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Autor Thema: Gemüseanbau?  (Gelesen 742 mal)
Don Holiday
Gast
« Antwort #9 am: Dezember 12, 2006, 10:56:06 »

Hey Apolda,

ausser Oli versteht hier keiner was davon.

Ich geh auch nur mit offenen Augen durch die Gegend und kaufte jahrelang mein Gemuese bei kleinen Bauern der Nachbarschaft.

Dann sah ich meine Nachbarn: Antonio, der ZWEI Milchkuehe hatte, Paco, der knapp zwei Hektar anbaute, der Vater von Zaira, der einen Hektar Erdbeeren hatte und danach irgendwas anderes pflanzte. Jose mit seinen achtzig Huehnern.
Sie alle lebten verheiratet mit Kindern. Ging also. Aber dieser Personenkreis wandert nicht von Spanien nach PY aus.

Don
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Apolda01
Gast
« Antwort #8 am: Dezember 12, 2006, 10:48:28 »

Hallo Leute,

also ich bin raus aus dem Thema, habe null Ahnung vom
Gemüseanbau und kann daher nichts sinnvolles dazu
beitragen. Lese und lerne aber gerne mit.

Gruss

Apolda01
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Don Holiday
Gast
« Antwort #7 am: Dezember 12, 2006, 10:39:10 »


warum die vielen Spanier die seid 3 Jahren nach PY kommen das noch nicht begonnen hättren!
Gruss!


Wahrscheinlich, weil es sich um den falschen Personenkreis handelt.

Gemueseanbau kann sehr arbeitsintensiv sein. Ich habe in Spanien viele Familien kennen gelernt, die auf Kleinstfarmen von einem oder zwei Hektar genug anbauten, um die Familie zu ernaehren.
Damit meine ich: Genug fuer die eigene Familie und noch ein grosser Teil zum Verkaufen, um Gas, Strom, Arzt, Moto zu bezahlen.

Don
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Paraguay2es
Gast
« Antwort #6 am: Dezember 12, 2006, 10:31:55 »

"Hagelt es in PY?"

>>>ja-schon erlebt im Jan.2003.....brutal.Aber wohl nicht das,was ein professionelles
Management einer Tomaten-Plantage hauptsächlich mit Sorgen betrachten muss....
ich denke eher an Ungeziefer die durch das Klima besonders aktiv sein dürften.
Und das heisst spritzen,spritzen....und damit hohe Kosten.
Bin kein Fachmann.....aber wenn so etwas wirklich ginge,würde es mich wundern,
warum die vielen Spanier die seid 3 Jahren nach PY kommen das noch nicht begonnen hättren!
Gruss!
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schuhu45
Gast
« Antwort #5 am: Dezember 12, 2006, 10:25:34 »

hallo Apolda,

Soja und Gemüseanbau kann man nicht vergleichen. Denn Sojaanbau heißt riesige FLächen mit vielen Maschinen bewirtschaften. Sojaanbau bedeutet Raubbau an der Natur und vor allem am Wald. Ich würde sogar sagen der Sojaanbau ist die Geisel der kleinen Leute in Paraguay und Brasilien. Zurück bleibt kaputte Erde.

Gemüseanbau ist Handarbeit. Ein Hektar guter Boden würde schon reichen. Der Kapitalbedarf ist gering. In Paraguay hauptsächlich für Mattendächer, wegen der Sonneneinstrahlung, denke ich. Oder, wenn die PY-ler Gemüsefreaks sind, Kosten für einen stabilen Zaun.

Ich weiß natürlich nicht welches Wetterrisiko es gibt. hier in D haben wir immer Angst vor Hagel, der alles kaputthaut.

Hagelt es in PY?

Grüße Schuhu
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Apolda01
Gast
« Antwort #4 am: Dezember 12, 2006, 08:41:18 »

Von Tomaten auf Soja?

Hier ein Artikel über Soja.

Südamerikas Sojaproduzenten wollen Indien beliefern
http://www.ad-hoc-news.de/EmergingMarkets/9820538/Suedamerikas-Sojaproduzenten-wollen-Indien-beliefern


Apolda01
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Apolda01
Gast
« Antwort #3 am: Dezember 11, 2006, 06:13:09 »

Also doch, in Paraguay kann man Geld verdienen,
vom Einwanderer zum Tomatenbaron Grin  Cheesy

Apolda01
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Don Holiday
Gast
« Antwort #2 am: Dezember 11, 2006, 06:06:51 »

Der Preis von ueber einem Euro fuer das Kilo Tomaten ist fuer mich in PY unerklaerlich.

Andererseits sind ja bei diesem Preis Gewinne, hoeher als in D, zu erzielen.

Don
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aisa
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« Antwort #1 am: Dezember 11, 2006, 04:51:37 »

Schuhu, das wäre sicher eine gute Geschäftsidee.

HH
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schuhu45
Gast
« am: Dezember 11, 2006, 02:41:40 »

Bei den Menno-Nachrichten steht diese News:

Zitat
Asunción: Gemüse ist zu teuer. - Die Regierung betreibt im Bereich des Gemüse-Importes einen unangebrachten Protektionismus, beklagte der Vorsitzende der Paraguayischen Supermarkt-Kammer, Angel Villalba. Vor allem Tomaten- und Zwiebeln-Importe seien betroffen. Die heimischen Tomaten seien von minderer Qualität und außerdem könnten die heimischen Produzenten der Nachfrage nicht nachkommen. Die Regierung unternehme jedoch nichts, um diesen Miss-Stand abzuschaffen. In einem Supermarkt in Asunción wurden Tomaten am Dienstag zu einem Rekordpreis von 9-tausend 150 Guaraníes pro Kilogramm angeboten
ABC

Dazu habe ich ein paar Fragen:
Ein Land wie Paraguay importiert Gemüse?HuhHuh?

Warum sind in Paraguay Tomaten von minderer Qualität. Tomaten sind fast wie Unkraut, ganz leicht zu ziehen, die einzige Gefahr ist kaltes und nasses Wetter. (dann muss man mit Kupfer spritzen). Das wird wohl in PY nicht so häufig vorkommen.

Auch an die Samen kommt man ganz leicht. Tomaten keimen immer, selbst wenn sie schon mal gegessen waren. Deswegen wuchsen bei uns früher auf Kartoffelfelder oft Tomaten (Die Felder waren mit Klärschlamm gedüngt)

Dann der Preis: Für einen Preis  von über einem Euro kann man Tomaten in Deutschland anbauen. Da muss doch in PY gut was verdient sein. Auch mit anderem Gemüse scheint es ja nicht viel besser zu sein.

Also, warum gibt es noch keinen Deutschen, der Gemüseanbau in größerem Stil betreibt. In einem Land mit niedrigen Löhnen und gutem Klima wäre das doch sicher eine Existenz. Denn Gemüseanbau ist sehr arbeitsintensiv, und damit lohnintensiv, was in D den Bauern zu schaffen macht.

Grüße Schuhu
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