Ja Apolda,
Einige Fotos der Maka Indianer in Paraguay, hier sieht man, in welchen ärmlichen
Verhältnissen diese Menschen leben (müssen)!
nach unseren Vorstellungen schon.
Aber wer ist denn verantwortlich für diese Zustände?
Wenn man die Geschichte zurückverfolgt waren es doch die sogenannten „Zivilisierten“, angefangen mit den „Missionaren“ die die „Zivilisation“ in diese Länder brachte.
Wie sah denn die Zivilisierung dieser Menschen aus, angefangen von Ermordung über Abhängig machen zur Enteignung, dieses waren die Interessen der sogenannten „Gutmenschen“ um mit den verschiedenen Ländern Ihre „Geschäfte“ zu machen.
Und jetzt kommen wir daher und beklagen diese Zustände, ach ne, wir wollen ja das ganze wieder mit Geschäften verbinden. Die Not in der wir diese Menschen gebracht haben Interessiert in Wirklichkeit niemanden.
Da hapert es dann wieder am Geld. Dann wird wieder von den verschiedensten Organisationen, die wie Krebsgeschwüre unterwegs sind, an die Menschen appelliert zu spenden. Am liebsten sehen sie, (na was wohl) natürlich Geld. Denn etliche wollen doch etwas davon auch in die eigene Tasche stecken.
Habe erst heute wieder mitbekommen wieviel von den gespendeten Geldern den „Tsunami“ Opfern zugute gekommen ist, nämlich nicht einmal 50%. Wo sind diese restlichen Beträge wohl versickert.
Wenn hier etwas getan wird dann soll es uneigennützig als Wiedergutmachung an die verschiedenen Völker geschehen, denn wir haben deren Lebensraum sowie Kultur geraubt und lassen es uns in diesen Ländern jetzt gut gehen.
An die Zustände die in den verschiedensten „Reservaten“ vorherrschen, sind natürlich nicht wir Schuld, sondern die Mentalität der Ureinwohner, die wir ihnen allerdings Eigennützig angeeignet haben.
Ich wählte hier ganz bewusst die Bezeichnung „Wir“ weil doch die „Kollektivschuld“ gerade in D so gross proklamiert wird.
Gruss
Horst