Weihnachten der Paraguayerhttp://www.primolo.de/home/weihnachtsfest/hp_innen8.htmWeihnachten in Paraguay Die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest beginnen schon eine Wochen vorher mit dem Aufbau der Krippe mit grünen Zweigen und kleinen Bäumen - im Dezember ist es in Südamerika schließlich Hochsommer. Das Jesuskind liegt in der Mitte, an den Seiten stehen Maria und Josef und die Tiere im Stall, es gibt einen kleinen See und Wiesen und schließlich schmückt man alles mit tropischen Früchten wie Wasser- und Honigmelonen, Papaya, Mango, Ananas und Bananen.
Am Weihnachtstag bereiten die Hausfrauen in großen Tonkrügen Clericó, ein typisches Getränk aus Rotwein und Zitrusfrüchten, und die typische Paraguayische Suppe, eigentlich ein salziger Kuchen aus Maismehl, Eiern und viel Käse. Nachmittags kommen Freunde und Nachbarn, um die Krippe und das Jesuskind zu bewundern, und man bietet ein Stück Paraguayische Suppe an. Wenn es Nacht wird, kommen die Gäste in das Haus, in dem das Abendessen stattfindet - meistens bei der Großmutter oder einer Tante der Familie mit vielen Kindern. An diesem tag trägt man (wenn man es kann) ein neues Kleid. Diese Einladung ist Pflicht, nicht nur Eltern und Kinder, sondern auch für alle anderen Verwandten, die meistens etwas mitbringen. Es gibt gegrilltes Schweine-, Lamm- oder Rindfleisch, grünen Salat, Paraguayische Suppe und gekochte Mandioka. Mit viel Essen und Lachen vergeht die Zeit bis Mitternacht und beim Läuten der Kirchenglocken umarmen und küssen sich alle und wünschen sich Frohe Weihnachten. Die Kinder bekommen keine Geschenke, denn diese gibt es am Tag der Heiligen Drei Könige. Die Erwachsenen gehen mit einigen Kindern zur Christ Paraguayische Suppemette, dann kommen sie wieder nach Hause, wo das fröhliche Fest weiter geht. Man trinkt Cidre und isst das berühmte Pan Dulce bis zur Morgendämmerung, wenn alle ins Bett gehen.
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