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Autor Thema: News aus Paraguay  (Gelesen 5605 mal)
santiago
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« Antwort #6 am: August 28, 2006, 04:22:43 »

Hallo Apolda,

klar. Aber auch fuer Leute, die noch keine feste Vorstellung haben, ist sowas interessant. Beispiel: Jemand will nach PY, weiss aber noch nicht genau, was er machen will. Hat ein wenig Kapital u. viel power in seinem Hirn u. Herzen. Faehrt auf eine Messe, wo querbeetein Produkte aus PY gezeigt werden. Bekommt erst mal eine Idee, an was z.B. die Japaner interessiert sind und kann sich dann nachher Gedanken machen ob er in eine gewisse Branche einsteigen u. Erfolg haben koennte. Hat einfach ein paar Erfahrungen mehr gesammelt und direkt vor Ort. Und wie Du schon sagtest, eine Menge neue Leute kennen gelernt.

Gruss
Santiago

Hallo Apolda,

Nachtrag zu dieser Sache. Ich glaube, um solche Sachen besser zu verstehen, die hier so ablaufen, sollte man unbedingt etwas an seiner "deutschen Mentaliaet" etwas feilen. Mal ein Beispiel: Moebel. PY ist Holzland, wahrscheinlich sehr billig, dazu kommen billige Arbeitskraefte. Der typische Deutsche sagt sich vielleicht "bin selbst kein Schreiner, noch weniger Schreiner Meister, was soll ich da in dieser Branche. So ist es halt in D, wenn jemand Broetchen backen will, muss er mindestens einen Gesellenbrief haben. Nicht so in Lateinamerika. Da kannst Du Deine Firma aufmachen, und einen guten "Meister" stellst Du einfach ein. Den machst Du zum Produktionschef und die Sache kann anlaufen. Nebenbei lernst Du von selbst, was gefragt ist u. wie die Qualitaet aussehen soll. Und kannst Dich voll um den Absatz kuemmern. Oder Du nimmst eine ganze Schreinerei unter Deinen "Schirm". Natuerlich geht das nicht in 6 Wochen, aber in 2 Jahren sollte sowas stehen.

Gruss
Santiago
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santiago
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« Antwort #5 am: August 28, 2006, 04:04:14 »

Hallo Santiago,

eigentlich sollte man jede Messe die mit dem eigenen Gewerbe verwandt ist besuchen. Auf einer Messe lassen sich neben Informationen auch eine Menge Kontakte kn?pfen. Also immer einen Schwung Visitenkarten mitnehmen!

Gruss

Apolda01


Hallo Apolda,

klar. Aber auch fuer Leute, die noch keine feste Vorstellung haben, ist sowas interessant. Beispiel: Jemand will nach PY, weiss aber noch nicht genau, was er machen will. Hat ein wenig Kapital u. viel power in seinem Hirn u. Herzen. Faehrt auf eine Messe, wo querbeetein Produkte aus PY gezeigt werden. Bekommt erst mal eine Idee, an was z.B. die Japaner interessiert sind und kann sich dann nachher Gedanken machen ob er in eine gewisse Branche einsteigen u. Erfolg haben koennte. Hat einfach ein paar Erfahrungen mehr gesammelt und direkt vor Ort. Und wie Du schon sagtest, eine Menge neue Leute kennen gelernt.

Gruss
Santiago
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« Antwort #4 am: August 28, 2006, 03:48:23 »

Hallo Santiago,

eigentlich sollte man jede Messe die mit dem eigenen Gewerbe verwandt ist besuchen. Auf einer Messe lassen sich neben Informationen auch eine Menge Kontakte kn?pfen. Also immer einen Schwung Visitenkarten mitnehmen!

Gruss

Apolda01
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santiago
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« Antwort #3 am: August 28, 2006, 03:12:27 »

Nationale Nachrichten

Donnerstag, 24/08/2006

 
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Asuncion/Tokio: Etwa 20 paraguayische Firmen werden auf einer Handelsmesse in Japan ihre Produkte aus-stellen. Die Handelsmesse findet vom 14. bis zum 17. November in der Ausstellungshalle des japanischen Handelsb?ros JETRO statt. Parallel zu der Ausstellung sollen in Verhandlungen k?nftige Handelsvertr?ge geschlossen werden. Neben Unternehmen aus Paraguay sind auch Firmen aus Bolivien und Uruguay an der Messe vertreten. Die Teilnahme Paraguays wurde vom Leiter von PROPARAGUAY, Carlos Paris, initiiert. (lanacion)

 

Apolda01




Hallo Apolda,

da liegt die Zukunft. PY Auswander Willige, die vorhaben in ihrer zukuenftigen neuen Heimat WIRKLICH was auf die Beine stellen zu wollen, solllten auf diese Messe nach Japan hinfahren. Dann bekommen sie ein Bild davon, welche Produkte u. Sparten fuer den Export Markt interessant sind.

Gruss
Santiago
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« Antwort #2 am: August 27, 2006, 02:05:47 »

Nationale Nachrichten

Donnerstag, 24/08/2006

 
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Asuncion: Die bisherige Aussenministerin, Leila Rachid, ist vom Staatspr?sidenten zur Botschafterin f?r die Vereinten Nationen ernannt worden. Aus diesem Grund wird sie ihren Wohnsitz nach New York verlegen. Der ehemalige Indusrie- und Handelsminister, Raul Vera Bogado, wurde zum paguayischen Botschafter f?r die EUROP?ISCHE UNION und der BENELUX-Staaten ernannt. Die Ernennung Rachids und Veras mu? jetzt noch die Zustimmung des Senat erhalten. (abc)

 

Asuncion: Das doppelstaatliche Wasserkraftwerk Yacyret? bereitet die Ausschreibung der Bauarbeiten f?r einen Flughafen und einen Binnenhafen in Encarnacion vor. Beim damaligen Bau des Wasserkraftwerkes entstand ein gro?er Stausee, der die Umsiedlung vieler Menschen erforderlich machte. Die Errichtung des Flug- und Binnenhafens ist Teil der damals vereinbarten Wiedergutmachungsma?nahmen. Damit soll der umgesiedelten Bev?lkerung in ihrer neuen Umgebung eine Lebensgrundlage gesichert werden. Beide H?fen werden nach ihrer Fertigstellung die modernsten im Land sein. (ppn)

 

Asuncion: Trotz des niedrigen Dollarkurses sind die Preise f?r Importwaren nicht gesunken. Dar?ber hat sich die Direktion f?r Verbraucherschutz beschwert. Die paraguayische Supermarktkammer rechtfertigte ihrre Preispolitik mit dem Anstieg des Real und Peso Argentino. 70 Prozent der importierten Waren stammten aus Brasilien und Argentinien. Der Dollar hatte zu Beginn dieser Woche mit 5-tausend 390 Guaranies seinen Tiefststand seit 2002 erreicht. Um eine weitere Entwertung der US-W?hrung vorzubeugen, hat die Zentralbank gestern 2 Millionen Dollar aufgekauft. Laut der Tageszeitung ULTIMAHORA war dies die erste Intervention der Zentralbank im Monat August. Der Wirtschaftsexperte Ricardo Rodriguez Silvero f?hrte die starke Entwertung des Dollars auf ein ?berangebot an der W?hrung auf dem Finanzmarkt zur?ck. Grund hierf?r sei die momentane Auszahlung der Nutzungsgeb?hren durch die Doppel-Staatlichen Wasserkraftwerke und Geld?berweisungen von im Ausland lebenden Paraguayern. Rodriguez Silvero f?gte hinzu, da? der Dollar derzeit nicht nur in Paraguay eine starke Abwertung erfahre sondern diese Entwicklung weltweit zu beobachten sei. (uh)

 

Asuncion: Der Haushaltsplan der Regierung f?r das kommende Jahr verfolgt drei Hauptziele. Die Regierung strebt eine stabile Wirtschaft, Mehrausgaben im Sozialbereich und die Schaffung von Arbeitspl?tzen an. Laut Finanzminister Ernst Bergen sollen mehr Menschen durch Fortbildungen und Umschulungen in den Arbeitsprozess eingegliedert werden. Gleichzeitig will die Regierung die Zahlung von Sozialhilfe einschr?nken. Bergen forderte seine Kollegen im Regierungskabinett auf, ihre Aufgaben verantwortungsbewu?t wahrzunehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Nur durch ein striktes Spar-Programm k?nne eine stabile Wirtschaftslage erreicht werden. Insbesondere sei es zu vermeiden, mehr ausgegeben als Steuergelder eingehen. (ppn)

 

Asuncion: Die Direktion f?r Zivile Luftfahrt DINAC und der Verband der paraguayischen Reiseagenturen sind nach z?hen Verhandlungen zu einer Einigung gelangt. Um die Differenzen zwischen beiden Institutionen beizulegen, hatte der Verband der Werbeindustrie CAP zu einem Treffen eingeladen. An der Sitzung nahmen die Leiter der DINAC und des Tourismussekretariats teil, sowie Vertreter des Verbandes der Reiseagenturen. Eine der Hauptursachen der Streitigkeiten ist das Tourismusgesetz, welches die Reiseb?ros befugt eine 6 Prozentige Steuer vom Ticketpreis einzubehalten. Wegen der hohen Abgaben hat die Fluglinie AMERICAN AIRLINES ihren Linienverkehr nach Asuncion eingestellt. Die Teilnehmer der Sitzung einigten sich auf eine Reduzierung dieser Geb?hren um Paraguay f?r den Tourismus wieder attraktiv zu machen. (lanacion)

 

Asuncion: Die EXPO WASSER 2006 wird in Paraguay stattfinden. Der 8. Lateinamerikanische Kongress f?r Unterirdische Wasservorkommen und die EXPO WASSER 2006 werden vom 25. bis zum 29. September in Asuncion veranstaltet. Bei dem Kongress sollen Fachwissen und Erfahrungen zum Schutz der unterirdischen Wasservorkommen ausgetauscht werden. Neben Vortr?gen in- und ausl?ndischer Experten werden auch Workshops angeboten. Auf dem Ausstellungsgel?nde werden verschiedenen Unternehmen ihre Trinkwasser-Versorgungs-Systeme vorstellen. Vorsitzender des Kongresses ist Umweltminister, Alfredo Molinas. (ppn)

 

Asuncion/Tokio: Etwa 20 paraguayische Firmen werden auf einer Handelsmesse in Japan ihre Produkte aus-stellen. Die Handelsmesse findet vom 14. bis zum 17. November in der Ausstellungshalle des japanischen Handelsb?ros JETRO statt. Parallel zu der Ausstellung sollen in Verhandlungen k?nftige Handelsvertr?ge geschlossen werden. Neben Unternehmen aus Paraguay sind auch Firmen aus Bolivien und Uruguay an der Messe vertreten. Die Teilnahme Paraguays wurde vom Leiter von PROPARAGUAY, Carlos Paris, initiiert. (lanacion)

 

Ciudad del Este: In den Lager-r?umen der Zollstation in Ciudad del Este sind gro?e Mengen an gef?lschter Ware entdeckt worden. W?hrend einer ersten Untersuchung fanden Beamte der Abteilung f?r Wirtschafts-delikte eine Ladung von 180 tausend illegalen Feuerzeugen der Marke Big. Danach wurden tausende Dosen mit Produkten der Marke Hello Kitty gefunden, die vermutlich auch gef?lscht sind. Zu diesen Produkten geh?ren Uhren, Handys, Radios, M?tzen und noch vieles mehr. Nach der ?berpr?fung einiger gefundener Dokumente wurde best?tigt, dass s?mtliche Waren chinesischer Herkunft sind und in drei Containern geliefert wurden. Der Wert des gefundenen Materials konnte nicht bestimmt werden. Trotz Ermittlungen vor Ort konnte nicht herausgefunden werden, wer die Lagerr?ume gemietet hat. (lanacion)

 

Asuncion/Washington: In Paraguay werden zur Zeit Arbeiten an einem Wasser-versorgungs und Sanierungs-system durchgef?hrt. Das Projekt wird von der Weltbank mit 40 Millionen US-Dollar finanziert und soll bis zum Ende des Jahres fertig gebracht werden. Ziel des Planes ist die Versorgung mit Trinkwasser von l?ndlichen Ortschaften sowie indianischen Siedlungen im Land. Mit der Ausf?hrung ist der Nationale Umwelt-sanierungs-dienst, Senasa beauftragt worden. Eine Delegation der Weltbank aus Washington beobachtete vor Kurzem die Fortschritte Projektes. Sie besuchten drei Ortschaften im Departament Guair? und eine Siedlung in Caaguaz?. Laut Angaben des Vorsitzenden der Senasa, Genaro Cristaldo, verlaufen die Arbeiten im Inland genau nach Plan. Einzig der Umbau des neuen Lokals der Senasa sei im R?ckstand, da die Stadtverwaltung von Asunci?n bisher noch keine g?nstige Antwort gegeben habe, sagte Cristaldo. Zur Zeit werden die Arbeiten in hundert l?ndlichen Ortschaften und 11 indianischen Siedlungen beschleunigt. (Abc)

 

Asunci?n: Paraguay muss das National und Au?enkapital anlocken, sagte der neue Industrie und Handels-minister Jos? Mar?a Ib??ez bei der ?bernahme seines neuen Amtes. Er f?gte hinzu, dass die Regierung das n?tige Vertrauen erzeugen m?sse, damit die Investoren sich f?r Investitionen im Land entscheiden. Dies k?nne nur im Rahmen klarer Regeln und juristischer Sicherheit passieren. Wie er weiter informierte sei er der Ansicht, dass eine gro?e Menge an Geld von Paraguayern im Ausland angelegt. Laut seinen Aussagen m?sse versucht werden, diese Finanzen f?r Investitionen nach Paraguay zu bringen, um so Arbeits-pl?tze f?r die Landsleute zu schaffen. (NEIKE)

 

Encarnaci?n: In der Stadt Virgen de F?tima hat eine Ausstellung stattgefunden. Sie geh?rt zu einer von drei Ausstellungen im Departament Itap?a, die im Rahmen des Programms "Ein Volk, ein Produkt" durchgef?hrt werden. Diese Zonen-bezogenen Ausstellungen sind die Vorl?ufer der gr??eren Expo Itap?a, die im Okober stattfinden soll. An der k?rzlich durchgef?hrten Expo Nordeste nahmen 8 der 30 Distrikte des Departamentes teil. Sie zeigten das Produktions-potenzial aus den Bereichen Landwirtschaft, Handel, Kunsthandwerklichkeit sowie der Kultur. Die Organisatoren sehen in diesen Ausstellungen ein wichtiges Entwicklungs-potenzial f?r die einzelnen Regionen. (lanacion)

 

ABENDNACHRICHTEN - Mittwoch 23/08/06

Filadelfia: Heute abend beginnt in Filadelfia eine Evangelisation. Das Ereignis nennt sich Festival de la Familia 2006. Die viert?gige Veranstaltung wird von den Gemeinden Nueva Alianza, Shalom und Roca de la F? organisiert. Als Redner wurde Walter Neufeld von Jes?s responde al Mundo de hoy, eingeladen. Das Programm beinhaltet neben einer Predigt auch Lieder von verschiedenen lokalen und nationalen Gruppen, sowie eine Lob und Anbetungszeit. Die Versammlungen beginnen jeweils um 19 Uhr 30 auf dem Hof der Kirche Nueva Alianza.

 

Asuncion: Die Angestellten des Erziehungsministeriums verlangen eine Gehaltserh?hung. Bereits zu Beginn des Jahres war ihnen eine Aufstockung des Gehaltes um 12 Prozent zugesagt worden. In den meisten F?llen ist diese Zusage dann aber nicht eingehalten worden. So haben etwa 5000 Mitarbeiter des Erziehungsministeriums lediglich eine Gehaltserh?hung von 6 Prozent erhalten. Dieses wird auf Fehler in der Verwaltung zur?ckgef?hrt. Die Betroffenen verlangen nun eine Anhebung ihres Gehaltes um die restlichen 6 Prozent. Aus diesem Grund haben sie gestern eine Kundgebung durchgef?hrt. Sie drohen auch mit weiteren Protestma?nahmen. Das Erziehungsministeriums hat deshalb das Finanzministerium gebeten, diese Situation zu regeln.

 

Pedro Juan Caballero/Washington: Gestern ist in Pedro Juan Caballero ein neues regionales Zentrum zu Drogenbek?mpfung er?ffnet worden. An der Einweihungsfeier nahmen der US Botschafter James Cason, der Vizepr?sident Luis Castiglioni, sowie Vertreter des Antidrogensekretariats Senad teil. Auch Mitglieder des Obersten Gerichtshofs waren bei der Feier zugegen. Bei diesem Anlass ?u?erte sichCason hat zufrieden ?ber die bisherige Arbeit der nationalen Beh?rden im Kampf gegen den Drogenhandel. In seiner Rede lobte der Botschafter die Bem?hungen der paraguayischen Beh?rden, den Drogenschmuggel in Paraguay zu unterbinden. Der Leiter der Senad, Hugo Castor Ibarra seinerseits hob die Unterst?tzung der US Regierung hervor. Diese hat Bau der Zentrums finanziell unterst?tzt. Die Investitionen beliefen sich w?hrend der Bauarbeiten auf etwa 250 tausend US Dollar. Die neuen B?ros sollen nun dazu dienen, den Drogenhandel effizienter bek?mpfen zu k?nnen. (lanacion)

 

Asuncion/Tokio: Die japanische Regierung will dem Nationalen Tourismussekretariat, Senatur, eine Spende zukommen lassen. Die Summe im Wert von 350 tausend US Dollar ist f?r die Restauration der Eisenbahnstation Carlos Antonio Lopez gedacht. Dar?ber informierte die bisherige Tourismusministerin, Evanhy de Gallegos bei ihrer Abschiedsrede. Die Spende soll vorraussichtlich im Oktober an die Senatur ?berwiesen werden. Die Eisenbahnstation soll durch das Geld in ein Kulturzentrum verwandelt werden, das den Schutz historischer Erbg?ter zum Ziel hat. Au?erdem sollen die Touristen dort auch Informationen ?ber die Sehensw?rdigkeiten in Paraguay erhalten k?nnen. (abc)

 

Asuncion: Die paraguayische Regierung und die Weltbank haben am Montag ein Abkommen f?r die Vergabe eines Darlehens unterzeichnet. Der Kredit in H?he von 7,5 Millionen US Dollar soll zur St?rkung der Staatsreform dienen. Wie das Finanzministerium informierte, betr?gt die Laufzeit des Kredits betr?gt 23 Jahre. Dazu kommt eine weitere Frist von zus?tzlichen f?nf Jahren, in denen keinen Zinsen gezahlt werden m?ssen. (ppn)

http://www.zp30.com.py/news/nat_4donnerstag.html

Apolda01

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apolda01
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« Antwort #1 am: August 27, 2006, 01:38:01 »

WIRTSCHAFT
Gasprom: eine Expansion in Lateinamerika
Einmalige Technologien des russischen Gasmonopolisten in S?damerika sehr gefragt


Der russische Konzern Gasprom ist zweifellos zu einer globalen Energiegesellschaft geworden. Zu seinen ambitionierten Pl?nen geh?rt auch die Suche nach neuen Partnern und eine Expansion in immer fernere Regionen der Welt.

Nun ist Lateinamerika dran, das nach den Worten von Stanislaw Zygankow, Leiter des Au?enwirtschaftsamtes des russischen Gasgiganten, zu einem der k?nftigen Vorposten des Konzerns werden soll.

Nat?rlich h?tte Gasprom als ein Staatsmonopol seine friedliche Offensive in ?bersee ohne umfassende Unterst?tzung des Kreml nicht starten k?nnen. Je mehr der Westen die Wirtschaftsexpansion Russlands und dessen Streben nach einer Dominierung in der Weltenergiewirtschaft kritisiert, umso aktiver wird diese Unterst?tzung. Beispiele daf?r sind Wladimir Putins Reisen nach Algerien und in mehrere L?nder Lateinamerikas. Er wird zum m?chtigsten Lobbyisten der russischen Wirtschaft. Nicht zuf?llig werden nach seinen Besuchen Dokumente ?ber die strategische Partnerschaft in der Energiewirtschaft geschlossen.

Russlands Pr?sident hat offenbar vor, die Investitionen russischer Unternehmen im Energiesektor lateinamerikanischer L?nder mit allen Mitteln zu sch?tzen. Vom venezolanischen Pr?sidenten Hugo Chavez hat er beispielsweise Garantien gefordert und auch erhalten, dass Russlands Investitionen in die ?l- und Gasindustrie Venezuelas nicht nationalisiert werden.

Gerade die wirtschaftliche Kooperation und nicht politische Losungen werden in letzter Zeit zu einer Grundlage f?r die zunehmende Ann?herung Russlands mit einer Reihe der L?nder Lateinamerikas und anderer Regionen der Welt. Russlands Big Business ist da keine Ausnahme: An erster Stelle steht der Gewinn und die Suche nach neuen M?rkten. Sollte aber eine politische Komponente auftauchen, erh?ht sie sofort mehrfach das Risiko und l?sst Probleme entstehen. Ein Beispiel daf?r ist die Entwicklung um die ?lpipeline Baku-Tiflis-Ceyhan.

Wie die globale Konkurrenz um den Besitz der Reserven an fossilen Brennstoffen gezeigt hat, haben die Staatsunternehmen und die von jeweiligen Staaten unterst?tzten Gesellschaften wesentliche Vorteile bei der Erlangung dominierender Positionen auf den internationalen M?rkten. Die Leitung des russischen Gasgiganten ist sich der Vorteile bewusst, die eine m?gliche Kombination der staatlichen und der gesch?ftlichen Interessen f?r eine langfristige strategische Planung im In- und Ausland bietet. In seiner Lateinamerika-Strategie verbindet Gasprom die Vorteile der transnationalen Energiegiganten mit den Vorteilen der nationalen Staatsunternehmen.

Nicht verwunderlich ist daher die Orientierung des russischen Gaskonzerns auf staatlich unterst?tzte Privatgesellschaften sowie Staatsunternehmen in Lateinamerika.

In Brasilien ist das Petrobras (Petroleo Brasileiro S. A.), in Bolivien das Staatsunternehmen YPFB (Yacimientos Petroliferos Fiscales Bolivianos) und in Argentinien Transportadora de gas del Sur (TGS, die ehemalige staatliche Gastransportgesellschaft Gas del Estaco). In Venezuela ist das Staatsunternehmen Petroleos de Venezuela S.A. (PdVSA) der Gasprom-Partner.

Das ist auch verst?ndlich, weil in vielen L?ndern Lateinamerikas gerade die Macht hinter der Wahl des strategischen Verb?ndeten im Gas- und ?lsektor steht. Brasilien, Venezuela, Bolivien und Argentinien sind die L?nder, die ?ber riesige Vorr?te an fossilen Brennstoffen verf?gen. In den n?chsten Jahren wollen sie die F?rderung radikal steigern, eine einheitlichen Gaspipeline bauen durch alle L?nder bauen, die nationalen Verteilungssysteme reformieren und eine Revision der Vorr?te vornehmen, um die ?l- und Gasbranche eintr?glicher zu machen.

F?r die lateinamerikanischen L?nder sind in dieser Hinsicht die langj?hrigen Gasprom-Erfahrungen in der geologischen Erkundung und F?rderung von Erdgas besonders wertvoll. Im vergangenen Jahr hat Gasprom 547,9 Milliarden Kubikmeter Gas gef?rdert, von denen 249,09 Milliarden exportiert wurden. Insgesamt hat der Konzern die j?hrliche F?rdermenge in den letzten f?nf Jahren um 36 Milliarden Kubikmeter erh?ht, was z. B. dem j?hrlichen Gasverbrauch Argentiniens entspricht.

Au?erdem sind die Gasprom-Erfahrungen auf dem Gebiet des Baus und des Betriebs leistungsf?higer Gaspipelines f?r die lateinamerikanischen Partner von Interesse. Allein im vergangenen Jahr hat der Konzern 1 400 Kilometer Pipelines in Betrieb genommen sowie acht gro?e Verdichteranlagen und unterirdische Gastanks ?bergeben. Deren Kapazit?t wurde um 1,86 Milliarden Kubikmeter erh?ht.

Besonders wertvoll erscheinen die Gasprom-Erfahrungen angesichts des Vorhabens, eine 8 000 Kilometer lange transamerikanische Gaspipeline Venezuela-Argentinien-Bolivien-Brasilien mit einer Tagesleistung von bis zu 150 Millionen Kubikmeter und einem Gesamtwert von 15 Milliarden Dollar zu bauen. Mit gro?er Zuversicht kann man eine Beteiligung des russischen Konzerns am Pipeline-Bau voraussagen, da inoffiziell bereits entsprechende Angebote Venezuelas und Brasiliens vorliegen. Gasprom hat zwar noch keine endg?ltige Entscheidung getroffen, zugleich haben Experten des Gasmonopols ihre Dienstleistungen bei der Arbeit an der technisch-?konomischen Aufgabenstellung dieses ehrgeizigen multinationalen Projekts S?damerikas bereits angeboten.

F?r die lateinamerikanischen L?nder sind die Gasprom-Erfahrungen auch im Zusammenhang mit kleineren Transportprojekten (beispielsweise Brasilien - Paraguay) wichtig. Das betrifft u. a. die Pipeline-Verlegung unter Wasser. Das Letztere ist f?r die Brasilianer von Bedeutung, die das Vorkommen Santos auf dem Atlantik-Schelf erschlie?en. Die Gasprom-Erfahrungen, die der Konzern bei der Verlegung einer Gasfernleitung auf dem Schwarzmeer-Grund in mehr als zwei Kilometer Tiefe in die T?rkei gesammelt hat, m?ssten f?r Petrobras besonders interessant sein. Wichtig ist auch, dass in den von Gasprom gebauten Pipelines ein Betriebsdruck von 200 atm erreicht wurde - doppelt so hoch wie in Brasilien.

Ein weiterer Bereich, wo Gasprom an der Weltspitze liegt, ist die Entwicklung und der Betrieb eines einheitlichen Gasversorgungssystems. Gasprom hat ein solches f?r die Welt einmaliges System geschaffen und vervollkommnet dieses st?ndig. Es wird aus einem einheitlichen Zentrum verwaltet und ist bef?higt, auf beliebige technische, klimatische und konjunkturbedingte Faktoren flexibel zu reagieren und die Abnehmer reibungslos zu versorgen, selbst bei Spitzenbelastungen.

Nat?rlich ist Gasprom von altruistischen Absichten weit entfernt. Der Konzern erhofft sich von den lateinamerikanischen Abenteuern nicht nur Gewinne aus der Anwendung seiner Technologien. F?r den russischen Gasgiganten sind auch Technologien der s?damerikanischen Kollegen von Interesse, u. a. die Nutzung von Erdgas als Motorenkraftstoff, die Produktion von Fl?ssiggas usw. Mit anderen Worten verspricht diese Zusammenarbeit gegenseitige Vorteile und hohe Gewinne.


http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=16196&rubrik=3&lan=de

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« am: August 27, 2006, 01:25:39 »

Da ich ?fter im Internet Nachrichten aus und um Paraguay finde,
setze ich diese hier kommentarlos ein.

 

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"Sie sind besser als James Bond"
Rheinland-pf?lzische Zielfahnder sp?rten in zehn Jahren in aller Welt 123 Verbrecher auf

Vom 24.08.2006
 
Von

Klaus M?mpfer

MAINZ Vor ihnen ist kein Verbrecher sicher. Sie greifen in Australien ebenso zu wie Paraguay, in S?dafrika oder in Russland. Im Visier der Zielfahnder des rheinland-pf?lzischen Landeskriminalamtes stehen Kindersch?nder, Betr?ger, Mafiosi, Drogenh?ndler und R?uber. 123 fl?chtige Straft?ter haben die Ermittler in den zehn Jahren seit der Gr?ndung der Zielfahndung aufgesp?rt und in Zusammenarbeit mit der ?rtlichen Polizei festgenommen - im Schnitt ein Verbrecher alle vier Wochen.

"Die Zielfahndung hat sich als au?erordentlich effektiv erweisen und mehr als bew?hrt", erkl?rte Innenminister Karl Peter Bruch, der gestern die Bilanz gemeinsam mit dem Pr?sidenten des Landeskriminalamtes, Hans-Heinrich Preu?inger, und dem zust?ndigen Abteilungsleiter Klaus Mohr vorstellte.

Die Zielfahndung ist nicht der Polizeialltag, sondern eine Sondersituation, sagt Bruch. "Es sind ganz normale Polizeibeamte", versichert Mohr, doch "sie sind besser als James Bond", wirft der Minister ein. Fest steht jedenfalls, dass die Zielfahnder aus dem Mobilen Einsatzkommando des Landeskriminalamtes rekrutiert werden. Die Organisation erlaubt einen flexiblen Einsatz des Teams, dem derzeit vier Mann zwischen 24 und 51 Jahren angeh?ren. "Es geh?rt viel Hartn?ckigkeit, viel Leidenschaft und noch mehr polizeiliche Feinarbeit zur Zielfahndung", lobt Bruch. Zwischen zwei und f?nf Jahren sp?ren die Beamten in der Regel Verbrechern nach, bevor sie sie dingfest machen k?nnen.

Mohr erinnert an den Fall "Allesandro E.", einem ranghohen Mafia-Killer, der von italienischen Kollegen wegen vielfachen Mordes gesucht wurde. Abgeh?rte Telefonate wiesen nach Mainz, wo die Zielfahnder den Mann in einem Hochhaus aufsp?rten. Sie observierten ihn von einer gegen?berliegenden Wohnung, stellten trickreich fest, dass es sich tats?chlich um den gesuchten Verbrecher handelte, ?berraschten ihn, als er mit einem Fahrrad unterwegs war und nahmen ihn schlie?lich fest. Den ausgebrochenen Sexualstraft?ter Michael J. ermittelten die Zielfahnder ?ber den Umwelt USA schlie?lich als Eigent?mer einer B?ckerei in Guatemala, wo sie ihn gemeinsam mit der dortigen Polizei verhafteten. Da mit Guatemala kein Auslieferungsabkommen besteht, wurde J. nach USA abgeschoben, wo er sich in einem Gef?ngnis erh?ngte.

Elf F?lle konnten die Spezialisten in diesem Jahr bereits abschlie?en, f?nf Fahndungen laufen noch, berichtet Mohr. Zwei Straft?ter konnten in diesen Tagen verhaftet werden: Der Fernsehkoch Max I. wegen Betrugs und J?rgen Hass, der die Bundesregierung mit Kindesadoptionen erpresst.

http://www.allgemeine-zeitung.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2496914


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