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Autor Thema: ASUNCION wieder billigste Stadt der Welt  (Gelesen 1159 mal)
aachen
Gast
« Antwort #10 am: Juli 17, 2006, 06:11:14 »


Nat?rlich gibt es einen Unterschied zwischen deutscher Armut und die in Lateinamerika, jedoch wird diese Unterschied immer geringer!

Gruss
Apolda01


Es gibt doch einen gewaltigen Unterschied zwischen D und Suedamerika. D stirbt langsam aus, die Staedte werden kleiner.
Suedamerika hat einen Bevoelkerungszuwachs verbunden mit Landflucht.

Von der Warte aus laesst sich das nicht vergleichen.

Aachen
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apolda01
Gast
« Antwort #9 am: Juli 17, 2006, 12:27:00 »

Hallo Santiago,

ich glaube nicht das die PY Regierung in der Lage. ist ein eigenst?ndigesProgramm zur Verbesserung der Armut und Infrastruktur zu realisieren.
Wenn die Regierung Geld zum Aufbau des Landes bekommt, dann wird es nur unter ein paar wenigen in den F?hrungspositionen aufgeteilt, das Volk bekommt davon vielleicht ein Bruchteil.
Die „Vereinten Nationen“ werden schon daf?r sorgen das nicht zuviel Geld in dunkle Kan?le verschwindet.

Das immer mehr Menschen verarmen ist kein Ph?nomen der dritten Weltl?nder mehr, Anzeichen daf?r sind auch in Deutschland zu erkennen. 
Hier ein Beitrag aus dem Internet:

Steigende Armut in Deutschland - Expertenkonferenz am 1. Juni 2006 in Berlin

Deutschland verarmt immer mehr! Laut Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ist die Armutsquote bis zum Jahr 2003 auf 13,5% angestiegen, d.h. mehr als 11 Mio.
Menschen lebten in diesem Jahr unter der Armutsgrenze. Der Sektor der working poor nimmt zu – gegenw?rtig haben etwa 3 Mio. Menschen eine Arbeit, von der sie nicht leben k?nnen.
Trotz oder wegen Hartz IV? Als Folge der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe beziehen derzeit (April 2006) rund 5,2 Mio. Personen das neue Arbeitslosengeld II
und leben mehr als 7 Mio. Menschen in Bedarfsgemeinschaften von ALG II-Empf?ngern. Die Zahl der ?berschuldeten Privathaushalte weist einen kontinuierlichen Anstieg auf ?ber 3
Millionen auf. Armut ist ein nicht mehr zu ?bersehender Teil der sozialen Realit?t geworden – in Deutschland wie im erweiterten Europa.


Nat?rlich gibt es einen Unterschied zwischen deutscher Armut und die in Lateinamerika, jedoch wird diese Unterschied immer geringer!

Gruss

Apolda01
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santiago
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« Antwort #8 am: Juli 16, 2006, 08:31:06 »

Asuncion/New York: Die vereinten Nationen in New VeYork haben sich besorgt ?ber die steigende Armut in st?dtischen Zonen Paraguays ge?ussert. Obwohl normalerweise die meisten Armen in l?ndlichen Gegenden leben, hat sich die Zahl der sozialschwachen Bev?lkerung im Gro?raum Asuncion drastisch erh?ht. Dieses ist vor allem auf die Landflucht zur?ckzuf?hren. Die Stadt sei jedoch nicht auf die gro?e Anzahl von Bewohnern vorbereitet und k?nne nicht gen?gend Arbeitsstellen bieten. Daher steige die Armutsrate st?ndig an. Apolda01




Hallo Apolda,

dieses Imigrationsproblem haben wir hier seit Jahren:

Beispiele: 

Mexico City in den 60igern um die 6 Millionen Einwohner
                  Anfang der 70iger   9 Millionen
                  Ende der 80iger 15 Millionen
                  Heute: zwischen 22 u. 24 Millionen Menschen.

Guadalajara: in den 60igern: 1.5 Millionen
                     Ende der 70iger:  2.5 Millionen
                     in den 90igern: 3 Millionen
                     Heute: Um die 4.5 Millionen

Haupteinwanderungs Gebiet bleibt der Moloch Mexico City. Die meisten Leute kommen vom Land, das brach liegt und von Provinz Staedtchen.

Glauben, in Mexico City das zu finden, was ihnen auf dem Lande fehlt: Hoehere Einkuenfte. Nur wenige schaffen es, sich zu verbessern. Die meisten stehen halt dann auf Strassenkreuzungen, putzen Autoscheiben, oder fallen in Prostitution (table dancings sind voll mit Provinzmaedchen) oder in die Kriminalitaet ab.

Wenn 98 Millionen fuer PY genuegen wuerden, ich weiss es nicht. Wichtiger waere es, dass die Regierung ein Programm schaffen wuerde, die Provinzleute (u. von diesen die aermsten u. die schlecht Ausgebildeten) in ihren Doerfern zu binden. Mit Arbeitsprogrammen oder Kleinkrediten fuer den Ackeranbau.

Gruss
Santiago







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apolda01
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« Antwort #7 am: Juli 16, 2006, 06:09:35 »

Asuncion/New York: Die vereinten Nationen in New VeYork haben sich besorgt ?ber die steigende Armut in st?dtischen Zonen Paraguays ge?ussert. Obwohl normalerweise die meisten Armen in l?ndlichen Gegenden leben, hat sich die Zahl der sozialschwachen Bev?lkerung im Gro?raum Asuncion drastisch erh?ht. Dieses ist vor allem auf die Landflucht zur?ckzuf?hren. Die Stadt sei jedoch nicht auf die gro?e Anzahl von Bewohnern vorbereitet und k?nne nicht gen?gend Arbeitsstellen bieten. Daher steige die Armutsrate st?ndig an. Dieses sagte der UNO Vertreter f?r Paraguay, Henry Jackelen, gestern w?hrend einer Veranstaltung im Carmelitas Center. Er pr?sentierte dort einen Bericht im Rahmen eines Hilfsprogramms UNDAF, der Vereinten Nationen. Ein weiteres Problem sei das Fehlen von stabilen Staatlichen Institutionen, so der UNO Vertreter. Wie er erkl?rte, will die UNO in Paraguay ein System anwenden, das die St?rkung der staatlichen Insitutionen zum Ziel hat. Danach sollen diese im Stande sein, Strategien zur Reduzierung der Armut einzusetzten. Laut UNDAF sollte es die Priorit?t eines Landes sein, die Armut zu reduzieren und die Lebensbedingungen der Bev?lkerung zu verbessern. Um Paraguay in diesem Prozess zu unterst?tzen, will die UNO dem Land Finanzen in h?he von 98 Millionen Dollar zur Verf?gung stellen, die in einem Zeitraum von 5 Jahren bereit gestellt werden sollen

Apolda01
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freddy
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« Antwort #6 am: Juni 26, 2006, 02:30:58 »

Tja Santiago so ist es in Europa auch. Nur ist hier die offizielle Inflation sehr niedrig, anderst die inofizielle.
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santiago
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« Antwort #5 am: Juni 26, 2006, 02:18:01 »

............
Aber im Ernst. Als erstes sind die Treibstoffkosten gestiegen. Folgend natuerlich die Transportkosten ....
 



Und mit den Transportkosten wird alles teuriger, was in den Regalen fuer den taeglichen Verbrauch liegt.

@ Freddy

Lohnkosten. Die werden schon erhoeht hier, aber liegen immer unter der Inflation.
Wenn die jaehrliche Inflation sagen wir mal 4.5% ist, die vom Staat kontrollierten Loehne werden dann hoechstens um 2% erhoeht. Die reden sich immer damit raus, dass man die Loehne nicht der Inflation gleichziehen kann, da sich sonst die Inflations Spirale schneller nach oben drehen wird. Der Lohnabhaengige beisst immer ins Gras, weil sein Reallohn immer weniger wird.

Santiago
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jappy
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« Antwort #4 am: Juni 26, 2006, 02:07:09 »

Gingen mittlerweile die Energiekosten auch schon rauf?

Nein .. man faehrt hier immer noch mit Holzvergaser .....

Aber im Ernst. Als erstes sind die Treibstoffkosten gestiegen. Folgend natuerlich die Transportkosten ....
 
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freddy
Gast
« Antwort #3 am: Juni 26, 2006, 01:38:19 »

Das ist doch Weltweit ?berall das selbe und ich wette bei dir in Mexiko ists auch so. Preise steigen und L?hne nicht.
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santiago
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« Antwort #2 am: Juni 26, 2006, 01:25:09 »

Guten Morgen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,423594,00.html


Leider finden die arme Paraguayaner es nicht so. Wenn ich so ?berlege, etwa 6 Millionen Personen in so ein fruchtbares Land k?nnten wirklich gut leben und m?ssten nicht so k?mpfen.

Die Preiserh?hungen die letzten Monate zeigen mir, wie die Preiserh?hungen in anderen L?nder Menschen belassten m?ssen, die ohne Arbeit sind..

Gr?sse aus Asuncion

Tedora


Hallo Tedora,

es ist jetzt schon ein paar mal, dass hier im Forum geschrieben wird, die Kosten gehen bei Euch in PY rauf.

Wann ging das ganze denn los, wieviel Prozent Teuerungsrate schaetzt Du von Januar dieses Jahres bis jetzt Juni. Kann mir vorstellen, dass alles raufgeht, nur nicht die Loehne. Wer regelt bei Euch die Loehne, die Regierung zusammen mit den Gewerkschaften ?

Gingen mittlerweile die Energiekosten auch schon rauf?

Gruss

Santiago
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Tedora
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« Antwort #1 am: Juni 26, 2006, 07:24:55 »

Guten Morgen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,423594,00.html


Leider finden die arme Paraguayaner es nicht so. Wenn ich so ?berlege, etwa 6 Millionen Personen in so ein fruchtbares Land k?nnten wirklich gut leben und m?ssten nicht so k?mpfen.

Die Preiserh?hungen die letzten Monate zeigen mir, wie die Preiserh?hungen in anderen L?nder Menschen belassten m?ssen, die ohne Arbeit sind..

Gr?sse aus Asuncion

Tedora
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aachen
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« am: Juni 26, 2006, 07:08:11 »

Im Spiegel steht wieder ein Bericht ueber die Lebenskosten in 144 Staedten auf der ganzen Welt.

Leider ist kein Link zum Bericht dabei.

Wieder mal wurde ASU zur billigsten Grossstadt der Welt gekuert.

Aachen
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