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Autor Thema: Prime Forest Group -ein grosser Betrug?  (Gelesen 803 mal)
Paraguay2es
Gast
« Antwort #9 am: November 13, 2006, 01:16:24 »

Wen das Thema "Holzinvestment" noch interessiert.....hier ein -bisher-"sauberes" Angebot!

http://www.forstinvest.de/

Gruss
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aisa
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« Antwort #8 am: November 07, 2006, 12:28:12 »

Ja, beim Sherraton sind auffallend viele Militärwachen.

HH
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Paraguay2es
Gast
« Antwort #7 am: November 07, 2006, 09:06:54 »

Habe den König einmal vor 7 Jahren in einer Lodge in Botswana "getroffen".....wir hatten gebucht....die Lodge hatte nicht abgesagt und ihn "vorgezogen".Musste mit meiner "Horde" riesigen Umweg machen zu einer Alternative.Habe danach ein sehr persönliches Beschwerdeschreiben an den Hof geschickt....und daraufhin einen noch persönlicheren Entschuldigungsanruf erhalten.
SO ist der!
Glaube aber eher,dass er im Sherraton ist.....die bauen nämlich massiv in Spanien......und er ist ja ein sehr guter Investitions-"Aquisiteur"
Gruss!
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Paraguay2es
Gast
« Antwort #6 am: November 07, 2006, 09:02:48 »

Schönes Haus u.vor Allem gut gelegen (etwas höher deshalb frischere Luft....keine Mücken).
Ich finde aber die ApartHotel-Lösung seines Sohnes (auch Friedhelm) besser und persönlicher.
Gruss
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Don Holiday
Gast
« Antwort #5 am: November 07, 2006, 08:57:36 »


Dazu:weiss eigentlich jemand,wo der Spanische König Juan Carlos heute in Asu nächtigt?!
Gruss!


Die Frage hab ich mir auch schon gestellt.

Bei Friedhelm?

Sollte es so sein, werde ich auch bei ihm einchecken!

Don
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Paraguay2es
Gast
« Antwort #4 am: November 07, 2006, 08:50:11 »

"Selbst wenn "REITS" als Quasi-gemeinnuetzig keine Steuern zahlen, wer ueberprueft das?"

>>nein,mit Gemeinnützigkeit hat das NICHTS zu tun....sind "normale" Wirtschaftsunternehmungen die einfach steuerlich speziell-aus historischen Gründen-befördert werden.Bei Interesse emphehle ich die Seite NAREIT.com....aber auch über die ja in Europa und "sogar" Deutschland nun einzuführenden Reits gibt es viel bei Google zu finden.
Zu diesen genannten Gehältern:eine VIELZAHL der Reits-Vorstände verdienen diese Summen....warum auch nicht?Sind Unternehmen mit Mrd.-Marktkapitalisierungen!
"Grosse" Reit-Unternehmer finden sich bei Equity-Residential,Equity-Office, Simon,Post-Properties,
aber eben auch wie genannt bei Plumcreek Timber.

"Gemeinnützigkeit" und "Wirtschaftlichkeit" schliesst sich meistens aus.....es sei denn man führt Berkshire Heathaway und heisst Warren Buffett.....dann kann man Mrd.-Dollar der gemeinnützigen Bill +Melinda Gates Stiftung zuführen......die übrigens interessante Projekte auch in Südamerika fördert (.....und da sind wir wieder in Paraguay!!!)
Dazu:weiss eigentlich jemand,wo der Spanische König Juan Carlos heute in Asu nächtigt?!
Gruss!
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Don Holiday
Gast
« Antwort #3 am: November 07, 2006, 08:35:53 »


Allerdings erfordern diese Dinge eben wirklich know-how , notarielle Kontrolle,Anderkonten etc .
....und die Flächen verbleiben in deren Eigentum.Für mich damals nicht akzeptabel.
Im Grunde genommen ist ein professionelles Beteiligungsmodell f. natürliche Recourcen jedoch gut geeignet....


Prinzipiell ist das wirklich eine gute und ueberlegenswerte Sache - oekologisch und trotzdem gewinnabwerfend - wer will sowas nicht?

Aber wie die Spreu vom Weizen trennen?

Selbst wenn "REITS" als Quasi-gemeinnuetzig keine Steuern zahlen, wer ueberprueft das? Wer sagt, dass der Vorsitzende nicht 1,5 Mio Jahresgehalt bekommt? Ich hab das selbst in einem gemeinnuetzigen Verein erlebt. In 25 Jahren keine einzige Steuerpruefung. Wir haetten sonstwas tun koennen!
In der Satzung muss nur stehen, dass niemand ueber Gebuehr Profit haben darf, aber sind 1,5 Mio "ueber Gebuehr"?

Don
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Paraguay2es
Gast
« Antwort #2 am: November 07, 2006, 07:52:39 »

Don,im Grunde genommen doch.....allerdings nicht - wie in Deinem Beispiel beschrieben - als "Sparplan"....sondern eben als Einmal-Beteiligung.Gute Beispiele gibt es ja-auch in Spanien z.B......Extremadura....dort werden riesige Eukalyptus-Pflanzungen sogar mit chips über GPS überwacht.Allerdings erfordern diese Dinge eben wirklich know-how , notarielle Kontrolle,Anderkonten etc .
Ich habe vor Jahren mit Prime Forest verhandelt,weil ich -über deren Modell hinaus - direkt eine zuortbare Escritura f.die gekauften Flächen vor Zusage zu einer Beteiligung erwartete...sowie einen jährlichen testierten Audit f.den Geschäftsgang der treuhänderisch zu betreibenden Flächen.
Üblicherweise haben die das in ihren Verträgen natürlich ganz anders vorgesehen....man beteiligt sich NUR an den Bäumen....und die Flächen verbleiben in deren Eigentum.Für mich damals nicht akzeptabel.
Im Grunde genommen ist ein professionelles Beteiligungsmodell f. natürliche Recourcen jedoch gut geeignet....für den der sich nicht direkt an den grossen Holzbewirtschaftern (zum B. Plumcreek Timber in US) beteiligen möchte.Die sind heute als REIT organisiert....und bieten auch gute Ausschüttungen wegen der Gesetzeslage von REITS (90% der Erträge müssen an die Anleger ausgeschüttet werden....dann ist die Gesellschaft steuerfrei....und die Erträge werden erst beim Anleger besteuert).Diese Dinge werden an der NYSE gehandelt.Wer allerdings die direkte Unternehmerische Beteiligung im Recourcenbereich sucht (und die Vorteile des "langsamen aber stetigen Wachsens"sucht) muss sich eben in gute geschlossene Beteiligungen begeben.....und bis gestern hatte ich Prime Forest für so ein Vehikel gehalten.
Man lernt eben nie aus!
Gruss!
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Don Holiday
Gast
« Antwort #1 am: November 06, 2006, 06:28:46 »

Ich halte diese ganzen Baumbeteiligungen fuer stark ueberdenkenswert.

Nur einer verdient wirklich und das ist der Betreiber. Er arbeitet mit dem Geld der Anleger. Erzielt IMMER Gewinn, da der Unterschied zwischen den Einlagen und den tatsaechlichen Kosten in seine Tasche wandert.

M.E. ist die korrekte technische Abwicklung eh nicht moeglich. Ich zahle im Monat fuer 10 Baeume und der Veranstalter verspricht mir ja einen bestimmten zugewiesenen Platz. Da kommen jetzt meine 10 Baeume hin, Monat fuer Monat. Wo kommen denn die der anderen 10.000 Anleger hin? Hat jeder seinen Platz? Dann muesste ja fuer mich ein grosser Platz reserviert sein, wenn ich 10 Jahre lang einzahlen will. Und wenn ich nach drei Monaten aufhoere zu zahlen? Bleibt dann das "reservierte" Restgrundstueck leer? Das waere ein dickes Minusgeschaeft fuer den Betreiber. Also bepflanzt es ein anderer Anleger weiter?
Was ist denn mit den 30 Baeumen, die in meinem Namen gepflanzt wurden?
Wer bezahlt denn die Pflege? Unterholz, Schaedlinge beseitigen?
Kann es sein, dass meine Baeume "leider" eingegangen sind?
Und man mir in 20 Jahren dann eine kahle Stelle zeigt, wo der gemeine Borkenkaefer meine Anpflanzung zertstoerte? Die gleiche Stelle, die allen Anlegern gezeigt wird, die ihren Ertrag besichtigen wollen?

Wer so etwas machen will, sollte nach PY ziehen, sich ein Grundstueck kaufen, einen Gaertner einstellen (100 Euro/Monat) und den 6 Stunden am Tag Baeume pflanzen lassen und den Rest des Tages Pflege des Bestandes.

Don
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Paraguay2es
Gast
« am: November 06, 2006, 02:41:05 »

Prime Forest Group Schweiz/Panama ist eines der bekanntesten Unternehmen im Bereich Teakholz/Pflanzungen-Beteiligungen (3000-5000 Beteiligungen verkauft).Riesige Investitionen in Panama und früher auch in Costa Rica.
http://www.janmedia.de/REF/mini/geschaeft.htm
Im heute erhaltenen "Expat-Investor".....www.expatinvestor.com steht ein "dramatischer" Beitrag , dass es sich bei diesem Unternehmen um ein betrügerisches Sammelbecken von u.a.panamesischen Politikern handeln soll!Wertloses Land und falsche Bepflanzungen an tausende von gutgläubigen Anlegern verkauft.
Warum den Beitrag hier?Nun irgendwo in meiner Beschäftigung mit Paraguay habe ich ein Angebot mit einer "Baum-Beteiligung" von einem Deutschen in Paraguay erhalten.Wie man sieht.....VORSICHT ist angebracht.....selbst bei anscheinend etablierten Unternehmungen in diesem Bereich ist man nicht vor vollständigem Vermögensverlust bewahrt!Hier der Expat -Text (leider nur auf Englisch......aber......):

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Seeing the wood for trees
Financial investigator Tony Hetherington exposes a forestry scam.
It takes a long time to build up a good name, and far less time to see it damaged or lost. And since con artists rarely have a good name of their own, they frequently rely on links - real or fictional - to reputable organisations and individuals in order to dress up their own public image and attract business.

Prime Forestry is a classic example. Operating from telephone sales offices in Dublin and Switzerland, the company has spent the past few years soliciting investment in teak trees, with the claim that these would yield annual returns of 14 per cent. The trees are located on a plantation in Panama, and the scheme attracted an impressive range of backers. The Forest Stewardship Council, an international ecological group, gave its seal of approval. Yale University and the prestigious Smithsonian Institute joined Prime Forestry in an ecology project. And the firm even received an official visit last February from Panama’s President Martin Torrijos, who praised the scheme and posed for publicity pictures. All of this helped Prime Forestry attract £26 million from 3,000 investors around the world. But then the questions began, and the answers have been far from pleasant. The Smithsonian and Yale University denied having any links at all to Prime Forestry, let alone co-operating with it in a joint project.

The Forest Stewardship Council revealed that after it initially approved the plantation scheme, it had often been unhappy about the way it operated, and it objected to the use of its name for marketing purposes. Belatedly, it withdrew its support. But, surprisingly, the backing of President Torrijos and his colleagues was genuine. In fact, it went far beyond a one-off personal appearance. Timber industry experts in Panama had expressed serious doubts about Prime Forestry’s advertising claims. Its plantation was in an area of poor soil and too much rain, making high quality production impossible, they said. But the picture became clearer when a retired boss of Panama’s environmental authority dropped in at Prime Forestry’s offices and found four of the government’s own forestry officials working there part time! They included a senior figure who had actually licensed the company to clear land of existing trees and plant its teak saplings. And the country’s agriculture minister turned out to have a part time role, as a director of Prime Forestry’s local subsidiary. Of course, none of this necessarily meant the scheme would not succeed. But sadly for investors, it hasn’t. For Swiss authorities have closed the parent company after finding that it was headed by Kurt Meier, a prominent figure in a 1980s worldwide stockbroking scandal.

Then, Meier was right-hand man to Tommy Quinn, a Mafia associate from Brooklyn who controlled a chain of corrupt broking firms that sold dud stocks and is estimated to have raked in over £1 billion before Quinn was arrested in France in 1988 and jailed for four years. Anxious Swiss investigators are now probing to see whether Quinn is also involved in Prime Forestry. All of which leads to the conclusion that it is not just investors who need to do their due diligence before parting with their cash. Anyone whose name is likely to be exploited in marketing investment schemes should also beware. Investors who lose money do so privately. The loss of a good name is more difficult to get over.

Readers are invited to contact Tony Hetherington via the editor at hannah.beecham@ipgonline.cc
 
 

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