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Autor Thema: Fussball WM "Wir Gefuehl" und Juergen Gansel  (Gelesen 655 mal)
Eala Freya
Gast
« Antwort #11 am: Juli 12, 2006, 02:45:27 »

Im gro?en und ganzen gebe ich dir Recht, konnte nur keinen Bezug vom Zitat zur Korruption herstellen.
Keine der zugelassenen Parteien wendet explizit das geschriebene Programm an, ja sie halten sich noch nicht einmal an ihre Pr?ambel.
Gru?
Horst
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aachen
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« Antwort #10 am: Juli 12, 2006, 02:25:36 »

Ich erklaer`s mal so: Papier ist geduldig. Ich kann da reinschreiben, was ich will.

Hat Hitler bei seiner Vereidigung als Reichskanzler nicht auch geschworen, die Verfassung zu ehren? War Mord in der DDR nicht auch verboten?
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Eala Freya
Gast
« Antwort #9 am: Juli 12, 2006, 02:04:32 »

Hallo aachen,

Zitat
In PY ist die Korruption auch verboten.

Wie jetzt, wo siehst Du da Korruption?

Gru?
Horst
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aachen
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« Antwort #8 am: Juli 12, 2006, 01:47:07 »


Habe mir mal in den 90 er Jahren von der Bundeswahlleitung s?mtliche Parteiprogramme zuschicken lassen

Gru?
Horst


In PY ist die Korruption auch verboten.
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Eala Freya
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« Antwort #7 am: Juli 12, 2006, 01:26:48 »

Hallo Santiago,

Zitat
Ich lese nur ab u. zu bei der NPD nach, die sind manchmal auch nicht schlecht, wenn halt da nur nicht soviele "rassistisch Angehauchte" waeren. Das bereitet nicht nur mir, sondern sicherlich dem Michel schlechthin Kopfschmerzen.

Ein Fanatischer Anh?nger dieser Partei bin ich auch nicht, aber sie ist nun mal eine zugelassene Demokratische Partei und somit erscheint sie auch auf den Wahlzetteln.
Habe mir mal in den 90 er Jahren von der Bundeswahlleitung s?mtliche Parteiprogramme zuschicken lassen und konnte auch in deren Programm  nichts Rassistisches oder Fremdenfeindliches finden.
Eben wegen dieser „Dumpfbacken“ war diese Partei f?r mich  nie w?hlbar.

Gru?
Horst
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santiago
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« Antwort #6 am: Juli 12, 2006, 09:42:26 »

Hier mal eine treffende und fr?h erkannte Analyse, wie das Deutsche Volk gesteuert wurde.

Nationalismus und „unbew?ltigte Vergangenheit“


aus: Junges Forum Nr. 1/1964


Hallo Horst,

das ist ein guter Artikel, eigentlich muessten jetzt den letzten "National Aengstlichen" die Scheuklappen herunter fallen. Ich lese nur ab u. zu bei der NPD nach, die sind manchmal auch nicht schlecht, wenn halt da nur nicht soviele "rassistisch Angehauchte" waeren. Das bereitet nicht nur mir, sondern sicherlich dem Michel schlechthin Kopfschmerzen.

Viele Gruesse
Santiago
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Eala Freya
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« Antwort #5 am: Juli 12, 2006, 03:18:11 »

Hier mal eine treffende und fr?h erkannte Analyse, wie das Deutsche Volk gesteuert wurde.

Nationalismus und „unbew?ltigte Vergangenheit“


aus: Junges Forum Nr. 1/1964

Es wird heute allgemein von einer Krise des nationalen Lagers gesprochen. Tats?chlich befinden wir uns hier am Tiefpunkt einer Entwicklung, in einer Sackgasse. Die Richtung dieser Entwicklung wurde vor allem durch den Ausgang des Zweiten Weltkrieges bestimmt. Obwohl dieser durch die politische und weltanschauliche Spaltung Deutschlands die nationalen Fragen in den Mittelpunkt ger?ckt hat, blieb es den nationalen Kr?ften versagt, politisch Fu? zu fassen. Das liegt an dem tieferen Problemkreis, mit dem die nationale Frage heute verkn?pft ist.
Mit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches schien n?mlich der nationale Gedanke ad absurdum gef?hrt. Hatte er sich doch hier auf der Grundlage einer „v?lkischen Weltanschauung“ bis zur Hybris gesteigert. H?hepunkt dieser ?bersteigerung war das unmenschliche Element des „Rassismus“ innerhalb dieser Anschauung. So war und ist nationales Gedankengut mit einer schweren Hypothek belastet. Die nationalen Kr?fte konnten sich unm?glich mit dieser geistigen Grundlage identifizieren. Zwar geschah das bei einigen Gruppierungen, doch niemals ?ffentlich. Der politische Standpunkt der Nachkriegsnationalen beruhte nicht auf einer neu gewonnenen Schau – daf?r war die Zeit noch nicht reif -, sondern man erkl?rte ihn einfach als Ausdruck nationaler Haltung. Dieser verh?ngnisvolle Mangel einer geistigen Grundlage wirkte sich im Verlauf der Nachkriegszeit katastrophal aus.
Denn jene Zwangslage konnten die Gegenkr?fte weidlich ausnutzen. F?r die traditionellen Gegenkr?fte des verblichenen Nationalsozialismus und auch des nationalen Gedankens war es leicht, den Nachkriegsnationalen nazistischen Geist zu unterstellen. Auf Jahre hinaus hatten sie das Monopol ?ber die Massenpublikationsmittel. Jede nationale Regung wurde mit der Bezeichnung „rechtsradikal“ etikettiert und war damit politisch erledigt. Denn die Vorstellungswelt der ?ffentlichkeit war inzwischen so gestaltet worden, dass man hierunter nur noch „verbrecherische nazistische Umtriebe“ verstand.
Das Fehlen einer neu gewonnen geistigen Grundlage und der sich daraus ergebende Mangel einer politischen und gesellschaftlichen Konzeption haben die Nachkriegsnationalen in eine unfreiwillige Verteidigung gedr?ngt. Denn in der politischen Auseinandersetzung verbanden ihre Gegner die nationalen Thesen mit dem Gedankengut des Dritten Reiches. Da die Nationalen aber nicht bereit sein konnten, alles zu verdammen, was zu den Triebkr?ften und Zielen jener Epoche z?hlte, wurden sie zu „Verteidigern der Gewaltherrschaft“ gestempelt. Damit ging ihnen jede politische Aktionsf?higkeit verloren. Der Weg f?hrte von nun an mehr und mehr in die Isolation.
Es hat sich in der weiteren Folgezeit klar herausgestellt, dass es heute und k?nftig unm?glich ist, ohne einen festen geistigen Standort Politik zu treiben. Denn der tief greifende Bewusstseinswandel des modernen Menschen hat die elementaren Lebens- und Glaubensfragen neu aufgeworfen. Er will in der Politik wissen, welches Schiff er betritt. Er will daher auch wissen, was verborgen unter der Wasserlinie liegt. Denn hier l?sst sich der Zustand eines Schiffes am besten beurteilen. So ist es auch in der heutigen Politik. Die zun?chst hintergr?ndige geistige Grundlage macht sichtbar, ob eine politische Bewegung in die Zukunft steuern kann oder nicht. Sie zeigt dem Menschen, immer vorausgesetzt, dass er ?berhaupt denkt, ob die geforderten Ziele auf einer entwicklungsf?higen geistigen Basis beruhen, die den St?rmen der Auseinandersetzung trotzen kann. Die Nachkriegsnationalen sind aber nur in die Rettungsboote gefl?chtet. Ein neues Schiff als zukunftstr?chtige geistige Grundlage konnten sie nicht erbauen. So musste das deutsche Volk alte – durch die Besatzungsm?chte wieder in Dienst gestellte – politische Gef?hrte besteigen, die mehr Wracks als Schiffen glichen.
Nach dem Krieg kam die Forderung nach „Bew?ltigung der Vergangenheit“ auf. Damit meinte man den unverdauten Brocken „Nationalsozialismus“, der unserem Volke damals wie heute beschwerlich im Magen liegt. Dieser chronisch-pathologische Zustand hat auch erhebliche Charakterver?nderungen im deutschen Volk hervorgerufen, an die man sich bereits zu gew?hnen beginnt. So ist der Deutsche nicht mehr der aktive, tatenfrohe Mensch, der aufrecht sein Schicksal gestaltet, der im bewussten Stolz seiner Volkszugeh?rigkeit f?r die Zukunft Deutschlands schafft. Nein, er ist ein gebeugter, sich anpassender B?rger geworden. Seine Arbeit hat er der Zukunft anderer V?lker gewidmet. Die Lebensinteressen des deutschen Volkes l?sst er dabei weitgehend au?er Acht. Die Deutschen sind keine Nation mehr, sondern eine Gemeinschaft von Kr?merseelen, die f?r ihre Dienste ehrlos am Tische der Reichen sitzen d?rfen. Das Symbol der heutigen Deutschen ist nicht mehr der Adler, sondern die Mastgans. Denn auch sie ist infolge ihres angefressenen „Wohlstandes“ nicht in der Lage, die ganze und nat?rliche Freiheit zu fordern und auszuf?llen. Auch sie vermutet im f?tternden W?rter naiv den Besch?tzer und Interessenvertreter! Des Deutschen Freiheit ist das eigene „Ich“ und nicht das stolze „Wir“, das uns einst zu den Leistungen antrieb, die unser Dasein als Einzelne und als Volk bereichern.
An Deutschland erinnert man sich nur mit Unbehagen, da es stets den unverdauten Brocken schmerzlich bewusst werden l?sst. Damit ist die „unbew?ltigte Vergangenheit“, d.h. die ?berwindung des „Nationalsozialismus“ zum nationalen Schl?sselproblem geworden.
Haben nun diejenigen, die so lautstark die „Bew?ltigung“ fordern, die Vergangenheit bew?ltigt?
Die beiden weltanschaulichen und politischen Hauptrichtungen in unserem Staat – die „Rationalisten“ und die „Restauration“ - haben es nicht gekonnt. Ihre ganze geistige Leistung besteht lediglich darin, die Vergangenheit zu verdammen. Sie haben die Vergangenheit nicht „bew?ltigt“, sondern h?chstens „vergewaltigt“! Das ist eine entscheidende Tatsache, die unseren Blick wiederum tiefer auf das eigentliche hinter- und vordergr?ndige Glaubensringen unserer Zeit lenkt. Denn hier liegt auch die Erkl?rung f?r diesen Vorgang.
Eine gerechte Beurteilung im Zuge einer ehrlichen geistigen Auseinandersetzung mit dem Fragenkomplex „Nationalsozialismus“ h?tte naturgem?? auch seine Ursachen ber?cksichtigt. Es wird in der heutigen Zeit aber immer nur von den unmenschlichen Auswirkungen dieser Epoche gesprochen, ihre tieferen geistigen und seelischen Ursachen werden dagegen tunlichst verschwiegen. In diese Ursachen aber sind die heutigen politischen und weltanschaulichen Kr?fte zutiefst verstrickt.
Sie selbst bildeten und bilden den Urgrund solcher geistigen und politischen Exzesse, da sie den Menschen in einen gesellschaftlichen Zustand zw?ngen, dem er zu entrinnen sucht. Die geschichtliche Epoche des „Dritten Reiches“ war die kritische Phase, wo man sich gewaltsam dieses Zustandes entledigen wollte, um nach vorn st?rmend Neuland zu gewinnen. An seinen Ufern aber wurde man von neuen Wahrheiten geblendet. Sie nahmen bald den Rang absoluter Gottheiten ein und wurden so zur Gei?el wie einst die G?tting „Vernunft“ der Franz?sischen Revolution. Es war haupts?chlich die neu entdeckte biologische Wahrheit von Volk und Rasse, welche zu den bekannten ?bersteigerungen f?hrte. Sie verursachte die uns noch immer belastende Opferung der Menschlichkeit.
Trotzdem ist diese Zeit eine Epoche gewesen, die uns die nat?rliche Entwicklungsrichtung gewiesen hat. Ihre extremen Ausw?chse verpflichten die jungen Kr?fte, die absoluten Gottheiten zu entthronen und sie als relative Glieder in eine neue universale Schau der Dinge zu verarbeiten. Das ist die von uns geforderte „Bew?ltigung“ einer falschen – weil auf ?bersteigerungen aufgebauten – Weltanschauung, zugunsten einer nat?rlichen Entwicklung des Menschen in neuer Freiheit und Bindung. Das ist der lebensnotwendige Durchbruch zu einer „neuen Mitte“, der allein einen R?ckfall in eine solche menschliche Krise unm?glich macht.
Die alten weltanschaulichen Kr?fte sind nicht in der Lage, der nat?rlichen Entwicklung Raum zu schaffen. Ihr ?berholtes Gedankengut kann das neue Bewusstsein nicht mehr geistig formen. Und damit kann es auch keine Ziele aufstellen, die der sittlichen und politischen Ordnungssehnsucht des modernen Menschen entsprechen. Die nationalsozialistische Epoche hat diesen Tatbestand klar zu Tage gef?rdert. Seine unmenschlichen Entgleisungen werden nun dazu benutzt, um einmal von dieser historischen Tatsache abzulenken und zum anderen die l?ngst ?berf?llige politische Abl?sung hinauszuschieben. So ruft angesichts dieser Lage die Restauration „Zur?ck zu den alten Ufern!“ und der Rationalismus will den Menschen ewig im kalten, dunklen Fluss der Massengesellschaft halten. Beide Bestrebungen laufen der nat?rlichen Entwicklung zuwider. Die neue Freiheit und Bindung wird nur von den Kr?ften geschaffen werden k?nnen, die die geforderte „Bew?ltigung der Vergangenheit“ im Sinne der nat?rlichen Entwicklung durchf?hren k?nnen. Mit dieser sittlichen Aufgabe aber ist das nationale Problem untrennbar verbunden. Es ist der Schl?ssel zur nationalen Wiedergeburt Deutschlands.
Mit der echten ?berwindung des „Nationalsozialismus“ werden auch wieder der nationale Selbstbestimmungswille und das alte Selbstvertrauen in unserem Volke wiederkehren. Das sind Elemente, die wir f?r die L?sung der anstehenden Fragen ben?tigen, die mit einer Wiedergeburt Deutschlands verbunden sind.
Diese Zusammenh?nge lassen erkennen, warum die Nachkriegsnationalen scheitern mussten. Sie konnten sich den Forderungen der Nachkriegswirklichkeit nicht stellen. Als „Gesellschaft der Schiffbr?chigen“ erlagen sie einem gef?hrlichen Irrtum. Sie glaubten, auch sie k?nnten nun wieder Politik machen wie einst zu Weimarer Zeiten. Man war der irrigen Meinung verfallen, es ginge auch ohne verbindendes Gedankengut, das die entstandenen Fragen klar beantwortet. Bewiesen ist, dass es heute mit „nationaler Haltung“ und dem Appell an das Nationalgef?hl allein nicht mehr getan ist. So l?sst sich das politische Leben nicht mehr gestalten!
Mit der Formel von der „nationalen Opposition“ gestand man sich ein, dass das Gesetz des Handelns endg?ltig verloren gegangen war. Und das lag fast gesetzm??ig in dieser Entwicklung, da man ohne geistige Basis politisch operieren wollte. Dass man nur in einem Rettungsboot sa? statt in einem seet?chtigen Schiff, wollen manche noch immer nicht wahrhaben. Deshalb ist von solchen Kr?ften auch kein Beitrag f?r eine Genesung Deutschlands zu erwarten.
Die Aufgabe f?llt jetzt den jungen Kr?ften zu, die den schwierigen Weg der schrittweisen Bew?ltigung der Vergangenheit gegangen sind. Sie allein besitzen den Schl?ssel zur Zukunft!


Zu w?nschen w?re das die geistige Reife bei einigen jetzt eingesetzt hat und sie das Schiff Deutschland Seet?chtig machen.

Horst








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Eala Freya
Gast
« Antwort #4 am: Juli 08, 2006, 04:17:40 »

Hallo aachen,
Zitat
Wenn es um neuen Nationalismus geht, bin ich eher skeptisch.

K?nnen wir uns auf Patriotismus einigen? -_-

Zitat
Waere schon, wenn es weiter gehen wuerde!

Hoffe ich auch, aber die Menschen werden sich wahrscheinlich von den Lobbyisten wieder gegeneinander ausspielen lassen.
Gru?
Horst
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aachen
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« Antwort #3 am: Juli 07, 2006, 09:06:35 »

Wenn es um neuen Nationalismus geht, bin ich eher skeptisch.

Was bringt ein Nationalismus? Wem bringt er was? Wer profitiert davon?

Wenn die deutscheste aller Banken einen schweizer Chef bekommt, ihre Zentrale nach London verlegt, in D tausende Leute - trotz Riesengewinne - auf die Strasse setzt. Wo bleibt da der Nationalismus? Wenn die Firmen reihenweise ihre Produktion ins billigere Ausland verlegen?

Dieses derzeitige Wir-Gefuehl - ausgeloest durch die Fussball-WM? Oder tatsaechlich tiefer sitzende neue (oder alte?) Ansichten? Ich hab zum Halbfinale eine deutsche Fahne auf den Tisch gestellt. Zum ersten Mal in meinem Leben.

Seltsamerweise sind es nicht die Konservativen, die diese Stimmung befluegeln. Der Sozi von Porsche leitet die derzeit erfolgreichste deutsche Firma und investiert die Gewinne in VW, DER urdeutschen Firma, dem Aushaengeschild der Nazis, dem Aushaengeschild einer buergerlichen Sozialdemokratie (Volksaktie!).

Strohfeuer? Oder Zeichen eines Aufbruchs? Wie in Mexiko ein Erstarken der Linken in der buergerlichen Mitte? Besetzen die Linken die Felder "Deutsch" und "stolz"? Ist Klinsmann nicht auch ein Linker? Hat er nicht den alten Funktionaeren die Fluegel beschnitten?

Waere schon, wenn es weiter gehen wuerde!

Aachen
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Eala Freya
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« Antwort #2 am: Juli 07, 2006, 07:08:51 »

Hallo Santiago,
es ist warm und schw?l bei uns, von daher dauert es etwas l?nger.
Aber das kennst du ja.

Im gro?en und Ganzen hat dieser Artikel einen riesigen Wahrheitsgehalt.
Wenn der Versuch Menschen aufgrund ihrer Religion und Hautfarbe, auszugrenzen vermieden wird, wie z.B. bei Charlotte Knobloch, u.a. kann ich da mitgehen.

Ebenso mag ich kein Preu?ens Gloria, oder Deutschtum welches auf alle F?lle wieder in Arroganz und ?berheblichkeit ausarten wird.

Ein gesundes Nationalbewusstsein und eine vom Volk best?tigte Deutsche Verfassung in der die Mitbestimmung des Volkes festgeschrieben steht, sowie ehrliche Geschichtsaufarbeitung sind f?r den Anfang schon in Ordnung.

Menschen die unsere Nationalhymne nicht akzeptieren (wie Jochen Nagel von der GEW), sollen sofort aus ihren ?mtern entfernt werden, denn sowas darf keinen Einflu? auf unsere Kinder haben.
Ebenso diese Hinterbank Politiker die im Vorfeld der WM sogenannte NO-GO-AREAS erfanden.

Ein gesunder Patriotismus ist weit entfernt vom fr?heren nationalistischem Gedankengut. Gerade der jungen Generation hat doch diese Fu?ball-WM eine B?hne des Zusammenhalts in einem friedlichen Wettstreit geboten.

Insgesamt kann man sagen:
Die neue Patriotismusdebatte ist gesund f?r die Nation.

Ich bef?rchte nur, wenn der Party Bedarf erst befriedigt ist, werden auch die gesteuerten halbseidenen Medienvertreter wieder versuchen dieses neue „Wir“ Gef?hl zu unterdr?cken.

Gru?
Horst
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« Antwort #1 am: Juli 07, 2006, 05:06:50 »

Ich dachte eigentlich, dieser Artikel wuerde irgendein Echo erzeugen, Postitiv oder Negativ. Aber anscheinend keinen Bock mehr auf Kritik.

Santiago
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« am: Juli 05, 2006, 04:08:05 »

Hier ein offener Brief des NPD Abgeordneten Juergen Hansel zur FussballWM und zum neuen "Wir Gefuehl". Zum lesen, nachdenken u. vielleicht zum reflexieren.

Santiago





Der Fu?ball und der deutsche Normalisierungsnationalismus

von J?rgen W. Gansel


Seit der Wende in Mitteldeutschland hat dieses Land nicht mehr so viel Flaggenstoff in Schwarz-Rot-Gold gesehen wie zu dieser Fu?ball-Weltmeisterschaft. In diesen Tagen wandet sich Deutschland schwarz-rot-gold, es denkt schwarz-rot-gold und f?hlt schwarz-rot-gold. Die Deutschen scheinen wie ausgetauscht und verwandelt: Aus geschichtszerknirschten Neurotikern und gemeinschaftsunf?higen Hyper-Individualisten ist wieder so etwas wie ein von Leidenschaften durchpulstes Gef?hlskollektiv geworden. Ist das alles nun blo? patriotisch verbr?mter Party- und Fu?ball-Hedonismus oder der Beginn einer Re-Nationalisierung des gesellschaftlichen Lebens?
Zun?chst stimmt es mi?trauisch, wenn man sieht, wer in diesen schwarz-rot-gold drapierten Tagen so alles eine Lanze f?r den Patriotismus bricht. Da ist ausgerechnet die Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, die die Deutschen zu mehr Nationalstolz ermuntert. Oder der Kulturchef des „Spiegel“, Matthias Matussek, der auf die „Nie-wieder-Deutschland-Fraktion“ und ihren Wahn, alles Deutsche in den Dreck zu ziehen, schimpft. Zu nennen ist auch die BRD-Zeitgeschichtsikone Hans-U. Wehler, der dem neuen deutschen Selbstbewu?tsein nur Positives abgewinnen kann. Angesichts der patriotischen Schalmeienkl?nge aus den Reihen des antideutschen Establishments fragt man sich, welcher Film vor unser aller Augen da eigentlich abl?uft? Warum die Patriotismusforderung aus der Systemecke? Die Frage zu stellen, hei?t, sie zu beantworten.

Die Herrschenden in Politik und Kultur haben festgestellt, da? ?ber sechzig Jahre nach Kriegsende nationale Gemeinschaftssehns?chte nicht l?nger unterdr?ckt und Nationalbewu?tsein nicht mehr unter moralische Quarant?ne gestellt werden kann. Da? es unter den Deutschen einen ?berm?chtigen Wunsch nach nationaler Normalisierung und Identit?tsfindung gibt, zeigte sich f?r bereits an der Art und Weise, wie in den letzten Jahren ?ber die deutschen Opfer des letzten Weltkrieges gesprochen wurde. Eine neue historische Selbstwahrnehmung der Deutschen erlaubt es nun auch, die Verbrechen an den Deutschen – Bombenterror und Vertreibung, Massenvergewaltigungen und Massensterben in Kriegsgefangenschaft – zum Bestandteil einer neuen Erinnerungskultur zu machen. Dieser geschichtspolitische Paradigmenwechsel bleibt nat?rlich nicht ohne Auswirkungen auf das Hier und Heute. Lie?en die Herrschenden diesen Normalisierungswunsch in Sachen Volk und Vaterland weiterhin unber?cksichtigt oder belegten ihn gar mit dem Bannfluch der NS-Verharmlosung, w?rde sich die Kluft zwischen Regierenden und Regierten um den Preis eines galoppierenden Legitimit?tsschwundes des Gesamtsystems noch weiter vergr??ern.

Das Patriotismuspl?doyer der Herrschenden ist auch vor dem Hintergrund der globalisierungsgeschuldeten Demontage des Sozialstaates und der damit einhergehenden sozialen Deklassierung Millionen Deutscher zu sehen. L?ngst gibt es in dem Land, das unter fr?heren Staatslenkern die Sozialgesetzgebung erfand und die Volksgemeinschaft zum Staatsziel erhob, wieder eine soziale Klassengesellschaft mit immer gr??eren gesellschaftlichen Fliehkr?ften und Konfliktpotentialen. W?hrend der Nationalismus, dessen Ideal ein sozialer Volksstaat mit nationaler Identit?t, Souver?nit?t und Solidarit?t ist, diesen Verh?ltnissen den Kampf ansagt, soll der von tonangebenden Kreisen neuerdings propagierte Patriotismus die gesellschaftlichen Verh?ltnisse vielmehr stabilisieren und hat eindeutig Ablenkungscharakter. Hartz IV kostet die Herrschenden ja noch Geld, das sie aber berappen m?ssen, damit die BRD nicht so endet wie die DDR. Auch der Patriotismus im BRD-Format hat nat?rlich eine Stabilisierungsfunktion, ist aber im Gegensatz zu Hartz IV v?llig kostenneutral. Den verarmenden Massen werden ein paar s??e Aufputschbonbons in schwarz-rot-goldenem Wickelpapier hingeworfen und ihnen die Zugeh?rigkeit zum gro?en Ganzen vorgegaukelt, wo sie als Globalisierungsverlierer in Wirklichkeit doch l?ngst abgeschrieben und ausgegrenzt sind.

Den neuen Patriotismus verstehen die Herrschenden ?berdies augenzwinkernd als Probe auf die Integrationsbereitschaft der nun offiziell 15 Mio. Menschen mit „Migrationshintergrund“ im Lande. Der Fu?ball-Patriotismus integriert in der Tat jeden, dessen Deutschkenntnisse ihn dazu bef?higen, bei irgendeinem Mitmigranten ein schwarz-rot-goldenes Tuch zu erwerben. Was mit der Schwarzenparade im Wei? der Nationalelf vorexerziert wird, klappt auf der tanzenden Stra?e sowieso. Hier werden selbst Neger zu deutschen Patrioten, und die Systempresse kann putzige Bilder mit Unterschriften wie diesen ver?ffentlichen: „Isaac aus Uganda f?hrt mit Deutschland-Fahne durch Berlin“ („Die Welt“ am 14.06.2006). Als ewiger Multikulti-N?rgler mu? man aber daran erinnern k?nnen, da? in der Geschichte so mancher Neger schon mehr f?r Deutschland getan hat, z.B. die Askaris der kaiserlichen Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika. Aber selbst die konnten keine Deutschen werden.

Und schlie?lich soll der BRD-Patriotismus erkl?rterma?en der NPD das Wasser abgraben und ihr das Monopol aufs Nationale streitig machen. Die Herrschenden wissen nur zu genau, da? sie das Ventil des Druckkessels, in dem die unterdr?ckten nationalen Leidenschaften, Sehns?chte und Bed?rfnisse brodeln, etwas ?ffnen m?ssen, damit ihnen eines Tages nicht der ganze Kessel um die Ohren fliegt. Die Deutschen wollen n?mlich nach sechzigj?hriger Odyssee durch die Irrg?rten von Umerziehung, Auslandsh?rigkeit und Fremdent?melei zu ihrem Wesen zur?ckfinden. Sie wollen sich als Deutsche wieder sp?ren und das Deutschtum als ureigene Kraftquelle neu entdecken – wissend, da? sie ohne nationale Gemeinschaftskr?fte vollends unter das R?derwerk der identit?tsvernichtenden Globalisierung geraten. Gem?? dem Globalisierungsparadox, einerseits die De-Nationalisierung und andererseits die Re-Nationalisierung der V?lker zu bef?rdern, scheint das Ende der jahrzehntelangen Entdeutschung der Deutschen angebrochen zu sein. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land scheint der ideale Anla? zu sein, um dies der Welt auf eine harmlos-fr?hliche Weise kundzutun – gar nicht mal unklug vom deutschen Michel, weil so nicht direkt die Tarnkappenbomber von Uncle Sam aufsteigen, um die Deutschen, die nach einem Ausspruch Franklin D. Roosevelts nie wieder als Nation existieren d?rften, erneut vom eigenen Selbst zu „befreien“.

Aus Sicht des Establishments mu? sich also etwas ?ndern, damit alles beim Alten bleibt. Gemeint ist: Wir brauchen etwas Patriotismus, damit wir keinen Nationalismus bekommen. Die Rechnung wird f?r die Systemkr?fte aber nicht nur deshalb nicht aufgehen, weil der Wohlstandskitt f?r einen solch windelweichen Patriotismus nicht mehr vorhanden ist, sondern weil die gef?hlsschweren Urwerte von Volk und Vaterland eine ganz besondere Eigendynamik entwickeln k?nnen, wenn sie erst einmal im ?ffentlichen Raum stehen und in wirtschaftlichen Krisenzeiten von den Menschen als entscheidend auch f?r das eigene Wohl und Wehe begriffen werden. Ideen, deren Zeit gekommen ist, weil „die da oben“ nicht mehr k?nnen und „die da unten“ nicht mehr wollen, k?nnen ganze morsche Systeme hinwegfegen.

Wenn der nationale Geist nun der Flasche entweicht, in den die inneren und ?u?eren Feinde Deutschlands ihn nach 1945 gesperrt haben, l??t er sich dorthin nicht mehr zur?ckbannen. Einmal aus der bisher verordneten Schmuddelecke geholt, ist der nationale Gedanke nicht mehr diskreditierbar, sondern wird sich zwangsl?ufig politisch aufladen, wenn die eigenen wirtschaftlichen Belange im Globalisierungszeitalter mit denen der ganzen Nation identifiziert werden (Wohlstands- und Standortnationalismus). Was in der gegenw?rtigen Schwarz-Rot-Gold-Begeisterung aufscheint, die Ineinssetzung von Person und Nation, wird mittelfristig nicht ohne politische Folgen bleiben. Das – etwa beim Spiel gegen Polen – im ganzen Stadion so kraftvoll geschmetterte „Einigkeit und Recht und Freiheit f?r das deutsche Vaterland“ und „Bl?h’ im Glanze dieses Gl?ckes, bl?he deutsches Vaterland“ reimt sich – ins Politische ?bersetzt – doch f?rmlich auf „Deutschland zuerst“ und „Deutsches Geld f?r deutsche Aufgaben“. Dies ahnen auch die Nationalmasochisten vom Schlage eines Heiner Gei?ler und Hans-Christian Str?bele sowie die Selbstha?-Prediger der „Gewerkschaft f?r Erziehung und Wissenschaft“, denen es selbst bei der dritten Strophe des Liedes der Deutschen eiskalt den R?cken herunterl?uft, und schlagen schon einmal Fascho-Alarm.

Der gegenw?rtige Fu?ball-Patriotismus hat – trotz seines trivialen und partyhaften Charakters – einen bislang nur unterirdisch wirkenden Normalisierungsnationalismus zutage treten lassen. Aus dem postnationalen Homo bundesrepublicanus wird wieder der aufrecht gehende Deutsche, der ein ganz nat?rliches nationales Identit?ts- und Gemeinschaftsbewu?tsein pflegt. Wer h?tte gedacht, da? Fu?ball eine solche Entwicklung beschleunigen und ihr ein Gesicht geben k?nnte?






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