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Autor Thema: Kriminalität – Paraguay  (Gelesen 1765 mal)
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« Antwort #15 am: Juli 18, 2007, 07:00:10 »

Ciudad del Este: Hohe Kriminalitäts-Rate in Foz de Iguazu. - Foz de Yguazú gilt laut den brasilianischen Sicherheitsbehörden als die unsicherste Stadt im sogenannten Dreiländereck. Den Angaben zufolge wurden in der Grenz-Stadt im ersten Halbjahr über 164 Morde verübt. In Ciudad del Este waren es mi selben Zeitraum 43 Morde. In der argentinischen Grenzstadt Puerto Iguazú wurden dagegen keine Straftaten gemeldet. Laut Polizeiangeben gehen 60 Prozent der Todesfälle in Foz de Iguazu auf den Gebrauch von Waffengewalt zurück. In Foz leben 310-tausend Menschen. Ciudad del Este hat 500-tausend Einwohner. (lanacion)

Quelle: RadioZP30

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« Antwort #14 am: Februar 05, 2007, 06:23:09 »

Ciudad del Este: Neue Beamte für Sicherheitsbehörden. - Nach 45 Tagen Umstrukturierung haben die Polizeibehörden in Alto Parana gestern eine neue Einheit von 60 Beamten der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt werden nach einem intensiven Polizei-Kurs 150 Rekruten ihre Ausbildung beendet haben. Die Stadt-Polizei von Ciudad del Este hat vom Wasserktaftwerk Itaipú zehn Motor-Räder als Spende erhalten. Durch die Umstrukturierung der Korruption unter den Polizeibeamten ein Ende gesetzt werden. Die Vorstellung der neuen Beamten und der Motor-Räder fand im Rahmen der feierlichkeiten zum gestrigen 50. Gründungstages von Ciudad del Este statt. (lanacion)


Asuncion: Jugendbande wird zum ernsten Problem. - Die Ministerin für Jugendschutz, Victorina Espínola de Ruiz Diaz, teilte mit, dass hinter der Kinderbande, die in der letzten Zeit auf den Stassen Asuncións ihr Unwesen treibt, erwachsene Hintermänner stehen. Die Kinder würden von Erwachsenen zu den Straftaten angestiftet. Jugendarbeiter versuchten am Donnerstag Kontakt zu den Strassenkindern aufzunehmen. Als sie sich den Kindern näherten, flohen die Kinder mit einem bereitgestellten Fahrzeug, das von drei Erwachsenen gesteuert wurde. (lanacion)


Asunción: Die Polizei hat in der vergangenen Woche eine Ladung von gefälschten Zigaretten beschlagnahmt. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Remanso-brücke. Beamte der Abteilung für Wirtschafts-delikte kontrollierten einen Lastkraft-wagen, als sie die gefälschte Ware entdeckten. Die Kartons waren mit einem Stempel des bolivianischen Finanzministeriums versehen. Der Fahrer behauptete, nicht zu wissen, von wo die Ladung käme und welches der Zielort sei. Bei einem Verhör verfing er sich jedoch in Widerspüchen. Die Ermittler vermuten, dass die Schmuggelware nach Bolivien gebracht werden sollte. (abc)
 
Asunción: Am Freitag ist es einer Gruppe von Drogen-schmugglern gelungen, eine gefangen-genommene Kollegin zu befreien. Die 70-jährige Bolivianerin war als Drogen-kurier tätig. Die Befreiung wurde durch einen offensichtlich falschen Überführungs-befehl möglich. Das Transport-fahrzeug wurde auf offener Straße überfallen. Wie die für den Fall zuständige Staats-anwälting, Celeste Campos Ros mitteilte, gebe es bereits mehrere Verdächtige. Diese Personen gehören zum Sicherheits-personal. Aus ermittlungs-technischen Gründen nannte sie jedoch keine Namen. (abc)
 
Yby Yaú: Vor etwas über einem Jahr ist der Reporter und Radiosprecher, Enrique Galeano verschwunden. Etwa tausend 500 Personen fanden sich am Samstag in Yby Yaú aus diesem Grund zu einer Protest-aktion zusammen. Die Demonstranten forderten von der Regierung die Aufklärung des Falls. Sie beschuldigten einen unter dem Decknamen "Cabeca Branca" bekannten Drogen-schmuggler für das Verschwinden. Der Verband Paraguayischer Reporter, SPP behauptet, dass ausserdem auch der Abgeordneten Magdaleno Silva in den Fall verwickelt sei. Die Ermittlungen haben bisher noch keine klaren Resultate ergeben und es fehlt anc wie jede Spur von Galeano. (uh)


 Villa Elisa: Auto-Schieber gehen Fahndern ins Netz. - Die National-Polizei konnte am Wochenende zwei gefährliche Verbrecher festnehmen. Die Festgenommenen wurden wegen Auto-Diebstahls und Mordes gesucht. Laut Polizeiangaben konnten die Verdächtigen im Zuge einer verdeckten Ermittlung dingfest gemacht werden. Polizeibeamte gaben sich als eventuelle Käufer für einen gestohlenen Wagen aus. Bei der Besichtigung des Fahrzeuges schlugen die Beamten zu. Die Polizei hatte die Ermittlungen im Zusammenhang mit mehreren Diebstähle in der Landeshauptstadt eingeleitet. Die Ermittler fahnden nach weiteren Mitgliedern der Auto-Schieber-Bande. (abc)

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« Antwort #13 am: Januar 20, 2007, 02:39:11 »

25 de Diciembre: Erneuter Erfolg mi Kampf gegen Autodiebstahl. - Die National-polizei hat am Mittwoch-morgen eine Bande von Autodieben festgenommen. Bei der Gelegenheit wurde auch eine am Dienstag in Asunción gestohlen Camioneta wieder-erlangt. Laut Angaben der Beamten hätten sie auf der Fernstraße 3 in der Nähe von 25 de Diciembre eine Schranke errichtet, als sich das besagte Fahrzeug näherte. Als der Fahrer die Schranke bemerkte, floh er. Bei der anschließenden Verfolgungs-jagd verloren die Beamten zunächst die Spur, entdeckten die Bande jedoch kurze Zeit später bei einer Tankstelle. (abc)


Horqueta: Staatsanwaltschaft geht gegen Umweltfrevler vor. - Bewohner der Ortschaft Arroyito in der Nähe von Horqueta haben einen Sägewerk-besitzer beim Nationalen Forst-dienst angeklagt. Sie beschuldigen ihn, auf ihrem Grundstück unerlaubt Bäume gefällt zu haben. Die Staatsanwaltschaft begann daraufhin mit Untersuchungen, die mit der Schließung des Sägewerks und der Festnahme des spanischen Unternehmers endete. Laut Angaben der Ermittler verfügte er nicht über die vorschrifts-mäßigen Dokumente. Außerdem besaß er keine Umwelt-lizenz für einen Kohlenmeiler, der in der Nähe betrieben wurde. (abc)
 
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« Antwort #12 am: Januar 16, 2007, 03:04:03 »

Asuncion: Illegale Palo Santo Lieferung aus dem Chaco. - Die Polizei hat gestern in Mariano Roque Alonso einen mit Palo Santo-Stämmen beladenen Lastwagen sichergestellt. Die Stämme stammen laut Polizei-Angaben aus dem Chaco. Der Fund wurde der Staatsanwältin für Umweltfragen, Bernarda Àlvarez, gemeldet. Die vom Aussterben bedrohten Palo Santo-Bäume stehen unter Naturschutz. Der Handel mit Palo Santo Stämmen ist gesetzlich verboten. Der LKW war zu einem Lagerhaus in Mariano Roque Alonso unterwegs, wo laut Angaben von Nachbarn drei Mal wöchentlich Palo Santo Lieferungen abgeladen wurden. Die Staatsanwaltschaft für Umweltfragen war den Händlern laut Presseangaben bereits auf der Spur. Staatsanwälte begaben sich unmittelbar nach der Sicherstellung des Lastwagens zu dem besagten Lagerraum, um die Ermittlungen aufzunehmen. (uh)


Asuncion/Santa Cruz: Zoll beschlagnahmt illegale Zigaretten. - In Bolivien wurden zwei Lieferungen Zigaretten beschlagnahmt, die von Paraguay illegal über die Grenze gebracht worden waren. Die Zigaretten wurden von zwei Lastwagen der bolivianischen Streitkräfte transportiert. Die LKW wurden während einer Zollkontrolle in der Nähe von Santa Cruz gestoppt und von den Zoll-Beamten sichergestellt. Die Fahrer erklärten, sie seien von einem bolivianischen Geschäftsmann angeheuert worden, die Ware nach Santa Cruz zu transportieren. Sie hätten auf eigene Initiative gehandelt und nicht im Namen des bolivianischen Militärs. Über den Wert der geschmuggelten Ware lagen zunächst keine Angaben vor. (uh)


Asuncion: Mehr Sicherheit für die Landeshauptstadt. - Die asuncioner Bürgermeisterin, Evanhy de Gallegos, will sich ab dem 1. Februar verstärkt für die Öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt einsetzen. Während eines Gespräches mit Innenminister Rogelio Benítez kündigte sie, verstärkte Verkehrs-Kontrollen an. Dabei sollen vor allem Motorräder überprüft werden. Im letzten Jahr ereigneten sich zahlreiche Verkehrsunfällen bei denen Zweiradfahrer beteiligt waren. Jedoch auch die allgemeine Sicherheit in der Landeshauptstadt soll durch den Einsatz der neuen Stadtpolizei gewährleistet werden. Sie wird in den Geschäfts-Vierteln im Stadtzentrum und in den angrenzenden Stadt-Teilen auf Streife gehen. (uh)


 Pedro Juan Caballero: Auftragsmorde nehmen zu. - Die Drogenmafia geht in der Grenzstadt immer brutaler vor. Am vergangenen Freitag wurden in einem Restaurant im Zentrum von Pedro Juan Caballero drei Männer erschossen und vier weitere verletzt. Laut Polizeiangaben würde das Lokal regelmässig von Mitgliedern der Drogenszene besucht. Wenig später wurde bekannt, dass die Auftrags-Mörder eine Liste mit Todeskandidaten haben. Auf dieser Liste stehen scheinbar Rauschgifthändler, Politiker und Journalisten. Diese Nachricht sorgt für Angst und Schrecken in der Grenzregion. Die Ermittler vermuten, dass die Mörder nach Brasilien abgetaucht sind. (abc)

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« Antwort #11 am: Januar 10, 2007, 01:23:01 »

 Asunción: Gross-Einsatz gegen Rauschgift-Anbau. - Das Antidrogen-Sekretariat SENAD hat gestern mit der ersten groß angelegten Operation in diesem Jahr begonnen. Zentrum des Einsatzes wird dabei Amambay sein, eines der Departamente mit der grössten Marihuana-Produktion. SENAD-Leiter Hugo Castor Ibarra erklärte, dass zwischen Januar und März die erste Rauschgift-Ernte stattfinde. Hauptabnehmer für das Rauschgift seien brasilianische Händler, doch auch nach Bolivien, Europa, Japan und in die Vereinigten Staaten werde geliefert. Die Einsätze würden etwa fünf bis sechs Monate andauern, teilte Ibarra mit. Alljährlich würden dabei rund ein-ein-halb-tausend Hektar Cannabis-Kulturen vernichtet. Oft sei es den Beamten aufgrund von Personalmangel nicht möglich, alle entdeckten Drogen-Felder zu vernichten. Bis die Beamten nach der Entdeckung der Felder wieder aus Asunción zurückkehrten, wo sie sich mit Vernichtungs-Mitteln versorgten, seien die Feldern oftmals bereits abgeerntet. Die Vernichtung der Pflanzen sei äusserst zeitraubend. Es genüge nicht, die Pflanzen abzuschneiden. Sie müsste zusätzlich verbrannt werden. Der SENAD-Chef sprach sich gegen eine Legalisierung der Drogen aus. Es würden dann dieselben Probleme auftreten wie bei Zigaretten und alkoholischen Getränken. Der Alkohol-Konsum übertreffe die Drogen nur deshalb, weil er frei verkauft werden dürfe. Mit der Legalisierung von Marihuana werde die Bevölkerung nur noch mehr vergiftet. (abc)

Encarnación: Verdächtige Freundschaft. - In der Haupt-Stadt des Departaments Itapúa sorgen die vermutliche Verbindung eines Strafrichters zu Rauschgiftkreisen für Unruhe. SENAD-Beamte stellten am 27. Dezember in einem Haus in Encarnación 500 Kilogramm Marihuana sicher. Der zuständige Richter hat den Haupt-Verdächtigen bereits am 5. Januar eine Woche nach seiner Festnahme wieder auf freien Fuss gesetzt. Auffallend ist, dass der zuständige Staatsanwalt keinen Haftbefehl gegen den Hauseigentümer beantragt hat. Weder der Richter noch der Staatsanwalt äusserten sich zu dem Geschehen. Die Bevölkerung der Gegend beobachten den Fall mit Misstrauen, da der Richter angeblich auf einer Feier mit bekannten Rauschgifthändlern gesehen worden sei. (abc)

Asuncion: Neue Polizei-Rekruten. - Gestern endete die Anmelde-Frist für die Aufnahmeexamen der neuen Stadt-Polizei von Asunción. 206 junge Bewerber, davon 143 Frauen und 63 Männer haben sich angemeldet. Die grosse Anzahl der weiblichen Bewerber überrascht die Polizei-Führung. Der Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Komissar Rubén Rosas Florentín, zeigte sich überrascht über das grosse Interesse der jungen Frauen an einer Polizei-Ausbildung. Das Aufnahme-Examen sei sowohl intelektuell als auch körperlich sehr anspruchsvoll. Mi vorhergehenden Ausbildungsjahr haben 148 Männer und 49 Frauen die Ausbildung abgeschlossen. Hauptaufgabe der Städtischen Polizei ist die Strafverfolgung in Asuncion. (uh)


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« Antwort #10 am: Januar 08, 2007, 01:37:31 »

Caaguazú: Schlag gegen lokale Drogen-Händler. - In Caaguazú wurden gestern zwei Rauschgift-Händler festgenommen. Dabei konnten 500 Kilogramm Marihuana von den Beamten sichergestellt werden. Laut Polizeiangaben waren die Ermittler mit der Aufklärung von Autodiebstählen in der Gegend beschäftigt, als sie auf die Verdächtigen stießen. Die Polizei-Beamten vermuten, dass sich in der Umgebung von mehrere Caaguazu Marihuana-Anpflanzungen existieren. Das Rauschgift werde lokal verarbeitet und über Ciudad del Este nach Brasilien gebracht, sagte einer der am Einsatz beteiligten Beamten. Nun werde nach den Drogen-feldern gesucht, um diese zu vernichten. (uh)
 
Ciudad del Este: Keine Hilfe für Strassenkinder. - Die Straßenkinder in Ciudad del Este tragen Schusswaffen, schnüffeln Schuh-Kleber und konsumieren Rauschgift, um der un-menschlichen Realität zu entfliehen. Weder die zentrale Jugendschutz-Behörde CODENI noch das regionale Büro für Jugendschutz kümmern sich um die verwahrlosten Kinder. In der vergangenen Woche wurden zwei bewaffnete Raubüberfälle mit tödlichem Ausgang von Jugendlichen verübt. In den letzten Jahren wurden zwar Hilfs-Programme für die Strassen-Kinder angekündigt, aber die Zahl der Straßenkinder steigt stetig an. Sie stehlen und überfallen Passanten und werden häufig gleichzeitig Opfer sexueller Ausbeutung. (lanacion)

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« Antwort #9 am: Januar 07, 2007, 01:15:15 »

San Estanislao: Wieder Drogen-Kuriere festgenommen. - Die National-Polizei hat in San Estanislao zwei von der Justiz gesuchte Männer festgenommen und 238 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Einer der Festgenommenen ist ein ehemaliger Stadtrat von Fernando de la Mora. Der andere wurde wegen Auto-Diebstahls gesucht. Die Rauschgift-Händler waren auf dem Weg in die Landeshauptstadt, als sie am Polizeiposten in der Nähe von San Estanislao plötzlich umdrehten. Den Beamten war das Wendemanöver verdáchtig und sie nahmen die Verfolgung auf. Nach einer kurzen Verfolgungs-Fahrt konnten die Insassen des Fahrzeugs unter Schusswaffengebrauch zum Anhalten gezwungen werden. Laut den Ermittlungen stammt das Rauschgift aus San Pedro und war für Asunción bestimmt. (abc)

Asunción / Capiatá: Falsche Versprechen. - In Capiatá wurde eine Frau festgenommen worden, der Betrug vorgeworfen wird. Sie versprach arbeitslosen Lehrern eine Stelle im Ministerium für Erziehung. Im Gegenzug forderte sie 3,5 Millionen Guaraníes. Die Festgenommenen gab sich als Repräsentantin des Ministeriums aus. Die Frau hat bereits andere Straftaten begangen und wurde mit drei Haftbefehlen, allewegen Betrugs, gesucht. Laut polizeilichen Daten gibt es 15 Anzeigen gegen die Betrügerin. (abc)

 Capiibary, San Pedro: Kupfer ist sehr begehrt. - In der vergangenen Nacht wurden ein-tausend Meter Strom-Kabel der Elektrizitätsgesellschaft ANDE entwendet. Durch den Diebstahl blieben die Einwohner der Region ohne Strom-Versorgung, teilte der Leiter des ANDE-Regional Bueros, Dionisio Caceres, mit. Laut seinen Angaben seien bereits im letzten Jahr an die drei-tausend Meter Stromleitunguen entwendet worden.Dadurch sei ANDE ein Schaden in Höhe von 23 Millionen Guaranies entstanden. Die Polizeibehörden verdächtigen Aluminium- und Kupfer-Händler der Tat. Jedoch gibt es noch keine hinreichenden Beweise. Für Kupfer aus Kabeln wird bis zu 23-tausend Guaranies pro Kilogramm gezahlt. (lanacion

Ypané: Illegale Brand-Rodung. - Im Departament Central hat das Umwelt-Sekretariet SEAM eine rücksichtslose Abholzung entdeckt. Beamte des Umwelt-Sekretariats stellten fest, dass auf einer Fläche vonsechs Hektar sämtliche Bäume gefällt und das Gebiet danach abgebrannt wurde. Der Eigentümer des Grundstückes konnte keine umwelt-rechtliche Genehmigung des Forstdienstes oder der SEAM vorweisen. In der betroffenen Region befinden sich wichtige Feuchtgebiete und Wasserquellen, die durch die Brand-Rodung beeinträchtigt werden. Die Ermittler kündigten an, Anklage wegen verschiedener Umweltdelikte zu erheben. (abc)

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« Antwort #8 am: Januar 05, 2007, 02:29:48 »

Luque: Kabel-Klau geht um. - Die Telefon-Nutzer im Stadtteil Isla Bogado von Luque leiden seit Monaten unter den Folgen des Diebstahls von Telefonleitungen. Obwohl die Telefon -Gesellschaft COPACO die Leitungen ständig ersetzt, verschwinden diese nach kurzer Zeit wieder. Etwa 200 Telefon-Anschlüsse sind davon betroffen. Auf einem Abschnitt von 800 Metern werden ständig die Kabel entwendet, obwohl dieser Miss-Stand bereits polizeibekannt ist. Laut Angaben der Einwohner seien die Täter sogar bekannt. Die Diebe würden das in den Kabeln enthaltene Kupfer an Wiederverwertungs-Anlagen in Luque und San Lorenzo verkaufen. Pro Kilogramm werden bis zu 40-tausend Guaraníes gezahlt. In einem Schreiben an die zuständigen Behörden beklagten sich die Bewohner über das mangelnde Interesse der Behörden an der Aufklärung der Diebstähle. (abc)


 Concepción: Grober Undank. - Auf der Estancia Ùltimo Trago im Chaco sind an die 200 Arbeiter entlassen worden. Sie waren mit der Ausbeutung eines drei-tausend Hektar großen Waldstückes beschäftigt. Die Arbeiter wurden nach dreimonatiger Beschäftigung ohne jegliche Gehalts-Zahlung vom Verwalter entlassen. Nun fordern sie vom Eigentümer der Estancia, Gabriel Portillo, die Zahlung von 160 Millionen Guaranies. Staatsanwalt Richard Alarcón ermittelt in der Sache. (uh)


Asunción: Polizei verhaftet schwere Jungs. - Der National-Polizei ist gestern die Festnahme drei Mitglieder einer gemein-gefährlichen kriminellen Bande gelungen. In ihrem Besitz wurden unter anderem Waffen, Munition und Polizeifunk-Geräte gefunden. Die Verdächtigen wurden in der Nähe des Mercado Cuatro gefasst. Den Polizeibeamten war aufgefallen, dass das von den Kriminellen benutzte Taxi nicht in Asunción zugelassen war. Bei der Ausweis-Kontrolle stellten die Beamten fest, dass zwei der Männer mit Haftbefehl gesucht werden. Die Bande wird für drei Überfälle verantwortlich gemacht. Der Anführer ist ein Armee-Feldwebel, der Experte für Kriegs-Waffen ist. Er war bereits seit sechs Monaten fahnenflüchtig. Die Ermittler vermuten, dass er eine polizei-bekannte Diebesbande mit Schusswaffen versorgte. (abc)

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« Antwort #7 am: Januar 02, 2007, 02:51:44 »

Asuncion: Massnahmen zur Sicherung der Landesgrenzen. - Das Verteidigungs-Ministerium und das Umwelt-Sekretariat SEAM wollen mi neuen Jahr gemeinsam gegen illegale Felder in den Sicherheits-Streifen an den Landesgrenzen vorgehen. Dabei kümmert sich das verteidigungsministerium um Fragen der Landes-Sicherheit, während SEAM die Umsetzung der Umweltschutz-Gesetze sicherstellt. In der vergangenen Woche stellte der Vizeminister für Verteidigung, César Aguilera Torres, die Ergebnisse der bisherigen Massnahmen vor. Es wurden Grenzsteine zur Markierung der Sicherheits-Streifen aufgestellt. Die Arbeiten wurden von der Armee durchgeführt. Zuerst soll in den Departamenten, Alto Paraguay, Canindeyú, Amambay und Concepción, die Grenzen auf illegale Anpflanzungen überprüft werden. (abc)


Asunción: Bombe detoniert in Wohnung, - In einer Wohnung an der Avenida España im Stadtteil Las Mercedes ist eine Bombe explodiert. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich niemand in dem Gebäude. Der Vorfall wurde gestern morgen um drei Uhr von der Haus-Eigentümerin angezeigt. Die Ermittler konnten bisher noch keine Angaben über die Art des Sprengsatzes machen. Durch die Explosion wurde das Haus teilweise zerstört. Vermutlich wurde die Bombe an Silvester gegen Mitternacht gezündet, um andere Knallkörper zu übertönen. Bisher konnte noch kein klares Tatmotiv festgestellt werden. (abc)


San Lorenzo: Die National-polizei hat einer Gruppe von Asphalt-piraten vorläufig das Handwerk gelegt. Bei einer Hausdurchsuchung in San Lorenzo wurde ein Versteck der Bande entdeckt. Sie fanden Waffen, kugelsichere Westen sowie Handys. Außerdem entdeckten sie eine vor kurzem gestohlene Camioneta. Offensichtlich sollte das Fahrzeug als falsche Patrouille benutzt werden, da es bereits in Weiß umgeforben wurde. Bei der Operation wurden zwei Frauen festgenommen. Eine von ihnen ist die Ehefrau eines Polizisten, der des Autodiebstahls beschuldigt wird. Wie der Kommissar Arsenio Correa informierte, sei es üblich falsche Polizei-barrikaden aufzustellen, um Überfälle durchzuführen. Er versicherte, das es eine gefährliche Bande sei. Sie sind zum Teil gesuchte Verbrecher. Die Ermittler schließen nicht aus, dass ein Polizei-beamter darin verwickelt sein könnte. (abc)

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« Antwort #6 am: Dezember 29, 2006, 02:05:30 »

Ciudad del Este: Mehr Beamte für Polizei. - 150 Beamte werden ab der 3. Januarwoche bei der Munizipal-Polizei von Alto Paraná in den Dienst treten. Das teilte der Direktor für Sicherheit und Verkehr, Carlos Floreciánez, mit. Die Munizipal-Polizei brauche die neuen Mitarbeiter, da seit einigen Woche die Probleme in der Stadt zugenommen hätten. Bisher seien keinerlei Fahrzeug- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden. Aber auch in anderen Gebieten benötigten die Einsatzkräfte Verstärkung. Wie Floreciánez weiter sagte, werden von den 150 Beamten die Besten ausgewählt, die eine feste Anstellung erhalten. (lanacion)
 
San Pedro del Paraná: Rauschgift-Fund in San Pedro. - Beamte des Antidrogen-Sekretariats SENAD haben erneut große Mengen Rauschgift sichergestellt. Die Drogen wurden gestern nachmittag in einem Dorf etwa 130 Kilometer nördlich von Encarnación gefunden. Laut den SENAD-Beamten seien der Massnahme langwierige Ermittlungen vorangegangen. Eine Zeugin sagte aus, dass eine Camioñeta mit der Aufschrift SENACSA vor etwa einer Woche 460 Kilogramm Marihuana ablieferte. Die Ermittler vermuten, dass das Marihuana aus der Umgebung des Fundortes stammt und nach Argentinien gebracht werden sollte. In den letzten Jahren hat der Drogen-Anbau mi Distrikt San Pedro del Paraná stark zugenommen. (abc)

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« Antwort #5 am: Dezember 22, 2006, 11:41:17 »

Asuncion: Kampf gegen Drogen- und Alkoholmissbrauch. - Heute wurde in Ñemby eine Bewusstmachungs-Kampagne über Drogen- und Alkoholmissbrauch und Gewalt in Familien veranstaltet. Der Vortrag wurde von Unternehmen organisiert, die unter anderem in Ñemby, Loma Pytá und Luque arbeiten. Unterstützt wurde das Projekt vom Innenministerium. Mit der Kampagne soll den Menschen die Nachteile des Drogen- und Alkoholkonsums aufgezeigt und Problem-Lösungen für betroffene Familie angeboten werden. Der Vortrag wurde von dem Soziologen und Familien-Berater José Antonio Montiel gehalten. (abc)


Nueva Esperanza / Canindeyú: Waldflächen sind bedroht. - Der illegale Handel mit Baumstämmen bedroht die letzten bewaldeten Flächen eines Indianer-Reservates im Departament Canindeyú. Zwei Mitglieder einer Indianer-Gruppe hatten die illegale Abholzung auf ihrem Land durch Sojabauern und Sägewerk-Betreiber angezeigt. Sie teilten mit, dass auch ihr Führer in die Machenschaften verwickelt sei. Ein Staatsanwalt begab sich zu Ermittlungen in Begleitung von Fachleuten des Umwelt-Sekretariats SEAM in das Reservat. Dort entdeckten die Ermittler drei Traktoren, mit denen die Stämme geschleppt wurden. Eines der Fahrzeuge gehört einem Stadtrats-Mitglied von Nueva Esperanza. Die Beamten fanden ebenfalls einen Lastkraftwagen zum Holz-Transport. Ein weiterer mit Baumstämmen beladener LKW konnte sichergestellt werden. Das Reservat befindet sich etwa 140 Kilometer südlich von Salto del Guairá und umfasst über zwei-tausend Hektar. Davon sind 40 Prozent bewaldet. (abc)

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« Antwort #4 am: Dezember 21, 2006, 10:52:38 »

Asunción: Gefängnis-wärter im Streik. - Wachleute von nationalen Strafanstalten sind in einen Streik getreten, um ihrer Forderung auf Gehalts-zahlung Nachdruck zu verleihen. Beim Hochsicherheits-gefängnis Tacumbú waren nur 20 Wärter erschienen. Es mussten daher Polizisten und Soldaten als Verstärkung für die Bewachung von einigen Tausend Insassen angefordert werden. Die Wachleute hatten schon seit drei Monaten kein Gehalt bekommen. Der Minister für Justiz und Arbeit, Pedro Villalba versicherte jedoch, dass sie Streikenden heute das Geld ausgehändigt bekämen. Das Problem mit den rückständigen Zahlungen sei entstanden, weil das Parlament den Haushaltsplan 2006 für das Ministerium gekürzt habe. (uh)

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« Antwort #3 am: Dezember 20, 2006, 03:18:18 »

Asunción: Am vergangenen Wochenende hat die Polizei zwei Autoschieber in Asunción festgenommen. Diese beiden Männer stahlen hauptsächlich Fahrzeuge der Marke Toyota in den Stadt-teilen Herrera und Villa Mora. Laut Angaben der Ermittler hätten diese während der letzten beiden Monate mindestens 30 Autos über die Grenze nach Brasilien gebracht. Die Schmuggler hätten sich Grüne Cédulas für die Wagen anfertigen lassen und sie dann nach Foz de Iguazú gebracht. Die Festgenommenen wurden schon vor zwei Monaten nach einem Schusswechsel mit der Polizei verhaftet. Einer von ihnen erhielt Hausarrest. Wie die Ermittler weiter informierten, befindet sich ein weiteres Mitglied der Bande auf der Flucht. (abc)
 
Coronel Oviedo: In der Strafanstalt von Coronel Oviedo ist erneut eine Massenflucht verhindert worden. Ein Wachmann entdeckte bei einer Routinekontrolle einen Tunnel in einem der Außenhöfe. Die Gefangenen hatten bereits zwei Meter gegraben. Außerdem stellten die Wachmänner fest, dass die Eisenstäbe von zwei Zellen abgesägt waren. Laut dem polizeilichen Bericht wurde die losgelöste Erde in Säcke geschüttet und danach unauffällig auf dem Hof verteilt. (abc; uh)
 
Asuncion: Wieder mehr Sicherheit in ländlichen Gegenden. Die Unsicherheit auf dem Land nimmt langsam ab. Das erklärte der Leiter der ländlichen Vereinigung Paraguays, Alberto Soljancic während einer Pressekonferenz. Seinen Angaben zufolge hätten in diesem Jahr sowohl die Landbesetzungen, die Viehdiebstähle als auch die Entführungen abgenommen. Es müsse jedoch noch mehr in diese Richtung hin gearbeitet werden, um die Sicherheit für die Landwirtschaftsproduzenten zu gewährleisten, damit diese dazu beitragen können, die Entwicklung im Land voranzutreiben. (abc)

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« Antwort #2 am: Dezember 19, 2006, 10:43:10 »

Asuncion: abc Ein Fahrzeug der Abteilung für die Anfertigung von Dokumenten der National Polizei ist gestern überfallen worden. Vier maskierten Männer gelang die Flucht mit einer Beute von etwas mehr als 110 Millionen Guaranies. Zuvor hatten zwei der Verbrecher angeblich die drei Beamten des Wagens überwältigt. Einem Augenzeugen zufolge waren die Männer schwerbewaffnet. Bei dem gestohlenen Geld, das von Beamten in einem Wagen vom Typ Mitsubichi L 200 transportiert wurde, handelte es sich um die Einnahmen von Freitag und Samstag vergangener Woche. Die Beamten wurden vorläufig verhaftet und ihre Aussagen werden zur Zeit überprüft. Sie befinden sich bis zur Aufklärung des Falls auf dem Gelände der Spezialpolizei.

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« Antwort #1 am: Dezember 18, 2006, 10:36:17 »

Ciudad del Este: Arabische Geschäftsleute unter Terror-Verdacht. - Die von der US-Regierung auf die Anti-Yerror-Liste gesetzten neun arabischen Geschäftsleute betreiben ihre Geschäfte in der Grenzstadt zu Brasilien. In der vorigen Woche hatte die amerikanische Regierung die arabischen Geschäftsmänner beschuldigt, die radikal-islamische Organisation Hisbollah finanziell zu unterstützen. Nach offiziellen Angaben haben die Beschuldigten ihren Wohnsitz mi brasilianischen Foz de Yguazu. Die US- Regierung hat die in den USA befindlichen Bank-Konten der neun Beschuldigten in der vergangenen Woche eingefroren. Bei den Geschäften in Ciudad del Este handelt es sich um die bekannte "Galería Page" und das Elektronikgeschäft "Casa Hamze". (abc)
 
Buenos Aires: Rauschgift-Kuriere aus Paraguay fliegen in Buenos Aires auf. - Die argentinischen Polizeibehörden haben am Samstag in Buenos Aires zwei paraguayische Staatsangehörige wegen Rauschgift-Handels festegenommen. Sie werden verdächtigt, die Anführer einer Rauschgift-Ringes zu sein. Laut Polizeiangaben waren die Festgenommenen in Besitz von mehreren gefälschten Ausweis-Dokumenten. In den vergangenen vier Jahren wurden drei-ein-halb Tonnen Marihuana sichergestellt, von denen vermutet wird, dass es diesem Rauschgift-Händler-Ring zuzuschreiben ist. (abc)

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