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Autor Thema: Demut  (Gelesen 552 mal)
Kristina
Gast
« Antwort #3 am: Mai 05, 2007, 12:45:26 »

Hallo suppedo.
Ganz stimmt das nicht, ALLEN geht es nicht gut. Uns vielleicht, Gott sei Dank,obwohl ich nicht reich bin. Doch was ist mit den Haertz Empfaengern und den 1 EU jobs? Selbst viele junge Leute wandern aus, sie sehen in Deutschland keine Zukunft mehr. Und wenn sie ueber 40 sind, aus welchen Gruenden auch immer gekuedigt wurden, finden sie sehr schwer wieder Arbeit, wenn ueberhapt!!  Die sitzen dann zu Hause und zweifeln an sich selbst.  Was bleibt sind Depressionen  und das Gefuehl versagt zu haben, obwohl die Politik dran schuld ist.   Stimmts?
Gruss
Kristina
 
Mir fällt da spontan folgendes ein:

Erkenne das Große im Kleinen
und das Viele im Einen.


Ciao

Suppedo


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suppedo
Gast
« Antwort #2 am: April 23, 2007, 02:19:18 »

ja da hast du vollkommen recht. uns geht es in deutschland sehr gut. das vergesse ich auch immer wieder.

gruss

harry

Mir fällt da spontan folgendes ein:

Erkenne das Große im Kleinen
und das Viele im Einen.


Ciao

Suppedo

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harry
Gast
« Antwort #1 am: April 21, 2007, 08:44:33 »

ja da hast du vollkommen recht. uns geht es in deutschland sehr gut. das vergesse ich auch immer wieder.

gruss

harry
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Don Holiday
Gast
« am: April 21, 2007, 08:39:38 »

Die Reise nach PY hat mich wieder mal (passiert alle paar Jahre) zu Gedankengaengen gefuehrt, die mich fuer mein Leben danken lassen.

Wenn ich in PY viele Leute 10 Stunden und mehr taeglich schuften sah, nur um den eigenen Bauch und die Maeuler der Lieben zu Haus zu fuellen, erkenne ich wieder mal, wie laecherlich doch meine Probleme dagegen sind.

Da kommt dann Demut auf. Waere ich Katholik, wuerde ich ab und an eine Kerze stiften, nur so zum Dank, nicht um etwas zu erbitten. Was sollte ich denn ueberhaupt erbitten? Verglichen mit den Menschen in PY hab ich doch alles. Zumindest alles Materielle.

Dazu noch Gesundheit und ein zufriedenes, erfuelltes Leben.

Wenn dann jemand meint, ich wuerde mir in PY die Scheiben putzen lassen und dann nichts bezahlen, dann liegt er meilenweit mit seiner Meinung ueber mich von meinem tatsaechlichen Ich entfernt.

Brauch ich in PY eine Armbanduhr, die soviel kostet, wie ein Arbeiter in 20 Jahren verdient? Brauch ich ein Auto oder Motorrad, das in PY so unnuetz ist, wie ein Kropf, nur um zu zeigen, was ich hab?

In unserem kleinen Ort in Spanien, wo wir die gluecklichste Zeit unseres Lebens verbrachten, rief einmal ein Nachbar: „Da kommt der reiche Don!“

Ich wollte ihm erklaeren, dass ich nicht reich sei. Aber er meinte gar nicht den materiellen Reichtum, „rico“ hat im Castillano noch eine andere Bedeutung. Zumindest in Spanien. Ob es in Suedamerika die gleiche hat, weiss ich nicht. Ich bin da mehrfach verwirrt worden.

Der reiche Don, ja das bin ich wirklich. Und deshalb die Gedanken ueber die Demut, die alle paar Jahre mal wichtig sind. Je aelter ich werde, desto oefter.

Eigentlich ist das hier ein Beitrag zur Nacht, da er jedoch durch meine Reise entstanden ist, kommt er ins Reisetagebuch. Denn da stand er auch tatsaechlich drin.

Don
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