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Autor Thema: Indianer in Paraguay  (Gelesen 1639 mal)
Paraguay2es
Gast
« Antwort #12 am: Dezember 21, 2006, 09:14:51 »

Hier f. AISA oder Andere die spanisch sprechen....der Artikel der Übernahme der HardRock Café - Kette:

http:///news.bbc.co.uk/hi/spanish/business/newsid_6218000/6218120.stm

(1x / wegnehmen.....)

Gruss!

P.S.Man sehe,wo die herkommen.....aus der Viehzucht! Cheesy
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Paraguay2es
Gast
« Antwort #11 am: Dezember 21, 2006, 08:12:37 »

"Es gibt auch keine Indianer die Geschäfte betreiben."


>>>sorry,AISA,das weisst Du evtl. nicht ganz korrekt!Man muss diesen nicht an "westliche Strukturen/Denkweisen" gewöhnten Menschen Zugang zu unseren Denkstrukturen/Infrastrukturen geben...dann entwickelt sich auch derer Bereitschaft,sich zu "engagieren".
Bestes Beispiel gerade:die Gastronomie-Kette "Hardrock Café" wurde komplett/weltweit
übernommen von den SEMINOLES -INDIANERN f. den Preis v. ca. 1 Mrd. USD.-Erhalten dafür nicht nur die Objekte samt Immobilien (falls Eigentum)....sondern ein jahrelanges "coaching".
Klar-das geht alles nicht "von jetzt auf nun"....allerdings hat doch kaum jemand bisher Denk- und Finanzstrukturen errichtet,um diesen Leuten wirklich "Hilfe zur Selbsthilfe" angedeihen zu lassen.
Gruss!
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Eala Freya
Gast
« Antwort #10 am: Dezember 21, 2006, 06:54:48 »

Hallo Apolda01,
Zitat
Mit persönlich geht es nicht um die berühmte Kollektivschuld, denn
ich habe keine!
Ich lehne auch jegliche Kollektivschuld ab, aber du hast sicher verstanden was ich damit meinte.

Zitat
habe doch die Möglichkeit ohne „Verlust“ zu
helfen, warum soll ich (oder andere) das dann nicht machen?
Meine Ausführung bezog sich auch eher auf die jetzigen Verantwortlichen, damit habe ich nicht dich persönlich gemeint, denn ich kann es mir von Dir und einigen anderen sehr gut vorstellen, denen irgendwie uneigennützig helfen zu wollen.
Geht auch in meine Richtung.
Gruss
Horst
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aisa
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« Antwort #9 am: Dezember 21, 2006, 06:37:36 »

Meine Meinung ist daß die Indianer gar nicht nach Wohlstend streben. Die leben ohne viel zu arbeiten und zu besitzen ganz zufrieden.

Hilfe für eine bessere Zukunft sind zwecklos weil sie nicht daran interessiert sind. Es gibt eben strebsame Menschen wie etwa Bill Gates und weniger strebsame wie die Indianer.

Man muß also die Leute leben lassen wie sie wollen. Ohne Fleiß kein Wohlstand.

Es gibt auch keine Indianer die Geschäfte betreiben. Ganz im gegenteil die Asiaten die fast Tag und Nacht in ihren kleinen Supermärkten leben und arbeiten.

Man sollte die Hilfe wirklich auf die notwendigen Mittel beschränken wie etwa Medikamente und medizinische Versorgung. Eventuell auch Kleidung. Alles andere ist zwecklos.

HH

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Apolda01
Gast
« Antwort #8 am: Dezember 21, 2006, 06:04:27 »

Hallo Horst,

von den großen Spendenorganisationen halte ich auch nichts, die
„leben“ davon!

Mir geht es bei den Indianern nicht um Geld (die bekommen von mir auch keins)
es geht mir um die persönliche Hilfe!
Wenn jemand im Vorfeld ein Reservat besuchen möchte, so kann er z.B. gebrauchte
Kleidung mitbringen oder einfach vor der Abreise seine „Reiseapotheke“ verteilen!

Ich vertrete den Standpunkt, das die Indianer nie eine Chance bekommen haben
sich im „normalen“ Leben zu integrieren, dieser Volkskreis wird bewusst klein
gehalten! Mit persönlich geht es nicht um die berühmte Kollektivschuld, denn
ich habe keine!

Mir geht es darum, das dort kaum jemand Schuhe und vernünftige Kleidung
besitzt und fast alle Kinder mit Parasiten übersäht sind.
Ich als Wohlstandseuropäer habe doch die Möglichkeit ohne „Verlust“ zu
helfen, warum soll ich (oder andere) das dann nicht machen?


Gruss

Apolda01 
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Apolda01
Gast
« Antwort #7 am: Dezember 21, 2006, 05:36:10 »


@ Apolda01

Die müssen dann ja schrecklich aussehen.
Hat sich der Server vielleicht geweigert die Bilder upzuloaden? Grin Wink Roll Eyes


Hallo Hoss,

ich habe alles versucht, dann gab es einen Knall und der PC war
hin, jetzt lasse ich solche Späße  Cheesy


Gruss

Apolda01
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Eala Freya
Gast
« Antwort #6 am: Dezember 21, 2006, 05:35:13 »

Ja Apolda,

Zitat
Einige Fotos der Maka Indianer in Paraguay, hier sieht man, in welchen ärmlichen
Verhältnissen diese Menschen leben (müssen)!

nach unseren Vorstellungen schon.
Aber wer ist denn verantwortlich für diese Zustände?
Wenn man die Geschichte zurückverfolgt waren es doch die sogenannten „Zivilisierten“, angefangen mit den „Missionaren“ die die „Zivilisation“ in diese Länder brachte.
Wie sah denn die Zivilisierung dieser Menschen aus, angefangen von Ermordung über Abhängig machen zur Enteignung, dieses waren die Interessen der sogenannten „Gutmenschen“ um mit den verschiedenen Ländern Ihre „Geschäfte“ zu machen.
Und jetzt kommen wir daher und beklagen diese Zustände, ach ne, wir wollen ja das ganze wieder mit Geschäften verbinden. Die Not in der wir diese Menschen gebracht haben Interessiert in Wirklichkeit niemanden.
Da hapert es dann wieder am Geld. Dann wird wieder von den verschiedensten Organisationen, die wie Krebsgeschwüre unterwegs sind, an die Menschen appelliert zu spenden. Am liebsten sehen sie, (na was wohl) natürlich Geld. Denn etliche wollen doch etwas davon auch in die eigene Tasche stecken.
Habe erst heute wieder  mitbekommen wieviel von den gespendeten Geldern den „Tsunami“ Opfern zugute gekommen ist, nämlich nicht einmal 50%. Wo sind diese restlichen Beträge wohl versickert.
Wenn hier etwas getan wird dann soll es uneigennützig als Wiedergutmachung an die verschiedenen Völker geschehen, denn wir haben deren Lebensraum sowie Kultur geraubt und lassen es uns in diesen Ländern jetzt gut gehen.
An die Zustände die in den verschiedensten „Reservaten“ vorherrschen, sind natürlich nicht wir Schuld, sondern die Mentalität der Ureinwohner, die wir ihnen allerdings Eigennützig angeeignet haben.
Ich wählte hier ganz bewusst die Bezeichnung „Wir“ weil doch die „Kollektivschuld“ gerade in D so gross proklamiert wird.

Gruss
Horst
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1hoss43
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Beiträge: 114



« Antwort #5 am: Dezember 21, 2006, 05:32:16 »

Hallo Paraguay2es,

ich hätte gerne noch weiter Fotos eingestellt, aber darauf
sind dann auch die Apoldas zu sehen, diesen Anblick möchte
ich euch aber ersparen.


Gruss

Apolda01


@ Apolda01

Die müssen dann ja schrecklich aussehen.
Hat sich der Server vielleicht geweigert die Bilder upzuloaden? Grin Wink Roll Eyes
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Beste Gruesse
Wilfried
1hoss43

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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
Apolda01
Gast
« Antwort #4 am: Dezember 21, 2006, 04:27:26 »

Hallo Paraguay2es,

ich hätte gerne noch weiter Fotos eingestellt, aber darauf
sind dann auch die Apoldas zu sehen, diesen Anblick möchte
ich euch aber ersparen.

Es gibt einige Hilfe für die Indianer, leider reicht diese nicht
aus, ist eben nur der Tropfen auf den heißen Stein.

Vielleicht werden einige User durch diese Beiträge dazu
ermutigt beim nächsten Paraguaybesuch an die Indianer
zu denken, die können jede Hilfe gebrauchen!

Gruss

Apolda01 

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Paraguay2es
Gast
« Antwort #3 am: Dezember 21, 2006, 03:42:13 »

Das sind noch "Luxus-Verhältnisse" im Vergleich zu anderen Stämmen/Ecken des Landes .....es gibt VIEL einfachere Verhältnisse in Chaco-Gebieten (Freunde v. uns arbeiteten in diesem Jahr fast 6 Monate gratis
als Zahnärzte f. die Indio-Regionen....als Abgesandte der / einer Missionsstation) und brachten 1000 "unglaubliche" Foto´s und auch Filme mit.
Es gibt noch viel zu tun,um allen Bewohnern dieses tollen Landes ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Übrigens macht einer der Lion´s Clubs in Asunción sich auch um diese Dinge verdient.
(Das zu der Frage , die vor einigen Tagen hier kursierte....:"Wo/wie Geschäftskontakte"......über ein gesellschaftliches Engagement lässt sich viel tun/verbinden.
Lions,Rotarier,Round Table.....alles da,wenn man eine "bestimmte Ebene hat/will.....und dann eben ohne
die hier immer wieder aufflammenden "Deutsch-Deutschen-Trauer-Abzocker-Geschichten"

Gruss!
Gruss
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Apolda01
Gast
« Antwort #2 am: Dezember 21, 2006, 12:46:55 »

Einige Fotos der Maka Indianer in Paraguay, hier sieht man, in welchen ärmlichen
Verhältnissen diese Menschen leben (müssen)!














Apolda01


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Apolda01
Gast
« Antwort #1 am: Dezember 18, 2006, 10:30:13 »

Asuncion: Vernachlässigung mit tödlichen Folgen. - Vier Indianer der Etnie der Angaité sind in den letzten 3 Wochen wegen mangelnder medizinischer Versorgung im Chaco gestorben. Wie Ricardo Morinigo, Sprecher der Organisation "Civil Tierra Viva" mitteilte, habe die Regierung versprochen, die Indigenen mit Medizin und Lebensmitteln zu versorgen, was aber bis jetzt nicht geschehen ist. Die 17 Etnien mit etwa 90 Tausend Personen der Indigene im Chaco sind von der Unterstützung der Regierung abhängig. Wie ein Sprecher eines Hospitals für Infektionskrankheiten mitteilte, leidet die Mehrheit der Indigenen an Tuberkulose. (uh)

Quelle: http://www.zp30.com.py/news/nat_6samstag.php

Apolda01
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Apolda01
Gast
« am: Dezember 17, 2006, 01:35:00 »

Linksammlung Indianer in Paraguay

Erzählungen der Guarani in Paraguay
http://www.staff.uni-mainz.de/lustig/guarani/guarani-mythen_aus_paraguay.htm


Volkstümliche Erzählungen der Tupi-Guarani-Tradition
http://www.staff.uni-mainz.de/lustig/guarani/tupi-guarani-tradition.htm


Indianer und Landrechte in Paraguay
http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=228&stayInsideTree=1


Indianer in Paraguay
http://www.hamburg.de/event.do?ok=21802&teaserId=487872&aid=317907&uk=21852&cid=6513743


Tupinikim und Guarani fordern ihr Recht
http://www.oew.org/de/machmitartikel.php?id=678


Guaraní
http://de.wikipedia.org/wiki/Guaran%C3%AD_%28Volk%29


Und plötzlich standen die Waldindianer da
http://www.onlinereports.ch/2004/Waldindianer.htm


Südamerika Indianer
http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/weltkultur/w_sa00.htm

Wird fortgesetzt.


Apolda01







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