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Autor Thema: Deutschland blutet aus  (Gelesen 663 mal)
jappy
Gast
« Antwort #1 am: Juni 22, 2006, 10:50:11 »

Das Manager-Magazin brachte einen kleinen Artikel, der ua belegt, dass gerade die Leute mit Hirnschmalz D verlassen:
...
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Doch auch immer mehr Arbeitslose packen ihre Koffer.
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 Es gelingt Deutschland nicht mehr, jungen und f?higen Menschen hierzulande eine Perspektive zu geben. "Wir bluten aus", sagt Bade

Das mit dem "Ausbluten" sei mal dahingestellt.

Allerdings wollen es die ( Damen und ) Herren Manager im Verein mit der hohen Politik ja nicht anders.
Die Staatsausgaben werden nach oben getrieben, die Sozialabgaben regelmaessig verteuert, der Verwaltungswasserkopf nicht abgebaut und Arbeitsplaetze dann natuerlich im Zuge der vielgepriesenen Globalisierung ins Ausland verschoben.
Die Folge sind eben immer hoehere Arbeitslosigkeit, wachsende Schwarzarbeit und Abwanderung.

Und was machen die Herren im Managermagazin ?

Das was sie als erste deutsche ( Kaufmanns- ) Regel im Management gelernt haben :

Lerne zu jammern ohne zu leiden.

...
...

und fast alle fallen darauf rein.


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aachen
Gast
« am: Juni 22, 2006, 09:30:17 »

Das Manager-Magazin brachte einen kleinen Artikel, der ua belegt, dass gerade die Leute mit Hirnschmalz D verlassen:



Gr??te Auswanderungswelle der Geschichte

Die Angst vor Arbeitslosigkeit oder die Suche nach besseren Jobperspektiven treibt immer mehr Deutsche ins Ausland. Noch nie sind so viele Menschen ausgewandert wie im vergangenen Jahr. "Wir bluten aus", warnt ein Migrationsforscher.

Die Deutschen ergreifen die Flucht: Die Bundesrepublik erlebt derzeit die gr??te Auswandererwelle ihrer Geschichte. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 160.000 Deutsche ins Ausland ?bergesiedelt, berichtet das Manager Magazin. Dies seien acht Prozent mehr gewesen als 2004. Die Zahlen l?gen im Vergleich zu Beginn der neunziger Jahre sogar um 60 Prozent h?her.

Dabei erfasst die Statistik nur diejenigen, die sich ordnungsgem?? abmelden. Die tats?chliche Zahl der Exilanten sei noch gr??er, sch?tzen Experten deshalb. Tats?chlich verlassen demnach etwa 250.000 Deutsche im Jahr das Land.
Die Zahlen belegen einen Trend, vor dem Migrationsforscher und Arbeitsmarktexperten schon seit l?ngerem warnen. Vor allem der "Brain Drain" - der hohe Anteil an Akademikern unter den Auswanderern - macht ihnen Sorge. Junge ?rzte nehmen lieber eine Stelle in L?ndern wie der Schweiz an als in Deutschland - sie werden dort um einiges besser bezahlt und m?ssen obendrein meist weniger ?berstunden machen. Doktoranden finden die Forschungsbedingungen an US-Universit?ten h?ufig sehr viel verlockender als an als b?rokratisch und verschlafen geltenden deutschen Hochschulen.

Doch auch immer mehr Arbeitslose packen ihre Koffer. In ?sterreich etwa gibt es mittlerweile mehr deutsche Gastarbeiter als t?rkische - insgesamt 52.692. Als Kellner, K?chenhilfen und Zimmerm?dchen finden in der bl?henden Tourismusbranche vor allem Jobsuchende aus den neuen Bundesl?ndern eine neue Chance - und sie werden von den lokalen Arbeitgebern mit offenen Armen empfangen, weil sie als besonders h?flich und flei?ig gelten.
Deutschland befinde sich in einer "migratorisch suizidalen Situation", warnt Migrationsforscher Klaus Bade deshalb jetzt im Manager Magazin. ?bersetzt hei?t das: Es gelingt Deutschland nicht mehr, jungen und f?higen Menschen hierzulande eine Perspektive zu geben. "Wir bluten aus", sagt Bade
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