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Dengue-Fieber
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Thema: Dengue-Fieber (Gelesen 3479 mal)
Konstrukteur
Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #48 am:
Juli 25, 2007, 09:20:49 »
Anopheles mischt heimische Mücken-Szene auf
Das wohlig warme Klima hat gleich mehrere Neuzugänge bei den Mücken angelockt: Die Malaria-Mücke Anopheles fühlt sich jetzt auch auf deutschen Wiesen wohl. Und Experten zufolge ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns auch die gefährliche asiatische Tigermücke umschwärmt……
http://www.welt.de/wissenschaft/article1041899/Anopheles_mischt_heimische_Muecken-Szene_auf.html
INFORMATIONEN ZUM DENGUE-FIEBER
Eine wenig bekannte, aber zunehmend verbreitete Viruskrankheit
Wien (bmeia) - Egal ob Sie als AuslandsösterreicherIn in der betroffenen Region leben oder als TouristIn dorthin reisen: Das Dengue-Fieber, eine wenig allgemein-bekannte übertragbare Krankheit, breitet sich aus. In Südostasien zB dürfte sich das Jahr 2007 aufgrund der früh einsetzenden Regenzeit zu einem Rekordjahr für Dengue-Fälle entwickeln. Der Höhepunkt der Infektionen wird für das Ende der Regenzeit in den Monaten August und September erwartet.
Die am stärksten betroffenen Regionen sind die tropischen und subtropischen Zonen in Zentralamerika, Südamerika, Südostasien, Afrika, im Pazifischen Raum und in der Karibik, wo es speziell während oder nach Regenzeiten zu vermehrten Erkrankungen kommen kann.
Dengue-Fieber ist eine Viruserkrankung, die durch den Stich weiblicher Mücken übertragen wird. Brutstätten der Mücken können Ansammlungen von Wasser sein - u.a. auch in Übertöpfen/Untersetzern von Pflanzengefäßen. Im Unterschied zu Malaria erfolgt der Stich der Mückenweibchen meistens am Tag.
Die Symptome treten ca. 2 bis 10 Tage nach dem Stich auf. Typisch sind Fieber und Ausschlag sowie Kopf-, Muskel-, Glieder-, Knochen- und Gelenkschmerzen.
Die Erstinfektion ist meist harmlos – aber nach überstandener Erstinfektion ist eine zweite Infektion schwerwiegend und kann erhebliche medizinische Folgen haben.
Weitere Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend und der Weltgesundheitsorganisation WHO finden Sie auf dem Online-AÖ-Ratgeber -
http://www.aoe-ratgeber.at
- unter "Gesundheit".
Die aktuelle Reisesaison ist auch Anlass, Sie an die über Internet abrufbaren Reisehinweise des Außenministeriums zu allen Ländern der Welt zu erinnern:
http://www.reisehinweise.at
. Gute Reise !
Quelle:
http://www.oe-journal.at/Aktuelles/
!2007/0707/W4/42507bmeia.htm
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Konstrukteur
Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #47 am:
Juli 18, 2007, 08:08:32 »
Dengue-Fieber wird es in deutschen Praxen wohl immer öfter geben
Touristen in Südostasien und Südamerika gefährdet / Erreger breitet sich stark aus
NEU-ISENBURG (ug). Dengue-Fieber wird wohl ein zunehmendes Problem in den Praxen werden, vermutet der Heidelberger Tropenmediziner Dr. Thomas Jaenisch. Denn die Viruserkrankung breitet sich in Südostasien und Lateinamerika rasant aus.
Nach Deutschland wird Dengue-Fieber zunehmend importiert. Zwar wurden im vergangenen Jahr nur 174 Patienten an das Robert-Koch-Institut gemeldet. Doch sei von einer sehr hohen Dunkelziffer auszugehen, sagte Jaenisch. Denn die Krankheit könne leicht mit einer Virusgrippe verwechselt werden.
Die Patienten kommen mit hohem Fieber, Gelenk- und Kopfschmerzen und oft auch Augenmuskelschmerzen in die Praxis. Wenn das Fieber fällt, bekommen viele Patienten einen typischen Hautausschlag, meist an den Beinen: "Kleine, stecknadelkopfgroße Blutungen oder Rötungen, die stark jucken oder brennen", sagte Jaenisch beim 7. Forum Impf- und Reisemedizin in Heidelberg.
Nach seinen Angaben gibt es für Dengue-Fieber zwei sehr gute Ausschlusskriterien:
• Die Inkubationszeit liegt zwischen drei und 14 Tagen, ist aber nie länger.
• Zudem kommt Dengue-Fieber nur in Südostasien und Lateinamerika vor.
Deutsche Touristen bringen die Infektion vor allem aus Thailand, Vietnam, Indonesien und aus Mittel- und Südamerika mit. Liegt ein Dengue-Verdacht vor, gilt es unbedingt, eine Malaria-Erkrankung auszuschließen, so Jaenisch. Denn in den meisten Dengue-Endemiegebieten gibt es auch Malaria.
Mehr Informationen gibt es unter
www.rki.de
, dort "Dengue" in Schnellsuche eingeben!
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/07/18/132a0701.asp?cat=/news
Was WISSEN schafft
Biowaffe im Urlaub
17.07.2007 19:15 Uhr
Rund um den Globus gehen die Menschen derzeit auf die Straße, um gegen einen blutrünstigen Mörder zu protestieren. In Paraguays Hauptstadt Asunción versammelten sich die Verzweifelten vor dem Regierungssitz und hielten Transparente mit dem Konterfei des Bösewichtes hoch. In Karatschi, der größten Stadt Pakistans, forderten Aufgebrachte den Rücktritt der Provinzregierung, weil diese trotz zweistelliger Opferzahlen nichts gegen den Killer unternahm. In Singapur hängt der Steckbrief des Staatsfeindes an jeder Ecke. Besondere Kennzeichen: Klein und schwarz, mit dem Motiv einer weißen Leier auf dem Rücken – die Stechmücke Aedes aegypti ist weltweit auf dem Vormarsch. Mit ihrem Stich verbreitet sie das Dengue-Fieber, eine in den Tropen gefürchtete Infektionskrankheit.
Indonesien zählt dieses Jahr bereits 68.000 Erkrankungen, 748 Menschen starben. Auch Malaysia, Kambodscha und Vietnam melden zehntausende Dengue-Fälle. In Thailand stieg die Zahl der Opfer im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel, sogar das bislang verschonte, kühlere Bergland im Norden ist nicht mehr sicher. Die Ursache der Plage steht aus Sicht der lokalen Presse fest: Die Erderwärmung sei schuld, Hitze und starke Niederschläge hätten zur explosionsartigen Vermehrung der Moskitos geführt – die Klimaangst hat die Entwicklungsländer erreicht.
Das Dengue-Virus ist ein rätselhafter Krankheitserreger. Bei über 90 Prozent der Infizierten löst es nur ein harmloses Fieber aus oder bleibt sogar vollkommen unbemerkt. Nur selten tritt drei bis 14 Tage nach dem Mückenstich das typische „Knochenbrecherfieber“ auf, mit starken Gliederschmerzen und schwerstem Krankheitsgefühl. In Lebensgefahr sind nur wenige Prozent der schwer Erkrankten, bei denen das Fieber einen „hämorrhagischen“ Verlauf nimmt: Die Adern werden undicht, das Blut sickert in die inneren Organe und durch die Schleimhäute, es kommt zu Flüssigkeitsverlust und Schock.
Warum die Dengue-Infektion so unterschiedlich verläuft, und warum Touristen bislang fast nie daran sterben, ist erst seit wenigen Jahren bekannt. Vom Dengue-Virus existieren vier verschiedene Typen, die sich ursprünglich in den Tropenregionen von Südamerika bis zu den Philippinen kaum in die Quere kamen. Die erste Dengue-Infektion eines Menschen verläuft so gut wie immer harmlos und verleiht lebenslange Immunität gegen den betreffenden Virustyp. Gefährlich wird es bei einer zweiten Infektion durch einen anderen Dengue-Typ: Die Krankheit verläuft dann, durch eine Fehlreaktion des Immunsystems, wesentlich schwerer und endet mitunter tödlich. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche. Durch den weltweiten Flugverkehr haben sich inzwischen in vielen Tropenländern mehrere Virustypen eingenistet, schwere Erkrankungen nehmen deshalb unter der einheimischen Bevölkerung zu.
Die Industrienationen haben die Impfstoffentwicklung jahrzehntelang verschlafen, weil Dengue als reines Tropenproblem galt – erforscht wurde das Virus allenfalls als mögliche biologische Waffe. Mit der Beendigung der Biowaffenprogramme Ende der 60er Jahre stellten die führenden Dengue-Labore der USA ihre Arbeit ein – obwohl sich jährlich 50 bis 100 Millionen Menschen mit dem Virus infizieren. Erst seit kurzem sind, dank der Gates Foundation und anderer privater Stiftungen, endlich drei Impfstoffkandidaten in der klinischen Erprobung.
In Mitteleuropa wird sich das Dengue-Fieber, entgegen düsteren Prognosen einiger Fachleute, trotzdem nicht einnisten. Die Überträgermücke Aedes Aegypti brütet auf warmen Wasserpfützen in der Nähe des Menschen. Voraussetzung für Dengue-Epidemien sind deshalb große Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sowie herumliegender Müll, wie er für tropische Großstädte typisch ist. Auch an den aktuellen Ausbrüchen trägt das Klima höchstens eine Teilschuld; viel wichtiger sind das Wachstum und die schlechten Hygienezustände tropischer Metropolen.
Für Touristen wird Dengue dagegen angesichts der vielen Epidemiegebiete immer bedrohlicher. Auch eine Zunahme der gefährlichen Zweitinfektionen ist zu befürchten, weil Billigtarife zu wiederholten Fernreisen animieren. Die Impfstoffentwicklung tut deshalb Not, nicht nur für die Menschen in den Entwicklungsländern.
Der Autor ist Institutsdirektor und Professor für Medizinische Mikrobiologie in Halle. Foto: J. Peyer
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare-Dengue-Virus;art141,2341200
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schuhu45
Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #46 am:
Juli 15, 2007, 10:36:21 »
Dengue wird zum weltweiten Problem
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,494109,00.html
grüße schuhu
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Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #45 am:
Juli 13, 2007, 06:09:59 »
Man solls nicht glauben, trotz Kältewelle Dengue Erkrankungen in Asuncion
Zitat
Asuncion: Wieder mehr Dengue-Erkrankungen. - In mehreren asuncióner Stadtteilen wurden wieder vermehrt Dengue-Erkrankungen gemeldet. Bisher wurden 14 Fälle bestätigt. Wie gestern aus dem Gesundheitsministerium verlautete, existieren in etwa fünf Prozent aller Stadt-Teile immer noch viele Brutstätten der Überträgermücke. Als Ursache wird die mangelnde Beteiligung der Bevölkerung an der Beseitigung der Brutstätten angegeben. Obwohl 18 Menschen bereits an Dengue gestorben sind, fehlt es am hygienischen Bewußtsein unter den Menschen. (uh)
Quelle: RadioZP30
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Konstrukteur
Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #44 am:
Juli 10, 2007, 01:00:21 »
Es ist hier in Asuncion saukalt und keine Mücke zu sehen, trotzdem stelle ich folgenden druckfrischen Artikel ein
Heimtückische Mückenstiche in den Tropen
Wer in die Tropen reist, sollte sich sorgfältig vorbereiten: Prophylaxe hilft nicht immer gegen Malaria. Und das Denguefieber hat sich massiv ausgebreitet.
Ausbreitung von Denguefieber und Malaria
Viren, Bakterien und andere üble Reisebegleiter
Von Isabelle Fleury
Kaum wird es Nacht, fliegen sie einem mit schrillem Ton um die Ohren und nutzen jedes Stückchen nackte Haut, um zuzuschlagen: Stechmücken.
Während es in unseren Breitengraden meist beim lästigen Juckreiz bleibt, kann ein Stich in tropischen Ländern tödliche Folgen haben. Die gefährlichste und häufigste von Mücken übertragene Krankheit ist Malaria. Noch immer sterben pro Jahr weltweit über eine Million Menschen an der Tropenkrankheit. Vor allem Kleinkinder in Afrika südlich der Sahara. Auch die Schweiz verzeichnet pro Jahr 2 bis 3 Malariatodesopfer.
Sticht eine Mücke zu, injiziert sie über ihre Speicheldrüsen ein Sekret in die Wunde, welches die Blutgerinnung verhindert. Bei infizierten Moskitos, zum Beispiel bei der Malariamücke Anopheles, ist der Speichel mit dem Erreger Plasmodium verseucht. Reisende in Gebiete mit hohem Ansteckungsrisiko müssen sich daher während der Dämmerungs- und Nachtstunden vor Mückenstichen schützen und zusätzlich vorbeugende Medikamente (Chemoprophylaxe) schlucken.
Für Touristen besteht allerdings häufig ein kleineres Risiko als für die einheimische Bevölkerung, sagt Christoph Hatz, Chefarzt der medizinischen Abteilung des Schweizerischen Tropeninstituts in Basel. Denn oft seien die Hotelkomplexe weit weg von den Dörfern und die Touristen abgeschottet von der einheimischen Bevölkerung. Eine Übertragung somit viel unwahrscheinlicher.
Doch auch wenn das Ansteckungsrisiko gering ist, so ist es nicht gleich null. Ob mit oder ohne Prophylaxe, auf Mückenschutzsprays, lange Kleidung und Moskitonetze darf nicht verzichtet werden. Selbst Reisende, die eine Malariaprophylaxe einnehmen und sich auch sonst vor Stichen schützen, tragen ein Restrisiko von 5 Prozent, von einer infizierten Mücke angesteckt zu werden. Eine besondere Risikogruppe, weiss Hatz, bilden Rentner, die ihren Lebensabend im eigenen Haus in den Tropen verbringen. Diese würden oft glauben, gegen Malaria semi-immun zu sein. Immer wieder höre der Arzt von Todesfällen. Genaue Zahlen gebe es allerdings keine.
Wer denkt, mit dem Mückenschutz bei Nacht gegen Krankheiten gefeit zu sein, kann sich irren. In gewissen Gebieten der Tropen und Subtropen gibt es auch Mücken, die tagsüber aktiv sind und ebenfalls Seuchen übertragen. Zum Beispiel Aedes aegypti. Diese Stechmücke ist verantwortlich für die Verbreitung von Denguefieber. Eine Infektion, die durch ein Virus ausgelöst wird, von dem es vier so genannte Serotypen gibt.
Gefährlicher zweiter Stich
Hohes Fieber, starke Muskel- und Gelenkschmerzen, sowie ein masernartiger Hautausschlag sind die Folgen einer Infektion. Meist ist die Krankheit ohne Komplikationen nach ein bis zwei Wochen überstanden. Danach ist man ein Leben lang immun. Doch Vorsicht: Immun ist man nur gegenüber dem einen Serotyp, mit dem man infiziert wurde. Wirklich gefährlich wird es, wenn es zu einer zweiten Infektion mit einem anderen Typ des Virus kommt. Die im Körper gebildeten Antikörper binden sich zwar an die injizierten Viren des neuen Stamms, vermögen diese aber nicht zu neutralisieren. Es kann zu einer schweren Infektion, zu einem so genannten hämorrhagischen Denguefieber kommen, bei dem man innerlich verbluten kann. Medikamente gibt es nicht. Nur die Symptome können behandelt werden. Da das Virus das Blut stark verdünnt, sollte man Schmerzen auf keinen Fall mit dem blutverdünnenden Aspirin behandeln; das würde die Blutungen verstärken.
Noch vor 50 Jahren wusste man praktisch nichts über die Krankheit, heute ist sie die häufigste virale Erkrankung in den Tropen. «Dengue hat massiv zugenommen», bestätigt Christoph Hatz. «Bis 1991 gab es in Südamerika noch kein Denguefieber. Mittlerweile ist die Krankheit epidemisch in allen Ländern Lateinamerikas.» Vor einigen Wochen vermeldete zum Beispiel Paraguay den schlimmsten Denguefieber-Ausbruch seiner Geschichte mit mehr als 25 000 Infizierten und 13 Todesopfern – die ersten Dengue-Todesopfer überhaupt in Paraguay. In Brasilien sind seit Anfang Jahr rund eine Viertelmillion Menschen an Dengue erkrankt. Ähnliche Meldungen kommen aus Asien mit Epidemien aus Indonesien mit 330 Todesopfern seit Anfang Jahr, Malaysia, Singapur, Thailand und den Philippinen.
Gründe für die massive Verbreitung von Dengue: Überall wo sich Regenwasser ansammelt, kann sich die Mücke schnell vermehren. Gerade in Städten von Entwicklungsländern, in denen die Leute das Wasser in Tonnen neben den Häusern lagern, ist das Problem akut. Die weltweite Verbreitung der Aedes-Mücke ist vor allem durch den wachsenden internationalen Gütertransport und den Reiseverkehr ausgelöst worden. Unüblich warmes und feuchtes Wetter trägt seinen Teil dazu bei, dass die Mücken in immer mehr Gebieten der Erde gedeihen.
Trotzdem dürfe man sich durch die möglichen Krankheiten nicht die Lust am Reisen nehmen lassen, so Hatz. Der Arzt rät Tropenreisenden, sich vorher reisemedizinisch beraten zu lassen, falls nötig, gegen gewisse Krankheiten zu impfen, eine richtig zusammengestellte Reiseapotheke einzupacken und sich vor allem vorher über die Sitten und Gebräuche des fremden Landes zu informieren. Er selbst lerne immer mindestens drei Wörter in der jeweiligen Landessprache.
Ganz wichtig, betont Hatz, sei es, ein Bewusstsein für Krankheiten wie Malaria und Dengue zu entwickeln. Bei den Symptomen handelt es sich nämlich oft zuerst um ganz normale Grippebeschwerden. So erstaunt es auch nicht, dass wieder zu Hause, wenn es draussen schneit und bitterkalt ist, bei Fieber oft niemand mehr an die schon lange zurückliegende Afrikareise und an eine mögliche Malaria denkt. Doch gerade Malaria kann noch Monate, ja sogar Jahre nach einer Infektion ausbrechen.
Christoph Hatz, Franziska Saxer: Gesund reisen. Medizinischer Reiseratgeber. Verlag Editions à la Carte, 2007, 7.90 Fr. [TA | 03.07.2007]
Viren, Bakterien und andere üble Reisebegleiter
Reisedurchfall: Häufigste Reisekrankheit überhaupt. Meist harmlos und nach ein paar Tagen überstanden. Viren, Bakterien oder Darmparasiten werden durch Fäkalien im Trinkwasser oder auf Nahrungsmitteln aufgenommen.
Risikogebiete: Mittel- und Südamerika, Afrika und Südostasien.
Vorbeugung/Behandlung: In den heiklen Ländern kein Leitungswasser, Eiswürfel und Eiscrème konsumieren. Auch keinen rohen Fisch oder rohes Fleisch essen. Bei Salaten und rohem Gemüse ist Vorsicht geboten. Tipp von Christoph Hatz, Chefarzt der medizinischen Abteilung des Schweizerischen Tropeninstituts in Basel: Essig von zu Hause mitnehmen und über den Salat träufeln, wirkt desinfizierend. Bei Durchfall viel salzhaltige Flüssigkeit zu sich nehmen. Hält der Durchfall an, bei Fieber oder Blut im Stuhl einen Arzt aufsuchen.
Gelbfieber: Das Virus wird durch den Stich der Aedes-Mücke übertragen. Obwohl es eine Impfung gibt, sterben jedes Jahr schätzungsweise 30 000 Menschen am Fieber.
Risikogebiete: Afrika südlich der Sahara bis nördlich von Namibia sowie das zentrale Südamerika mit dem Amazonas-Gebiet. In Asien nicht vorhanden.
Symptome: Grippeartige Beschwerden, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit bis hin zu Gelbsucht mit Blutungen. In seltenen Fällen tödlich.
Vorbeugung/Behandlung: Vor einer Reise in ein betroffenes Gebiet impfen lassen.
Hepatitis A und B (Gelbsucht): Während Hepatitis A durch verschmutztes Trinkwasser und kontaminierte Nahrungsmittel übertragen wird, kann man sich mit Hepatitis B nur via Blut oder Körperflüssigkeiten anstecken. Die Erreger sind Viren und können eine Leberentzündung auslösen.
Risikogebiete: Weltweit, Hepatitis A vermehrt in Entwicklungsländern, aber auch in einigen Ländern Europas.
Symptome: Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Gelbfärbung der Haut und Augen.
Vorbeugung/Behandlung: Impfung.
Bilharziose: Die Larven des Pärchenegel-Saugwurms leben im Süsswasser (Schnecke dient als Zwischenwirt) und bohren sich durch die Haut von Badenden. Der Parasit wandert in die Harnblase und Gedärme.
Risikogebiete: Afrika südlich der Sahara, Ägypten, Südamerika und Südostasien.
Symptome: Fieber, Kopf- und Bauchschmerzen, später Durchfall und Blasenbeschwerden.
Vorbeugung/Behandlung: In Endemiegebieten auf Baden und Waten im Süsswasser verzichten. Die Eier können im Stuhl nachgewiesen werden. Es gibt wirksame Medikamente.
www.safetravel.ch
Quelle:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/wissen/medizin/768194.html
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Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #43 am:
Juni 14, 2007, 07:18:23 »
Regensburger Mückenfalle hilft in armen Infektionsgebieten
Ein von Regensburger Forschern entwickelter Mückenfänger, der weltweit gefährliche Infektionen verhindern soll, hat eine internationale Auszeichnung erhalten. Bei dem Wettbewerb der Weltbank und der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung sei die Mückenfalle bei 2900 eingereichten Projekten unter den 22 Gewinnern gewesen, teilte die Universität Regensburg mit.
Mit der Falle sollen die wichtigsten Überträger des Dengue-Fiebers, beispielsweise die Asiatische Tigermücke, angelockt und so Epidemien verhindert werden. Das Gerät zieht Insekten an, indem der menschliche Duft imitiert wird. Die Mücken werden dann mit Luft einsaugt. Das Preisgeld in Höhe von rund 142 000 Euro fließt als Zuschuss in ein Projekt der Regensburger in Brasilien. Dort soll die deutsche Mückenfalle in 600 Haushalten getestet werden.
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jedes Jahr mehr als 50 Millionen Menschen an dem Fiberinfekt. Eine vorbeugende Impfung gibt es nicht. Insekten übertragen mit Stichen das gefährliche Virus, das grippeartige Symptome auslösen kann. Manchmal kommt es auch zu inneren Blutungen und selten auch zu Todesfällen.
Der Regensburger Mückenfänger ist nach Angaben der Wissenschaftler speziell für Bewohner von Städten interessant. Denn dort sei eine konventionelle Bekämpfung der gefährlichen Mücken mit Insektiziden schwierig. Zudem sei die Falle für die Umwelt völlig harmlos.
Die Fallen in Form eines unscheinbaren Stoffzylinders sind dafür gedacht, in Räumen aufgestellt zu werden. Ab 2008 soll die Mückenfalle preisgünstiger hergestellt und damit auch für den großflächigen Einsatz in vielen ärmeren Staaten in Asien und Lateinamerika bezahlbar werden.
Der weltweite Development Market Place Wettbewerb zeichnet nach Angaben der Weltbank kleinere, innovative Entwicklungsprojekte aus, die sich für arme Menschen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bevölkerung einsetzen.
Quelle:
http://www.mittelbayerische.de/top_themen/artikel/regensburger_mueckenfalle_beka/96326/regensburger_mueckenfalle_beka.html
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Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #42 am:
April 13, 2007, 01:42:50 »
Es ist noch nicht vorbei
Asuncion: Aufhebung des landesweiten Notstandes. - Der Ausnahmezustand wegen der Dengue-Epidemie soll noch in diesem Monat wieder aufgehoben werden. Grund ist der allmähliche Rückgang der Erkrankungen. Während in Asuncion vor einigen Wochen noch 700 Erkrankungen täglich gemeldet wurden, ging die Zahl jetzt auf 125 zurück. Das teilte die stellvertretende Gesundheitsministerin, Norma Duré, mit. Laut Duré werde die strikte Überwachung der Krankheit jedoch aufrecht erhalten. Sie rief die Bevölkerung erneut auf, die Brutstätten der Überträgermücke zu vernichten. (lanacion)
Quelle:
http://www.zp30.com.py/
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Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #41 am:
März 22, 2007, 12:05:16 »
Südamerika: Mehr als 85.000 Menschen sind mit dem Dengue-Virus infiziert
http://www.argentinienaktuell.com/newsDetail.php?newsId=1812
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Chinguarime
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #40 am:
März 19, 2007, 06:06:47 »
Hallo Konstrukteur,
hab zwar keine Informationen über den Impfstoff, aber in CdE wird man ihn sicherlich, auch vor Zulassung, mit als erstes kaufen können...
Gruss, Ching
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Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #39 am:
März 19, 2007, 02:41:41 »
Dieser Beitrag ist heute bei
http://www.zp30.com.py/
erschienen:
Zitat
Asuncion/Washington: Gefahr durch Dengue noch nicht gebannt. - Ein US-Forschungsteam arbeitet an der Enrwicklung eines Impfstoffes gegen Dengue. Laut einem Bericht der Wissenschaftler seien erste Tierversuche bereits erfolgreich durchgeführt worden. Bisher gibt es noch keinen Impfstoff gegen die Fieber-Krankheit. Die Wissenschaftler hoffen auf einen Durchbruch in einigen Jahren. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sind zwei-ein-halb Billionen Menschen durch Dengue gefährdet. Jedes Jahr erkranken in Asien, Afrika, Latein-Amerika und in der Karibik 50 bis 100 Millionen Menschen an Dengue. In Paraguay hat die Dengue-Epidemie bisher 13 Menschenleben gefordert. Trotz zahlreicher Bemühungen des Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Dengue-Patienten nur leicht zurückgegangen. Den Angaben zufolge hat sich die Zahl der schwerwiegenden Erkrankungen noch erhöht. Insgesamt wurden 21-tausend Dengue-Erkrankungen gemeldet. (uh)
Das interessante daran ist, dass angeblich ein US Forscherteam einen Impfstoff gegen Dengue entwickelt hat. Hat jemand genauere Informationen dazu?
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Gast
Re: Dengue-Fieber
«
Antwort #38 am:
März 12, 2007, 10:31:07 »
Mückenschutz kann Leben retten
ERSTELLT 12.03.07, 12:07h, AKTUALISIERT 12.03.07, 12:11h
Berlin - Ein einziger kleiner Pieks in die Haut reicht, um den Körper für Wochen außer Gefecht zu setzen. Mücken können viele Krankheitserreger transportieren - auch an Urlaubsorten, an denen der Tourist nicht unbedingt damit rechnet. Gerade auf dem amerikanischen Kontinent ist ein konsequenter Mückenschutz deshalb äußerst sinnvoll, empfahlen Experten jetzt beim "Forum Reisen und Gesundheit" auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin. Zwar sind Malaria und das Dengue-Fieber auf bestimmte Regionen in den tropischen Zonen Mittel- und Südamerikas begrenzt. Das West-Nil-Virus aber lauert in immer mehr Regionen von Kanada bis Argentinien.
Sorgen macht den Fachleuten derzeit vor allem das Dengue-Fieber, das durch auch tagsüber aktive Mückensorten übertragen werden kann.
In Venezuela und Brasilien komme es es jedes Jahr zu Epidemien
. Und in der Karibik seien alle touristisch wichtigen Inseln potenziell davon betroffen, erklärte Prof. Erich Kröger, Wissenschaftlicher Leiter im Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.
Zuletzt habe es viele Fälle in Paraguay und im Oktober in Kuba gegeben, sagte Enno Winkler, der Leiter des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes
.
Die einzig möglichen Schutzmaßnahmen sind das Tragen langer Hosen und Ärmel sowie die Auftragen von Mückenspray. "
Ein Impfstoff gegen Dengue-Fieber wird entwickelt, ist aber noch nicht auf dem Markt"
, sagte Kröger. Die Krankheit verläuft in der Regel wie ein grippaler Infekt und klingt nach einigen Tagen ab. "Betroffene fühlen sich danach aber oft noch lange sehr schlapp, manchmal Monate lang", erklärte der CRM-Leiter. In zwei Prozent der Fälle komme es in Südamerika zu Komplikationen, auch ein tödlicher Ausgang sei möglich.
Anders als Dengue-Fieber oft übersehen werden Fälle, in denen ein Mückenstich das West-Nil-Virus in den Körper geschleust hat. Diese Infektionen gibt es im östlichen Mittelmeerraum und in Ostafrika schon lange, 1999 gelangte der Erreger dann erstmals nach New York. Von dort aus hat sich das Virus rasch über den Kontinent verbreitet. "Inzwischen gibt es erste Fälle in Nord-Argentinien", sagte Burkhard Rieke, der CRM-Fortbildungsleiter. In einer gefährlichen Variante dringe der Erreger ins Zentrale Nervensystem ein - manchmal mit tödlichen Folgen. 2006 habe es 149 Todesopfer in den USA gegeben, so Prof. Tino F. Schwarz von der Stiftung Juliusspital in Würzburg.
Viele Betroffene machen die Infektion aber auch durch, ohne groß etwas von ihr zu merken. Urlaubsrückkehrer aus den USA seien in Deutschland deshalb im Sommer und Herbst für einige Wochen nicht als Blutspender zugelassen, sagte Rieke. Nach Ansicht von Prof. Schwarz muss wegen der hohen Zahl von Amerika-Reisenden "zunehmend mit importierten Infektionen gerechnet werden". Nach Angaben des Deutschen Reiseverbandes (DRV) fliegen jedes Jahr mindestens 3,09 Millionen Deutsche über den Atlantik, fast die Hälfte in die USA.
Besser als andere Kontinente steht Lateinamerika allerdings beim Malaria-Risiko da. Es sei deutlich geringer als im tropischen Afrika und betreffe im Wesentlichen drei Grenzprovinzen Brasiliens sowie Surinam, Guyana und Französisch-Guayana, sagte Rieke. Gelegentliche Ausbrüche gebe es aber auch auf den Bahamas und Jamaika sowie in der Dominikanischen Republik. Auch hier gilt: Mückenschutz ist notwendig. Ob darüber hinaus eine Vorbeugung mit Medikamenten erforderlich ist, hängt vom genauen Zielgebiet ab und sollte rechtzeitig vor dem Abflug mit einem reisemedizinisch fortgebildeten Arzt besprochen werden.
Den Arztbesuch können die Fachleute ohnehin nur empfehlen - egal, wohin in Amerika die Reise führt. Gerade bei den USA und Kanada unterschätzten Touristen die Risiken, sagte Prof. Kröger. "Die denken sich: "Das ist da wie in Europa"." Spezifische Gefahren gebe es aber trotzdem. Auch Rieke empfiehlt, immer im Einzelfall zu prüfen, ob und welche Vorbeugungsmaßnahmen erforderlich sind: "Man kann nicht einen Ländernamen in einen Automaten eingeben, und unten rollen dann drei Spritzen oder ein Malariamittel heraus. So einfach geht es nicht."
Dringend empfohlen wird von den Experten der Abschluss einer Auslands-Reisekrankenversicherung und einer Rückholversicherung, die dafür sorgt, dass bei Bedarf ein Flug des erkrankten oder verletzten Touristen nach Deutschland bezahlt wird. Die Botschaften evakuierten zwar auch, wenn das bei deutschen Staatsbürgern nötig ist, sagte Enno Winkler vom Auswärtigen Amt. "Aber wir holen uns das Geld zurück" -denn der Steuerzahler soll ja nicht für diese Heimflüge aufkommen.
Internet:
www.crm.de
. (dpa)
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Konstrukteur
Gast
Re: Dengue-Fieber
«
Antwort #37 am:
März 08, 2007, 03:28:41 »
Lt. dieser Pressemitteilung ist noch keine Besserung der Lage zu erkennen.
Dengue breitet sich in Südamerika aus
In Paraguay, Brasilien und Argentinien sind Zehntausende erkrankt. Aggressive Variante des Fiebers in Paraguay
BUENOS AIRES taz Eine Denguefieberepidemie in Paraguay hat sich auf die Nachbarländer ausgebreitet. Wie die paraguayische Tageszeitung ABC Color am Mittwoch berichtete, wurden aus der Grenzregion zu den Nachbarstaaten Brasilien und Argentinien zahlreiche Erkrankungsfälle gemeldet. Im angrenzenden brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul sind nach Angaben der Behörden mittlerweile über 42.000 Personen erkrankt, vier Menschen sind an den Folgen der Infektion gestorben. Damit liegt die Zahl bereits nach zwei Monaten über der des Vorjahres. 2006 waren 15.000 Menschen an Dengue erkrankt. In Paraguay, wo die aktuelle Epidemie ihren Anfang genommen hatte, ist eine aggressive Variante des Denguefiebers aufgetreten. Bei der Form Dengue visceral befällt das Virus die inneren Organe wie Herz und Leber, aber auch das Gehirn des Erkrankten.
"Wir kennen keine angemessene Behandlung dieser Fälle, die sich mit einer tödlichen Wirkung der Krankheitserreger äußert", zitiert ABC den Gesundheitsminister des Landes. Das Denguefieber ist eine Viruskrankheit, deren Erreger durch die Moskitoart Aedes agypty übertragen wird. Da es gegen den Virus keinen wirksamen Impfstoff gibt, bleibt nur die Bekämpfung der Moskitos. Die klassische Variante des Denguefiebers ruft in der Regel hohes Fieber und Kopf- und Gliederschmerzen hervor. Eine ernstere Variante - Dengue hemorrágico - kann starke Blutungen aus Mund und Nase auslösen. Dagegen befällt das Virus beim Dengue visceral die inneren Organe und das Gehirn.
Vergangenen Mittwoch hatte Präsident Duarte per Dekret den nationalen Notstand wegen des Denguefiebers in Kraft gesetzt. Der Notstand gilt für 60 Tage. Ziel ist ein schnelleres und unbürokratischeres Vorgehen gegen den Erreger des Fiebers.
Nach offiziellen Angaben liegt die Zahl der Neuerkrankten seit Anfang des Jahres bei 15.000 Personen. Inoffizielle Schätzungen sprechen bereits von rund 150.000 Erkrankten. Es halten sich Gerüchte, auch ein Sohn des Präsidenten sei erkrankt. Die Zahl der Todesopfer seit Jahresbeginn wird offiziell mit 10 angegeben, 5 starben an Dengue hemorrágico und 5 an Dengue visceral.
Das Virus macht jedoch nicht an der Grenzen halt. Seit Wochen werden Erkrankungsfälle aus den argentinischen Provinzen Salta, Formosa und Misiones gemeldet, die im Norden Argentiniens an Paraguay grenzen. Inzwischen ist das Fieber weiter nach Süden vorgedrungen. Bisher registrierten die Behörden 121 Fälle, davon 63 in der Hauptstadt und der Provinz Buenos Aires. Todesfälle wurden in Argentinien noch nicht registriert. Die argentinische Regierung hat mittlerweile Informationsstände über das Dengue im Hauptstadtgebiet eingerichtet.
Ein Rückgang der Krankheitsfälle wird derzeit nicht für möglich gehalten. Im Gegenteil, die starken Regenfälle der letzten Wochen haben in den betroffenen Regionen ideale Brutbedingungen für die Aedes-agypty-Moskitos geschaffen. Angesichts der Vermehrung der Moskitos rechnen die Experten deshalb eher mit einer Ausbreitung der Epidemie.
JÜRGEN VOGT
taz vom 8.3.2007, S. 15, 106 Z. (TAZ-Bericht), JÜRGEN VOGT
http://www.taz.de/pt/2007/03/08/a0075.1/text
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Apolda
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #36 am:
März 03, 2007, 12:32:30 »
Südamerika Dengue-Fieber breitet sich rasant aus
Schutz vor Mücken unerlässlich
Auszug:
Übrigens: Ein Überträger des Dengue-Fiebers, die Tigermücke "Aedes albopticus", ist bereits in Italien und im gesamten Frankreich aufgetaucht. Angesichts immer milderer Winter könnte die Virus-Erkrankung, so Wissenschaftler der Universität Bonn, eines Tages auch in Deutschland heimisch werden.
http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/03/699234.html
Apolda
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claus
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #35 am:
März 03, 2007, 10:08:33 »
hallo apolda01,also auch einige pflanzen vertreiben die gefahrbringende muecke,und autan hilft super.und mann sollte nicht soviel panikmachen und sich davor aengstigen ,weil das krank macht mfg claus und petra
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Apolda
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #34 am:
März 03, 2007, 07:02:39 »
Zitat von: Kay am März 03, 2007, 06:11:19
http://www.tedora.de/
Weiß jemand, wie es ihr geht?
Gruß, Kay
Hallo Kay,
im Anfangsstadium habe ich noch kurz mit Tedora telefoniert, sah nicht gut aus!
Momentan weiß ich nicht ob sie bei sich, oder im Krankenhaus ist!
Jedenfalls wünsche ich ihr auf diesem Wege eine baldige Genesung.
Gruss
Apolda
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