Bei den Menno-Nachrichten steht diese News:
Asunción: Gemüse ist zu teuer. - Die Regierung betreibt im Bereich des Gemüse-Importes einen unangebrachten Protektionismus, beklagte der Vorsitzende der Paraguayischen Supermarkt-Kammer, Angel Villalba. Vor allem Tomaten- und Zwiebeln-Importe seien betroffen. Die heimischen Tomaten seien von minderer Qualität und außerdem könnten die heimischen Produzenten der Nachfrage nicht nachkommen. Die Regierung unternehme jedoch nichts, um diesen Miss-Stand abzuschaffen. In einem Supermarkt in Asunción wurden Tomaten am Dienstag zu einem Rekordpreis von 9-tausend 150 Guaraníes pro Kilogramm angeboten
ABC
Dazu habe ich ein paar Fragen:
Ein Land wie Paraguay importiert Gemüse?


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Warum sind in Paraguay Tomaten von minderer Qualität. Tomaten sind fast wie Unkraut, ganz leicht zu ziehen, die einzige Gefahr ist kaltes und nasses Wetter. (dann muss man mit Kupfer spritzen). Das wird wohl in PY nicht so häufig vorkommen.
Auch an die Samen kommt man ganz leicht. Tomaten keimen immer, selbst wenn sie schon mal gegessen waren. Deswegen wuchsen bei uns früher auf Kartoffelfelder oft Tomaten (Die Felder waren mit Klärschlamm gedüngt)
Dann der Preis: Für einen Preis von über einem Euro kann man Tomaten in Deutschland anbauen. Da muss doch in PY gut was verdient sein. Auch mit anderem Gemüse scheint es ja nicht viel besser zu sein.
Also, warum gibt es noch keinen Deutschen, der Gemüseanbau in größerem Stil betreibt. In einem Land mit niedrigen Löhnen und gutem Klima wäre das doch sicher eine Existenz. Denn Gemüseanbau ist sehr arbeitsintensiv, und damit lohnintensiv, was in D den Bauern zu schaffen macht.
Grüße Schuhu