einsatz von Gesellschaften unverzichtbar ist, um wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erhalten, oder auch zu erlangen.

Damit meine ich  .... unverzichtbar für jeden!

Soweit die Hypothese.

Um nun etwas konkreter zu werden,  lassen sich sehr eingängig Erbangelegenheiten anführen, die per  GmbH / Ltd. / SL  etc. durchaus ihren Schrecken verlieren.

Man muss sich nur mal vorstellen, dassbBspw. Spanien (im Gegensatz zu D.),  kaum steuerIiche Freibeträge kannt; de facto (und nicht nur deshalb) also ein Hochsteuerland ist,  in dem die Erbschaftsteuer in der Spitze bei über 70% liegt.

Ein Skandal natürlich, dem sich aber legel begnen lässt, indem Vermögenswerte (Immobilien) rechtzeitig auf eine Gesellschaft, die im Gegensatz zu natrlichen Personen nie das zeitliche segnet, übertragen werden.

Grunderwerbsteuer fällt unter bestimmten Voraussetzungen (Kapitalerhöhung innerh. der Ges.) keine an.
Ledigl. Notargebhren + 1% Kapitalverkehrsteuern.
Und letzteres erst seit Jan. 2007; bis Ende 2006 war´s gänzlich frei!

Im Grundsatz vielleicht nichts Neues, wohl aber wegweisend dafür, dass die Wahl der (richtigen) Waffen entscheidend sein kann!

Gruss JustNow
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Don Holiday
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« Antwort #18 am: September 13, 2007, 06:58:54 »

Hallo JustNow,

hat man einen Nerv bei Dir getroffen?

Ich kenne auch leider jemanden, der sich mit seiner LTD der Isle of Man aus allem rauswurschtelt. Da er nicht monetaer zu fassen ist wirds aufs Koerperliche rauslaufen (nicht von mir).

Aber des Deutschen liebster Sport ist nunmal das Steuernsparen.

Don
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« Antwort #17 am: September 13, 2007, 06:38:29 »

sorry, wollte nicht das Gegenteil ausdrücken.
Gemeint ist natürlich die beeinträchtigte Geschäftsfähigkeit

JustNow
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« Antwort #16 am: September 13, 2007, 06:32:24 »

Suppedo,

im Gegensatz zu Dir kümmert´s mich wenig, ob jemand durch die Einschaltung einer Ltd. auf die Nase fällt, weil jeder - nur halbwegs Interessierte - wissen MUSS, dass er beim Paktieren mit einer haftungsbeschränkten Gesellschaft immer ohne Netz und doppelten Boden hantiert.

Abgesehen davon:
Müsste sich nicht jeder fragen, was eine Ltd. im deutschsprachigen Raum überhaupt zu suchen hat, bzw. ob als Motor für deren Aktivitäten, in aller Regel nicht akute Geldnot des Betreibers unterstellt werden sollte?

Wer diese Fragen ignoriert, ist entweder beschränkt und/oder handelt fahrlässig.
In beiden Fällen ist seine Geschäftsunfähigkeit beeinträchtigt, d. h. er kommt aus dem Stolpern sowieso nicht mehr heraus. Sei es an dieser, oder irgend einer anderen Stelle.

Was meinst Du übrigens mit der Bemerkung, dass die Allgemeinheit "von Spitzbuben hinterlassene Schulden" zu tragen habe?

JustNow
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JustNow2
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« Antwort #15 am: September 13, 2007, 05:56:56 »

.... hat seine Beteiligungen in Panama-Holdings


Espatopy,

na und?

Panama finanziert sich nicht nur durch den Kanal, sondern bestreitet einen Grossteil seines Budgets durch das Vorhandensein unzähliger Domizilgesellschaften.

Nicht viel ander als die Cayman Islands, Bahamas, Liechtenstein, Isle of Man, Channel Island, Hongkong usw. usw.

Und was griechischen Reedern, Repräsentanten von Staaten der russischen Föderation, aber auch den Nachfolgern der ehem. SED recht war, darf jedem anderen, warum nicht auch einem Herrn Dr. Bock (dessen Website ich übrigens auch höchst fragwürdig finde) doch billig sein.

JustNow
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Espatopy
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« Antwort #14 am: September 13, 2007, 01:09:17 »

Na ja,IMAC ist ja nun auch so ein "besonderer Fall"....
gehört dem "berühmten" "Dr." Manfred Bock...der
mit JOJOBA und Rosaleda/Bockswiese seine
Meriten verdiente.
Er hat alle seine Beteiligungen übrigens in Panama-
Holdings...auch die Mietshäuser in "D"!

Gruss!
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suppedo
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« Antwort #13 am: September 13, 2007, 12:59:03 »

Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht die Ltd. anprangern sondern vielmehr die Spitzbuben, die sich derer bedienen und hier in D eine Spur der Schulden hinterlassen, die die Allgemeinheit zu tragen hat. Während der Spitzbube sich schadlos hält.

Die Bilanzpflicht der Ltd interessiert die doch gar nicht. Natürlich fallen sie auch damit wieder auf die Nase. Ich denke, solche Spezies handeln und denken eher kurzfristig. Man sollte solche Türen schliessen. Ist aber leider nicht machbar und, wie es scheint, politisch auch nicht gewollt.

Ich kenne aus dem Umkreis drei aktuelle Fälle, in den es genau so abläuft, wie unten von mir beschrieben.

Ich schrieb es auch im Zusammenhang mit der imac Seite und deren grandiosen Tipps.


ciao

suppedo
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« Antwort #12 am: September 13, 2007, 09:23:48 »

Suppedo,

in Bausch und Bogen verdammen lassen sich Ltd´s - die im angelsächsichen Sprachraum eine sehr lange Tradition haben - keineswegs.

Die im Verlaufe der letzten Jahre ins Negative umgeschlagene Einstellung zu dieser (der GmbH entsprechenden) Gesellschaftsform ist zurückzuführen auf die schnelle, unbürokratische, vor allem aber billige Gründungsmöglichkeit.

Ein vermeintlich gefundenes Fressen für viele Hasardeure.
Vermeintlich deshalb, weil oft verkannt wird, dass - nach Eintragung - auch die Limited betreut sein will und ihre Publizierungspflicht zu erfüllen hat.

Schliesslich hat die UK-Ltd.  NICHTS  mit einer Offshore-Ges. zu tun.
Ganz im Gegenteil. Der Status der Gesellschaft; auch evtl. Veränderungen der Eigentumsverhältnisse sind jährl. dem Companies-House nachzuweisen. Bilanzerstellung ist  unabdingbar!

Bspw. lassen ich Handelsregister-Details online ohne Probleme abfragen.

An der Transparenz gibt´s folglich nichts zu meckern.
Da ist die span. SL viel fragwürdiger, weil KEIN  Aussenstehender sicher sein kann, etwas über die realen Eigentumsverhältnisse zu erfahren.

Liegt daran, dass Änderungen der Ges.Anteile nicht eingetragen, sondern erforderlichenfalls nur durch Vorlage der Escritura glaubhaft gemacht werden.

Zurück zur UK-Ltd.:
An dieser gibt es nichts auszusetzen; es ist vielmehr ein Vehikel, dass sich in mancherlei Hinsicht (bspw. der Erbregelung) als unkomplizierter Problemlöser anbietet.
Ich selbst habe, als ich vor etlichen Jahren in GB wohnte, eine Ltd. gegründet, die mir stets gute Dienste erwiesen hat und heute als Holding fungiert.

Bin mit der Ltd. nie irgendwo angeeckt. Ganz im Gegenteil!

Und aktuell verschwinden sogar die wesentlichen Unterschiede zur deutschen GmbH, da wir und mitten in einer Reform des Gesellschaftsrechts befinden.

Hürden für die Gründung der GmbH werden noch in diesem Jahr niedergerissen.
Stammkapital künftig Null; lediglich ein geringer Betrag wird NACHTRÄGLICH einzulegen sein.

Zumindest für Habenichtse entfällt künftig das vorherrschende Motiv zur Gründung einer Ltd., was deren Image wohl auch nur gut tun kann.

JustNow
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suppedo
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« Antwort #11 am: September 13, 2007, 05:29:37 »

Tolle Seite. Tolle Tips.  Grin

Klingt ja alles erst einmal wirklich lecker. Von Seriösität leider keine Spur.

Mir ist schon klar, dass viele ihr Geld so verdienen und auch schützen wollen. Ich kenne aber nur wenige, bzw. keinen, der damit langfristig Erfolg hatte.

In D. läuft ja gerade die grosse Ltd. Tour mit England. Hier pleite gegangen, Kredite, Steuern, Soz-Abgaben und anderes in grosser Summe offen. Flugs ne Ltd in England gegründet. Die übernimmt den Laden hier. Der alte GF wird Neuer der Ltd, natürlich zum Kleinstgehalt, damit die Pfändungen der Gläubiger nicht greifen. Das Ganze wird sogar von Anwälten vorgeschlagen und Steuerberatern durch gezogen.

Abgesehen davon, dass Insolvenzverschleppung auch strafbar ist, leben die Herrschaften erst einmal weiter ( bzw. jetzt erst recht) wie die Made im Speck. Die Firma läuft, die Kredite sind via Offenbarungseid getilgt, Offenstände/Einnahmeausfälle bei den Kassen zahlen die kleinen Beitragszahler/Bankkunden/Steuerzahler mit. Den Rest erledigt die Privatinsolvenz des ehemaligen persönlich haftenden GF bzw. GS.

Ich kann da nur staunen und kotzen *sorry*

Wird aber nicht lange gut gehen. Und wer macht mit solchen Leuten noch weitere Geschäfte?


ciao

suppedo


P.S.
Solche oder ähnliche Tipps bekam ich auch mal von einem Privatier und Ex-Immo Händlers in Spanien. Thema Mieteinnahmen steuerfrei ins Ausland. Er warb bei seinen Anzeigen damit. Name dürfte bekannt sein. Muss nicht erwähnt werden.
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JustNow2
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« Antwort #10 am: September 12, 2007, 05:54:16 »

Hallo,

auf 

http://www.imac.com.py/firmengruendung-treuhand.php 

habe ich (im Zusammenhang mit Treuhandgesellschften / Kapitalverwaltung) folgendes gelesen:

Wir empfehlen Ihnen deshalb, eine Treuhandgesellschaft als Aktiengesellschaft hier in Paraguay zu gründen und Ihr Kapital auf ein unter dieser Gesellschaft in Europa gegründetes Bankkonto zu transferieren. Sofern diese Gesellschaft nicht in Paraguay tätig ist, zahlt sie auch keine Steuern. Was außerhalb verdient wird, interessiert den paraguayischen Fiskus nicht. Außerdem sind die paraguayischen Finanzämter -rein technisch und auch personell - garnicht in der Lage, ausländische Finanzämter um Mithilfe von Einkünften ausserhalb Paraguays zu bitten.

Klingt soweit ja ganz nett; wenn da nicht der letzte Satz wäre,in dem e heisst:

"Außerdem sind die paraguayischen Finanzämter - rein technisch und auch personell - garnicht in der Lage ...".

Damit wird sie Seriosität, wie auch der Kern der Aussage in bemerkenswert dilettantischer Weise gekippt, denn wie anders sollte der Nachsatz wohl interpretiert werden wenn nicht als Hinweis darauf, dass "man sich nur so lange sicher wähnen darf wie das Fiananzamt nichts mitkriegt."

Ein grundlegend anderer Sachverhalt natürlich!

Aber, weiss jemand, wie es sich tatsächlich verhält?

JustNow



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Konstrukteur
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« Antwort #9 am: Mai 29, 2007, 07:23:08 »

EU-Kommissar auf Südamerika-Tour: Ende des Jahres Wiederaufnahme der Gespräche mit dem Mercosur?
Quelle: http://www.argentinienaktuell.com/newsDetail.php?newsId=2074
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