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Thema: Wirtschaft (Gelesen 1731 mal)
asti
Gast
Stevia
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Antwort #26 am:
April 27, 2008, 02:07:57 »
Hallo
Gerade sendeten, wie schon öfters im Deutschen Fernsehen ein Bericht über Stevia, wurden Paraguayanische kKeinbaucher gezeigt die das anbauen und recht viel Geld damit verdienen, Stevia wird ab 2009 auch in der Eu legal sein und welche Chance da die Einheimischen Kleinbauern haben und der Staat Paraguay ist fantastisch, ab Sept. bin ich auch in Paraguay und ich werde mir einige ha Land kaufen und Sevia anbauen, habe diese Pflanze auch schon da in Europa seit einigen jahren angebaut und verwendet, da brauche ich mich nicht abzumühen um "unwissende Deutsche einzufangen"
lg Parawerner
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Re: Wirtschaft
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Antwort #25 am:
Juli 30, 2007, 03:23:36 »
Da hat sich der paraguayische Staat ein gewaltiges Eigentor geschossen!
Cervelat ist nicht mehr gefährdet
Obschon auch Paraguay als Rinderdarmlieferant für Cervelat ausfällt, ist die Produktion der beliebten Würste nicht gefährdet. Australien oder Neuseeland könnten im Notfall aushelfen.
Die Rinderdärme für Cervelat werden knapp.
Nach Brasilien fällt nun auch Paraguay als Rinderdarmlieferant für die Cervelat weg. Da das Land es verpasst hat, sein Dossier bei der Weltorganisation für Tiergesundheit einzureichen, wird es vorerst nicht auf die Liste der BSE-unbedenklichen Staaten aufgenommen.
«Die Cervelats werden aber nicht ausgehen», beruhigt Balz Horber, Geschäftsführer des Verbandes Schweizer Metzgermeister. Die Grillsaison ist gerettet, und die Reserven würden bis in den Herbst reichen. Danach könnte man Rinderdärme auch aus Australien oder Neuseeland importieren.
Dazu müssen aber erst noch neue Handelsbeziehungen aufgebaut werden. Als Notlösung könnte man auch Schweinedärme verwenden, erklärt Horber. Beim St. Galler Schüblig etwa werde das heute schon gemacht.
Quelle:
http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_15098.html
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Re: Wirtschaft
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Antwort #24 am:
Juli 14, 2007, 07:11:59 »
Mehr Händel als Handel
Harald Neuber 14.07.2007
Der Beitritt Venezuelas zum Wirtschaftsbündnis Mercosur wird von Gegnern einer solidarischen Integration attackiert
Regionale Integration ist der Dreh- und Angelpunkt der venezolanischen Außenpolitik. Seit Jahren versucht Caracas, politische und wirtschaftliche Bündnisse mit den übrigen Staaten der Region zu schmieden. Präsident Hugo Chávez beruft sich dabei auf die antikoloniale Tradition der lateinamerikanischen Staaten. Die "Bolivarische Alternative für Amerika" ist Teil dieser bislang eher symbolischen als konkreten Politik. Mit dem Beitritt zum bestehenden regionalen Freihandelsbündnis Mercosur (Gemeinsamer Markt des Südens) sollten in den kommenden Jahren Nägel mit Köpfen gemacht werden. Doch die Aufnahme Venezuelas verläuft schleppend. Nun hat Chávez mit dem Abbruch des Beitrittsverfahrens gedroht. Der Streit zeigt die Widersprüche eines politisch und wirtschaftlich gespaltenen Kontinentes auf.
Die Erklärung der Regierungsspitze war zeitlich bewusst plaziert. Während Venezuelas Präsident Chávez in der iranischen Hauptstadt Teheran landete, um mit seinem Amtskollegen Mahmud Ahmadinedschad zu Gesprächen zusammenzukommen, veröffentlichte das Ministerium für Kommunikation und Information in Caracas eine geharnischte Erklärung. Venezuelas Staatsführung sei nicht bereit, einem "alten Mercosur" beizutreten, das sich Veränderungen gegenüber sperre. Würde eine Aufnahme Venezuelas in der vergangenes Jahr vereinbarten Vierjahresfrist weiterhin blockiert, würde man die Aufgabe des Beitrittsprozesses erwägen. Die Verlautbarung richtete sich vor allem an Brasilien ( Lula oder Chávez?) und Paraguay. Denn während die Legislativen von Argentinien und Uruguay der Aufnahme bereits zugestimmt haben, sperren sich die Parlamente in Asunción und Brasilia.
Argentinien vermittelt
Nach seiner Rückkehr aus Moskau, Minsk und Teheran ( Bedrohlicher Pragmatismus) bekräftigte Chávez die Erklärung des Ministeriums. In einer Fernsehsendung erklärte er am 3. Juli:
________________________________________
Es ist nicht so, dass wir einen Beitritt zum Mercosur nicht erwarten können. Vor allem nicht jetzt, wo wir sehen, dass die Mitglieder Veränderungen gegenüber nicht gerade offen sind.
Hugo Chávez im venezolanischen Fernsehen
Hintergrund des Disputes ist eine grundsätzlich unterschiedliche Sicht auf die Funktionsweise des Freihandelsbündnisses. Denn während die Regionalmacht Brasilien auf einer kapitalistischen und konkurrenzorientierten Komposition beharrt, drängt Venezuela auf einen komplementären Handel, der die strukturellen Schwächen der Mitgliedsstaaten beachtet. Vor allem die kleineren Teilhaber Uruguay und Paraguay hatten in der Vergangenheit mit dem Austritt aus dem Bündnis gedroht, weil das Handelsregime der Großen sie benachteiligte. Die Alternative wären bilaterale Abkommen mit den USA gewesen. Ein neues solidarisches Verhältnis der Mercosur-Staaten, wie vom Aspiranten Venezuela eingefordert, ist, so gesehen, der einzige Weg, den Wirtschaftspakt zu retten.
Das scheint auch Argentinien und Uruguay klar zu sein. In intensiven Verhandlungen haben Abgesandte beider Staaten in den vergangenen Wochen versucht, die Streitigkeiten mit Caracas beizulegen. Nur zwei Tage nach dem TV-Auftritt des venezolanischen Präsidenten appellierte Argentiniens Staatschef Néstor Kircher offen an seinen brasilianischen Amtskollegen, zu intervenieren. Man müsse "voranschreiten, mit allen, die sich dem Mercosur anschließen wollen". Es war eine direkte Antwort auf eine überraschend aggressive Stellungnahme Luiz Inácio "Lula" da Silvas. Dieser hatte am Vortag erklärt:
________________________________________
Wer nicht dabei sein will, soll draußen bleiben.
Brasiliens Staatschef da Silva
Kirchner hingegen appellierte an da Silva, "den Weg zu einer aktiven Mitgliedschaft Venezuelas zu ebnen".
"Ultimatum" oder "Selbstverpflichtung"?
Nach mehrwöchigem Schweigen der Konfliktparteien prescht Buenos Aires damit in dem Konflikt vor. Eskaliert war die schwelende Krise Anfang Juni. Rechtsgerichtete Abgeordnete hatten in den Streit ( Information statt Freiheit) zwischen dem privaten venezolanischen Fernsehsender RCTV und der Regierung in Caracas mit einer Erklärung eingegriffen, in der die Regierung harsch kritisiert wurde. Chávez bezeichnete die Abgeordneten daraufhin als "Papageien eines Piraten" - sprich: der US-Regierung. Die Abgeordneten bestehen seitdem auf eine Entschuldigung Chávez', der dafür jedoch keine Veranlassung sieht. Zuletzt verschärfte er seine Position sogar. Wenn die Parlamente von Brasilien und Paraguay ihre Blockadehaltung nicht bis September aufgäben, ziehe sich Venezuela aus dem Verfahren zum Mercosur-Beitritt zurück.
Nach den offenen und diskreteren Schlichtungsversuchen schlagen die Konfliktparteien nun gemäßigtere Töne an. In einem Interview mit dem französischen Kanal France 24 bestritt da Silva, dass es eine "Krise" mit Venezuela gebe. Probleme, ja. Aber die gleichen Probleme habe auch die Europäische Union im Umgang mit der neuen venezolanischen Außen- und Wirtschaftspolitik. Niemand könne erreichen, dass er sich mit Hugo Chávez streite, so da Silva, der den venezolanischen Staatschef als "meinen Freund" bezeichnete.
Zugleich kamen in Brasilien der venezolanische Botschafter Julio García Montoya und der Präsident des außenpolitischen Komitees des Kongresses, Heráclito Fortes, zusammen. Fortes, ein bekannter Kritiker des venezolanischen Staatschefs, gab sich nach dem Treffen zuversichtlich. Auch Botschafter Montoya erklärte:
________________________________________
Es gibt kein Ultimatum. Es gibt höchstens eine zeitliche Selbstverpflichtung, die wir Venezolaner uns setzen, um eine Lösung zu erreichen.
Venezuelas Botschafter in Brasilien
Der Diplomat versucht damit die Wogen zu glätten, die nach der Chávez-Äußerung in Brasilien hoch geschlagen waren. Selbst Abgeordnete der regierenden Arbeitspartei hatten die Fristsetzung des venezolanischen Staatschefs als "beleidigend" bezeichnet.
Dominanz der Großen
Auch wenn damit die akute Krise überwunden zu sein scheint - der Grundkonflikt zwischen den Mercosur-Staaten (und denen die es werden könnten) ist nicht ausgeräumt. Der Aufbau einer papierverarbeitenden Industrie in Brasilien hat etwa die kleineren Staaten in Mitleidenschaft gezogen. Besonders Argentinien und Uruguay wehrten sich gegen die Vorhaben. Der Aufbau von Wasserkraftwerken am Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay in Yaciretá und Itaipú kam entgegen anfänglicher Versprechen nicht dem letztgenannten Juniorpartner zugute. Und der Mercosur-Anwärter Bolivien wird von der übermächtigen Sojaindustrie in Brasilien und Argentinien unter Druck gesetzt.
Besonders die brasilianische und argentinische Wirtschaft sperrt sich einer Hinwendung zu einem solidarischen Handelsmodell. Ein wachsender "Markt des Südens" soll als Verhandlungsmasse gegenüber den USA und der Europäischen Union eingesetzt werden. Der Kolumnist Guillermo Almeyra bemerkte in der linksliberalen mexikanischen Tageszeitung La Jornada:
________________________________________
Wenn die Europäische Union eine Union des Kapitals und der Banken statt der Völker ist, dann ist Mercosur ein Bündnisprojekt zwischen dem argentinischen und brasilianischen Kapital, das sich in höchster Abhängigkeit von den imperialistischen und finanzpolitischen Mächten befindet.
Guillermo Almeyra
Indem Venezuela auf eine Veränderung dieses Abhängigkeitsverhältnisses drängt - und mit dem ALBA-Bündnis diese Änderung in zunehmendem Maße auch praktisch vollzieht -, erhöht es den Druck auf die Befürworter einer Allianz mit den USA und der EU. Dabei handelt Caracas zunächst im eigenen Interesse. Die historisch unterentwickelte produzierende Wirtschaft würde von einem kapitalistischen und auf Konkurrenz ausgerichteten Mercosur überrollt. Derzeit exportiert Venezuela industrielle Güter im Wert von umgerechnet 200 Millionen US-Dollar, der Import dieser Güter beläuft sich auf 1,5 Milliarden. Der angestrebte Aufbau einer eigenen Industrie und Landwirtschaft könnte unter den geltenden Bestimmungen des Mercosur abgeschrieben werden.
Die dominierenden Staaten Brasilien und Argentinien wissen, dass Venezuelas Interesse an einer komplementären Wirtschafts- und Handelordnung in der Region auch dem Interesse der übrigen südamerikanischen Staaten entspricht. Diese Situation geht mittel- und langfristig zu Lasten der Gegner einer solchen Integration. Zudem ist es Chávez mit der Übernahme eines Teils der Schuldenlast Argentiniens gelungen, Buenos Aires stärker an sich zu binden. Der offene Appell Kirchners an da Silva, die Krise beizulegen, ist eine Folge der neuen Allianzbildung. Ein Verbündeter Brasiliens hätte den Konflikt hinter verschlossenen Türen verhandelt.
Quelle:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25701/1.html
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Re: Wirtschaft
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Antwort #23 am:
April 02, 2007, 03:16:18 »
Asuncion: Auszeichnung für Interbanco. -
In Paraguay befindet sich eine der renommiertesten Banken Lateinamerikas
. Die Interbanco wurde von dem Finanz-Blatt Global Finance ausgezeichnet.
Die Redaktion in New York bezeichnet die Interbanco als eine der besten Banken Lateinamerikas und die beste Bank in Paraguay.
Die Auszeichnung soll im Oktober während eines Treffens der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds dem Vorsitzenden der Interbanco, Claudio Yamguty, überreicht werden.
Yamguty zeigte sich zufrieden über die gute Nachrichten und erklärte, dies sei ein wichtiger Schritt bei der Wieder-Erlangung des Vertrauens in die paraguayische Wirtschaft
. (abc)
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Und da sag noch mal einer auf PY Banken wäre kein verlass
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Re: Wirtschaft
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Antwort #22 am:
Februar 17, 2007, 03:10:12 »
Steuerehrlichkeit in Paraguay! Die Rekordanmeldung lag bei mehr als 56.000
Nachdem neben der gesetzlichen Anpassung die Steuerlast vermindert wurde, haben sich allein im letzten Jahr mehr als 56.000 neue Steuerbürger beim paraguayischen Finanzministerium als neue Steuerzahler einschreiben lassen und ihre Steuernummer (RUC) mit dem entsprechenden Ausweis erhalten.
Es handelt sich bei diesen natürlichen und juristischen Personen um Steuerzahler, die bisher noch nicht von der Mehrwertsteuer erfasst wurden. Doch als Folge des Gesetzes der steuerlichen Anpassung, das stufenweise in Kraft gesetzt wird, konnten sie die Einschreibung im Laufe dieses Jahres nicht
mehr vermeiden.
Per Ende November 2006 gab es 384.644 eingetragene Steuerzahler, gegenüber 328.448, die es Ende Dezember 2005 gab.
Als Folge dieser Neueinschreibungen konnte der Staat von Januar bis November 2006 insgesamt 1,066 Mrd. US$ an Steuern einnehmen. Das sind 16,1% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Im Zusammenhang mit zwei wichtigen Teilen des steuerlichen Anpassungsgesetzes, die am 1. Januar in Kraft treten sollen, fehlen noch bis vor wenigen Tagen die Durchführungsbestimmungen, so dass auch die Fachleute in der Praxis meistens bis heute nicht wissen, was sie ab Januar zu tun haben.
Es handelt sich um das Gesetz der persönlichen Einkommensteuer, das schon einmal in Kraft war, dann jedoch durch ein weiteres Gesetz bis Januar 2007 suspendiert wurde. Wie verlautet, soll alles, was von den Steuerbürgern zwecks Einschreibung und Vorbereitung getan wurde, vollkommen hinfällig sein. Das hieße, dass diese Bürger den zeitraubenden Vorgang der Einschreibung nochmals durchmachen müssten. Ein weiterer Komplex, der im Januar in Kraft tritt, ist die Körperschaftssteuer für „kleine Steuerzahler“. Auch hier liegen die Durchführungsbestimmungen nicht vor. „Kleine Steuerzahler“ sind Einzelfirmen, die pro Jahr bis zu 100 Mio. Guaraníes Umsatz erreichen. Sie müssen künftig auch die Mehrwertsteuer zahlen. Allerdings gibt es eine Neuregelung, wonach sie nur alle vier Monate ihre Steuererklärungen abgeben müssen. Viele andere Einzelheiten ihrer zukünftigen Arbeiten und Verpflichtungen sind noch unbekannt.
Vizeminister Andreas Neufeld betonte noch am 7. Dezember, er habe die Entwürfe noch auf seinem Schreibtisch, er müsse noch daran arbeiten. Allerdings hatte das Finanzministerium diese Entwürfe der privaten Wirtschaft zur Verfügung gestellt, um Verbesserungen vorzuschlagen. Man habe einige Vorschläge berücksichtigen können, sagt Neufeld, ohne auf Einzelheiten einzugehen. Die Durchführungsbestimmungen erschienen dann endlich am 11. Dezember. Die Dokumente werden zurzeit von Steuerexperten durchstudiert, um den Steuerbürgern schnellstmöglich die notwendigen Empfehlungen geben zu können.
Quelle:
http://www.businessportal24.com/de/Steuerehrlichkeit_Paraguay_Die_Rekordanmeldung_121716.html
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Re: Wirtschaft
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Antwort #21 am:
Februar 05, 2007, 06:16:08 »
Asuncion: Beratungen zur Aufnahme Venezuelas in den Mercosur. - Aussenminister Rubén Ramírez Lezcano informierte gestern im López-Palast über den Stand der Beratungen zur Aufnahme von Venezuela in den Mercosur. Den Angaben zufolge habe sich die Regierung von Venezuela bislang an alle Vorschriften des Mercosur gehalten, so dass nichts gegen eine Vollmitgliedschaft spreche. Man habe die Verhandlungen mit der Regierung von Hugo Chavez noch nicht abgeschlossen, erwarte jedoch in Kurze den Schluss eines entsprechenden Abkommens. Nach der Überprüfung der venezolanischen Regierung und der Wirtschaft, stehe laut Lezcano einer vollständigen Aufnahme nichts entgegen. (lanacion)
Asuncion: Mercosur-Finanzhilfe ist eingetroffen. - Paraguay hat die 60 Millionen US-Dollar aus dem Strukturfonds des Mercosur erhalten. Das teilte der Vizeminister für Wirtschaftsbeziehungen und Integration, Emilio Giménez, mit. Es müssten allerdings noch einige Formalitäten erledigt werden, bevor man Zugang zu dem Geld habe.Die Regierung will die Finanzhilfe vorwiegend zur Verbesserung der Infrastruktur einsetzen. Geplant ist der Bau von mehr Fernstrassen und Sozialwohnungen. Der Strukturfonds soll die kleineren Mercosur-Staaten unterstützen. Paraguay erhielt im vergangenen Jahr 24 Millionen Dollar, in diesem Jahr sind es 60 Millionen. (abc)
Asuncion: Förderung von Zucker-Rohr-Anbau. - Das Landwirtschaftsministerium will den von Zucker-Rohr-Anbau in diesem Jahr stärker fördern. Mit neuen Saatgutarten, die aus Brasilien importiert werden, soll der Ernte-Ertrag erhöht werden. Geplant ist, die Produktion von 50 auf 80 Tonnen pro Hektar zu steigern. Das teilte der Koordinator für den Zucker-Rohranbau, Pedro Meaurio Melgarejo, mit. Damit will man der steigenden Nachfrage in der Ethanol-Herstellung gerecht werden. (abc)
Asuncion/Genf: Ibañes fordert besseren Zugang zum internationalen Markt. - Der Minister für Industrie und Handel, José María Ibañez, forderte während einer Sitzung mit dem Vorsitzenden der Welt-Handels-Organisationn WTO, Pascal Lamy, in Genf den Abbau der Agrar-Subventionen. Ibañez nahm zu Beginn dieser Woche in der Schweiz am dritten Welthandelsforum teil, wo es vorwiegend um die Bekämpfung der Marken-Piraterie und den Schutz geistigen Eigentums ging. Ibañez informierte Lamy über die wirtschaftliche Situation in Paraguay. Er betonte dabei die Notwendigkeit, den internationalen Handel zu liberalisieren. Insbesondere müssten die Industrie-Nationen ihre Märkte für Produkte aus Entwicklungsländern öffnen. Die WTO ist eine eigenständige internationale Organisation mit Sitz in Genf und zählt 150 Mitgliedstaaten. Über zwei Drittel der WTO-Mitglieder sind Entwicklungsländer. Die WTO legt verbindliche Regeln für den weltweiten Handel mit Waren und Dienstleistungen fest und schlichtet Streit über deren Anwendung. Hauptziel der UN-Sonderorganisation ist der freie Handel durch den Abbau von Schutz-Zöllen und anderen Handelshindernissen. (abc)
Asuncion: Streit um Baumwoll-Preis. - Die Regierung sucht nach Wegen, den Baumwollpreis durch Subventionen über 2-tausend Guaranies anzuheben. Das teilte Landwirtschaftsminister Alfredo Molinas gestern auf einer Pressekonferenz mit. Der Bauern-Verband FNC will die angedrohhten Protest-Massnahmen absagen, falls die Regierung den Baumwoll-Preis garantiert.Laut dem FNC-Mitglied Odilón Espínola würden sie die Protest-Aktionen starten, wenn bis zum 7. Februar keine Lösung in Sicht sei. Landwirtschaftsminister Molinas versicherte, dass sich seine Regierung bemühe den Forderungen der Landwirte nachzukommen. Zudem kündigte Molinas Finanzhilfen für die kommende Aussaat im September an. (abc)
Asuncion: Fossile Brennstoff-Messe in Houston. - Auf der Expo 2007 in Houston im US-Bundes-Staat Texas hatten Unternehmen aus Paraguay in dieser Woche die Möglichkeit Kontakte zu den grossen Firmen im Erdöl- und Erdgas-Geschäft zu knüpfen. Paraguayische Unternehmen waren zum ersten mal auf der Messe vertreten. Das teilte der Vizeminister für Bergbau und Energie, Héctor Ruiz Díaz, mit. Der paraguayische Stand war am Donnerstag und Freitag für die Besucher geöffnet. Ruíz Díaz reiste vergangenen Dienstag nach Houston. Die Paraguayischen Aussteller sehen in dieser Expo die Möglichkeit, mit großen Erdöl-Produzenten über die Erforschung und Ausbeutung der Gas und Erdöl-Vorkommen in Paraguay zu sprechen. (ppn)
Asuncion/Berlin: Unternehmen aus Paraguay werden in diesem Jahr an zahlreichen wichtigen Ausstellungen in Deutschland teilnehmen. Das teilte die deutsch-paraguayische Industrie- und Handelskammer mit. Die Industrie- und Handelskammer ist eine der die wichtigsten Kontaktadressen für den Export nach Deutschland. Dabei arbeitet sie eng mit dem Verband für Auslandsinvestitionen und Exporte REDIEX zusammen. Am 6. Februar reisen Vertreter von fünf Unternehmen zu der Obst- und Gemüse-Messe Fruit Logistic nach Berlin. Dort werden verschiedene Fruchtsaft-Getränke ausgestellt. (lanacion)
Asuncion: Internationale Finanzhilfen für Kooperativs-Wesen. - Der internationale Investitions-Fonds FOMIN der Interamerikanischen Entwicklungsbank BID will die Kooperativen in Paraguay finanziell unterstützen. Der Fonds stellt für ein Programm zur Förderung der Kooperativen 1,4 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Das teilte der für Paraguay zuständige Exekutiv-Direktor der BID, Hugo Cáceres, mit. Mit dem Geld sollen vor allem Fortbildungs-Massnahmen finanziert werden. Zudem will man den Kooperativen fachmännisches Wissen in Verwaltung und Buchhaltung vermitteln. (ppn)
Asunción: Bauernverband droht Strassenblockaden an. - Der Bauern-Verband FNC will in der kommenden Woche an mehreren Stellen in zehn Departamenten Strassenblockaden errichten. Das kündigte der Vorsitzende des FNC, Odilón Espínola, heute an. Obwohl sich der neue Landwirtschaftsminister, Alfredo Molinas zu Gesprächen bereit erklärt hatte, konnte bei einem Treffen mit führenden Mitgliedern des FNC keine Einigung erzielt werden. Die Bauern sind unzufrieden mit den Baumwoll-Preisen und fordern mehr Subventionen. (abc)
Asunción: Lebensmittel-Kontrollen im Einzelhandel. - Vor einigen Tagen wurde eine neue Verbraucher-Schutz-Behörde gegründet. Vertreter der inter-institutionellen Kommission haben gestern einen Supermarkt der Kette Superséis kontrolliert. Dabei wurde die Lebensmittel-Hygiene überprüft. Dies ist der Beginn einer Reihe von Lebensmittel-Kontrollen in Supermärkten im Grossraum Asunción. Die Kommission machte mehrere Verbesserungsvorschläge und wird in 15 Tagen eine Nachfolgeinspektion durchführen. Die Verbraucher-Schutz-Behörde sei auf Bitten der Bevölkerung gegründet worden, erklärte der Volks-Verteidiger Manuel María Páez Monges. Zu der Behörde gehören unter anderem das Nationale Institut für Ernährung, das Ministerium für Industrie und Handel, sowie der Hausfrauen-Verband. Die Kontrollen sollen auch über den Großraum Asunción hinaus gemacht werden und sich nicht nur auf Supermärkte beschränken. (uh)
Asuncion/Berlin: Deutsche wollen zur EXPO. - Deutsche Investoren beabsichtigen eine Teilnahme an der EXPO 2007 in Mariano Roque Alonso. Wie aus einem Komunique der paraguayischen Botschaft in Deutschland verlautete, wollen Mitglieder des Ibero-Amerika Vereins IAV Kontakte zu paraguayischen Unternehmen aufnehmen. Dies wurde vom Vorsitzenden des IAV, Christoph Schmitt, bestätigt. Laut der Diplomatin Lilianne Lebrón Wenger von der paraguayischen Botschaft will eine Delegation deutscher Unternehmer vom 9. bis zum 13. Juli nach Paraguay zur EXPO 2007 reisen. Der Konakt zum IAV war während des Deutschland-Besuches von Vizepräsident Luis Castiglioni zustande gekommen. Laut Lebrón werde sie auch auf Messen in Hamburg und Frankfurt im März und April diesen Jahres für die EXPO 2007 werben. (abc)
Asuncion: Vertrauen in Guaranie steigt. - Immer mehr Sparer und Kapitalanleger bevorzugen ihr Geld in Guaranies anzulegen. Ende Dezember hatten die Hälfte aller Anleger in Paraguay ihr Geld in Guaranies deponiert. Ursache ist der immer weiter sinkende Kurs des US-Dollars, wie aus der Zentralbank verlautete. Dies gelte auch für Geldeinlagen der Regierung. Damit stieg die Gesamtsumme der Geldanlagen auf Guaranie-Basis auf 6,7 Billionen Guaranies, während in ausländischen Währungen etwa 6,1 Billion Guaranies angelegt sind. Die Dollar-Anlagen befanden sich Ende 2002 auf einem Höchst-Stand. Damals waren 69 Prozent aller Geldanlagen in der US-Währung angelegt. Das zunehmende Vertrauen in die eigene Währung schaffe ein günstiges Klima für die Vergabe von Krediten, hiess es von seiten der Wirtschaftsexperten. (uh)
Asuncion/Vancouver: Tourismus-Förderung in Misiones. - Das McRae Institut in Vancouver will die Schaffung eines nachhaltigen Tourismus in Paraguay fördern. Das Projekt soll vorerst in zehn Städten im Departament Misiones in Zusammenarbeit mit der Columbia-Universität in Asunción durchgeführt werden. Studenten der Fakultät für Touristik und Hotelwesen der Columbia-Universität werden an den verschiedenen Aktionen teilnehmen. Das Projekt soll heute im Sitz der Universität in Asuncion vorgestellt werden. Bereits im vergangenen Jahr war ein Kontakt zwischen den beiden Universitäten zustande gekommen. Zur Zeit befindet sich eine Gruppe Studenten und Dozenten des McRae Instituts in Paraguay. (abc)
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Antwort #20 am:
Januar 31, 2007, 03:45:13 »
Asuncion: Ernennung eines neuen Landwirtschaftsministers. - Der bisherige Landwirtschaftsminister, Ricardo Garay hat gestern seinen Rücktritt eingereicht. Staatspräsident Duarte Frutos ernannte noch am selben Abendden bisherigen Umweltminister, Alfredo Molinas, zum neuen Landwirtschaftsminister. Garay war gestern von seinem Amt zurückgetreten nachdem bereits über seine Entlassung spekuliert wurde. Den Angaben zufolge bestanden zwischen Duarte Frutos und Ricardo Garay unüberbrückbare Meinungsunterschiede, die Garay zu seinem Rücktritt bewegten. Der neue Landwirtschaftsminister, Alfredo Molinas tritt bereits heute sein Amt an. Auch der Posten des Stellvertretenden Landwirtschaftsminister wurde mit Miguel Angel Pangrazio neu besetzt. (abc)
Asuncion: Freier Handel zwischen Venezuela und Mercosur. - Der Mercosur und Venezuela haben ein Freihandelsabkommen geschlossen. Das Abkommen soll ab 2012 in Kraft treten, teilte gestern der Generaldirektor für Wirtschaftspolitik des Aussenministeriums, Didier Olmedo, mit. Die Vereinbarungen wurden während eines Treffens von Wirtschaftsexperten getroffen. Durch dieses Abkommen können in Zukunft auch zahlreiche paraguayische Produkte zollfrei nach Venezuela exportiert werden. Zu den Exportprodukten gehören unter anderem Rindfleisch, Soja, Pflanzen-Öle, Holz und Saatgut. Ein nächstes Treffen der Wirtschaftsexperten des Mercosur und Venezuelas zur Forführung der Verhandlungen ist für den 4. März geplant. (abc)
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Re: Wirtschaft
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Antwort #19 am:
Januar 29, 2007, 12:15:47 »
Asuncion: Wirtschaftliche Kooperation mit Chile. - Der Verband für Investitionen und Exporte REDIEX organisiert ein Treffen zwischen heimischen Geschäfttsleuten und Unternehmern aus Chile. Dabei soll über gemeinsame Pläne zur Erschliessung des asiatischen Marktes beraten werden. Das teilte REDIEX-Leiter, Victor Allegretti, am Samstag mit. Laut Allegretti seien ähnliche Veranstaltungen auch mit Unternehmern aus Peru und den Vereinigten Staaten geplant. Zudem wird REDIEX im Februar mit Chile ein Abkommen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit schliessen. Wie Allegretti sagte, sei die Zusammenarbeit mit den chilenischen Exportunternehmen von grossem Nutzen für die heimischen Exporteure, da die Chilenen bereits Zugang zum asiatischen Markt hätten. (abc)
Asuncion: Seminar zu Zuckerrohr-Export. - Der Vertreter der Zuckerrohr-Produzenten, Oscar Escauriza, teilte am Samstag mit, dass die Qualität des heimischen Zuckerrohrs nicht gut genug für den internationalen Markt sei. Auf einem Seminar erörterten vertretyer von REDIEX, Landwirte und Export-Unternehmer zukünftige Strategien für die Ausfuhr auf den amerikanischen und europäischen Markt. Laut Escauriza sei es möglich die Qualität des Zuckerrohrs zu steigern, jedoch nur mit Hilfe der Regierung. Escauriza mahnte eine bessere Zusammenarbeit unter den einzelnen Produzenten an, um gemeinsam den Anforderungen des internationalen Marktes gerecht zu werden. (abc)
Ciudad del Este: Brasilien geht gegen Kleinhändler vor. - Das brasilianische Sekretariat für Imnporte droht mit der strafrechtlichen Verfolgung von über neun-tausend brasilianischen Kleinhändlern, die ihre Waren von Paraguay über die Grenze bringen. Die Androhung ist Teil der Maßnahmen um den Grenzhandel zu unterbinden. Die Kontrolleure patroullieren durch die Straßen und kontrollieren die Straßenverkäufer an der Freundschaftsbrücke. Die Behörden haben bereits sechs-tausend Strassenhändler festgenommen. Weitere neun-tausend Händler verkaufen immer noch die illegal importierten Waren. (abc)
Asuncion: EU-Inspekteure nehmen Arbeit auf. - In Paraguay beginnen heute Inspekteure der Europäischen Union mit der Überprüfung mehrere Schlacht- und Tiefkühlhäuser. Falls die Kontrollen positiv ausfallen, könnten die Fleisch-Exporte in die EU wieder aufgenommen werden, teilte der Vorsitzende der Ländlichen Vereinigung, Alberto Soljancic, mit. Neben den Frigorificos werden auch einige Viehzuchtbetriebe sowie Niederlassungen der SENACSA inspiziert. Dabei soll überprüft werden, ob die Verbesserungs-Vorschläge der letzten Kontroll-Kommission erfüllt worden sind. Insbesondere wurden eine umfassende Rückverfolgung von Maul- und Klauenseuche-Erkrankungen, eine effektivere Impfung und strengere Hygiene-Vorschriften in den Schlacht- und Fleischverarbeitungsanlagen gefordert. (abc)
Asuncion: Ruf nach billigerem Diesel. - Verschiedene soziale Organisation wollen gemeinsam Druck auf die Regierung ausüben, um den Diesel-Preis zu senken. Auf einer Sitzung am heutigen vormittag sollten entsprechende Massnahmen geplant werden. Sie verweisen auf die gefallenen ÖL-Preise auf dem internationalen Markt. An der Sitzung nahmen unter anderen die Vertreter der ASUCOP und des Journalisten-Verbandes SPP teil. Trotz der wiederholten Forderungen nach einer Preis-Senkung weigert sich PETROPAR, die Dieselpreise zu reduzieren. Laut dem Leiter von PEROPAR, Alejandro Takahashi, benötige das Unternehmen noch 90 Tag, um eine Preisreduzierung zu überdenken. (abc)
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Re: Wirtschaft
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Antwort #18 am:
Januar 27, 2007, 10:15:00 »
Caaguazú: CAP lehnt staatliche Hilfe ab. - Die Mitglieder des Verbandes der Baumwoll-Produzenten CAP im Departament Caaguazú lehnen die von der Regierung angebotenen Subventionen ab. Stattdessen erwägen sie ihre Baumwolle nach Brasilien zu exportieren. Den Angaben zufolge würden in Brasilien 2-tausend 300 Guaranies pro Kilogramm gezahlt. Einige Landwirte wollen sogar ihre Baumwoll-Kulturen vernichten und stattdessen Bohnen anbauen. Das teilten Vertreter der CAP gestern dem Landwirtschaftsminister, Ricardo Garay, mit. Laut dem Leiter der CAP, Arnaldo Sánchez, seien die Preise im Inland mit ein-tausend 300 Guaranies pro Kilogramm zu niedrig. Garay erklärte, dass gerade deswegen die Regierung die Subventionen eingeführt hatte. (lanacion)
Asuncion/Brüssel: Modernisierung der Öffentlichen Verwaltung. - Am 6. Februar wird der Senat nach seiner Sommerpause zu einer ausser-ordentlichen Sitzung zusammentreten. Einer der wichtigsten Tagesordnungs-Punkte ist die Finanzierung der Modernisierung der Öffentlichen Verwaltung. Ein entsprechendes Abkommen über Finanzhilfen war vor einem Jahr zwischen der Regierung und der Europäischen Union geschlossen worden. Der ständige Parlaments-Ausschuß hat am Donnerstag auf Bitten des Abgeordneten Hans Werner Thielman die geplanten Modernisierungs-Massnahmen überprüft und zur Abstimmung an den Senat weitergeleitet. (ppn)
Ciudad del Este: Nadelöhr Freundschaftsbrücke. - Die Komission für den bilateralen Handel zwischen Paraguay und Brasilien hat Pläne zur vereinfachten Kontrolle von Lastkraftwagen bei der Einreise nach Brasilien über die Freundschaftsbrücke vorgestellt. Im Kern schlägt die Kommission vor, nicht jeden LKW zu kontrollieren sondern sich auf Stichproben zu beschränken. Zudem trafen Vertreter der Zollbehörden und der Landwirtschafts-Ministerien beider Länder zusammen, um über den bevorstehenden erhöhten Grenzverkehr zu sprechen. Bald werden täglich an die 400 Lastkraftwagen beladen mit Soja und Mais an der Freundschaftsbrücke nach Brasilien erwartet. (lanacion)
Asuncion: ANDE plant massive Investitionen. - Die staatliche Elektrizitätsgesellschaft ANDE kann in diesem Jahr voraus-sichtlich Investitionen in Höhe von 419 Millionen US-Dollar tätigen. Damit soll die Leistungsfähigkeit in der Stromversorgung gesteigert werden. Den zugrundeliegenden Plan will ANDE in einem Zeitraum von fünf Jahren umsetzen. In dieser Zeit sollen insgesamt 100 Projekte realisiert werden. Geplant sind die Errichtung von 77 neuen Umspannwerken und 18 Über-Land-Leitungen. Wie Duarte Frutos in der vergangenen Woche mitteilte, will die Regierung die Strom-Tarife für die Industrie senken. Der Präsident von ANDE sagte jedoch, es würde keine Preis-Senkungen geben bevor nicht das Budget für 2007 beschlossen worden sei. (lanacion)
Asuncion: Verstärkter Verbraucherschutz. - Gestern wurde eine inter-institutionelle Kommission zum Schutz der Verbraucher-Rechte gegründet. Die Kommission will sich vor allem dafür einsetzen, dass die Verbraucherschutz-Gesetze eingehalten werden. Die Vertreterin des Verbraucherschutzverbands ASUCOP, Irma del Valle, teilte mit, dass man die Bevölkerung auf Seminaren über ihre Rechte aufklären will. In der kommenden Woche wollen Mitglieder der neugegründeten Kommission in den Supermärkten und Lebensmittelgeschäften Lebensmittel-Kontrollen durchführen. (abc)
Asuncion/Miami: Messe in Miami. - Die paraguayisch-amerikanische Handelskammer plant in Zusammenarbeit mit der US-Botschaft und REDIEX eine internationale Ausstellung latein-amerikanischer Produkte in Miami. Laut dem Leiter von REDIEX, Víctor Allegretti, wolle man auf der Messe im März südamerikanische Unternehmen und ihre Erzeugnisse den US-Verbrauchern vorstellen. Dies sei eine gute Gelegenheit den nord-amerikanischen Markt zu erschliessen. Unternehmen aus Paraguay wollen vor allem Rindfleisch- und Zuckerrohr-Produkte ausstellen. (abc)
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Re: Wirtschaft
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Antwort #17 am:
Januar 21, 2007, 05:48:42 »
möchte hier einmal eine der erfolgreichsten paraguayischen Firmen vorstellen.....um
anzuregen,über die vielfältigen Möglichkeiten des Wirtschaftens in Paraguay
nachzudenken:
http://www.frutika.com.py/index.htm
In manchen Hinweisen hier schwingt so leicht der Gedanke....."dass Paraguay
nichts zustande bringt.....diese Unternehmerfamilie hat das Gegenteil bewiesen!
Gruss!
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Antwort #16 am:
Januar 20, 2007, 02:42:17 »
Asuncion: Die Produktion von ka´a he´e zeigt eine steigende Tendenz auf. Um die 1 tausend 400 Hektar sind von der Stevia-Pflanze angepflanzt worden und etwa 10 tausend Landwirte sind zur Zeit mit der Anpflanzung beschäftigt. Das informierte Juan Carlos Fischer, der Vorsitzende der Stevia-Kammer. Fischer informierte, dass um die 65 Unternehmen und etwa 110 Arbeiter in der Stevia-Produktion mitarbeiten. Man möchte ein Wachstum in diesem Sektor erreichen, da immer mehr internationale Märkte an dem Produkt interessiert sind. Auch die nationale Nachfrage ist hoch. Sie seien darum bemüht, den Süßstoff noch weiter bekannt zu machen. Außerdem soll der Handel mit des Produktes legalisiert werden. (abc)
Asuncion: Copaco bekommt Konkurrenz. - Der Industrie- und Handelsminister José María Ibáñez, hat gestern Morgen die Unternehmensgruppe Call Center aus Spanien in Empfang genommen, die hier im Land eine Zweig-stelle errichten möchte. Call Center hatte sich beim MIC beworben, um mittels Konkurrenz-Kampf die Kosten zu senken, die momentan auf paraguayischem Markt herrschen. Wie Ibáñez mitteilte, bestehe das Unternehmen in Spanien aus 250 Mitarbeitern, aber es soll auf 3 Tausend Mitarbeiter weltweit ansteigen. Es sind vor allem junge Leute angestellt, die ihre Fähigkeiten der Kommunikation in Paraguay unter Beweis stellen wollen. Call Center wird zwar mit Copaco zusammenarbeiten, ist aber ein eigenes Unternehmen für sich. (ppn)
Asuncion: Mercosur-Gipfel für Paraguay ohne Ergebnis. - Paraguay ist das am meisten benachteiligte Land innerhalb des Mercosur. Das sagte der ehemalige Leiter der Ländlichen Vereinigung, Juan Néstor. Bis jetzt habe das Gipfeltreffen in Rio de Janeiro keinerlei positiven Ergebnisse für Paraguay gebracht. Wie er weiter sagte, seien die kleinen Mitgliedsstaaten Uruguay und Paraguay nicht im Stande sich gegen Argentinien und Brasilien zu behaupten. Uruguay habe allerdings noch bessere Export-Möglichkeiten, da es kein Binnenland sei. Da Paraguay keinen direkten Zugang zum Meer besitzt, sei es auf Argentinien und Brasilien angewiesen. Laut Néstor sollten alle Mitglieder des Mercosur gemeinsam neue Absatzmärkte erschliessen. Bislang arbeite jedes Land jedoch für sich selbst. Es fehle an einer Verständigungzwischen den Mitgliedsstaaten. (abc)
Asuncion/Washington: USA verschiebt Entscheidung. - Die USA wollen erst in zwei Jahren über mögliche Fleisch-Importe aus Paraguay entscheiden. Das sagte der stellvertretende Vorsitzende der Ländlichen Vereinigung, Carlos Pereira, während einem Vortrag in der Universität von San Fransisco. Professor Stephen Calvert, einer der US-Kontrolleure, die Paraguay besucht hatten, teilte mit, dass die Infrastruktur in Paraguay verbessert werden müsse, um eine zuverlässige Belieferung mit Fleisch gewährleisten zu können. Weiter betonte er mangelnden Tierschutz bei Vieh-Transporten in Paraguay. Laut Calvert habe Paraguay die Einfuhrbedingungen der USA noch nicht erfüllt. Er teilte weiter mit, dass Paraguay die Standards in der Tiergesundheit erhöhen müsse anstatt nur darauf hinzuweisen, dass das Rindfleisch sehr gut sei. In Paraguay bestehe ein große Kapazität für Rindfleisch-Produktion, die ausgebaut und verbessert werden sollte. (lanacion)
Asuncion/Washington: Eine Gruppe von 17 Mitglieder der Vereinigung der US-Soja-Produzenten ASA, ist gestern in Paraguay eingetroffen. Gestern war die Delegation zu Gesprächen im Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht. Unter anderen war auch der Vorsitzende der Kammer für Exporte von Getreide- und Ölfrüchten, Jorge Heisecke, bei dem Treffen anwesend. Die amerikanische Delegation der ASA wollte ursprünglich nur Brasilien und Argentinien besuchen. Die ASA hat 640-tausend Mitglieder in den USA. (uh)
Asuncion: Verminderung von Staatsschulden. - Die Regierung möchte in diesem Jahr ein Schuldenberg von 333 Millionen US-Dollar abzahlen. Dabei fallen 44,4 Millionen Dollar auf aus-stehende Zahlungen im nationalen Bereich, während auf internationaler Ebene noch eine Rechnung von 289,4 Millionen Dollar offen steht. Die nationalen Schulden sollen in den Monaten März, Mai, November und Dezember in kleineren Raten beglichen werden. Die Begleichung der internationalen Schulden sollen in diesem Monat und im Juli stattfinden. Finanziert werden Zahlungen mit Geldern aus der Staatkasse. (lanacion)
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Antwort #15 am:
Januar 17, 2007, 12:56:31 »
Asuncion/Brasilia: Finanzhilfe aus Brasilien. - Brasilien will Paraguay eine Finanzhilfe in Höhe von neun Millionen US-Dollar zur Modernisierung der Steuer- und Zollverwaltung zukommen lassen. Das verlautete gestern aus der brasilianischen Botschaft in Asuncion. Die Finanzhilfe soll dazu beitragen, ein soziales und wirtschaftliches Gleichgewicht innerhalb des Mercosur herzustellen. Aus dem Finanzministerium hiess es, diese Geste sei ein Zeichen des guten Willens von seiten des Nachbarlandes, die Ungleichheiten zwischen den Mercosur-Mitglieds-Ländern abzubauen. (abc)
Ciudad del Este: Weiter Zwist um Zoll-Kontrollen. - Die Regierungen von Paraguay und Brasilien scheinen keine Lösung für das Problem an der Freundschafts-Brücke zu finden. Touristen aus Ciudad del Este müssen beim Grenzübertritt nach Brasilien stundenlange Wartezeiten wegen der peniblen Grenzkontrollen auf sich nehmen. Unter der sängenden Sonne mussten sie am vergangenen Wochenende beobachten, wie die brasilianischen Grenz-Beamten zeitraubende Fahrzeug-Durchsuchungen durchführten. Obwohl offensichtlich war, dass nicht alle Reisenden Kleinhändler waren, wurden alle Fahrzeuge ausnahmslos durchsucht. Anders sieht es an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien aus. An der Brücke über dem Yguazú-fluss werden kaum Zoll-Kontrollen durchgeführt. (abc)
Asuncion: Landwirtschaft im Tief. - Die Landwirte zeigen sich zunehmend besorgt über den schwachen Kurs des US-Dollars. Laut dem Abgeordneten Agustín Perdomo könnten die Baumwollproduzenten bei dem momentanen Dollarkurs nicht mehr als 1-tausend 300 Guaranies pro Kilogramm Baumwolle erwarten. Perdomo ist Mitglied des Landwirtschafts-Ausschusses der Abgeordnetenkammer. Es sei nicht ausgeschlossen, dass das Parlament die Zentralbank um eine Intervention auf dem Finanzmarkt bitten werde. Er sei sich jedoch dessen bewußt, dass ein Eingreifen in den Finanzmarkt auch ein Eingriff in die Freie Marktwirtschaft sei. Perdomo forderte die Regierung auf, die Landwirte stärker zu unterstützen. Ein weiteres Problem sei die Schädlingsbekämpfung. Der Kauf von Insektiziden würde die Ausgaben für die ohnehin schon schwer belasteten Landwirte weiter erhöhen. (ppn)
Asuncion: PETROPAR unterliegt Konkurrenz. - Die staatliche Mineralölgesellschaft PRTROPAR weigert sich, den Dieselpreis zu senken. Immer mehr Tankstellenbetreiber importieren deshalb preisgünstigeren Diesel aus dem Ausland. Dadurch verliert PETROPAR zunehmend seine Kunden. Allein im vergangenen Jahr hat das Staatsunternehmen 2,26 Prozent des Treibstoffmarktes verloren. Laut Pressemeldungen drohen in diesem Jahr weitere Tankstellen, ihren Diesel bei anderen Versorgern einzukaufen. Dadurch könnte der Absatz von PETROPAR um bis zu 40 Prozent zurückgehen. (uh)
Asuncion: COPACO kündigt Neuerungen an. - Die Telefongesellschaft COPACO hat angekündigt, einen neuen Berechnungs-Plan zur besseren Kontrolle über die Telefongebühren für Festnetzanschlüsse anzubieten. Das teilte der COPACO-Leiter, Osmar López Zayas, gestern mit. Laut López Zayas soll der Plan für die Telefon-Nutzer von Vorteil sein, da bereits in voraus eine Gebührengrenze vereinbart werden kann. Dadurch könne der Kunde seine Telefongebühren leichter begrenzen. Die staatliche Telefongesellschaft befindet sich in einem Reformprozess, in dessen Rahmen bessere Dienstleistung angeboten werden sollen. (ppn)
Asuncion/Nürnberg: Hersteller reisen zu Bio-Messe in Deutschland. - Hersteller von Bio-Produkten wollen auf der Biofachmesse in Nürnberg vom 15. bis zum 18. Februar ihre Erzeugnisse ausstellen. Produzenten aus aller Welt stellen dort ihre Produkte aus, darunter verschiedene Fleischprodukte, Fisch, Obst und Gemüse, Naturheilkräuter, Backwaren und Fruchtsäfte. Neben Paraguay werden aus Südamerika unter anderen Teilnehmer aus Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador und Uruguay erwartet. (lanacion)
Asuncion: Anreise zum Mercosur-Gipfel. - Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Ecuador reiste Staatspräsident Duarte Frutos heute nach Rio de Janeiro weiter. In der brasilianischen Metropole nimmt er in den kommenden Tagen an dem Gipfeltreffen der Staatschefs der Mercosurländer teil. Duarte Frutos wird begleitet vom Aussenminister Rubén Ramírez Lezcano, dem paraguayische Direktor des doppelstaatlichen Wasserkraftwerks Itaipú, Victor Bernal, und dem Generalsekretär des Staatschefs, Carlos Liseras. (abc)
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Antwort #14 am:
Januar 16, 2007, 03:17:08 »
Asuncion/Quito: Die Regierungen in Asunción und Quito wollen enger zusammenarbeiten. - Paraguay und Ecuador wollen ihre bilateralen Beziehungen intensivieren. Das verlautete nach einem Gespräch zwischen Staats-Präsident Duarte Frutos und seinem ecuadorianischen Amtskollegen, Rafael Correa. Das Treffen fand am Rande der Feierlichkeiten zur Amtsübernahme des neugewählten Staatspräsidenten Ecuadors statt. Die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern sollen ausgebaut werden. Duarte Frutos hat Correa offiziell zu einem Besuch in Paraguay eingeladen, um die bilateralen Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene weiter zu vertiefen. (abc)
Asuncion: Taiwan-Reise war erfolgreich. - Der Vorsitzende der Abgeordnetenkammer, Victor Bogado, hat sich zufrieden über den Taiwan-Aufenthalt der Abgeordneten-Delegation geäussert. Die Delegation hatte während ihres Taiwan-aufenthalts Kontakte zu Vertretern des Unternehmens China Petroleum geknüpft, das Interesse an Erdölbohrungen in Paraguay bekundete. Nach einem ersten Kontakt hat das Vizeministerium für Bergbau und Energie dem Unternehmen Unterlagen über bisherige Untersuchungen nach Erdölvorkommen übergeben. Weiter wurde über eine Erhöhung der Export-Quote von Rindfleisch verhandelt. (ppn)
Asuncion: Untersuchungen zu hohen Rindfleisch-Preisen. - Das Industrie- und Handelsministerium überprüft zur Zeit die Rindfleisch-Preise auf dem Inlandsmarkt. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen dann mit Vertretern der Verbraucherschutz-Organisation ASUCOP und der Hausfrauenvereinigung erörtert werden. Sie forderten in der vergangenen Woche die Regierung auf Massnahmen zu ergreifen, um die Rindfleischpreise zu regulieren. Wie ASUCOP-Leiter, Juan Vera, gegenüber dem Industrie- und Handelsministerium mitteilte, sei die Nahrungsmittelversorgung für einen Großteil der Bevölkerung gefährdet, weil sie sich die Fleischprodukte schlichtweg nicht leisten könnten. Rindfleisch gehört in Paraguay zu den wichtigsten Nahrungsmittel. (abc)
Asuncion: Keine Lösung in Sicht. - Viehzüchter und der Einzelhandel schieben sich gegenseitig die Schuld für die hohen Fleischpreise in die Schuhe. Laut Juan Carlos Granada von der Ländlichen Vereinigung seien die Preise für Rinderhälften bereits vor einigen Wochen zurückgegangen. Trotzdem seien die Fleischpreise in den Supermärkten nicht gesenkt worden. Der Vorsitzende der paraguayischen Supermarktkammer, Angel Villalba, besteht darauf, dass die Preise im Einzelhandel von den Preisen auf den Grossmarkt bestimmt werden. Durch den Höhenflug der Fleischpreise können sich viele Familien Rindfleisch nicht mehr leisten. (neike)
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Antwort #13 am:
Januar 10, 2007, 01:18:28 »
Asunción / Brasilia: Brasilien erleichtert Handel. - Die brasilianische Regierung plant Schutz-Zölle zu Gunsten von Paraguay und Uruguay abzuschaffen. Das teilte der brasilianische Außenminister, Celso Amorim, mit. Die Entscheidung sei auf politischer Ebene getroffen worden. Insbesondere Uruguay beschwerte sich über den Schutz-Zoll in Höhe von 100 Prozent. Auf jedes Importgut, das in eines der Mercosur-Mitgliedsländer eingeführt wird, muss ein sogenannter Externer Allgemein-Tarif abgeführt werden. Anschließend dürfen diese Waren ohne zusätzliche Zölle von einem Land des Handels-Blockes in ein anderes gebracht werden. Aufgrund verschiedener Außnahme-Regelungen wird auf einige Produkte der doppelte Tarif erhoben. Zunächst wenn diese Waren in den Mercosur eingeführt werden und danach, wenn diese von einem Mercosur-Land in ein anderes geliefert werden. Paraguay und Uruguay sind dadurch am stärksten betroffen, da sie viel Roh-Stoffe von Ländern ausserhalb des Mercosur beziehen. (uh)
Asuncion: Gespräche über Des-Dollarisierung. - Morgen soll mit Vertretern des Mercosur über die Abschaffung des US-Dollars als Leitwährung für den Handel Paraguays mit den anderen Mitglieds-Ländern gesprochen werden. Das teilte Außenminister Rubén Ramírez Lezcano mit. Man wolle alle Aspekte einer Einführung des Guarani im Handels-Austausch besprechen. Die sogenannte Des-Dollarisierung soll im gesamten Wirtschafts-Austausch innerhalb des Mercosur durchgeführt werden. Laut Lezcano sei das Thema für Paraguay von besonderer Bedeutung, da Paraguay die Präsidentschaft im Mercosur für die nächsten sechs Monate übernimmt. Die Des-Dollarisierung wurde Mitte letzten Jahres von Argentinien und Brasilien in Bewegung gesetzt. (uh)
Ciudad del Este: Verhaltene Reaktionen auf Ankündigung aus Brasilien. - Unternehmer und Händler aus der Gegend von Ciudad del Este haben auf die von Brasilien geplante Abschaffung der Schutz-Zölle mit Vorsicht reagiert. Laut den Geschäftsleuten zeige die Ankündigung des brasilianischen Außenministers, Celso Amorim, dass die Regierung in Brasilia endlich die Wirkungslosigkeit dieser Zölle erkannt habe. Je höher die Zollgebühren seien, um so mehr Waren würden illegal über die Grenze gebracht. Der Bürgermeister von Ciudad del Este, Javier Zacarías Irún, erklärte, nun müsse geprüft werden, ob eine Abschaffung der Schutz-Zölle im Mercosur umgesetzt werden kann. Auf jedes Importgut, das in eines der Mercosur-Mitgliedsländer eingeführt wird, muss ein sogenannter Externer Allgemein-Tarif abgeführt werden. Anschließend dürfen diese Waren ohne zusätzliche Zölle von einem Land des Handels-Blockes in ein anderes gebracht werden. Aufgrund verschiedener Außnahme-Regelungen wird auf einige Produkte der doppelte Tarif erhoben. Zunächst wenn diese Waren in den Mercosur eingeführt werden und danach, wenn diese von einem Mercosur-Land in ein anderes geliefert werden. Paraguay und Uruguay sind dadurch am stärksten betroffen, da sie viel Roh-Stoffe von Ländern ausserhalb des Mercosur beziehen. (uh)
Asuncion: Mais findet guten Absatz. - Die Mais-Exporte haben im Jahr 2006 einen Rekordstand von 1,4 Millionen Tonnen erreicht. Das geht aus Daten der Exportkammer für Getreide und Ölfrüchte CAPECO hervor. Die Nachfrage nach Mais auf dem internationalen Markt ist rapide angestiegen. Pro Tonne Mais werden momentan 150 US-Dollar gezahlt. Die landwirtschaftliche Nutzfläche in Paraguay hat stetig zugenonmmen, doch der Anbau der herkömmlichen Mais-Sorten ging zurück. Es wird vermehrt eine neue Mais-Sorte angebaut, wozu die Landwirte jedoch höhere Investitionen in Kauf nehmen müssen. Trotz der Trockenheit im vergangenen Jahr war die Mais-Ernte gut. Seit 1995 sind die Exporte von 654-tausend auf 1,4 Millionen Tonnen gewachsen. (uh)
Asuncion: Baumwoll-Produzenten erleiden Verluste. - Rund 110-tausend Landwirte müssen bei der diesjährigen Baumwoll-Ernte Verluste in Höhe von 140 Milliarden Guaranies hinnehmen. Ursache der geringen Einnahmen ist der schwache Kurs des US-Dollars. Der Kilo-Preis für Baumwolle fiel von 2-tausend auf 1-tausend 300 Guaranies. Üblicherweise machen ungünstige Witterungsbedingungen und Schädlinge den Landwirten das Leben schwer. Auf 200-tausend Hektar Baumwoll-Feldern, rechnet man mit einer Ernte von einer Tonne Baumwolle pro Hektar. Wie aus dem Landwirtschafts-Ministerium verlautete, erwarte man auch für nächstes Jahr keine höheren Baumwoll-Preise. In dieser Saison wurde das Saatgut durch das Landwirtschafts-Ministerium in Kredit-Form verteilt. (abc)
Asuncion: Kraft-Rad-Produktion brummt. - Die Kraft-Rad-Produktion hat im vergangenen Jahr die 100-tausend Marke durchbrochen. Das bedeutet ein Wachstum der Branche um 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2005 wurden über die 63-tausend Motorräder hergestellt. In der Motorrad-Industrie sind landesweit fünf-tausend Mitarbeiter beschäftigt. (lanacion)
Filadelfia: Illegaler Handel mit Palosanto-Holz. - Viele Palosanto-Bäume sind durch illegale Abholzungen bedroht. Insbesondere im Departament Boqueron entstand aufgrund mangelnder Kontrollen ein illegaler Markt für Palosanto. Das illegal geschlagene Palosanto-Holz wird sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem Auslandsmarkt verkauft. Für den legalen Handel und Transport von Palosanto ist eine besondere umwelt-rechtliche Genehmigung notwendig. In den letzten Tagen wurden in Boqueron zwei illegale LKW-Ladungen sichergestellt. Staatsanwalt José Luis Brusquetti beschlagnahmte bereits am vergangenen Freitag einen mit Palosanto-Stämmen beladenen Holz-Transporter, als dieser durch Filadelfia fuhr. Laut Brusquetti sei der LKW rund 200 Kilometer von den Wäldern im Norden bis zum Cruce Los Pioneros unbehelligt unterwegs gewesen. Die Staatsanwältin für Umweltdelikte, Bernarda Àlvarez, hat die Ermittlungen übernommen. (uh)
Asuncion: Zement-Herstellung kommt nicht nach. - Die Nachfrage der Bau-Industrie nach Zement ist momentan noch größer als die Produktion der staatlichen Zementindustrie INC. Laut dem Verband der Bau-Unternehmen CAPACO sei eine monatliche Produktion von zwei Millionen Sack Zement notwendig, um dem Markt zu decken. Momentan liefere die INC lediglich eine Million 500-tausend Sack pro Monat. Laut dem stellvertretenden Verband-Vorsitzenden, Carlos Tatton, wollten vor allem zum Jahresschluss viele Unternehmen ihre Arbeiten beenden. Auf vielen Baustellen herrsche immer noch Stillstand. Zwischen 120 und 140 Unternehmen seien von dem Liefer-Engpass betroffen. (ppn)
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Antwort #12 am:
Januar 08, 2007, 01:34:49 »
Asuncion: Frühzeitige Vorbereitung für Expo 2007 beginnt. In diesem Jahr wollen die Organisatoren mehr Gewicht auf die Bekanntmachung der grössten Ausstellung in Praguay, legen. Schon Monate bevor die Expo stattfinden, werden nun schon intensive Anstrengungen gemacht, die Expo auch international bekannter zu machen. Ziel der Organisatoren ist es in diesem Jahr, besonders viele internationale Unternehmen zur Ausstellung zu bringen. Mittels der paraguayschen Botschaften im Ausland, soll die Ausstellung in den nächsten Monaten bekannt gemacht und dafür geworben werden. Im vergangenen Jahr besuchten etwa 780 Tausend Menschen die Expo. Über 1.100 Unternehmen präsentierten sich in den verschiedenen Bereichen.
Asuncion: BID und Privatfirma unterschrieben Vertrag. Die Firma Hierbapar unterzeichnete ein Abkommen mit der interamerikanischen Entwicklungsbank BID, um die Alternativproduktion in Paraguay zu fördern. Es handelt sich um einen Vertrag von eine Millionen US Dollar und soll für die Verbesserung der Yerba- und Kräuterprodukte eingesetzt werden. Ganz besondere Unterstüzung sollen die kleinen Produzenten erhalten, die mit dem Verkauf ihrer Kräuter zu einem besseren Lebensunterhalt gelangen. Hierbapar wird den Produzenten beratend zur Seite stehen und im Aufkauf, Verpackung und Vermarktung der Produkte behilflich sein. (abc)
Asuncion: PARLASUR tritt zusammen. - Am 26. März wird das Mercosur-Parlaments PARLASUR in Montevideo zusammentreten. Bei der ersten Sitzung im neuen Jahr soll der paraguayische Senator Alfonso González Núñez zum Parlaments-Vorsitzenden bestimmt werden. Er wurde von den Landes-Parlamenten der Mitgliedsstaaten gewählt. Während der ersten Sitzung werden auch die verschiedenen Arbeits-Komissionen bestimmt, die sich dann monatlich zusammentreffen. Auch die Parlaments-Sitzungen finden einmal im Monat statt. Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden der paraguayischen Delegation im Parlasur, Hector Lacognata, sei die parlamentarische Arbeit die gleiche wie in den Länder-Parlamenten. Man wolle die Mercosur-Führung ständig überprüfen und durch Debatten öffentlich informieren. (ppn)
Concepción: Sesam-Kulturen in Gefahr. - Nach den Baumwoll-Plantagen sind nun die Sesam-Kulturen von Schädlingen befallen. Die Landwirte sind ratlos im Kampf gegen die Pflanzen-Krankheit. Hat sie die Pflanzen befallen werden die Blätter welk und verfärben sich gelb. Am meisten betroffen sind die Landwirte mi Destrikt Loreto, wo schon mehrere Felder komplett verloren gingen. Laut dem Landwirt Graciano Alfonso, gebe es keine effektive behandlung gegen die Pilz-Erkrankung. Einige seiner Kollegen hätten bereits ihre Sesam-Kulturen vernichtet, um andere Produkte zu säen. Wie der Leiter des Regional-Büros der Direktion zur Schädlings-Bekämpfung DEAG , Cornelio Vázquez, mitteilte, würden die Sesam-Pflanzen von einer Pilz-Krankheit befallen, die man nicht bekämpfen kann. Bereits ein Drittel der insgesamt 18-tausend Hektar seien befallen. (uh)
Asuncion: Kompetenz-Vermittlung an Unternehmer. - Das Industrie- und Handelsministerium teilte mit, dass im vergangenen Jahr landesweit über 300 Entwicklungs-Programme in Unternehmen durchgeführt worden sind. Die Programme wurden mit Hilfe der interamerikanischen Entwicklungsbank BID durchgeführt. Das Industrie- und Handelsministerium beabsichtigt, kleine und mittelständische Betriebe zu fördern. Viele Veranstaltungen wurden in der Katholischen Universität in Asunción durchgeführt. Vertreter aus der Wirtschaft planten die Aktivitäten und setzten diese um. (abc)
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