Was ist passiert?
Ich möchte zunächst betonen, dass unsere Erlebnisse und die daraus folgenden Eindrücke aus dem Kontakt mit Max Egger absolut persönlicher Natur sind. Sicher sind es subjektive Empfindungen. Ich füge hier auch zu dem Ablauf der Begegnung(en) bewusst nichts hinzu. Unsere Schlussfolgerungen sind unsere ureigenen Gedanken. Es mag sein, dass andere es völlig anders sehen und auch anders bewerten.
Was uns am Rande, aber dafür umso körperlicher störte, war die Ausdünstung dieses
Bromhidrosikers. Wir konnten ihn schon von weitem riechen. Dafür kann der Mensch ja aber nichts. Es war sehr heiss, ich meine es war im August. Wir waren ca. 6 Wochen an der Küste und schauten uns nach einer Immobilie um.
Meine Frau ist für ihr Alter durchaus attraktiv und zog sich um des warmen Wetters auch sehr luftig an. Dieser Augenweide liess den Herrn umso mehr ausdünsten. Meine Frau fühlte sich durch seine einschleimende und von ihm sicher als charmant empfundene Pirsch mehr als nur belästigt. Die Versuche, während des Gespräches immer wieder eine Berührung mit ihr zu finden waren mehr als peinlich und lästig. Sein Blicke und sein ständiges Gewusel, um meine Frau in ihrem dünnen und durchsichtigen Rock immer zwischen sich und der Lichtquelle zu haben, waren beschämend.
Natürlich merkt man sofort, dass man es bei Max Egger mit einem begnadeten Selbstdarsteller zu tun hat. Er wurde nicht müde, seine Erfolge und wirtschaftliche Unabhängigkeit ausführlichst auch ungefragt zu zelebrieren. Wenn alles stimmt, was er angab, dann kann er auch gewiss stolz auf seine Erfolge sein.
Absolut negativ wirkten seine Versuche, alle Mitbewerber schlecht zu reden. Auf uns wirkte seine Darstellung der anderen Verkäufer und vor allem der Makler wie eine Schmutzkampagne. Auch potentielle Käufer bekamen ihren Anteil ab. Er würde sich seine Käufer aussuchen und nicht an jeden Hans und Franz verkaufen. Er hatte wohl damals schon eine Aversion gegen diesen Namen. Meine Frau fragte mich nach dem Besuch, was er anderen wohl über uns erzählen mag? Sie wollte dort jedenfalls nicht wieder hin. Ich besuchte Herrn Egger dann noch einmal allein.
Im Ablauf der ganzen Sache störte uns Folgendes:
Bei unseren Recherchen im Immobilenangebot fiel immer wieder der Name Mike Fontana. Seine Inserate im Netz, unter lovepaz.com und verschiedenen Immobilienanbietern nannten immer wieder diesen Ansprechpartner. Wir mussten aber feststellen, dass es den vor Ort nicht gab. Meine Frau sprach ihn einmal zufällig mit Herr Fontana an und er antwortete ohne zu stutzen.
Auch sein Wunsch, im Vorfeld des Besuches schon eine Bonitätsauskunft zu erhalten, war doch ungewöhnlich. Da wir aber mit den Gegebenheiten vor Ort nicht vertraut waren, erfüllten wir diesen seinen Wunsch. Von Maklern der Region kannten wir so etwas jedenfalls nicht.
Seinen vielfach und ausführlich und nachdrücklich geforderten Wunsch, die Vertragsangelegenheiten zu einem gegenüber dem tatsächlichen Kaufpreis doch sehr niedrigen Preis notariell fest schreiben zu lassen, machte die Sache und den Mann nicht attraktiver. Auch wenn dies, wie er es sagte in Spanien alle so machten, so entsprach so ein dem Gemeinwohl schädigendes Verhalten nicht unserem Naturell. Kaufvertrag und tatsächlich gewünschter Ablauf lagen um ein Vielfaches auseinander.
Wir besuchten noch ein von ihm bereits verkauftes Objekt, das wir auf unseren Touren durch die Region zufällig entdeckten. Das Objekt war so einmalig und schön, dass wir die Bilder aus dem Netz sofort wieder erkannten.
Man kann nicht sagen, dass die Käufer im Nachhinein glücklich mit dem Ablauf waren. Sie wollten aus familiären Gründen eigentlich wieder nach D. Sahen aber keine Möglichkeit, das Anwesen zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen. Selbst wenn sie den selben Preis erzielen würden, den sie selbst bezahlt hätten, würde die Steuer vieles schlucken. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da wir nur deren Seite gehört haben. Es passte aber durchaus zu unseren eigenen Eindrücken.
An dem von ihm zum Verkauf angebotenen Objekt gab es wenig zu beanstanden. Es befand sich wirklich in einem TOP Zustand. Ebenso das Objekt der anderen Käufer. Natürlich lagen beide Objekte oberhalb der üblichen Preise. Aber es waren halt auch schöne Objekte. Das muss man wirklich sagen.
Ciao
Suppedo