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Autor Thema: Traumautos g?nstrig testen  (Gelesen 847 mal)
apolda01
Gast
« Antwort #4 am: September 15, 2006, 09:38:57 »

Hallo Herbert,

ich pers?nlich brauche kein g?nstiges Auto von Audi oder Mercedes aus dem Internet. BMW fahre ich selber und der bleibt in Deutschland. Tief, breit und hart, was soll ich mit so einem Auto in Paraguay?
 
Ich ?berlege mir schon, ob ich mich nicht mit Aachen zusammen tue und ein oder mehrere Lada Niva kaufe. Die Dinger m?ssen ja zweckm??ig sein, sonst w?rden in Paraguay nicht so viele damit herum fahren. Es sollte schon ein Auto sein, das man auch reparieren kann und nicht in der Werkstatt steht und auf Ersatzteile wartet.
Selbst unser Oberlehrer Jappy fuhr so einen Hobel, auch wenn er Probleme mit den Anlasser hatte, aber was f?r Probleme
bekommt man erst mit einem europ?ischen Stra?enwagen wenn man au?erhalb von Asuncion wohnt?
Nat?rlich kann man sich auch einen Nobel Gel?ndewagen kaufen, dann stellt sich aber
eine neue Frage, was wird zuerst geklaut, der Wagen oder der Fahrer?

Gruss

Apolda01

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« Antwort #3 am: September 15, 2006, 09:20:10 »

Hallo Herbert,

ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass jemand bei solch eine Abzocke
das richtige Impressum angibt. Das kommt einen Bankr?uber gleich, der
beim ?berfall seinen Ausweis vorlegt, so dumm ist bestimmt keiner.

Gruss

Apolda01


Das wundert mich auch. Alle domains wurden von der selben Person von der selben IP aus, registriert.

W?re sehr eigenartig da? jemand mehrere Domains mit falschen Namen registriert um die wahre Identit?t zu verschleiern.

Etwa die Websites von Paraconstruccion und Xeratec Technologies S.R.L sind ja ganz normale Gesch?ftssites die nichts mit den Testfahrer zu tun haben, aber von der selben Person registriert wurden.

Es kann auch sein da? der Mann wirklich so dumm ist oder er glaubt da? er in PY sicher vor der Justiz ist.

HH
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« Antwort #2 am: September 15, 2006, 09:06:20 »

Abzocke im Internet

ADAC warnt vor dubiosen Angeboten

Wieder einmal versuchen dubiose Firmen, Autofahrer ?bers Internet abzuzocken.

Unter „fahrergesucht.com“ und „autostudie.com“ sucht die Firma „Xeratec Technologies“, mit Sitz in Paraguay, Testfahrer f?r die deutsche Automobilindustrie. Als Verg?tung wird den Interessenten ein Auto der gehobenen Klasse f?r bis zu drei Jahre in Aussicht gestellt. Doch die Anmeldung stellt sich bei genauerer Betrachtung als nicht ganz so kostenlos heraus, wie es die Betreiber der Seite behaupten. Ein Blick auf das Kleingedruckte zeigt, dass zun?chst 96 Euro daf?r f?llig werden, dass die Firma Xeratec lediglich die Anmeldedaten des Bewerbers an "4 Automarken" weiterleitet. Eine erfolgreiche Vermittlung wird gar nicht erst versprochen.

Die dreisten Gesch?ftemacher gehen auf ihren Seiten sogar so weit, renommierte Autohersteller und Fachzeitschriften namentlich aufzuf?hren. Die Seite, auf der sich Interessierte anmelden sollen, ziert die Namen gro?er deutscher Autohersteller, wie Audi, Mercedes oder BMW. Daneben sind die angeblich zu testenden Karossen abgebildet. Auch die Logos namhafter Autozeitschriften wie „Auto Bild“ oder „Auto, Motor und Sport“ sollen den angestrebten seri?sen Eindruck vermitteln.

?hnlich geht die Firma Xentria AG mit Sitz in der Schweiz und der Homepage www.testcars.de bzw. www.testcars.ch vor. Auch hier muss eine Jahresgeb?hr von 96 Euro bezahlt werden. Garantiert wird weder eine Auswahl des Testfahrers noch dass tats?chlich Testfahrzeuge zur Verf?gung gestellt werden.

Der ADAC weist darauf hin, dass kein Autohersteller ?ber das Internet Testfahrer sucht. Der anspruchsvolle Beruf des Testfahrers setzt h?ufig sogar ein Ingenieursstudium voraus. Ein g?ltiger F?hrerschein allein reicht als Qualifikation nicht aus. Daher warnt der ADAC eindringlich davor, sich auf dieses Angebot einzulassen. (kb)

HH
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apolda01
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« Antwort #1 am: September 15, 2006, 01:11:19 »

Hallo Herbert,

ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass jemand bei solch eine Abzocke
das richtige Impressum angibt. Das kommt einen Bankr?uber gleich, der
beim ?berfall seinen Ausweis vorlegt, so dumm ist bestimmt keiner.

Gruss

Apolda01
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« am: September 14, 2006, 08:57:33 »

In Paraguay werden Testfahrer f?r Traumautos gesucht.


Heute erreichte mich eine Spammail mit Werbung f?r Testfahrer:


http://www.autostudie.com/

http://www.fahrergesucht.com/

http://www.fahrergesucht.com/agb.php

http://www.fahrergesucht.com/impressum.php


Mit etwas googlen habe ich weiter Angaben zum Thema gefunden:

http://www.paraconstruccion.com/

http://www.xeratec.com/index.html

http://www.pff-online.de/index.php?dir=http%3A//www.pff-online.de/wbb2/thread.php%3Fthreadid%3D2646852

 [owner-c] fname: Michael
  [owner-c] lname: Altevogt
  [owner-c] org: Xeratec Technologies S.R.L
  [owner-c] address: Gabriel Casaccia 204
  [owner-c] city: Aregua
  [owner-c] pcode: 110
  [owner-c] country: PY
  [owner-c] state: PY
  [owner-c] phone: +595-991-343399
  [owner-c] fax: +595-991-343399
  [owner-c] email: info@xeratec.com

Testfahrer gesucht – auf dem Weg zur hohen Rechnung
Ein tolles Angebot, die Preise winzig klein gedruckt – schon rollt der Rubel. Seit gut einem Jahr ?berschlagen sich dubiose Anbieter regelrecht, um mit diesem Trick im Internet das gro?e Geld zu machen. Besonders dreist treibt es jetzt ein Herr aus Frankfurt. Oder Paraguay. Oder Bottrop. Wie man's nimmt. Der Mann sucht auf zwei Webseiten „Testfahrer“ und verspricht ihnen die kostenlose Nutzung der Luxuskarossen f?r mehrere Jahre. Autohersteller und Fachzeitschriften, die er dabei als Referenzen anf?hrt, reagieren verschnupft. Denn zum einen ist das Angebot ?berhaupt nicht kostenlos, zum anderen ist die angebotene Leistung mehr als fragw?rdig.

„GESUCHT: Testfahrer f?r deutsche Automobilindustrie. VERG?TUNG: Freies Testfahrzeug f?r den Zeitraum der Studie (1-3 Jahre)“, hei?t es auf den Seiten autostudie.com und fahrergesucht.com, die seit einigen Tagen online sind. Und dann erz?hlt Betreiber Michael A., dass Automobilhersteller „wie Audi, BMW, Mercedes, und Porsche“ f?r Studien Testfahrer suchten, „vorwiegend f?r Fahrzeuge aus dem Luxus-Segment“. Die Bewerbung sei nat?rlich „kostenlos“, und wof?r man sich bewerben soll, sieht man auch gleich drunter. Bilder von Audi A6, 6er Bmw, Mercedes M-Klasse und Porsche Boxter prangen dort – neben den Logos von „Auto Bild“, „Auto Motor Sport“, „CNN“ und „Gmx“, bei denen fahrergesucht.com schon empfohlen worden sei. Gew?nschtes Auto anklicken gen?gt, dann muss man in einem Formular noch Alter und Bundesland eingeben – schon stellt die „Datenbank“ von Michael A fest: „Es wurden verf?gbare Fahrzeuge in Ihrer Umgebung gefunden.“ Dabei ist ?brigens egal, welches Alter und welches Bundesland man eingibt, "verf?gbar" sind Fahrzeuge angeblich immer. Als n?chstes soll man sich f?r die „Studien-Testfahrer Anfrage“ anmelden. „Bitte f?llen Sie das Formular innerhalb der n?chsten 15 Minuten aus, anderenfalls verf?llt Ihre Anfrage und reservierte Pl?tze werden wieder freigegeben“, hei?t es w?rtlich.

Dass Michael A. bei der Reservierung auf die Tube dr?ckt, kommt nicht von ungef?hr. Denn wer sich l?nger auf den Seiten umsieht, wird ganz unten im Kleingedruckten auf einen richtig gro?en Haken sto?en. So „kostenlos“, wie es auf der Seite versprochen wird, ist der dubiose Service n?mlich gar nicht. Im Gegenteil: „F?r den fahrergesucht.com Service zahlen Sie einmalig sechsundneuzig Euro“, hei?t es pl?tzlich in schwarzer Schrift auf dunkelblauem Hintergrund. Und auch vom Testfahrzeug f?r mehrere Jahre ist im Kleingedruckten nicht mehr die Rede: „Nach Anmeldung bei fahrergesucht.com beauftragen Sie fahrergesucht.com f?r Sie kostenlose Testfahrten in Autos der "gehobenen" Kategorie zu organisieren.“ Auf Deutsch: Man soll 96 Euro zahlen f?r einen Service, den man bei jedem Autoh?ndler kostenlos bekommt.

"Haben damit nichts zu tun"

Die Masche, Internetnutzer mit Tests von teuren Autos in die Kostenfalle zu locken, ist nicht neu. Nach einem ?hnlichen Prinzip arbeiten auch Seiten wie testcars.de oder testcars.ch. So dreist wie Michael A. und seine Firma „Xeratec Technologies“, die sich als Partner von Automobilkonzernen ausgeben und Fachzeitschriften als Referenz angeben, waren andere Anbieter bisher aber nicht. Vermutlich ahnten die, was auf sie zukommen k?nnte: ziemlich gro?er ?rger. Die Redaktion von „Auto Bild“ zum Beispiel hat entschieden etwas dagegen, auf Seiten wie diesen als Werbung missbraucht zu werden. „Nat?rlich hat Auto Bild mit diesem Angebot nichts zu tun“, betonte Redaktionsleiter Ralf Bielefeldt gegen?ber Dialerschutz.de. „Unsere Rechtsabteilung ist bereits informiert.“ Und auch der Daimler-Chrysler-Konzern besch?ftigt sich bereits mit den fragw?rdigen Angeboten, auf denen ihr Name steht. "Wir stehen mit dieser Seite und ihrem Betreiber in keiner Beziehung", erkl?rte Pressesprecherin Marina Raptis. "Wir suchen keine Testfahrer, wie dort behauptet wird, au?erdem haben wir nicht genehmigt, dass dort unser Name verwendet wird." Auch bei der Daimler-Chrysler AG liege der Fall nun in der Rechtsabteilung, so die Sprecherin weiter: "Wir pr?fen, wie wir gegen diese Seite vorgehen."

Auf seiner Testfahrt zum schnellen Geld k?nnte Michael A. also wom?glich bald ins Schleudern kommen. Dann h?tte er vielleicht mehr Zeit, sich um seine anderen Gesch?fte zu k?mmern. Seine „Xeratec Technologies“ hat ihren Sitz angeblich in Aregua in Paraguay. Dort sitzt auch die Firma Paraconstruccion. Bei dieser Baufirma f?hrt er nach eigenen Angaben ebenfalls die Gesch?fte. Erreichbar ist Michael A. wiederum unter anderem ?ber eine Nummer in Bottrop. Der Mann ist offensichtlich viel unterwegs. Vermutlich in einem Auto der "gehobenen Kategorie"...


HH
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