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Autor Thema: Bundespräsident zu Besuch in PY  (Gelesen 564 mal)
Konstrukteur
Gast
« Antwort #4 am: März 11, 2007, 11:06:44 »

Stand: 11.03.07 11:05

Paraguay: Köhler würdigt Mennoniten

Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea

Asuncion (idea) - Bundespräsident Horst Köhler hat in Paraguay die Arbeit der deutschstämmigen Mennoniten gelobt. Bei einem Bankett mit Staatspräsident Nicandor Duarte Frutos sagte er, die besonderen Beziehungen der Bundesrepublik zu dem lateinamerikanischen Land seien auch durch die deutschen Einwanderer begründet. Sie arbeiteten tatkräftig beim Aufbau der Republik mit. Die Ehefrau des katholischen Staatspräsidenten gehört einer mennonitischen Gemeinde in der Hauptstadt Asuncion an.

http://www.idea.de/index.php?id=719&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=51978&tx_ttnews%5BbackPid%5D=128&cHash=bb311eac7f

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Gast
« Antwort #3 am: März 09, 2007, 04:52:03 »

KEMPEN / GREFRATH / NETTETAL AKTUELL

Pro-Paraguay: Horst Köhler sagt Kempener Initiative Hilfe zu

Der Bundespräsident sagt der Kempener Initiative bei seinem Südamerika-Besuch Hilfe zu. Mit dabei: Der Vorsitzende Hermann Schmitz.
Asunción. Paraguayische Zeitungen haben offenbar Schwierigkeiten mit dem Buchstaben „ö“. So taufen sie den deutschen Bundespräsidenten Host Kohler, Kolher oder auch Koeler.
 
Natürlich ist der Besuch Horst Köhlers in der Hauptstadt Asunción trotzdem von enormer Bedeutung. Die Zeitungen sind jedenfalls voll davon.
 
Davon berichtet der Vorsitzende der Pro-Paraguay-Initiative, Hermann Schmitz, der zusammen mit seiner Gattin Ute hautnah dabei gewesen ist.
 
Denn Gastgeber des Treffens mit dem Bundespräsidenten war Martín Almada, der sich seit geraumer Zeit mit ganzer Kraft für die Belange seines Landes einsetzt und eng mit der Kempener Initiative zusammenarbeitet.

„Deutschland steht an der Seite Paraguays.“Horst Köhler, Bundespräsident

„Es war sehr schön, dabei gewesen zu sein. Vor allem aber freuen wir uns mit Martín Almada, dass seine Arbeit von höchster deutscher Stelle anerkannt und unterstützt wird“, sagt Schmitz.
Im September vergangenen Jahres war Almada, Träger des Alternativen Nobelpreises, erst zu Gast im Rokokosaal des Franziskanerklosters und hatte von seinen bitteren Erfahrungen mit der Stroessner-Diktatur, die das Land von 1954 bis 1989 beherrschte, berichtet.
Die war nun auch Thema beim Treffen mit Horst Köhler im Museum der Erinnerung, der ehemaligen „Técnica“, ein Gebäude in dem zu Zeiten Alfredo Stroessners Regimegegner verhört und gefoltert wurden.
Köhler selbst zeigte sich beeindruckt von den Schilderungen Almadas. Ebenso aufmerksam folgte er den Vorwürfen, die einige Gäste gegenüber der deutschen Außenpolitik zu dieser Zeit erhoben. Im Gästebuch des Museums verspricht er:
 
„Die Aufarbeitung der Vergangenheit ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um den Weg in eine gute Zukunft zu beschreiten. Für diesen Weg steht Deutschland an der Seite Paraguays.“
 
Das wäre eine Unterstützung, von der die Pro-Paraguay-Initiative sowie Almada gar nicht genug bekommen könnten. Denn auch in nächster Zeit stehen zahlreiche Projekte an. Neben den dringlichsten Problem, der Bekämpfung der Dengue-Fieber-Epidemie, steht beispielsweise auch der Bau einer Solaranlage an.
 
Die soll eine Landwirtschaftsschule in Juan de Mena mit Strom versorgen und unter anderem eine kommunale Radiostation ermöglichen, die die ökologischen Praktiken der Einrichtung verbreiten soll. Es wäre die erste mit Sonnenenergie versorgte Schule Paraguays.
 
Kampf gegen das Dengue-Fieber

Epidemie: Das Dengue-Fieber hat in Paraguay mindestens 50 000 Menschen befallen. Am stärksten betroffen ist der Großraum der Hauptstadt Asunción.
Hilfe: Hermann Schmitz von der Pro-Paraguay-Initiative hat bei seiner jüngsten Reise Paracetamol-Tabletten in großen Mengen mit nach Paraguay gebracht. Eine vor Ort begehrte und knappe Medizin.
Ursachen: Das Gesundheitsministerium bekommt die Epidemie nicht in den Griff. Für diese Ausmaße verantwortlich ist laut Schmitz eine Mischung aus Armut, mangelnder Hygiene und Ignoranz bei der Bevölkerung.
Dengue-Fieber: Der Virus wird durch Mosquito-Stiche übertragen. Das Fieber kann besonders für Kleinkinder tödlich sein.

10.03.2007
Von Alexander Esch

Quelle: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=149259

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Gast
« Antwort #2 am: März 09, 2007, 05:34:58 »

Horst Köhler in Paraguay

Der gute Mensch aus Alemania
Von Rüdiger Scheidges

Bundespräsident Horst Köhler besucht mit Paraguay ein Land, das nicht nur von gesellschaftlichen Gefällen geprägt ist, sondern auch als Transitland für Drogen und Geldwäsche gilt. Deshalb möchte jedoch noch lange nicht jeder Köhlers Belehrungen über soziale Verantwortung auch hören.

ASUNCIÓN. Wären die Fenster des Parlamentsgebäudes nicht so industriegrau eingetrübt, hätte man von hier einen ungeschützten Blick auf die Favelas der Hauptstadt. So aber drängen die Glasscheiben die Armenviertel noch ein wenig weiter weg zum träge vorbeifließenden Rio Paraguay. Dabei sind die Hütten nur 50 Meter entfernt. In ihnen drängeln sich Tausende Arme. Unter schütteren Dächern, die wenig von der feuchten Hitze abwehren, vegetieren Klebstoff-Schnüffler dahin.

Durch die Luft schwirrt exquisite Gefahr: Die Mücken der Gattungen Stegomyia aegypti (Gelbfiebermücke) und St. Albopicta (Asiatische Tigermücke) verbreiten das lebensgefährliche Denguefieber. Nach sintflutartigen Regenfällen sind Hunderttausende Menschen im Land betroffen, viele davon in Asunción. Die allermeisten in den Favelas.

Nach Deutschland hatten die Behörden Paraguays hingegen Balsam geschickt: Zwar sei der Notstand ausgerufen, aber bei nur vier Toten gäbe es für Gäste keinen Grund zur Panik! Mitarbeiter karitativer Organisationen raunen hingegen schon von 49 gezählten Todesfällen.
Viel Aufhebens machen die Herrschenden in Asunción nicht um die fatalen Mücken. Auch nicht im Parlament, das wie eine Trutzburg gegen den Terror der Natur und für den Aufbruch in eine verheißungsvolle Moderne voller Auslandsinvestitionen wirken soll. Doch in diesen drei Tagen ist alles ganz anders.

Mit seiner ersten Etappe in Asunción hat Bundespräsident Horst Köhler in dieser Woche seine 13-tägige Lateinamerika-Reise begonnen. Köhler hat die Tour unter das Motto „Unternehmen und soziale Verantwortung“ gestellt. Schon in Kolumbien und Brasilien, den nächsten Etappen seiner Reise, wäre das ein ambitioniertes Thema. Im rückständigen Paraguay wirkt es geradezu explosiv.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Köhler möchte soziale Verbesserungen mit Investitionen belohnen

Und da geht es weiter (Quelle): http://www.handelsblatt.com/news/Politik/International/_pv/_p/200051/_t/ft/_b/1235720/default.aspx/der-gute-mensch-aus-alemania.html

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« Antwort #1 am: März 06, 2007, 01:35:23 »

Folgende Schlagzeilen gibt es momentan in Deutschland, über Paraguay:

Unser Reporter vor Ort
Bundespräsident Köhler in Paraguay angekommen
VON STEFAN REKER
Asuncion (RP). Bundespräsident Horst Köhler hat nicht viel zu bestimmen. Jedenfalls nicht, wenn er auf Staatsbesuch unterwegs ist. Dann hat ihn das diplomatische Protokoll fest im Griff. So lenkt es an diesem Montag und Dienstag fast jeden seiner Schritte in Paraguays Hauptstadt Asuncion.
 
Auf 135 dicht bedruckten Seiten legt das offizielle Besuchs-Programm detailliert fest, was Köhler für zwei Tage in Paraguay zu tun hat. Am Montag um Punkt 8.55 Uhr fährt er vom Hotel zum "Nationalen Pantheon", einem Ehrenmal im Stil des Pariser Invalidendoms mit den Gräbern mehrerer Präsidenten sowie eines unbekannten Soldaten. Um 9.10 Uhr trifft Köhlers Wagenkolonne dort ein, ab dann ist alles penibel geregelt. Eine Kostprobe aus dem Ablaufplan für die nächsten 15 Minuten:
 
"Begrüßung durch den Außenminister der Republik Paraguay, Herrn Rubén Dario Ramirez Lezcano, und den Offizier des militärischen Protokolls der Republik Paraguay, Herrn Oberst José Manuel Cáceres Arslanion / Der Bundespräsident, Frau Köhler, der Außenminister und der Offizier des militärischen Protokolls gehen bis vor die Stufen des Pantheons / Ein Zeremonienmeister kündigt den Beginn der Kranzniederlegung an / Zwei Fahnenträger treten hervor, und zwei Soldaten tragen den Kranz ins Pantheon, der Bundespräsident und die Begleiter folgen / Die Soldaten legen den Kranz nieder, der Bundespräsident tritt vor, ordnet die Schleife, verbeugt sich und verharrt / Ein Trompetensignal ertönt / Schweigeminute / Der Offizier des militärischen Protokolls tritt zum Bundespräsidenten und gibt kurze Erläuterungen zum Pantheon und lädt den Bundespräsidenten ein, sich in das Gästebuch des Pantheon einzutragen / Der Offizier des militärischen Protokolls bedankt sich und begleitet den Bundespräsidenten und Frau Köhler zum Auto." Zitat Ende.
 
Und so geht das weiter, in einem fort. Dabei sind die Programme der Staatsbesuche in Paraguay, Brasilien und Kolumbien zum Verwechseln ähnlich: Kranzniederlegung am jeweiligen Ehrenmal, offizielle Begrüßung durch den gastgebenden Staatspräsidenten mit Abschreiten einer militärischen Ehrenformation und Spielen der Nationalhymnen, Besuche bei den Parlamenten und obersten Gerichten sowie den örtlichen Rathäusern. Dort bekommt Köhler allenthalben einen "Goldenen Schlüssel" überreicht - mal sehen, wie viele er im Laufe dieser Reise sammeln wird.
 
Etwas freier, wenn auch ebenso perfekt protokollarisch vorbereitet, verlaufen das "Sonderprogramm" von Eva Luise Köhler, die mit der "primera dama" Maria Gloria Penayo de Duarte, der First Lady Paraguays, vorwiegend soziale Projekte in den ärmeren Vierteln der Stadt besucht (dazu später mehr).
 
Gefunden (Quelle) bei: http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/politik/ausland/414030

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Apolda
Gast
« am: März 03, 2007, 02:46:44 »

Bundespräsident Horst Köhler und Frau Eva Luise Köhler besuchen auf Einladung S.E. des Präsidenten der Republik Paraguay, Herrn Dr. Oscar Nicanor Duarte Frutos, vom 4. bis 7. März 2007, die Republik Paraguay
http://www.bundespraesident.de/Journalistenservice/Pressemitteilungen-,11107.635671/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm?global.back=/Journalistenservice/-%2C11107%2C0/Pressemitteilungen.htm%3Flink%3Dbpr_liste


Bundespräsident Dr. Horst Köhler und Frau Eva Luise Köhler besuchen Paraguay
http://www.asuncion.diplo.de/Vertretung/asuncion/de/Startseite.html


Katharina Bitz darf mit dem Bundespräsidenten fliegen
http://www.szon.de/lokales/wangen/stadt/200703031099.html


Köhler besucht Südamerika
http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/03/699233.html


Apolda
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