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Autor Thema: Unsere Einwanderung in Paraguay  (Gelesen 1523 mal)
Don Holiday
Gast
« Antwort #29 am: November 05, 2006, 09:04:07 »


Wo bekomme ich für mein sauer erspartes Geld den meisten Gegenwert, in Form von Grundstücken, Häuser, Farmen usw., wo sind die Personalkosten am geringsten, das sich z.B. ein Frührentner oder körperlich Behinderter Hauspersonal leisten kann. Wo gibt es die wenigsten Vorschriften – wo kann ich auf meinem Land ein Haus nach meinen Vorstellungen bauen, ohne dass ein Bauamt dazwischen funkt.


So seh ich das auch, Apolda!

Das war ein wichtiges Kriterium fuer uns!

In Florida hatte es uns recht gut gefallen. Aber da muesste ich meinen Rasen selber maehen und haette keine 20 Hektar, sondern nur ein kleines Grundstueck. Dazu wird man doch sehr eingeengt! Die medizinische Versorgung ist sehr teuer.

Das Einkaufszentrum del Sol sieht zumindest auf den Bildern genauso aus, wie die Ami-Zentren. Das Klima ist ja wohl auch Florida-aehnlich. Dazu wird noch spanisch gesprochen, wie in meinem Lieblingsland.


Hallo Herbert,

meine politischen Ambitionen halten sich in Grenzen. Aber was ich sagen wollte war, dass Stroessner als Deutschstaemmiger keine rassistischen Probleme hatte. Ein Neufeld ist ja wohl auch derzeit Minister. Also alles in allem deutschfreundlich!

Don
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spartakus
Gast
« Antwort #28 am: November 05, 2006, 08:33:13 »

Lieber Don,

Du kannst es nur bis zum Bürgermeister von Piri schaffen, aber nie zum Staatspräsident.

Spartakus,

Hast Du die Sache mit den Fleischspeisen aus der AHK kopiert?
Die AHK oder Du haben mit den Fleischspeisen einiges durcheinander gebracht.

Der AHK sollte man nicht alles glauben.

HH



Hallo HH da habe ich glatt die Quelle vergessen anzugeben, die Info mit dem Essen kommt von hier:
http://www.go-tour.de/urlaub/suedamerika-reisen/uruguay.html
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aisa
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« Antwort #27 am: November 05, 2006, 05:21:33 »

Lieber Don,

Du kannst es nur bis zum Bürgermeister von Piri schaffen, aber nie zum Staatspräsident.

Spartakus,

Hast Du die Sache mit den Fleischspeisen aus der AHK kopiert?
Die AHK oder Du haben mit den Fleischspeisen einiges durcheinander gebracht.

Der AHK sollte man nicht alles glauben.

HH

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apolda01
Gast
« Antwort #26 am: November 05, 2006, 04:26:38 »

Hallo Don,

dass du „zu bescheiden“ bist, macht dich ja zu einem wertvollen User dieser Forengemeinde ;-)

Zu deinem Vergleichskampf „Paraguay vs Uruguay“ , gebe ich dir zu 100% recht.

Jeder der mit dem Gedanken spielt auszuwandern, kommt nicht sofort auf Paraguay.
In der Regel wird sich erst einmal über Südeuropäische Länder informiert, irgendwie zieht es die Deutschsprachigen immer Richtung Sonne.

Von Europa geht die Suche dann meist weiter zur USA und dann nach Australien.
Die wenigsten können aber die Kriterien dieser Länder erfüllen und suchen weiter.

Irgendwann steht dann Süd- und Mittelamerika zur engeren Wahl. Man informiert sich über Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay und Venezuela. (sind nicht alle!)

Die Länder werden miteinander verglichen, die einen haben ihren Schwerpunkt auf Land und Leute, die anderen das liebe Geld. Geld ist natürlich ein wichtiger Faktor. Wo bekomme ich für mein sauer erspartes Geld den meisten Gegenwert, in Form von Grundstücken, Häuser, Farmen usw., wo sind die Personalkosten am geringsten, das sich z.B. ein Frührentner oder körperlich Behinderter Hauspersonal leisten kann. Wo gibt es die wenigsten Vorschriften – wo kann ich auf meinem Land ein Haus nach meinen Vorstellungen bauen, ohne dass ein Bauamt dazwischen funkt.
Die Beispiele könnte ich beliebig vorsetzen, dann bleiben aber nicht mehr viele Länder übrig.

Paraguay ist eins von diesen Ländern! (Meine Meinung!)

Falls sich jemand für ein anderes Land entschieden hat, dann sollte er sich besser in einem länderspezifischen Forum anmelden, dort gibt es mit Sicherheit mehr Informationen!

Gruss

Apolda01


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Don Holiday
Gast
« Antwort #25 am: November 04, 2006, 07:54:05 »

Hi Spartakus,

ein Wettkampf UR - PY? Warum nicht?

In meinem Kopf wurde dieser Wettbewerb schon vor langer Zeit ausgetragen. Als ich PY ins Auge fasste, kamen natuerlich zwangsweise UR, Argentinien und Brasilien auch auf die Matte.

Ich habe nichts gegen eines dieser Laender. Sie kaemen auch in Frage.

Logische Gruende: PY ist riesig, aber duenn bevoelkert  Ich bekomme Riesen-Grundstuecke fuer wenig Geld. Das wahrscheinlich groesste Suesswasser-Reservat der Welt. Die durchgehende Hoehenlage laesst das Land in hundert Jahren als wertvoll vermuten. Abgeholzt ja, aber nicht auf ewig zerstoert, wie grosse Landstriche in Brasilien. Keine Industrie, keine Atomkraftwerke.

Gefuehlsmaessig: Ein Deutscher kann als vollwertiger PYer anerkannt werden, sogar Staatspraesident werden.  Die Deutschen sind beliebt. Das Land ist "ueberschaubar"  Sogar die Hauptstadt nicht ausgeufert. Die Vergangenheit (Jesuiten) macht es mir sympathischer. Afrika, Nordamerika und Suedamerika sind von den Kuesten her in Jahrhunderten von den Europaeern uebernommen worden. Nur PY - als glaub ich einziges Land der Welt - wurde gleichzeitig mit den Kuesten gegruendet. Was hat die Spanier an PY vor über 400 Jahren so gereizt?

Ein Land ohne Fehler gibts nicht - genau wie es kaum fehlerlose Menschen (mich ausgenommen - nicht ganz, ich bin nur manchmal zu bescheiden) gibt.

Also habe ich mir das ausgesucht, was in meinen Augen die meisten Pluspunkte aufweist.

Don
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spartakus
Gast
« Antwort #24 am: November 04, 2006, 07:11:30 »

Welches Land ist das beste zum Einwandern oder leben?

Diese Frage ist es doch, die uns hier alle frueher mal beschaeftigt hat (die, die schon in PY wohnen) oder immer noch beschaeftigt.

Gaebe es eine objektive Antwort, wuerden wohl alle dorthin ziehen. Jeder hat doch seine eigenen Vorstellungen.

Der Strand sieht natuerlich schoen aus. Ich habe 12 Jahre an verschiedenen Straenden gewohnt und brauch das nicht mehr. Ein bis max. zwei Monate im Jahr am Strand reichen, doch dazu muss ich aber nicht 12 Monate am Meer wohnen.

Aber 12 Monate im Jahr die richtige Ernaehrung (vernuenftiges Brot, phantastisches Fleisch, eigenes Obst und Gemuese) und einen deutschsprachigen Arzt, diese Sachen sind FUER MICH wichtiger.

Also muss jeder fuer sich allein entscheiden, was FUER IHN wichtiger ist.

In PY leben und den Januar und Februar in Uruguay am Meer (wie sind eigentlich die Wassertemperaturen in diesen Monaten im Atlantik?) - das waer doch ein Leben, oder?

Don

Hi DON - Uruguay liegt ja nicht NUR am MEER und das Essen dort ist auch TOP und gesund -
Essen & Trinken
** In den Parrilladas (Grillrestaurants) wird Rindfleisch in allen Variationen angeboten. Asado (Rindfleisch vom Holzkohlengrill), Asado de Tira (Rippchen), Pulpa (Rindfleisch ohne Knochen), Lomo (Filetsteak) und Bife de Chorrizo (Rumpsteak) stehen häufig auf der Speisekarte. Beliebt sind auch Costillas (Schnitzel) und Milanesa (Kalbskotelett) mit Pommes Frites oder gemischtem Salat als Beilage. Chivito ist ein belegtes Brot mit Fleisch, Salat und Ei. In den Restaurants ist Tischbedienung üblich. In den Cafés und Bars wird sowohl am Tresen als auch am Tisch bedient. Getränke: Die Qualität des einheimischen Weins ist unterschiedlich (Medio-Medio, Rot- und Weißwein). Das Bier ist sehr gut. Importierte Spirituosen sind überall erhältlich. Einheimische Spirituosen wie Caña, Grappa, Gin und Whisky sind ausgezeichnet.**

Quelle: http://www.go-tour.de/urlaub/suedamerika-reisen/uruguay.html

Es wird auch Englisch gesprochen - Spanischkenntnisse sind von Nutzen, aber die meisten Geschäftsleute sprechen auch Englisch.
Ein Forum mit mehr Info zum vergleichen - http://www.uruguaynatural.net/
Wetter in URU - http://www.wetteronline.de/include/frame_Uruguay_vor.htm
Wasser weiss ich leider nicht, aber der Atlantik direkt ist nicht soooo warm.

URU ist auf jeden Fall fortschrittlicher und moderner, nicht ganz so billig wie PY aber immernoch günstiger als DE
Wer aber lieber rückschrittlicher und einfacher leben möchte und kein Internet etc. benötigt oder viel Zeit fürs Internet übrig hat der ist in PY besser aufgehoben.
Uruguay ist das 'europäischste' Land außerhalb Europas. Es zeichnet sich unter anderem durch den höchsten Lebensstandard und das höchste Bildungsniveau Südamerikas aus (die Analphabetenrate ist niedriger als in den USA).


Kultur:



Montevideo bei Nacht



Punta del Este - ein beliebtes Ausflugsziel



Quelle:http://www.bremenmontevideo.com/deutsch.htm
VIII. Steuerrecht
Derzeit müssen natürliche Personen in Uruguay keine Einkommenssteuer zahlen. Eine solche Steuer soll jedoch mit einer umfassenden Steuerreform Mitte 2006 eingeführt werden, wobei zwischen Einkommen aus Kapital und Einkommen aus Arbeit unterschieden werden soll. Kapitelerträge sollen einem proportionalen Steuersatz von 10 % unterliegen, auf Löhne und Gehälter soll ein progressiver Satz zwischen 10 und 25 % angewendet werden.

Die derzeitige Vermögenssteuer in Höhe von 0,7-3 % auf Vermögen von natürlichen Personen soll dann auf einen symbolischen Steuersatz von 0,1 % herabgesetzt werden.

Auf das Vermögen von juristischen Personen wird eine Vermögenssteuer von 1,5-2 % erhoben, die durch die Reform unverändert bleiben soll. Die Gewinne von natürlichen und juristischen Personen, die aus industriellen, kommerziellen oder finanziellen Tätigkeiten in Uruguay herrühren, sind derzeit mit einer Steuer von 30 % belegt. Die Reformpläne sehen eine neue Steuer auf unternehmerische Tätigkeiten mit einem Steuersatz von 25 % vor, die vier aktuell bestehende Unternehmenssteuern erssetzen soll.

Die Mehrwertsteuer beträgt zur Zeit 23 %, für einige ausgewählte Produkte des täglichen Bedarfs gilt ein ermäßigter Satz von 14 %.

Durch die Steuerreform ist eine Absenkung dieser Sätze auf 21 % bzw. 10 % vorgesehen.

Einreisebestimmungen
Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen benötigen Reisende aus Deutschland, Holland, Österreich und der Schweiz kein Visum. Allerdings muss der Reisepass noch mindestens 3 Monate und während der gesamten Reisezeit an Gültigkeit besitzen. Bei der Einreise erhält man eine Touristenkarte, die man bis zur Ausreise mit sich führen muss. Zudem sollte man darauf achten, dass der Pass einen Einreisestempel erhält.

Für einen längeren Aufenthalt als 90 Tage erhält man problemlos ein Visum bei einem der Konsulate. Doch auch eine kurze Ausreise in ein Nachbarland führt zu einer Verlängerung des Visums für weitere 90 Tage.
Uruguay zählt zu den sichersten Ländern Südamerikas.

Quelle:http://www.ahk-uruguay.com/content/view/43/104/1/3/


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apolda01
Gast
« Antwort #23 am: November 04, 2006, 03:57:09 »

Hallo Don,

das ist wirklich ein guter Kompromiss, alternativ
könnte man auch nach Brasilien.

Gruss

Apolda01
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Don Holiday
Gast
« Antwort #22 am: November 04, 2006, 03:43:43 »

Welches Land ist das beste zum Einwandern oder leben?

Diese Frage ist es doch, die uns hier alle frueher mal beschaeftigt hat (die, die schon in PY wohnen) oder immer noch beschaeftigt.

Gaebe es eine objektive Antwort, wuerden wohl alle dorthin ziehen. Jeder hat doch seine eigenen Vorstellungen.

Der Strand sieht natuerlich schoen aus. Ich habe 12 Jahre an verschiedenen Straenden gewohnt und brauch das nicht mehr. Ein bis max. zwei Monate im Jahr am Strand reichen, doch dazu muss ich aber nicht 12 Monate am Meer wohnen.

Aber 12 Monate im Jahr die richtige Ernaehrung (vernuenftiges Brot, phantastisches Fleisch, eigenes Obst und Gemuese) und einen deutschsprachigen Arzt, diese Sachen sind FUER MICH wichtiger.

Also muss jeder fuer sich allein entscheiden, was FUER IHN wichtiger ist.

In PY leben und den Januar und Februar in Uruguay am Meer (wie sind eigentlich die Wassertemperaturen in diesen Monaten im Atlantik?) - das waer doch ein Leben, oder?

Don
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Schatzsucher
Gast
« Antwort #21 am: November 04, 2006, 03:06:26 »

Hallo Apolda.
Das mit dem Rückflugticket trifft zu. In D angekommen wird dann aber der Heimkehrer das Ticket an das zuständige Hauptzollamt zurückzahlen dürfen und müssen.

Sincerly

Schatzsucher
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apolda01
Gast
« Antwort #20 am: November 04, 2006, 01:04:19 »

Hallo Alter Germane,

ich bin mir mit dem Land Paraguay sehr sicher, die Risiken kenne ich
und bin deshalb so gut es geht vorbereitet!

Wenn es dir um Sicherheit geht, dann bleib in Europa, besser noch in Deutschland, da wird jedem geholfen und jeder wird von den Sozialsystemen aufgefangen.

Mir persönlich geht es nicht um irgendein Ziel oder etwas Neues aufzubauen  (auf wenn es spannend ist) mir geht es darum, nicht nach „Schema F“, wie es in Europa ist, leben zu müssen. Und da gibt es nicht mehr viele Länder auf der Welt, Uruguay ist schon so europäische, das es nicht zu meiner Wahl gehört.

Die Handelskammer ist ein Fall für sich, die verkaufen für teures Geld Informationen, die im Internet frei zur Verfügung stehen. Die Empfehlen nur ihre zahlenden Mitglieder ohne jegliche Qualitätsprüfung!

Und wo bitte hilft die Botschaft? Die bearbeiten den Papierkram und helfen vermutlich mit einem Rückflugticket für „Abgebrannte“, wo gibt es von denen vernünftige Infos, ich habe keine bekommen!

Und jetzt mal zu meinen „Freunden“ in Paraguay, die haben mir mehr geholfen als irgendein Amt oder Organisation es schaffen könnte und das sogar kostenlos!!!

Gruss

Apolda01


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AlterGermane
Gast
« Antwort #19 am: November 04, 2006, 12:35:58 »

Alter Germane sieht nichts positives, sondern greift nur
das Land und die Leute hier im Forum an.
Ich habe mich nur darüber aufgeregt, das er pauschal
ein Land empfiehlt ohne auch die negativen Seiten zu
nennen, das finde ich gegenüber dem neuen Leser
unverantwortlich.

Natürlich ist Uruguay ein wunderschönes Land mit all
seinen Vorzügen


Lieber Apolda, wo greife ich da jemanden an und wo greife ich ein Land an? Bin ich die USA? Ich habe folgendes geschrieben:

Zitat
Gute Tipps über das Leben in Paraguay findet man beim Stadtmusikant und natürlich auch im Blog von Kay, wo die meisten Abzocker aussen vor sind und man auch Kontakte zu weiteren guten Einwanderungshelfern findet.

Dann gibt es auch noch die tollen Paraguay Potcasts, die man unbedingt hören sollte und findet dort auch weitere top Informationen über Paraguay.

Die Deutsche Botschaft in Asuncion ist auch ein Besuch wert und in Deuschland natürlich die Paraguayische Botschaft in Berlin, dort findest Du Informationen wie die Einwanderung vor sich geht.

Bei Rechtsberatungen kann man sich getrost an die Handelskammer wenden.

Deutsch Informationen und News über Paraguay findet man bei Radio ZP 30, wird auch immer gern von manchen  als Quelltextbeschaffung genutzt.

Du siehst es gibt viele Klasse Informationen über Paraguay. Ich empfehle: Nutze sie!

Oder sehe ich deine Äusserung darin, dass Du dir doch nicht mehr so sicher bist in dem Land, das du dir ausgesucht hast und die "Freunde", die du dir dort gewählt hast?

Zu deiner letzten Frage, ob ich in Kontakt zur Botschaft und Handelskammer war  (ich war und war sogar in Ascu) schreibe ich Dir hier nichts öffentlich, denn es könnte wieder einen beleidigen.

Grüsse dich Alter Germane
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apolda01
Gast
« Antwort #18 am: November 04, 2006, 09:38:32 »

Hallo spartakus,

ich wollte Uruguay nicht schlecht machen, da hast du
etwas falsch verstanden oder ich habe mich falsch
ausgedrückt.

Wir sind hier in einem Forum das sich mit Paraguay
beschäftigt (mal mehr mal weniger). Jeder kennt die
Schwachstellen und die Leute die sich dafür entscheiden,
die (sollten) wissen was auf sie zukommt.

Alter Germane sieht nichts positives, sondern greift nur
das Land und die Leute hier im Forum an.
Ich habe mich nur darüber aufgeregt, das er pauschal
ein Land empfiehlt ohne auch die negativen Seiten zu
nennen, das finde ich gegenüber dem neuen Leser
unverantwortlich.

Natürlich ist Uruguay ein wunderschönes Land mit all
seinen Vorzügen, aber auch seinen nachteilen, die man beachten
sollte.

Als Beispiel sei erwähnt, dass alleine bei einer Umsatzsteuer
von 23% (z.B. Neuanschaffung) und ein Doppelbesteuerungsabkommen je nach Geldanlage einige tausend Euronen mehr kosten könnte.

Gruss

Apolda01
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« Antwort #17 am: November 04, 2006, 09:24:42 »

In der PY Verfassung steht auch daß sich die Regierung nicht in die Rechtsprechung einmischt.

Die Praxis sieht allerdings ganz anders aus. Freunderlwirtschaft kann man nicht ausrotten. Auch nicht durch Gesetze

HH
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spartakus
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« Antwort #16 am: November 04, 2006, 08:53:08 »

Hallo Alter Germane,
wenn du schon ein Land wie Uruguay empfiehlst, dann solltest du fairerweise auch die negativen Seiten nennen. Ich habe mal einige heraus gesucht!

Rechtssystem

…Von Bürgern wie von ausländischen Investoren wird jedoch häufig beklagt, dass das Justizsystem in Uruguay sehr langsam arbeitet…


Sozialstaat und Gesundheitswesen

….der inzwischen wieder steigenden, um die 15%-Marke schwankenden Arbeitslosenrate und der Zunahme von informellen und rechtlich ungesicherten prekären und Teilzeit-Arbeitsverhältnissen….

Die Gesundheitsfürsorge - und Vorsorge ist besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern, allerdings nimmt die Ärztedichte von Montevideo zum Landesinneren stark ab

Die monatlichen Beiträge für eine Krankenversicherung liegen je nach Leistungspaket zwischen 30 und 60 US-Dollar


Korruption

Trotz dieser relativ guten Bewertung beklagen die Bürger Korruption im öffentlichen Sektor und mehrere hohe Beamte sowie ein Richter wurden in den vergangenen Jahren wegen Korruption verfolgt


Wirtschaft

Die Wirtschaft Uruguays beruht auf relativ soliden Fundamenten, jedoch ist das kleine Land anfällig dafür, in Wirtschaftskrisen der größeren Nachbarn Argentinien und Brasilien hineingezogen zu werden. Zudem ist Uruguay bei ausländischen Investoren eher unbekannt.

…Uruguay gehört zu den am meisten verschuldeten Staaten der Welt…

Gleichzeitig verliert die uruguayische Währung, der Peso, an Wert. Die Bevölkerung leidet unter der Wirtschaftsmisere, 23 % der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze


Steuern

Die Umsatzsteuer (USt.) beträgt 23%

Es bestehen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Deutschland

Quelle Auszüge:
http://de.wikipedia.org/wiki/Uruguay

Es soll kein Vergleich zu Paraguay sein, sondern nur die Augen öffnen, das es nirgendwo DAS Paradies gibt!

Gruss

Apolda01





Hallo Apolda01
wenn schon dann sollte man auch die positiven Seiten nennen, vorallem das Klima in Uruguay sollte erwähnt werden, was gemässigter und besser verträglich ist und ausserdem.
Das Klima ist im Norden subtropisch, im Süden gemäßigt. Dort ähnelt es den klimatischen Verhältnissen von Südfrankreich, Italien und Spanien, mit klar definierten Jahreszeiten.
 
Montevideo ist auch ein Zentrum der lateinamerikanischen Politik (Montevideo ist Sitz von ALADI und des Sekretariats von Mercosur). Die Stadt gilt außerdem als sehr sicher (laut Statistiken ist Montevideo nach Tokio die zweitsicherste Metropole der Welt).

Der bekannteste Badeort des Landes ist Punta del Este, etwa 120 km östlich von Montevideo gelegen. In den Hochsommermonaten Dezember bis Februar ist die Stadt der Treffpunkt der mondänen südamerikanischen Welt. In diesen Monaten schwillt die Einwohnerzahl von 30.000 auf über 200.000 Menschen an. Es finden internationale Segelregatten, Modeschauen und Marathonläufe statt.

Im Oktober 2004 hat eine Volksabstimmung in Uruguay gesiegt und damit das Recht auf Wasser in der Verfassung verankert. Diese muss geändert werden und fortan eine Garantie enthalten, dass der Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ein grundlegendes Menschenrecht ist und vom Staat als öffentliche Dienstleistung gewährleistet werden muss. Uruguay ist damit das erste Land der Welt, in dem das Recht auf Wasser durch Plebiszit Verfassungsrang erhielt.

Sozioökonomisch ist Uruguay eines der lateinamerikanischen Länder mit dem größten Anteil der Mittelklasse an der Bevölkerung.

Die Regierung greift nicht in die Rechtsprechung ein. Die Justiz ist unabhängig und Korruption bei der Justiz ist, anders als in den Nachbarstaaten, kein großes Problem. Von Bürgern wie von ausländischen Investoren wird jedoch häufig beklagt, dass das Justizsystem in Uruguay sehr langsam arbeitet.

Die Gesundheitsfürsorge - und Vorsorge ist besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern, allerdings nimmt die Ärztedichte von Montevideo zum Landesinneren stark ab. Die öffentlichen Krankenhäuser in Uruguay sind kostenlos und ermöglichen so allen Bevölkerungsschichten eine medizinische Versorgung. Das Personal ist sehr gut ausgebildet, allerdings sind die Wartezeiten sehr lang. Private Krankenhäuser werden von den monatlichen Beiträgen der Versicherten finanziert. Die monatlichen Beiträge sind um ein Vielfaches niedriger, da wegen der direkten Versicherung bei der jeweiligen Klinik keine Krankenkasse zwischen Versichertem und dem Leistungsträger vermittelt. Die monatlichen Beiträge für eine Krankenversicherung liegen je nach Leistungspaket zwischen 30 und 60 US-Dollar.

Uruguay hat bezüglich Korruption und Bestechung sehr strenge Gesetze. Transparency International hat im Jahr 2004 Uruguay an 28. Stelle ihres Index gesetzt. Dies ist in Lateinamerika nach Chile die zweitbeste Platzierung. Trotz dieser relativ guten Bewertung beklagen die Bürger Korruption im öffentlichen Sektor und mehrere hohe Beamte sowie ein Richter wurden in den vergangenen Jahren wegen Korruption verfolgt. Ausländische Firmen betrachten jedoch Korruption nicht als größeres Hindernis für Investitionen in Uruguay

Uruguay verfügt über 2.073 km Eisenbahnschienen, 8.983 km Straße (davon 8,081 km befestigt bzw. asphaltiert), 1.600 km schiffbare Wasserwege (davon das meiste auf Flüssen) und 9 Häfen (davon sind die wichtigsten Colonia del Sacramento, Fray Bentos, Montevideo, Paysandú und Punta del Este). Es gibt 64 Flugplätze, davon haben 14 asphaltierte Landebahnen.

Uruguay zählt zu den ganz wenigen Ländern mit einem digitalen Telefonnetz. In allen Orten mit mehr als 2000 Einwohnern sind sogar optische (Glasfaser-)Datenleitungen verlegt. Die Zahl der Telefon- und Internetanschlüsse pro Einwohner ist die größte von ganz Lateinamerika. Uruguay ist das führende Land Lateinamerikas in der Informationstechnologie.

Uruguay ist auch im IT-Bereich gut positioniert und hat aufgrund einer vergleichsweise hohen Technologisierung des Landes und gut ausgebildeter IT-Ingenieure gute Chancen, diese Position mittelfristig weiter auszubauen. Auch im schnell wachsenden Bereich der Biotechnologie kann Uruguay auf gute Ressourcen zurückgreifen und der Business und Technology Park in Montevideo bietet einen idealen Standort für die Entwicklung dieses Gebiets.

Der Fremdenverkehr bildet eine wichtige Einnahmequelle für Uruguay. Die Regierung plant den Tourismus zu fördern. Die meisten Auslandsgäste kommen aus Brasilien und Argentinien, wobei vor allem die Seebäder beliebtes Urlaubsziel sind. Jährlich besuchen rund 2,5 Millionen Touristen Uruguay.

Das Bankensystem besteht aus vier staatlichen Banken, darunter die Zentralbank, 12 privaten Banken und weiteren Finanzorganisationen. Die staatlichen Banken dominieren den Markt, die größte Bank ist die Banco de la República Oriental del Uruguay (BROU). Im Jahr 2002 kam es aufgrund der Argentinien-Krise zu einer Bankenkrise, infolge dessen mehrere Banken umstrukturiert werden mussten und einige auch geschlossen wurden. Uruguay gilt nach wie vor als sicherer Hafen für Argentinier, die ihr Geld nicht in Argentinien anlegen wollen


Momentan ist das wichtigste Ziel der Regierung, die Inflation, die von 4,4 % im Jahr 2001 auf 19,4 % im Jahr 2003 gestiegen war, unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig hat sich Uruguay jedoch des höchsten Wirtschaftswachstums aller Mercosur-Staaten erfreut.

Die Medienlandschaft ist vielfältig. Es gibt in Uruguay mehr als 200 Radiostationen und 23 Fernsehsender. Fernsehen und Radio finanzieren sich über Werbeeinnahmen und nutzen kostenlos zur Verfügung gestellte Materialien. Es gibt einen staatlichen Rundfunk- und Fernsehsender SODRE, der nicht kommerziell arbeitet.

Uruguay hat mit 98 % eine der höchsten Alphabetisierungsraten Südamerikas. Außerdem liegt der Anteil derjenigen, die einen höheren Bildungsweg einschlagen, um 50% höher als im Durchschnitt von Lateinamerika. Dies geht auf die neunjährige Schulpflicht zurück.
Die bildenden Künste werden in Uruguay, ähnlich wie in Europa, durch den Staat subventioniert, damit sie überhaupt existieren können.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Uruguay
......so und das vergleiche doch mal mit Paraguay - das sieht dagegen sehr düster aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Paraguay

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« Antwort #15 am: November 04, 2006, 07:30:36 »

Lieber Paraguaylover,

du solltest Deinen Frust wegen meinem Verbot deiner Nazibeiträge in diesem Forum nicht auf andere Belange abwälzen.

Wenn ich jemanden über den Tisch gezogen habe, dann soltest Du das auch hier schreiben. Titn ufn Tisch würde Don H sagen.

Wenn Du meinst daß ich Dich über den Tisch gezogen habe weil Deine Aufenthaltsgenehmigung noch nicht fertig ist, erkläre ich Dir nochmal daß nicht ICH die Aufenthaltsgenehmigungen fabriziere sondern die Migracion.

Ich war nur für die Besorgung der Papiere und die Antragstellung zuständig. Wie Du gesehen hast besorgen Dir andere auch nicht für 3.000 Euro die Aufenthaltsgenehmigung.

Du machst irgend etwas falsch.

Mit Deinen Verleumdungen im AHF und in anderen Foren hast Du einen zuverlässigen und geduldigen Helfer verloren. Ich glaube auch nicht daß Dir sonst jemand so helfen wird wie ich es getan habe falls Du doch noch kommen solltest.

Wie leicht kann man die Chance verlieren in einem neuen Land Fuß zu fassen. Jeder ist seines Glückes Schmied.

HH




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