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Autor Thema: Neuer Abzockerverein?  (Gelesen 1898 mal)
Sgt. Christoph
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« Antwort #10 am: April 05, 2011, 04:25:57 »

Beispielsweise werden die Böhms in kürze auf der Black List in Brasilien stehen, was Ihnen die Einreise und somit auch den Flug via Sao Paulo unmöglich machen wird.  

Brasilien? Blacklist? Bullshit!
So etwas ist nur in den USA im Zusammenhang mit der Beantragung eines Visums möglich. Heißt konkret, Visa muss vor der Einreise im Heimatland beantragt werden, wenn es abgelehnt wird kann nicht eingereist werden. In Brasilien gibt es so etwas nicht.

Ich meine die Brasilianer reden über Paraguay nicht gerade gut, gerade wegen der hohen Kriminalität und weil die Jusitiz in Paraguay so wenig dagegen macht und natürlich als Nachbarland man auch mit verschiedenen Problemen behaftet ist.

Kein Wunder...
Paraguay wird von den USA versorgt, ernährt, verteidigt und bewacht.
Das passt den Brasilianern gar nicht da die U.S Regierung ihnen damals „dringend“ davon abgeraten hat zu versuchen sich das Wasserkraftwerk mit Gewalt zu holen. Da dies der ursprüngliche Plan der Brasilianer gewesen ist.


Deine guten Vorsätze in allen Ehren. Nur frage ich mich wann die Leute endlich begreifen was die Bezeichnung 3.Welt bzw. Entwicklungsland/Bananenrepublik eigentlich im Klartext bedeutet.
Ich werde es gerne noch ein mal wiederholen.
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« Antwort #9 am: April 05, 2011, 01:10:50 »

Wie sieht es eigentlich aus, wenn von Brasilien aus ermittelt wird? Ich stehe bereits in engem Kontakt zu den dortigen Behörden. Beispielsweise werden die Böhms in kürze auf der Black List in Brasilien stehen, was Ihnen die Einreise und somit auch den Flug via Sao Paulo unmöglich machen wird. Wie arbeiten die Behörden in Paraguay mit Brasilien zusammen, gerade wenn ein Internationaler Haftbefehl via Brasilien erwirkt werden kann? Ich meine die Brasilianer reden über Paraguay nicht gerade gut, gerade wegen der hohen Kriminalität und weil die Jusitiz in Paraguay so wenig dagegen macht und natürlich als Nachbarland man auch mit verschiedenen Problemen behaftet ist.

Hat jemand Erfahrung?
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« Antwort #8 am: April 04, 2011, 11:15:42 »

Erst einmal Danke für die Hinweise.
Das Problem ist eben auch, dass immer einzelne ein Verfahren ins Laufen bringen. Tsja und dann wird "umverteilt". Dann wird eben mal behauptet das Geld gehöre der Tochter oder deklariert privaten Besitz als Vereinseigentum oder man versucht durch abgesprochene Falschaussagen vor Gericht die Angelegenheit zu Fall zu bringen und so weiter und so weiter. Deswegen müssen erst einschneidende Ermittlungen gemacht werden um eine genaue Einschätzung machen zu können, wer aus diesem Clan in genau was und wie weit verstrickt ist. Sicher ist nur, dass sie alle "Dreck am Stecken" haben. Und deswegen hoffe ich auch, dass man mal alle Geschädigten zusammen führen kann um gemeinsam erfolgreich und nachhaltig gegen diesen Clan vorzugehen. Die Verworrenheit der ganzen Geschichten ist deren Strategie.
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Sgt. Christoph
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« Antwort #7 am: April 03, 2011, 03:36:21 »

Was genau wird den Leuten denn vorgeworfen? Man muss ja erst ein mal klar stellen wem was vorgeworfen wird. Der ganzen Familie oder nur einigen Mitgliedern? Dann ist die Frage in welchem Land die Sachen passiert sind. Was in Deutschland passiert ist spielt in Paraguay keine Rolle. Personen wegen kleinerer Delikte wie Betrug usw. nach Deutschland ausliefern zu lassen ist so gut wie unmöglich. Es gibt nur zwei Fälle in denen die Paraguayer überhaupt mit sich über eine Auslieferung „verhandeln“ lassen. Denn das ganze ist ja für die Bundesregierung auch immer eine Geldfrage. Wie viel sie zahlen müssen damit die Paraguayer die Person/en überhaupt ausliefern.
Die zwei Bedingungen unter denen so eine Auslieferung überhaupt für deutsche Behörden interessant bzw. lohnenswert ist wären zum einen ein Mord der in Deutschland begangen wurde. Zum anderen Subventions/Steuerbetrug hierbei muss es aber mindestens um 500.000.-€ wenn nicht sogar 1.000.000.-€ gehen. Ansonsten lohnt sich der Aufwand für die Behörden in Deutschland nicht. Da die Erfolgsaussichten in jedem Fall eher gering sind. Das gilt übrigens für alle europäischen Behörden. Forderungen  aus E.U Ländern ignoriert man hier mit Vorliebe wie z.B. im Fall von Sandro H.

Anders sieht es jedoch aus wenn es sich um Gesuche bzw. besser gesagt Befehle der U.S Regierung handelt diesen kommen die paraguayischen Behörden meist sehr schnell nach wie z.B der 3 Libanesen die vor kurzem in Paraguay unter Terrorverdacht festgenommen und umgehend in die USA ausgeliefert wurden.
Der Grund hier für ganz simpel, die Art und Weise mit welcher europäische Länder und vor allem Deutschland, Paraguay behandeln löst hier mehr als nur Ablehnung gegenüber der Europäischen Union aus. Ein gutes Beispiel hier für ist ein Artikel der vor kurzem in deutschen Zeitungen zu lesen war. In diesem äußerte sich die Bundesregierung im Bezug auf Entwicklungshilfe dahingehend das Zitat: „Entwicklungshilfe für Paraguay eine Verschwendung sein.“

Die U.S Regierung sieht dies jedoch ganz anders neben jährlich ca. 300 Mio. bis 500 Mio. Dollar welcher Washington in die paraguayische Regierung pumpt. Betreiben die USA in der Chaco Region eine im Jahr 2005 errichtete Militärbasis mit dem Namen Mariscal Estigarribia  welche teil eines knapp 7.500 Quadratkilometer umfassenden Militärareals ist.


Noch Fragen?
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« Antwort #6 am: April 03, 2011, 10:30:55 »

Das ist sehr gut zu wissen! Vielen Dank für Ihre Hilfe!
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« Antwort #5 am: April 03, 2011, 10:15:10 »

Wenn begründete Anzeigen gegen dies Personen in D oder PY vorliegen und die Botschaft von der Wichtigkeit überzeugt werden kann, ersttet sogar die Botschaft Anzeige und macht den Behörden Druck in der Sache. Es gibt dafür gute Beispiele.

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« Antwort #4 am: April 03, 2011, 09:46:30 »

Was kann ich denn über die Botschaft erreichen? Bekomme ich über die Botschaft den genauen Aufenthaltsort? Welche Auskünfte noch? Ob und wo sie ein Grundstück haben? Auf welches Konto sie die Einlage schaffen für die Aufenthaltsgenehmigung?
Wie steht es um einen internationalen Haftbefehl? Wird die Polizei in Paraguay tätig wenn diese Personen auf der Interpolliste stehen?
Kann ihnen auf diese Weise die Einreise verweigert werden? Und wie verschafft man sich Einblick in diese Immobiliengeschäfte? Man muss doch auch in Paraguay ein Gewerbe anmelden, wenn man so etwas anbietet, oder nicht?
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« Antwort #3 am: April 03, 2011, 09:28:17 »

Leider ist es sehr schwierig Täter zu überführen und wenn diese dann auch noch Geld haben, kaufen sie sich frei. Der beste Weg führt über die deutsche Botschaft. Wenn Die Botschaft überzeugt werden kann, dann geht das ruck zuck. Alles andere hat nur wenig sinn.

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« Antwort #2 am: April 02, 2011, 07:03:07 »

Aisa, Sie lassen mein Herz heute Abend noch höher schlagen! Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! In der Tat, es handelt sich bei der Zweigstelle Paraguay der Arlinger-Jugend um eine wirklich ganz üble Masche. Doch dies juristisch wasserdicht zu beweisen und diesem ganzen Clan endlich das Handwerk zu legen, ich sage Ihnen, da steckt noch viel Arbeit dahinter!

Hier einmal unsere Geschichte:

Ich weiss jetzt gar nicht wo ich mit der ganzen Geschichte anfangen soll, denn es handelt sich mal wieder um einen Berufsbetrüger, der sich mit seiner Familie derzeit versucht in Piribebuy und Umgebung einzunisten. Sein Name: Karl-Heinz Böhm und seine Frau Beatrix.

Schon seit unzähligen Jahren war der wehrte Herr Böhm nicht mehr zum Arbeiten zu bewegen, ja er verlachte geradezu alle ehrlich arbeitenden Menschen. Er selbst hatte die Gastätte, die seine Familie betrieben hat, angezündet, doch meines Wissens misslang der Versuch die Versicherung zu betrügen.

Um sich dennoch ein schönes Leben machen zu können kehrte die Familie in den Arlinger in Pforzheim zurück. Dort waren sie schon nach einiger Zeit recht verhasst, denn als lukratives Nebeneinkommen begann der Herr Böhm den ganzen Tag einfach alles und jeden zu verklagen. Er selbst klagte ja immer auf Gerichtskostenhilfe, also schön auf unser aller Kosten, da er mit seiner Frau einen Ehevertrag mit strikter Gütertrennung vereinbahrt hatte, um auch noch weiter fett die Sozialhilfe zu bekommen. Kurz um, ein durch und durch betrügerischer Mensch, der sich noch selbst wie ein Wurm durch das engste Loch zu winden weiss.

Über die Frau wurden dann immer wieder diverse Scheinfirmen gegründet, wie zum Beispiel die Firma Marketing Böhm, die Weinhandlung Böhm, Steuerberater Böhm... ach die Liste ist lang. Derzeit entsteht eine neue Firma mit einer neuen Internetpräsenz, allerdings unter Schirmherrschaft eines der drei Kinder des Karl-Heinz. Nachzusehen unter www.marketing-boehm.de

Dennoch konnten über diese ganzen verschleierten und völlig undurchsichtigen Wege ca 50000 Euro an Schwarzgeld bei Seite gelegt werden.
Doch wie kann man dieses Geld nun rein waschen? Ganz einfach. Man gründete 2005 einen gemeinnützigen Verein, die sogenannte Arlinger-Jugend e.V. Wer die Seite http://www.arlinger-jugend.de betrachtet, der merkt schon, um was es damals schon eigentlich ging. Die Gutgläubigkeit und die Gutherzigkeit von Menschen zu missbrauchen, die eine gute Sache unterstützen wollen. Der Kauf des dafür benötigten Grundstückes und Equipments ging folgendermaßen von statten: Frau Böhm und die drei Kinder leihen dem Verein großzügig Geld, dass sie angeblich zusammen gespart hatten. Und der Verein zahlt dann das Geld in Raten unter köstlicher Verzinsung an jene zurück. Ich brauche ja nicht erwähnen, dass den Vorsitz der älteste Sohn Martin inne hat.
Auf dem Grundstück wurde dann auch noch pausenlos gegen sämtliches geltendes Recht verstoßen, angefangen  bei den Baubestimmungen für den errichteten Bauwagen bis hin zu schweren Sicherheitsverstößen bei nicht genehmigten, aber genehmigungspflichtigen Großveranstaltungen. Kurz um gesagt, der Herr Böhm hatte seinen großen Gastronomiebetrieb wieder zurück, allerdings natürlich ohne jede Konzession, braucht man ja nicht, man ist ja ein Gutmensch und hat großmütig einen Anlaufpunkt für die "armen" herrenlosen Kinder im Arlinger geschaffen. Auf diese Art und Weise hatte der Herr Böhm auch noch jedes Personalproblem gelöst- denn die meist Jugendlichen schufften und schufften dort- für ihren guten Zweck und bemerken lange Zeit erst gar nicht, in welche Taschen hier gewirtschaftet wird.
Werte Forumsleser, ich möchte hier wirklich nicht einen guten rechtschaffenden Menschen durch den Dreck ziehen. Es wäre nur zu schön gewesen, wenn denn wirklich diese ehrliche und gute Absicht dahinter gestanden wäre! Umso furchtbarer, dass man hier den Mantel der Gemeinnützigkeit und des Ehrenamtes derart missbraucht und die gute Absicht vieler junger Mitglieder derart ausnutzt!
Doch ziemlich schnell bröckelte das Konstrukt Arlinger Jugend, denn auch die Menschen in der Umgebung hatten zunehmends gespannt, wie der Hase wirklich an diesem Jugendtreffpunkt läuft und zu welchem Zweck. Aus diesem Grund blieben schon sehr bald die Kinder aus dem Arlinger fern... etliche Behörden wurden hellhörig und den meisten Treiben dort wurde massiv Einhalt geboten.
Schauen Sie sich gerne auf dieser Seite um und begutachten Sie es mit kritischem Blick- überall steht Geldeinnahme im Vordergrund: Vermietung, Spendengesuche und jede Menge Links auf diverse Internetpräsenzen der Familie Böhm... die Jugendarbeit wirklich im Vordergrund?

Gut, bis dahin mal die Vorgeschichte zum  besseren Verständnis.

Nachdem sich die Schlinge um den böhmschen Hals nun immer weiter am zuziehen war, fasste man den Entschluss nach Paraguay zu gehen. Schliesslich redet einem der Staat da nicht so viel rein wie in Deutschland. Doch wovon leben?

... und hier beginnt leider unsere leidvolle Geschichte.

Die Tochter des Hauses, Marion Böhm, war einige Zeit mit meinem Kindergartenkumpel verheiratet. Das ganze zerbrach urplötzlich, er wurde an Weihnachten 2007 völlig unerwartet buchstäblich vor die Tür geworfen. Alles was er noch hatte waren zwei Taschen mit schäbigen Klamotten, ein wenig Berufsausrüstung und ein schrottiges Fahrzeug mit ungeklärten Besitzverhältnissen. Alles andere hatte sich die Familie Böhm angeeignet- angefangen von seinem eigenen Fahrzeug, von dem bis heute jede Spur fehlt, über die komplette Wohnungseinrichtung bis hin zu sämtlichen Spareinlagen. Selbst seine persönlichen Papiere hat man ihm bis heute verweigert.
Vergeblich hat er versucht, dies alles friedlich und in Ruhe zu klären, weswegen es dann im Anschluss zu einem mittlerweile 3 Jahre andauernden Prozess gekommen ist. Ich kann schon so viel verraten: Das meiste seines Besitzes muss er wohl für immer abschreiben, aber was noch viel schlimmer war, die Sache hat ihm so den Boden unter den Füssen weg gezogen, dass er beinahe gesundheitlich von Dannen gegangen wäre. Und das ist auch der Grund, warum ich ihm, meinem besten Freund, so gerne helfen möchte. Ich bin dem lieben Gott wirklich von Herzen dankbar, dass er damals nicht in meinen Armen gestorben ist. Aber wenn man einen derart furchtbaren Moment erleben musste- dann wünscht man sich in der Sache Böhm nur noch eines- GERECHTIGKEIT.

Letztes Jahr dann endlich im Juli wurde die Frau Beatrix Böhm über das Amtsgericht Pforzheim dazu verurteilt, eine Summe von knapp 6500 Euro zu bezahlen. Schon damals verzögerte sich der Prozess, da ihr Mann, auf dessen Aussage bestanden wurde, sich mehrere Monate in Paraguay aufhielt. Der ganze Prozess war schon unfassbar, die Tochter Marion wusste im Prozess nicht einmal wie die Firma der Mutter hieß, auf deren Konto das Geld meines Freundes gelagert wurde und so weiter... Gegen das Urteil wurde seitens der Familie Böhm Berufung eingelegt. Trotz dass wir sehr gedrängelt hatten vergingen Monate. Und einen Tag vor der Verhandlung, tsja, da wurde die Berufung zurück gezogen und damit das Urteil endlich rechtskräftig.

Da die Familie Böhm nicht auf die Zahlungsaufforderungen reagierte wurde irgendwann der Gerichtsvollzieher vorbei geschickt. Wir bekamen dann folgendes Schreiben: Es wurde nur die Lebensgefährtin des Sohnes angetroffen, nach ihrer Aussage sei die Frau Böhm unbekannt nach Paraguay verzogen, es bestehe nur noch email-Kontakt.

So, kommen wir noch einmal zurück zum Thema Arlinger Jugend e.V. Wer vorhin auf der Homepage des Vereines war (http://www.arlinger-jugend.de) wird bemerkt haben, dass der Verein jetzt eine "Zweigstelle Paraguay" betreibt. Also so unbekannt kann das also gar nicht sein. Weiter bittet der Verein jetzt um Spenden, um in Paraguay ENTWICKLUNGSHILFE zu leisten! Man möchte auch in Paraguay Grundstücke kaufen und eine Anlaufstelle eröffnen, um dort Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen!
Ich bin selbst bei einer sehr großen internationalen Organisation tätig. Wenn dies denn wirklich so wäre, ich würde mich darüber freuen. Aber auf diese Weise versucht das Ehepaar Böhm sich neben den Sozialleistungen, die sie mit großer Wahrscheinlichkeit immernoch kassieren (Frau Böhm hat ihre Stelle als Altenpflegerin gekündigt und ist offiziell arbeitslos), sich einen schönen Lebensabend in einem fremden Land zu machen. Weiter bietet jetzt auch der Jugendverein Grundstücke und Häuser zum Verkauf an. Wird eines der Grundstücke/Häuser verkauft, so kommt dem Arlinger-Jugend e.V. eine Spende zu Gute, die dann dazu eingesetzt wird, in Paraguay Entwicklungshilfe zu leisten... wo eben seit einigen Monaten ein Mitglied direkt vor Ort ist, um, wie sie auf der Seite angeben, alles zu koordinieren. Übrigens keine Namen kein Ort, nur über Skype erreichbar: kalle-paraguay. Allerdings weiss ich, dass das Ehepaar Böhm im Mai wieder nach Deutschland muss. Ich denke mir persönlich, dass sie noch keine Aufenthaltsgenehmigung besitzen und nur mit Touristenvisum vor Ort sind.

Wir versuchen mit Hochdruck nun einen Haftbefehl zu bekommen, aber die werden auch nur eine eidestattliche Versicherung abgeben und das obwohl sie wahrlich nicht mittellos sind! Aber bis man denen das dann juristisch nachgewiesen hat, bis dahin sind sie ja wieder verschwunden. Daher drängt die Zeit!

So liebes Forum, das ist Sachstand unserer Geschichte. Ich kann nur hoffen, dass nie nie niemals irgendjemand darauf rein fällt und eines dieser Grundstücke kauft... das geht garantiert nicht mit rechten Dingen zu. Und über einen Jugendverein Immobiliengeschäfte zu tätigen und damit am Fiskus und den Ämtern vorbei Kohle abzugreifen, ich halte dies für äusserst bedenklich, auch wenn es offiziell als gemeinnützige Spende getarnt ist.

Werte Forummitglieder, wir brauchen jede Hilfe!
Ich selbst habe zwar in Brasilien studiert, aber Paraguay kenne ich leider überhaupt nicht.

Gibt es noch andere, die ebenfalls schon von den Böhms abgezockt worden sind?
Wie weit sind Sie mit ihren Bemühungen?
Wird vielleicht schon anderweitig ermittelt?
Können wir in anderen Verfahren gegen die Familie Böhm helfen?
Kommt jemand aus dem Forum aus dem Raum Piribebuy / Caacupé?
Kann uns vielleicht jemand mit den Behörden in Paraguay helfen?
Sind vielleicht einige Juristen hier, die sich auf diesem Gebiet auskennen uns beraten können?
Gibt es vielleicht schon Verstrickungen zu anderen Betrügern vor Ort?
Wir sind über jeden Hinweis sehr dankbar!

Ich bedanke mich für das Interesse an unserem posting,

La Muerté
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« Antwort #1 am: Juli 06, 2010, 07:05:23 »

Seit dem ich gesehen habe, was so eine weit anerkannte Spendenfirma, so an Büromöbel hat, ist mir jede Lust vergangen irgendeinem Verein was zu spenden, den ich nicht einsehen kann.
Frag mich heute immer noch, was diese Firma mit einem hochwertigen Lederbett im Büro wollte.
Waren doch keine Beamte da beschäftigt.
Man muss mal überlegen, das meistens bei solchen Spendenvereine ja erstmal die Kosten gedeckt werden müssen, für Konto, Büroräume gegebenfalls Lagerhallen und Transportkosten.
Da die Betreiber ja auch nicht verhungern wollen, noch ein gutes Gehalt.
Das ganze ist dann auch noch legal, und die Welt denkt, was für Wohltäter das doch sind.

Hat sich mal jemand gedanken gemacht, wie hoch die Summen sind der Geldspenden Weltweit und der Sachspenden. Wieviel davon kommt wirklich an, und geht nicht verloren in Verwalltung und Personalkosten.

mfg Bieneroller
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« am: April 26, 2010, 08:03:46 »

Es gibt wieder einen neuen Verein in Paraguay der sich der Straßenkinder in Piribebuy annehmen will. Ach was sind die Deutschen doch für gute Leute.

Hier http://www.arlinger-jugend.de/hausvermittlung.php?zp_offen=1 kann man sich informieren.

Laut Aussage auf der Website gibt der Grundstücksvermittler Kalle, ohne Lizenz, Adresse und Telefonnummer, einen Teil seines Gewinns für den Verein der angeblich die Straßenkinder in ein Vereinshaus verlegen will.

Man beachte die auffallend hohen Preise für die Grundstücke wie etwa ein Grundstück das pro Ha fast 20.000 Euro kosten soll. Man kann sagen daß das grob geschätzt der 20 fache reale Preis ist.

Natürlich gibt es keine Angaben wer hier die Spendenverwaltung inne hat und wie die Spenden verwendet werden sollen. Einen entsprechenden Verein gibt es in PY natürlich auch nicht. Genausowenig eine Vereinsadresse.

Könnte es vielleicht sein daß die gute Absicht nur ein Vorwand ist um die Käufer anzulocken? Wer könnte da schon wiederstehen ein Grundstück zu kaufen, auch wenn es 20 der fache Preis vom Realpreis ist, wenn man damit den jungen Leuten helfen kann.

Man bilde sich sein eigene Meinung.

HH
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