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Autor Thema: News - Paraguay  (Gelesen 7822 mal)
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Gast
« Antwort #114 am: Juli 09, 2007, 12:16:20 »

Zeitzonen entfernt
Ein Austauschjahr in den USA

Jährlich verbringen fast 15.000 deutsche Schülerinnen und Schüler ein Jahr im Ausland. Knapp die Hälfte entscheidet sich für die USA, doch seit einigen Jahren wird auch Südamerika immer beliebter. Ein Streifzug durch das Land der Gegensätze.
     

Paraguay. Es liegt die Nacht über den Feuchtwäldern im Osten und den Wüstensavannen im Westen. Nacht über Asunción, der Hauptstadt. Nacht über ihren Slums am Fluss und über dem Viertel der Reichen, das davon Welten entfernt zu sein scheint. Hier wohnt Max, ein deutscher Austauschschüler. Die Prachtvilla, in der er die nächsten elf Monate verbringen soll, gehört einem schwerreichen Hotelbesitzer.

Irrtum und Wechsel
„Eigentlich sollte ich in eine andere Familie kommen“, sagt Max und lacht verlegen, „es war ein Irrtum der Austauschorganisation.“ Was nach einem glücklichen Zufall klingt, ist eher eine traurige Erfahrung. Alles bleibt Max fremd: Die Familie, die ihn desinteressiert und kühl behandelt. Die spanische Sprache, die er zuvor nicht gelernt hatte, weil er frei von Vorkenntnissen und Vorstellungen in die Fremde ziehen wollte.
Irgendwann hält Max es nicht mehr aus und packt seine Sachen. Die neue Gastfamilie gehört dem Mittelstand an, der Vater ist arbeitslos, die Familie hat Geldnöte. Einige Male muss Max sogar finanziell aushelfen. Trotzdem war der Wechsel richtig, er fühlt sich wohl bei ihnen. Sie verbringen viel Zeit miteinander.

Der Schulunterricht ist nur wenig anders als in Deutschland. Die Klassen sind kleiner, der Unterricht ist langsamer, das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist freundschaftlich. „Die Schüler sind sehr aufgeschlossen“, sagt Max, „sie machen es einem leicht, Kontakt zu finden.“
Einmaliges Praktikum

In den Ferien vermittelt ihm ein Bekannter der Gastfamilie ein einmonatiges Praktikum im größten Wasserkraftwerk der Welt in Itaipú. Dort nimmt Max technische Messungen vor. Er ist schwer beeindruckt: Allein zwei der 20 gigantischen Turbinen haben den gleichen Wasserdurchfluss wie die imposanten Wasserfälle von Iguaçu.

Am wohlsten fühlt sich Max außerhalb der Städte. Er gerät ins Schwärmen, wenn er davon erzählt: „Wenn ich mich noch einmal entscheiden könnte, würde ich das Jahr auf dem Lande verbringen.“ Die Chancen dazu jedoch sind gering: Fast alle Austauschschüler werden in größere Städte vermittelt.

Internatsleben
Selber Kontinent, zwei Zeitzonen weiter, knapp 7.500 Kilometer nördlich, Detroit: Es ist 22:30 Uhr, das Licht wird gelöscht. Pünktlich endet ein streng durchgeplanter Schultag, der morgens um 8 Uhr begonnen hatte. Der Unterricht endet um 15:30 Uhr, bis 18 Uhr treffen sich die Schüler in Arbeitsgemeinschaften und zu Sport, Theater, Schülerzeitung. Von 20 bis 22 Uhr ist Studienzeit, kaum genug für die Hausaufgaben. Um halb zwölf wird das Licht gelöscht an der Cranbrook School, eine der besten Privatschulen in den USA. Wer hier zur Schule geht, hat wohlhabende Eltern – oder ein Stipendium.

Der US-Kongress und der Deutsche Bundestag stellen jährlich 360 Stipendienplätze im Rahmen des „parlamentarischen Patenschaftsprogramms“ zur Verfügung. Es ermöglicht Jugendlichen, ein Jahr in den USA zu verbringen und die dortige Gesellschaft, Kultur und Politik zu erleben. Auch private Träger unterstützen Auslandsaufenthalte, so zum Beispiel „Assist“. Die gemeinnützige Organisation vergibt ausschließlich Stipendien für amerikanische Privatschulen.

Arm und Reich
Einer der Assist-Stipendiaten ist Friedemann: Hochgeschossen, engagiert, Haarfransen im Gesicht, Chefredakteur der Schülerzeitung daheim. Als er im Sommer 2006 in den USA eintrifft, fällt ihm sofort eines auf: In Amerika ist alles größer. Tatsächlich herrscht hier Gigantomanie: Die Straßen sind breiter als zu Hause, die Autos schwerer, die Häuser größer, manche Villen besitzen gar acht Badezimmer.

Auch die Kluft zwischen Arm und Reich ist größer als in Deutschland. Friedemann wundert sich, dass Schüler, deren Eltern problemlos 32.000 Dollar Schulgeld jährlich bezahlen können, kein bisschen Kleingeld für Spendenaktionen haben. Im Internat freilich spürt er davon kaum etwas: „Ich habe mich direkt bei meiner Ankunft in Cranbrook verliebt“, sagt Friedemann. „Dieser wunderschöne Campus, all die aufgeschlossenen und einzigartigen Leute aus der ganzen Welt: Es ist einfach, sich hier wie zuhause zu fühlen.“

Sehnsucht nach Brot und Joghurt
Gearbeitet wird jedoch hart. Während in Deutschland höchstens zwei Klausuren pro Woche geschrieben werden, sind es an der Cranbrook School zwei pro Tag. Referate und Projekte kommen noch hinzu. Die Hausaufgaben werden bis spät in die Nacht erledigt. Ausgehzeiten sind geregelt. Die Wochenenden verbringt Friedemann mit Freunden. Nach den Abschlussprüfungen endet sein Austauschjahr. Er ist sich sicher: „So sehr ich mich auf Brot, Joghurt, meine Freunde und Familie in Deutschland freue – ich werde das Internatsleben vermissen.“
So unterschiedlich die Staaten Amerikas sind und so verschieden sich die Austauschmonate gestalten lassen – die Trennung ist meist schmerzhaft.

Doch oft sind die transatlantischen Beziehungen gesichert, so auch bei Max und Friedemann: Besuche sind fest vereinbart. Gerade hat Friedemann gemeinsam mit amerikanischen Freunden ein interkontinentales Jugendmagazin gegründet. Und Max spielt mit dem Gedanken, später beruflich nach Paraguay zu gehen – wer weiß.
Anna Lu, 18 Jahre alt, Schülerin aus Bochum

Quelle: http://www.schekker.de/magazin/topthema/72168.html
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« Antwort #113 am: Juni 06, 2007, 07:08:01 »

Paraguay ist Land des Wassers

Vom 05.06.2007
 
red. "Wasser, das zum Wasser geht", ist die Bedeutung des Landesnamens Paraguay, abgeleitet aus der Sprache Guaraní der indigenen Bevölkerung. In Paraguay, mitten in Südamerika gelegen, befinden sich die beeindruckenden Wasserfälle Iguazu und das größte Wasserkraftwerk der Erde. Der Nationalpark Ybycuí schützt denn auch einen der größten Schätze unseres Planeten: das Wasser. Ruth Stollmaier, Studentin an der FH, brachte jetzt im Weltladen ihre Heimat näher und zeigte eine wunderschöne Bildpräsentation.
Rund 40 Gäste waren gekommen; Studentinnen und Studenten aus Lateinamerika und verschiedenen afrikanischen Ländern, interessierte Wormser und Frauen aus der Weltgebetstagsbewegung, die dieses Jahr Paraguay als Gastland hatte, machten das Weltcafé zu einem internationalen Treffpunkt.

In einem zweiten Teil ihres Vortrages ging sie auf Loofah ein, einen Gurkenschwamm, aus dem viel Nützliches hergestellt werden kann: schonende Topfreiniger, zarte Peeling-Schwämme, buntes Kinderspielzeug. Sie erklärte die Schwierigkeiten, die die Bauern beim Absatz ihrer Waren haben. Passend zum Thema stellte der Weltladen seine Paraguay-Produkte vor, und die Teilnehmer überlegten und diskutierten, wie ein solches Handelsprojekt verwirklicht werden könnte.

Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2850133
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« Antwort #112 am: Mai 23, 2007, 10:14:09 »

Paraguay — ein Land zum Verlieben

Anja Eifler und Allegra Waliño fühlen sich nach halbjährigem Aufenthalt mit ihrem Gastland weiter eng verbunden

STAUFEN-WETTELBRUNN. "Paraguay ist ein Land zum Verlieben." Diese Erkenntnis haben Anja Eifler aus Schallstadt und Allegra Waliño aus Müllheim nach einem halben Jahr Aufenthalt in mehrfacher Hinsicht gewonnen. Trotz wenig Geldes, müsse man den Menschen dort nicht beibringen, fröhlich zu sein, klingt es begeistert. Das Leben klappt. Wenn auch anders. Und jedes Problem wird gelöst. Irgendwann.

Den Drang zurückzukehren, verstärken besonders zwei junge Männer. Denn die Koffer sind zwar wieder hier. Aber die Herzen der jungen Frauen schlagen noch in Paraguay. Das war nicht immer so. Anja wurde zwar sprachlich und sozial von Dina Immen-Martinez aus Wettelbrunn bestens vorbereitet. Aber mit einigem hatte sie doch nicht gerechnet. Beispielsweise damit, dass sie, kaum in einem der zehn Dörfer von Maracaná angekommen, gleich von einer Haushaltshilfe beklaut wurde, eine Kröte im Bad saß, das Klo außerhalb war, mit den Händen gegessen wurde und zur Begrüßung Blutsuppe auf den Tisch kam.

Nach einer Woche war alles anders. Sie stellte sich ein. Einer der vier Busse am Tag fuhr zwischen 10 und 13 Uhr. Man musste hören, wenn er kommt. Aber es wurde auch gewartet. Einmal lud jemand eine Stunde die Latten für sein ganzes Haus ein und genauso lange wieder aus. Das verlängerte die Reise in die nächste kleine Stadt von drei auf fünf Stunden.

Der Ort erinnerte an einen alten Western. Es fehlte nur der Saloon. Das Internet war illegal und funktionierte nicht immer. Die Gelassenheit wuchs. Strom und Wasser war auch jeden Tag für eine Weile nicht verfügbar. Kochen kann man dann mit Gas und Holz. Meistens gab es Mais in allen möglichen Variationen. Manchmal Fleischeintopf. Oft Maniok. Fast jeden Tag das gleiche.
"Trotz allem sind die Menschen dort

herzlicher und solidarischer"
Deshalb fuhr Anja einmal im Monat sieben Stunden in die Hauptstadt Asunción: E-Mails checken, "richtig" Essen für zwei, drei Euro, Shoppen. "Es gibt hier die gleichen Produkte wie daheim. Aber teuer" , erzählt Anja. Nur einheimische Markenklamotten sind billig. Da konnte man sich einkleiden. Die Handwäsche und die Sonne bleichten alles sehr aus.

Viele der 6000 Menschen in Maracaná konnten sich indes diese Fahrt für sieben Euro noch nie leisten. Anja war mit 150 Euro Kindergeld im Monat privilegiert und traf in Asunción Allegra Waliño aus Müllheim. Sie war ebenfalls über die Familie Immen nach Paraguay gekommen. Ihr Platz war in den Slums der Hauptstadt bei drückender Hitze und Müllgestank in einer Wellblechhalle mit 35 Kindern, voller Läuse und Würmer, mit aufgeblähten Hungerbäuchen, Durchfall, Verletzungen und halb nackt in Windeln. Gegenüber von einem der Armenviertel liegt der Regierungspalast. Aber nicht mehr lange. Der Anblick der Hütten soll jetzt Bürogebäuden weichen.

Allegra hatte sich schnell auf ihr Umfeld eingelassen, weil sie sich zu diesem Land hingezogen fühlte. Mit deutsch-spanischer Abstammung und perfektem Spanisch wurde sie für eine Brasilianerin gehalten. Dass sie Deutsche ist, enttäuschte eher. Noch schockierender war, dass sie rauchte. Aber als Ausländerin wurde ihr das nachgesehen. "Trotz allem sind die Menschen dort herzlicher und solidarischer. Man muss sich nur an die Regeln halten" , sagt sie. Asiaten und Schwarze werden isoliert. Abends allein weggehen gehört sich nicht. Starken Einfluss beobachtete Allegra durch das nordamerikanische Sektenwesen. "Sie ziehen vor allem den Armen das letzte Geld aus der Tasche."

In ihre Arbeit in der Schule legte Anja viel Ehrgeiz. Vieles bereitete sie mit Nora Bopp aus Staufen vor. Die hat sich ein Jahr Paraguay verordnet und ist immer noch dort. Sie brachten den Kindern Deutsch bei, malten mit Wasserfarben und Mandalas oder spielten Memory. Dank gab es dafür von der Schule keinen. Das war frustig. Zur Abschiedsfeier wurde dann aber doch ein Spanferkel gebraten. Sie erinnert sich an die Reinlichkeit der Menschen. Vor jedem Essen wird geduscht und mehrmals am Tag die Kleidung gewechselt. Bei der Hitze ist das nötig.

Gern erinnert werden die "Tereré-Runden" in netter Gesellschaft. Die Gefäße für solche Matetee-Treffen landeten mit Schmuck, Ponchos und Kleidung im Reisegepäck. In Deutschland soll ein bisschen Paraguay nachklingen. Allerdings wollen die beiden jetzt erst einmal studieren. Anja Spanisch und Französisch. Denn sie könnte sich vorstellen, in Paraguay auf dem Land als Lehrerin zu arbeiten. Allegra hat Geschichte, Spanisch und Politik belegt. Auch sie möchte wieder zurück. Und das möglichst bald. Ein Land zum Verlieben eben.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/lokales/lokalausgaben/freiburgumland/1,51-15275988.html
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« Antwort #111 am: Mai 21, 2007, 08:06:01 »


   Neues Landeskultur und Tourismus Portal zum Land Paraguay eröffnet
   

Pressemitteilung von: Online Marketing Breuer

   Veröffentlicht am 21.05.2007 13:49:53 - Tourismus, Auto & Verkehr


Screenshot von Paraguay2you.com
 Dieses Bild im Großformat speichern

(openPR) - Sinzig/Koblenz, 21. Mai 2007. Paraguay ist ein Land, das durch seine abwechslungsreiche Flora und Fauna stetig wachsende Touristenzahlen zu verbuchen hat. Insbesondere der Eco-Tourismus erfreut sich unter den ausländischen Besuchern immer stärkerer Beliebtheit. Aus diesem Grund hat sich die Internet Marketing Agentur Online Marketing Breuer, www.online-marketing-breuer.de, dazu entschieden das Portal zu dem Land Paraguay namens Paraguay2you, www.paraguay2you.com, zu eröffnen.

Neben interessanten Fachberichten und Informationen, enthält das Portal ein Forum, einen Shop mit Produkten über Paraguay, sowie Bildergalerien mit beeindruckenden Aufnahmen von dem Land. Nun noch etwas zu Paraguay an sich.

Das Land, in dem 'das Wasser zum Wasser geht', so die einheimische Bezeichnung für Paraguay, besticht vor allen Dingen im spärlich besiedelten Gran Chaco im Westen mit einer vielfältigen Tierwelt und riesigen Estancias. Fast fünfundzwanzig Prozent trägt die Landwirtschaft immer noch zum Bruttoinlandsprodukt bei. Auf den Hochebenen des Gran Chaco betreiben die Farmer vor allen Dingen Weidewirtschaft. Eine gute Gelegenheit also für reitkundige Touristen mit den Cowboys der Estancia über die ausgedehnten Weideflächen zu reiten und die intakte Natur zu genießen. Einige Estancias sind so genannte Guest Ranches, stehen unter deutscher Leitung und bieten nicht nur eine gute Küche, sondern auch komfortable und gastfreundliche Unterkünfte an.

"Poor Niagara!", das waren angeblich Eleanoor Roosevelts Worte, als sie im brasilianischen Foz do Iguacu die größten Wasserfällt der Welt bewundert hat. Paraguay-Reisende sollten sich dieses atemberaubende Naturschauspiel keinesfalls entgehen lassen und den kurzen Trip nach Brasilien, z.B. mit einem kleinen Privatflugzeug, unbedingt machen. Die Preise hierfür sind durchaus verhandelbar, da in Paraguay tausende Kleinunternehmer ihren Lebensunterhalt durch Dienstleistungen aller Art verdienen. Auf 2.700 Metern Breite stürzen hier die Wassermassen - normalerweise sind es 1700 m³/s - zweistufig 75 Meter nach unten. Und so mancher erzählt, dass er am 'Schlund des Teufels' tatsächlich dem Satan Auge in Auge gegenüber stand.

Paraguay ist nicht nur wegen seiner Naturschönheiten für viele Auswanderungswillige ein attraktives Ziel. Ungefähr fünf bis sieben Prozent der Paraguayaner sind deutscher Herkunft. Viele von ihnen sind aus politischen Gründen aus Brasilien emigriert. Gemeinsam mit den deutschstämmigen Mennoniten sorgen sie dafür, dass neben Guarani und Spanisch häufig Deutsch als dritte inoffizielle Landessprache angesehen wird.
 

Dadurch bedingt haben Auswanderer den Vorteil, dass ihnen vor Ort deutschkundige Einheimische hervorragend bei allen Behördengängen hilfreich zur Seite stehen können.

Viele Touristen sind von Paraguay so begeistert, dass sie nach dem Urlaub gar nicht mehr weg wollen. Einige von ihnen kommen wieder, um dann für immer im Land 'in dem das Wasser zum Wasser geht' zu bleiben.

Online Marketing Breuer
Hunsrückstrasse 25
53489 Sinzig

Pressekontakt:
Mark Breuer
info@online-marketing-breuer.de
www.online-marketing-breuer.de

Online Marketing Breuer ist ein engagiertes Unternehmen, dass sich auf das modernste aller Medien, das Internet, konzentriert. Das World Wide Web freut sich stetig wachsender Beliebtheit, und somit ist es selbst für kleinere Unternehmen sehr interessant, die kommerzielle Nutzbarkeit des Internets zu beachten. Online Marketing Breuer konzentriert sich dabei auf die Bereiche Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, und Content Optimierung.


Quelle: http://openpr.de/news/136167/Neues-Landeskultur-und-Tourismus-Portal-zum-Land-Paraguay-eroeffnet.html
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« Antwort #110 am: Mai 18, 2007, 04:51:13 »

Heute sind bei RadioZP30 folgende übersetzte Texte aus verschiedenen Zeitungen erschienen:

Freitag, 18/05/2007
________________________________________
Asuncion: Abkommen zwischen Petropar und ANCAP – Die staatlichen Erdölraffinerien von Paraguay und Uruguay haben am Mittwoch ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Wie der Leiter von Petropar, Alejandro Takahasi informierte, gehe es in diesem Vertrag um den Austausch von Sachkenntnissen im Bereich der Vermarktung. Ausserdem sollen Produkte zwischen der paraguayschen und uruguayischen Firma ausgetauscht werden. (abc)
 
Asuncion: Copaco will Telefonnetz erweitern – Am gestrigen Tag der Telekommunikation, kündigte der Leiter von Copaco weitreichende Erweiterungen im nationalen Telefonnetz an. So sollen in diesem Jahr Investitionen in Höhe von 48 Millionen Dollar getätigt werden. Geplant ist die Einrichtung von 135 tausend Kabeltelefonen. Zudem sollen im Inland 80 tausend schnurlose Telefoanschlüsse sowie neue Internetanschlüsse eingerichtet werden. Auf diese Art und Weise würden ausserdem 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. (abc)
 
Asuncion: Internationaler Fleischlieferant - Von dem Fleisch das weltweit vermarktet wird, produziert Paraguay fast 3 Prozent. Das informierte der Wirtschaftsfachmann Manuel Ferreira. Er betonte die Bedeutung der paraguayischen Fleischlieferungen auf dem internationalen Markt. 2006 war bisher das beste Jahr für die nationale Fleischproduktion. In Paraguay werden 350 tausend Tonnen Fleisch produziert, wovon 220 tausend Tonnen exportiert werden. (abc)
 
Asuncion: Unternehmerdelegation hat Erfolg in Spanien – Die Hälfte der 12 paraguayschen Unternehmer die kürzlich nach Spanien gereist waren, konnten dort einen Absatzmarkt für ihre Ware erschliessen. Wie Industrie- und Handelsminister Maria Ibáñez informierte, würden sich die Verträge, die in den nächsten Monaten konkretisiert werden sollen, auf 50 tausend bis 500 tausend US Dollar, belaufen. Die Unternehmer präsentierten nationale Produkte aus der Forst – und Viehwirtschaft, der Textilproduktion von Yerba Mate und Öl- sowie Ölfrüchten, Getreide, Stevia und Leder. (abc)
 
Asuncion: Suche nach Exportmöglichkeit für Wassermelonen – Der nationale Qualitätsdienstdienst für Saatgut, Senave, sucht in Argentinien einen Absatzmarkt für paraguayische Wassermelonen. Zudem soll ein Markt für Kürbise aus Ostparaguay erschlossen werden. Wassermelonen und Kürbisse sind nicht mi Exportregister für Argentinien registriert. Wie der Leiter der Senasa aus dem Nachbarland mitteilte, sollte es jedoch keine grösseren Schwierigkeiten beim Import dieser Produkte aus Paraguay geben. (abc)
 
Asuncion/Brasilia: Lula kommt zu Staatsbesuch. - Brasiliens Präsident Luis Ignacio Lula da Silva wird am Sonntag zu einem Staatsbesuch in Asunción erwartet. Er will mit sich unter anderem mit Unternehmern aus Paraguay und Brasilien treffen. Am Abend ist ein gemeinsames Abendessen mit Staatspräsident Duarte Frutos geplant. Dabei soll über eine engere Zusammenarbeit im Energie-Sektor gesprochen werden. Am Montag nehmen Lula und Duarte Frutos an einem Seminar über Bio-Treib-Stoffe teil. Laut dem Minister für Industrie und Handel, José María Ibáñez, sei ein gemeinsames Projekt zur Herstellung und Vermarktung von Bio-Treib-Stoffen geplant. (lanacion/abc)
 
Asuncion/Montevideo: Zusammenarbeit mit Uruguay. - Das staatliche Erdöl-Unternehmen Petropar hat mit der uruguayischen Vereinigung für Treibstoffe und Ethanol ANCAP eine künftige Zusammenarbeit vereinbart. Insbesondere will man sich gegenseitig über neue Erkenntnisse und Technologien austauschen. Laut Petropar-Leiter Alejandro Takahasi sei das Kooperations-Abkommen ein bedeutender Schritt nach vorne. Der Vorsitzende der ANCAP Daniel Martínez erklärte, dass sich momentan in Südamerika die verschiedensten Unternehmen zusammenschliessen, um ihre Wettbewerbs-Fähigkeit zu steigern. (lanacion)
 
Asuncion: Kunst-Stoff-Industrie im Aufwind. - Der Export von Kunst-Stoff-Artikeln ist in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 82 Prozent gestiegen. Grund für den Anstieg ist die Erschliessung neuer Absatzmärkte.Allein im April flossen dadurch 10,7 Millionen US-Dollar ins Land. Laut dem Vorsitzenden der Kammer der Kunst-Stoff-Industrie, Felipe Resk, konnten viele Handels-Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Hauptabnehmer für Plastik-Artikel sind Brasilien, Argentinien und Mexiko. (lanacion)
 
Asuncion: Landwirtschaftshilfe für Mercosur-Länder. - Der Präsident des Internationalen Landwirtschafts-Entwicklungs-Fonds FIDA, Lennart Bage, will am 23. und 24. Mai neben Argentinien und Uruguay auch Paraguay besuchen. Er wird unter anderem am Kongress der landwirtschaftlichen Familienbetriebe in Asuncion teilnehmen. Daneben ist die Besichtigung zweier Projekte geplant, die von der FIDA unterstützt werden. Bage will sich zudem mit Obst- und Gemüsebauern treffen. Er sicherte die weitere Unterstützung für die ländliche Entwicklung im Mercosur-Raum zu. Die FIDA hat dem Mercosur bereits zwei Millionen US-Dollar zukommen lassen. Momentan fördert die FIDA 19 Projekte in Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay. (abc)
 
Asuncion: Mais-Aussaat beginnt. - Nach dem Abschluss der Baumwollernte bringen die Landwirte nun Mais aus. Auf den brachliegenden Flächen werden Gräser gepflanzt, um den Boden vor Erosion zu schützen. Laut dem Leiter der Behörde für Pflanzenschutz und Saatgut-Qualität SENAVE, Luis Vásquez, stünden den Landwirten zahlreiche Experten mit Rat und Tat zur Seite. Der Baumwollanbau konzentriert sich auf die Departamente San Pedro, Caaguazú, Caazapá und Guairá wird Baumwolle angebaut. (lanacion)


Ist doch ein wirtschaftlicher Aufschwung/Hoffnungsschimmer am paraguayischen Horizont zusehen?
 



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« Antwort #109 am: Mai 15, 2007, 02:03:43 »

Säbelrasseln auf dem Laufsteg
 
ASUNCION (Paraguay) – Für diese Mode braucht es einen Waffenschein! Bei der Asuncion-Fashion-Week wurde sprichwörtlich schweres Geschütz aufgefahren.................

http://www.blick.ch/lifestyle/artikel62572
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« Antwort #108 am: Mai 13, 2007, 05:05:15 »

Zitat
…In 9 dieser 13 Länder wurden Kinder entweder von Regierungsstreitkräften oder staatlich geförderten bewaffneten Gruppen rekrutiert oder als Soldaten eingesetzt. Im Gegensatz zum vorangegangenen Jahr hat das State Department keine Anzeichen dafür gemeldet, dass in Paraguay oder Ruanda Kinder in Regierungsstreitkräfte rekrutiert wurden,….

Quelle und kompletter Text: http://www.tamilpress.com/index.php?subaction=showfull&id=1179048785&archive=&start_from=&ucat=1

Ist doch schon mal ein gewaltige Verbesserung!
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« Antwort #107 am: Mai 07, 2007, 03:49:56 »

MÖNCHENGLADBACH AKTUELL
Schüler unterstützen seit 20 Jahren „Action Medeor“

Mit ihrem neuerlichen Solidaritätstag helfen die Mädchen und Jungen einem ganzen Dorf. Organisator Winfried Heikamp rechnet mit 3000 Euro Erlös.

Mönchengladbach. Wandern, joggen, radeln oder knifflige Aufgaben lösen – so konnten die 500 Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule am Medeor-Solidaritätstag Hilfe für Paraguay leisten. Organisator Winfried Heikamp rechnet mit 3000 Euro Erlös. „Damit kann die Medikamentenversorgung in Juan de Mena, einem Dorf in Paraguay, ein Jahr lang sicher gestellt werden“, freut sich der Religionslehrer, auf dessen Initiative hin der Solidaritätstag vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde.

Medikamte von „Action Medeor“ gehen nach Juan de Mena
Neben der bewährten Sponsorenwanderung, dem „Rückgrat“ des Aktionstages, wie sie Winfried Heikamp nennt, standen auch eine 20-Kilometer-Radtour oder 10 Kilometer Joggen zur Wahl. Außerdem fand im Bunten Garten ein Fantasiespiel unter dem Motto „Aktenzeichen XY – ungelöst – Mord im Bunten Garten“ statt. Die Teilnahme am Spiel entsprach einer Fünf-Kilometer-Wanderung.
Das eingenommene Geld fließt an „Action Medeor“, die die Medikamente für das paraguayische Dorf liefert. „Wir unterstützen damit die Pro-Paraguay-Initiative von Hermann Schmitz, einem Grundschullehrer aus Kempen, der viele Jahre in Paraguay gearbeitet hat und von der Armut der dortigen Indios schockiert war“, berichtet Organisator Heikamp.
 
Der Gründer der Paraguayhilfe kommt einmal im Jahr in die Liebfrauenschule, um von seinen Aufenthalten in dem südamerikanischen Land zu berichten und den Schülern zu zeigen, wohin ihr Geld geflossen ist. Juan de Mena ist ein Dorf mit etwa 500 Kleinbauern, die zu Beginn der 90er Jahre 5000 Hektar Land vom Staat erworben haben.
08.05.2007

Quelle: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=158065
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« Antwort #106 am: Mai 02, 2007, 01:58:23 »

Neues Lebensgefühl im neuen Land
Von Holland nach Großmenow – von Großmenow nach Paraguay: Eigentümerwechsel am Ellbogensee
ANKE DWOREK


GROßMENOW Trotz des schönen Wetters ist am Brückentag zwischen Wochenende und 1. Mai der Campingplatz am Ellbogensee in Großmenow recht verwaist. Schlecht fürs Geschäft, aber gut für die MAZ, denn so haben die alten und neuen Besitzer des Platzes ein bisschen Zeit für ein Gespräch.

Sylvia Manthey hat ihr "Camp am Ellbogensee" verkauft, seit gestern sind Marianna von Schmidt und ihr Mann Niek die neuen Eigentümer. Die Niederländer haben in ihrer Heimat alles aufgegeben – einschließlich ihres 340-Quadratmeter-Hauses an der nordholländischen Küste – und sind nun quasi Einwanderer in Deutschland. Dafür hat sich sogar schon das holländische Fernsehen interessiert und in Großmenow gefilmt. Wie in Deutschland auch gibt’s dort Sendungen unter dem Motto "Wir ziehen weg", denn viele Niederländer wagen ebenfalls einen Neustart in einem anderen Land. Den haben auch Sylvia Manthey und Mann Uwe samt Hund vor: Sie wandern im Sommer nach Paraguay aus, werden im Herzen des südamerikanischen Kontinents eine Farm kaufen und sich an einem gemeinsamen Projekt mit den Maka-Indianern beteiligen. Sylvia Mantheys erster Beruf ist der einer Rinderzüchterin, da bringt sie schon Einiges mit fürs neue Leben. Ein Spanisch-Kurs ist vorher natürlich Pflicht, und dann kann’s über den großen Teich gehen.

Eine gehörige Portion Mut muss beiden Paaren zugesprochen werden: Alle vier haben die Mitte des Lebens schon überschritten und fangen noch mal ganz neu an.

Zwischen Großmenow und Paraguay liegen Welten, das ist klar. Aber zwischen den Niederlanden und Deutschland? "Doch, die Lebensqualität ist schon unterschiedlich. Vielleicht nicht so sehr zwischen den Ländern, aber zwischen den Regionen. Die Niederlande sind sehr dicht besiedelt, alles ist hektisch und laut. Selbst auf den Zeltplätzen haben sie keine Ruhe. Das gefiel uns nicht mehr", erzählen Marianna und Niek von Schmidt.

Als sie die Mecklenburgische Seenplatte entdeckten, haben sich die beiden sofort verliebt: in die Wälder und kleinen Orte, die Ruhe, die klare Luft und vor allem die Seen. Ein Holländer ohne Wasser – unvorstellbar. Vor gut einem Jahr, zu Pfingsten, waren die beiden dann zum ersten Mal auf dem Campingplatz in Großmenow und hörten von Sylvia Mantheys Verkaufsabsichten. Über die Makler wurde dann der Besitzerwechsel abgewickelt – und am Wochenende präsentierten sich Marianna und Niek von Schmidt den Campern schon als die "Neuen". Sylvia Manthey und ihr Mann nahmen gleichzeitig Abschied – mit kleinen Geschenken und am Vorabend des 1. Mai – mit roten Nelken. Vorher wurde auch noch der jahrelange Streit mit gegenüberliegenden Campern von der "Krüger-Wiese" beendet. Es herrscht nun Friede an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Sylvia Manthey hat den 9,2 Hektar großen Campingplatz oft wie ein Feldwebel geleitet und rät auch ihrer Nachfolgerin zu Konsequenz. Die nickt lächelnd und wissend – konsequent lässt sich auch auf die sanfte Tour sein. "Ick hab’ nu mal ’ne große Schnauze", sagt Sylvia Manthey. Aber auch Herz, wie alle echten Berliner. Obwohl sie sich sehr auf den Neuanfang in Paraguay freut, ist ihr doch ein bisschen wehmütig ums Herz, wenn sie über den grünen Hang hinunter zum Ellbogensee blickt, auf dem die Charterboote Richtung Müritz fahren. Immerhin war sie 13 Jahre in Großmenow. Aber einfacher sei mit den Jahren nichts geworden. Der hohe Anteil von Hartz-IV-Empfängern im Osten wirkt sich auch auf die Auslastung der Campingplätze aus. Außerdem würden Charterboote zunehmend Paddelboote und Kanus verdrängen, findet Sylvia Manthey. Dafür liegt das Camp am Ellbogensee aber direkt am Radfernweg Berlin-Kopenhagen, was natürlich ein Gewinn ist.

Marianna und Niek von Schmidt sehen grundsätzlich optimistisch in die Zukunft, haben viele Pläne. Sie werden den Sanitärbereich auf dem Platz erneuern lassen, wollen auch eine Gaststätte aufmachen. Ihrer 33-jährigen Tochter und dem zweijährigen Enkelkind gefällt es im Seenland so gut, dass sie ebenfalls hierher ziehen. Aber das schöne große Haus in Holland. Vermissen sie’s nicht doch? "Nein, wir haben doch statt der 340 Quadratmeter jetzt neun Hektar!" Auch wahr.

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10920902/61129/
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« Antwort #105 am: April 23, 2007, 12:08:10 »

Monday, April 23, 2007
Paraguay kidnap victims thank those who won their release

ASUNCION (AP) The two Japanese who survived a kidnapping ordeal that garnered wide attention in their homeland thanked on Saturday those who worked for their safe release.
Hirokazu Ota, a 62-year-old businessman, and his secretary Sawako Yamaguchi, were abducted April 1 in eastern Paraguay. A police officer, Rafael Ramos, and his girlfriend, Nancy Gimenez, also were seized at gunpoint in the area of Caaguazu.

Yamaguchi was freed unharmed after 10 days in captivity, and the others were released Friday near the eastern border city of Ciudad del Este, after a ransom was paid. Police have arrested 11 people but said they believe they are minor accomplices and that the ringleaders fled across the border into Brazil.
Ota, who runs a local agribusiness controlled by the Rev. Sun Myung Moon's Unification Church, read a statement before journalists at the Japanese Embassy expressing his "appreciation to the Paraguayan government, to our embassy and the Paraguayan people for their concern during our abduction."
As he began crying, Ota's secretary finished reading his statement. Both appeared in good health.
In Ciudad del Este, 390 km east of Asuncion, police raided several homes Friday, including one where the captives apparently were held, police chief Wenceslao Recalde said. He said they found guns, airline tickets, scattered clothing and scraps from meals.

Authorities also found a car abandoned alongside the Parana River border and suspect the ringleaders used it to escape to Brazil, police investigator Antonio Gammara said.
"We have several leads," Gammara said Saturday, without elaborating.
Alvaro Ramirez, an assistant police chief in Ciudad del Este, said authorities were doing everything possible to find the ringleaders and were working with Brazilian police. He said those arrested so far appeared to have driven cars and taken care of the hideout where the victims were kept.
The chief investigator, Rogelio Ortuzar, said authorities believe at least 25 people were involved in the kidnapping.

Reports differed on how much ransom was paid.
Ortuzar said Friday that $ 138,000 was paid for the last three victims. A Unification Church spokesman, Felipe Paredes, said the ransom totaled $ 300,000.
Guerrilla admits defeat
The guerrilla activities of the Peruvian rebel group Tupac Amaru Revolutionary Movement were unsuccessful, the imprisoned leader of the group said recently, 10 years after its involvement in the 1996 hostage crisis at the Japanese ambassador's residence in Lima.

Victor Polay Campos said the leftist group, also known as the MRTA, will renounce armed struggle.
"We suffered a defeat in our guerrilla struggle," Polay said in handwritten letters, sent from a prison near the Peruvian capital through his lawyer. "The MRTA will stop all armed struggle."
MRTA guerrillas attacked the ambassador's residence Dec. 17, 1996, during a party to celebrate the Emperor's birthday on Dec. 23, holding more than 600 people hostage and calling for the release of Polay, who has been in prison since 1992.

The crisis ended April 22, 1997, when special army troops stormed the residence and saved 71 people. One Peruvian hostage, two soldiers and all 14 MRTA hostage-takers were killed during the operation.
Polay, also the founder of the MRTA, said the group's power weakened rapidly after the end of the crisis.
He also criticized former Peruvian President Alberto Fujimori, alleging he had intended to kill all of the MRTA members in the residence by deceiving the group, although it and the government were at that time still having negotiations via a mediator.

Quelle: http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20070423a2.html
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« Antwort #104 am: April 15, 2007, 05:34:57 »

Auslandsinformationen  |  12. Apr. 2007
Paraguay am Scheideweg
 PDF [151 KB]
Autor   Diego Abente Brun
Hrsg.   Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Land   Paraguay
Thema   Zeitgeschichte, Staat und Gesellschaft, Außen- und Sicherheitspolitik
Mit dem Ende der Diktatur des Generals Stroessner vor achtzehn Jahren öffnete sich Paraguay der Demokratie. Inzwischen hat sich das politische System gewandelt und die Früchte der demokratischen Umgestaltung sind nicht zu leugnen.

ACHTUNG – PDF Datei !!!


http://www.kas.de/db_files/dokumente/auslandsinformationen/7_dokument_dok_pdf_10656_1.pdf
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« Antwort #103 am: April 07, 2007, 02:42:37 »

Friday, April 6, 2007
Ransom for hostages in Paraguay hits $ 750,000

ASUNCION (Kyodo) A group that claims to have kidnapped four people, including two Japanese, in Paraguay has raised the ransom for their release a third time to $ 750,000, investigative sources said Wednesday.
Making contact through a Paraguayan acquaintance of hostage Hirokazu Ota, the group also warned that it will raise its demands further if authorities drag their feet collecting the money, the sources said.
The group initially demanded a ransom of $ 25,000 after kidnapping the four Sunday. They then raised that to $ 500,000 on Tuesday, according to local media reports.

The four hostages are Ota, 62, manager of a property company in the capital of Asuncion, his secretary, Sawako Yamaguchi, 37, and two Paraguayans -- a policeman and another female acquaintance.
The four were taken at gunpoint Sunday in Caaguazu, more than 100 km east of Asuncion, according to Paraguay's national police.
A Paraguayan police spokesman said Wednesday night that all four were confirmed safe.
Based on information from police sources, La Nacion, a major local daily, published the names and photos of two former police officers believed involved in the crime Wednesday, fueling speculation that police already know the identity the kidnappers.
The two Japanese victims are members of the Unification Church, which together with its related entities owns about 600,000 hectares of land in Paraguay.

Quelle: http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20070406a5.html


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« Antwort #102 am: April 04, 2007, 07:13:49 »

Ein Beitrag für die Gläubigen, oder die es werden wollen Wink

Dank aus Paraguay für die Fürsprache am Weltgebetstag der Frauen
Abgelegt unter: Weltweit (mennonews.de @ 4. April 2007 )

STEIN - „Es ist mir eine große Freude, Ihnen in Bezug auf den Weltgebetstag (der Frauen) zu schreiben, an dem wir in diesem Jahr die besondere Fürsprache aller Länder für unser geliebtes Paraguay bekamen.“ So heißt es wörtlich in einem Brief an den Vorsitzenden der Bischöflichen Kommission Adveniat, den Essener Weihbischof Franz Grave. Der Bischof hatte Bundespräsident Horst Köhler Anfang März auf seiner Reise in Länder Lateinamerikas begleitet, deren erstes Ziel Paraguay war. In der Hauptstadt Asunción wurde Grave der Brief von María Gloria Penayo de Duarte, der First Lady des Landes, persönlich überreicht.

Die Präsidentengattin betont in dem Schreiben weiter, es sei ihr eine ganz besondere Freude zu wissen, dass an diesem Tag Brüder und Schwestern aus Deutschland für ihr Land beteten, besonders für die Frauen in Paraguay. „Mit diesem Brief möchte ich den Brüdern und Schwestern Deutschlands meinen aufrichtigen Dank zukommen lassen.“ Sie sei sicher, dieser Moment der Gemeinschaft im Herrn werde allen reichhaltige Segnungen bringen. „Ich bin der Überzeugung, dass Gott unsere Gebete erhört,“ so Frau Duarte.

Der Weltgebetstag der Frauen, wurde in diesem Jahr am 2. März begangen. Es handelt sich um die weltweit größte ökumenische Laieninitiative. Jährlich am ersten Freitag im März versammeln sich in rund 170 Ländern Frauen und Männer zu einem Gottesdienst, den Frauen eines Landes vorbereitet haben

http://www.mennonews.de/archiv/2007/04/04/dank-aus-paraguay-fuer-die-fuersprache-am-weltgebetstag-der-frauen/



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« Antwort #101 am: März 29, 2007, 02:22:06 »

Bedrohter See des Jahres 2007: Pantanal - Brasilien, Paraguay und Bolivien

Die internationale Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) hat das Feuchtgebiet Pantanal zum "Bedrohten See des Jahres 2007" ernannt. Das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde ist gefährdet.
Der GNF macht damit auf die dramatische Zerstörung der Feuchtgebietsfläche durch Monokulturen, intensive Viehwirtschaft, die Gewinnung von Gold und Diamanten sowie die Ethanol-Herstellung aufmerksam.


Ursprüngliche Gebiete werden zerstört
Ungefähr ein Fünftel der Fläche des Pantanal-Gebietes, das von Savannen, Tropenwäldern, Flüssen, Sümpfen und Seen geprägt ist, wurde bereits durch menschliche Eingriffe zerstört. Durch den Bau von neuen Ethanolfabriken und der Ausdehnung des Soja-Anbaus wird sich dieser Trend fortsetzen.

Infolge der wachsenden Nachfrage nach Biotreibstoffen in den USA und in Europa möchte Brasilien seine Ethanolproduktion von gegenwärtig 21 Mrd. Litern jährlich auf 30 Mrd. Liter im Jahr 2010 massiv erhöhen. Der Anbau von Soja soll ebenfalls ausgedehnt werden. Neben der Verwendung als Futterpflanze eignet sich die Sojapflanze auch als Biotreibstoff. Brasilien ist mit 50 Mio. Tonnen der zweitgrößte Sojaproduzent der Welt.

Bereits heute dehnen sich riesige Sojafelder in ursprünglich bewaldeten Savannenlandschaften, den sogenannten Cerroda, aus. Ein intakter Hochland-Cerrado ist jedoch von wesentlicher Bedeutung für den natürlichen Wasserhaushalt des tiefer gelegenen Überschwemmungslandes sowie den Artenreichtum. Rodung und Bodenverdichtung durch den Einsatz schwerer Landmaschinen führen zu Erosion und Veränderung des Wasserregimes. Die eingesetzten Kunstdünger und Pestizide werden ausgeschwemmt und verschlechtern die Wasserqualität der ins Pantanal fließenden Flüsse.

"Im Einzugsgebiet des Pantanals werden immer mehr Soja und Ethanol für die Märkte in Europa und Nordamerika produziert - auf Kosten unserer einzigartigen Natur", so Adalberto Eberhard, Gründer der brasilianischen Naturschutzorganisation ECOTROPICA. "Abholzung, Erosion und Vergiftung unserer Wälder, Flüsse und Seen im Pantanal sind die Folge der erweiterten Anbauflächen für Soja und Zuckerrohr. Durch ihre jüngste Genehmigung für den Bau von Ethanolfabriken erweist sich die Regierung von Mato Grosso do Sul als Totengräber des Pantanals".


Kampagne zum Schutz des Feuchtgebietes
Die Regierung des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso do Sul hat trotz massiven Widerstandes von Umweltschützern kürzlich den Bau von Ethanol-Destillen im Einzugsbereich des Pantanals genehmigt. Dadurch gelangen ungeklärte Abwässer in das weit verzweigte Flusssystem des Feuchtgebietes. Tropenwälder und Lebensräume seltener und vom Aussterben bedrohter Arten müssen Zuckerrohrplantagen weichen. ECOTROPICA und GNF fordern wegen der dramatischen Auswirkungen auf das sensible Ökosystem des Pantanals eine Rücknahme dieser Entscheidung.


Hyazinth-Ara
Das Pantanal wird geprägt durch unzählige Seen, Flüsse und Tümpel, die sich zwischen immergrünem Regenwald, Trockenwäldern und Savannen erstrecken. Die Flüsse Paraguay, Cuiabá und Taquari sind die Hauptschlagadern des Überschwemmungsgebietes. Rund 90 % des Gebietes liegen in den brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul. Das Pantanal erstreckt sich in die westlich gelegenen Nachbarstaaten Paraguay und Bolivien.

665 verschiedene Vogel-, 265 Fisch-, 123 Säugetier- und über 1.700 Pflanzenarten sind der Grund, warum das Pantanal von den Brasilianern auch als "Garten Eden" bezeichnet wird. Zu den prominenten Bewohnern aus der Tierwelt zählen Jaguar, Ozelot und Brillenkaiman. Der riesige Jabiru-Storch, auch Tuiuiú genannt, ist das Symbol des Pantanals. Der vom Aussterben bedrohte Hyazinth-Ara kommt hier noch in größeren Kolonien vor.

Quelle: http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=16&article:oid=a7322&flash=true





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« Antwort #100 am: März 29, 2007, 05:20:06 »

Bleibende Eindrücke im Gepäck
Goethe-Schüler aus Asunción waren drei Monate lang zu Gast an der Lauenbrücker Fintau-Schule

LAUENBRÜCK (uj)Iciar Bravo, Carlos Codas und Daisy Kupfer trafen sich kürzlich mit ihren Gastgeschwistern im Büro von Schulleiter Heino Peters in der Fintau-Schule. Nach fast dreimonatigem Aufenthalt ging es für die jungen Paraguayer jetzt wieder zurück in ihre südamerikanische Heimat.

Die drei Schüler hatten im Rahmen eines Schüleraustauschprogramms am regulären Unterricht an der Fintau-Schule teilgenommen und waren in den Familien ihrer Gastgeschwister Julian Bonas, Melina Hackensohn und Anne Zachau in Fintel und Lauenbrück untergebracht. Eines der wichtigsten Ziele des Programms war für die Gäste die Verbesserung ihrer deutschen Sprachkenntnisse. Sie möchten später nach der Reifeprüfung in Paraguay gern ihr "deutsches Abitur" machen. Nur der deutsche Schulabschluss ermöglicht ihnen den Zugang zum Studium an einer deutschen Universität.

Gefragt, welche Eindrücke sie in Deutschland gewonnen hat, antwortete die 16-jährige Iciar Bravo: "In Deutschland ist das Wetter besser, als in Paraguay, wo es immer nur warm ist. Ich habe hier viele nette Leute kennen gelernt. Nicht nur das Erlernen der Sprache, sondern auch die deutsche Kultur interessiert mich sehr. Wohnen, Essen, Schule und Familienleben - alles ist anders. In Paraguay gibt es mehr Kinder in den Familien. Man geht bis zum 16. Lebensjahr in nur eine Schule. An unserer Goethe-Schule bleiben wir bis wir 18 sind. Ich möchte später gern etwas in Richtung Mode-Design machen und nach Deutschland zurückkehren, wenn ich noch besser deutsch sprechen kann." Carlos Codas (17 Jahre) ist begeistert von den Sportmöglichkeiten in Deutschland. Kampfsport, Bogenschießen und Snowboardfahren im Snowdome von Bispingen probierte er aus. Die Bundeshauptstadt Berlin mit Bundestag, Pergamon-Museum und den "vielen U-Bahnen" hat bei ihm bleibende Eindrücke hinterlassen. Er möchte später als Rechtsanwalt oder im wirtschaftlichen Bereich arbeiten. Was Carlos noch aufgefallen ist: "Die Deutschen haben mehr Verantwortungsgefühl und sie sind pünktlich. Das unterscheidet sie deutlich von uns Paraguayern." Die deutschen Gastgeschwister lobten ihre südamerikanischen Klassenkameraden für ihre Spontanität, Lebensfreude und dafür, dass sie sich gut mit sich selbst beschäftigen können. Auch bei einer plattdeutschen Theaterprobe, beim Sportschießen oder in der Disco machten die drei Austauschschüler eine gute Figur.
Melina Hackensohn: "Es war von Anfang an so, als ob wir uns schon ewig kennen würden."
[29.03.2007]

Quelle: http://syke.mzv.net/news/stories/rotenburg/?id=84785
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