Der Mann druck so alles was gebraucht wird. Plakate, Rechnungsbl?cke, Schachteln usw.
Im Preis ist der ganze Kundenstock von etwa 1000 Kunden enthalten. Der mann lebt ganz gut mit der Druckerei. Hat Merzedes und sicher Geld auf der Kante.
Es geht aber dabei mehr um den Kundenstock als um die Maschinen. Die Maschinen selbst sind nicht so viel wert.
HH
Dann sieht eigentlich die Sache schon wieder positiver aus. Ein Jahr Einschulung - ich stell mir vor fuer den technischen Teil ist ja die Belegschaft vorhanden, die mit uebernommen wird. Der Druckerei "Maestro" u. seine Helfer. Die Hauptarbeit laege dann den vorhandenen Kundenstamm nicht zu verlieren sondern noch auszubauen.
Da sehe ich allerdings ein kleines Problem fuer Neueinwanderer, die mal eben ein bisschen spanisch sprechen und null Ahnung von diesem Markt und Geschaeftsgebahren in Paraguay haben. Stelle mir vor, der potientelle Kaeufer faehrt erst mal ein paar Monate mit dem Alt Besitzer zu den Kunden, spricht mit denen, hoert sich rum, dass er auch sicher sein kann, dass diese Kunden mit ihm weitermachen werden u. nicht zu einer billigeren Konkurrenz abspringen. Fuer einen Neueinwanderer ist das Unternehmen etwas abenteuerlich im Gegensatz zu einem, der schon seit Jahren in PY wohnt, sich bestens mit dem Markt u. seinen Gepflogenheiten auskennt, kann das durchwegs eine Zukunft sein. Aber ein Neuling kann da sehr schnell von seinen neuen "alten" Kunden ueber den Tisch gezogen werden. Latinos haben ja eine "kosmische Antenne" mit wem sie koennen und mit wem nicht.
Gruss
Santiago