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Don Holiday
Gast
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« Antwort #1 am: Januar 20, 2007, 12:07:04 » |
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Ein naeherer Bekannter des Max/Sky hat eine Beurteilung von Maxens Charakter bzw Krankheitsbild kopiert und mir zur Veroeffentlichung geschickt. Er kann es aus Selbstschutzgruenden nicht hier eintellen, also mach ich das mal, da Max ja immer noch nicht weiss, ob er mich nun in Berlin, Spanien, Florida, Mexico, Paraguay oder Hannover finden kann. Suchen kann er mich ueberall, aber finden?
Die Antwort findet man hier „Möglicherweise stoppen Psychopathen ihre Attacken auf ihre Mitmenschen nicht, weil ihre Verarbeitungsmechanismen im Gehirn gestört sind“, vermutet Studienleiter Declan Murphy. Das könnte eine Erklärung für die Mitleidlosigkeit von Psychopathen sein, glaubt der Forscher.
Gewissenlos und egoistisch
Menschen mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung werden im allgemeinen Sprachgebrauch als Psychopathen bezeichnet. Dabei handelt es sich um intelligente Personen, deren Emotionen gestört sind und die kein Gewissen besitzen. Obwohl sie durchaus charmant auftreten können, sind sie egozentrisch, rücksichtslos, aggressiv und manipulativ.
Das Beschwerdebild der Psychopathien
Was die Psychopathologie der Psychopathen anbelangt (Psychopathologie: Lehre von den krankhaften Veränderungen des Seelenlebens), so fanden sich schon früher folgende beschreibende Charakter-Merkmale:
Starr, uneinsichtig, wenig flexibel (angepasst), insbesondere situationsunangepasst, unbeeindruckt von realen Gegebenheiten und den Konsequenzen des entsprechenden konfliktträchtigen Handelns. Extrovertiert: eher übertrieben nach außen, der Umwelt zugewandt. Projizieren ihre Schwierigkeiten auf die Umwelt (Projektion: Übertragung der eigenen Gefühlswelt auf andere, einschließlich Unterstellung eigener Gefühle, Wünsche, Begehrlichkeiten, Vorurteile u. a.). Machen andere bzw. die herrschenden Umstände für ihre Probleme verantwortlich. Reagieren ihre inneren Spannungen an anderen ab (auch und nicht zuletzt bei still Leidenden mit der bekannten „stummen Vorwurfshaltung“). Obgleich schon früh deutlich wurde, dass keine klaren nosologischen Abgrenzungen (Nosologie = Krankheitslehre, systematische Beschreibung der Krankheiten) möglich sind, fanden doch zahlreiche (meist klinische bzw. gutachterliche) Einteilungsversuche in die praktische Alltags-Arbeit Eingang, meist unterteilt nach den am deutlichsten hervortretenden Charakterzügen. Dazu einige Beispiele aus früheren Lehrbüchern:
anankastisch: zwanghaft asthenisch: von allgemeiner seelisch-körperlicher Schwäche autistisch: in der eigenen Vorstellungswelt gefangen dysphorisch: missmutig-verstimmt erregbar: unbeherrscht, explosibel, aus geringstem Anlass aufbrausend, Gefühlsentladungen, evtl. Gewalttaten fanatisch: überwertige (alles andere beherrschende) Ideen, kompromisslos kämpfend, gelegentlich auch „matte Fanatiker“, d. h. still, verschroben, sektiererisch geltungssüchtig: ständig nach Beachtung strebend gemütlos: ohne Mitgefühl, Nächstenliebe und zwischenmenschliche Bindung, „stahlharte Naturen“, u. U. kriminell gefährdet haltlos: willensschwach, unzuverlässig, gut lenkbar, aber auch verführbar hyperthym: lebhaft, temperamentvoll, übermäßig vital und aktiv, gelegentlich auch reizbar-streitsüchtig hypochondrisch: ständig in furchtsamer (und klagsamer?) Abwehr gegen vermeintliche Krankheitsgefahren hypothym: temperamentlos, dumpf, gemütsarm, phlegmatisch (träge, leidenschaftslos, gleichgültig), stumpf paranoid: misstrauisch, rechthaberisch, halsstarrig, leicht kränkbar, alles auf sich selber beziehend querulatorisch: nörgelsüchtige Fanatiker, überempfindlich, unnachgiebig, unbeugsam, rechthaberisch schizoid: zurückgezogen, zwischenmenschliche Beziehungen meidend, unfähig, sich anderen zu öffnen und seine Gefühle zu zeigen selbstunsicher: unsicher, mangelndes Selbstvertrauen, schüchtern, mitunter überkompensatorisch „sicheres Auftreten“ stimmungslabil: zu unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen neigend streitsüchtig: reizbar, ständig in (aggressive) Auseinandersetzungen verstrickt depressiv: ernst, schwermütig, gedrückt, pessimistisch, missmutig, Neigung zu trübsinnigen Grübeleien sowie zahlreiche weitere Einteilungsvorschläge, die den hiesigen Rahmen sprengen würden. Spätere Unterteilungen bevorzugten Wesensmerkmale wie nervös, ängstlich, empfindsam, zwanghaft, erregbar, triebhaft, sexuell pervers, hysterisch, verbohrt, verschroben u. a., was dann als zwanghafte, triebhafte, hysterische Psychopathie usw. diagnostiziert wurde.
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