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Don Holiday
Gast
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« am: September 07, 2009, 10:10:11 » |
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Ich glaube ich muss hier mal was gerade ruecken!
Man wuerft mir ein schwarz/weiss-Denken vor. Ich wuerde nur unterscheiden in Schwarz oder Weiss, Gut oder Schlecht, Freund oder Feind? Ich wuerde Menschen nur als Gut oder Boese unterscheiden?
Dabei sehe ich sogar sehr gut die Nuancen in den Charakteren der einzelnen. Als richtig schlecht, boese und durchtrieben, als absolut nicht vertrauenswuerdig, als komplett unfaehig Gutes zu machen, habe ich in meinem ganzen Leben nur einen einzigen getroffen
Weder Seneca noch EspaIoPY oder damals Rudi, sehe ich als schlecht oder boese oder dumm an. Alle drei sind es sicherlich (auch fuer mich!) wert, mit ihnen Freundschaft zu schliessen. Und einen Streit mit ihnen geniesse ich, gerade wegen ihrer Intelligenz und ihrer Faehigkeit in vielen Dingen den wahren Inhalt zu sehen, doch sehr.
Ich freue mich, wenn ich Gegenwind habe, muss ich doch dann nochmals nachdenken. Und manchmal kommen ja auch Argumente, die nachhaltig sind.
Gegen EspaToPY fuehre ich keinen Kampf. Wenn er jedoch die Seite des Ranschers einnimmt, dann kann eine Breitseite ihn doch schon mal voll erwischen.
Ich habe niemals einen guten Bekannten oder einen Freund nur deshalb verteidigt, weil er mein Freund ist, sondern weil ich seiner Argumentation folgen konnte. Wuerde einer meiner Freunde Spenden verkaufen, wuerde er von mir Zunder bekommen, den er nicht vergisst Niemals wuerde ich seine Meinung verteidigen, das der Verkauf von Spenden human ist. Ich wuerde ihn natuerlich nicht oeffentlich angreifen, sondern privat mit ihm reden. Und in einem Extremfall, wie dem Spendenverkauf, wuerde ich ihm klar machen, dass er sich wohl entscheiden muesse: Zwischen mir und dem Spendenverkauf.
Da ist, wie gesagt, aber ein Extremfall.
Fuer EspaToPY und Seneca habe ich weder Sympathie noch Antipathie. Beide machen bestimmt nichts Boeses. EspaToPY haelt aber zu seinem Ranscher, ohne zu hinterfragen. Er uebernimmt dessen Meinung – egal ob sie richtig oder falsch ist. Ich wiederum sehe eine Freundschaft als die Pflicht, auch mal ein wahres Wort zu sagen. Ein Freund darf das! Und muss das! Sonst ist er kein Freund, sondern ein Ja-Sager.
Im Fruehjahr 2007 setzte Anton Kerner 500$ Belohnung fuer die Identitaet von Don Holiday aus. Kurze Zeit spaeter flog er aus dem RRB-Forum raus und der Zustrom von neuen Opfern stoppte. Mein Ziel war dadurch erreicht, ich hoerte mit den Angriffen auf und schrieb hauptsaechlich mein Bautagebuch. Wer mit mir Streit suchte, bekam ihn natuerlich auch – aber nie greife ich jemanden an, der nicht angefangen hat.
Anfang 2008 traf ich mich mit Anton Kerner, da hatte ich schon ein halbes Jahr nichts mehr ueber ihn geschrieben. Und das blieb auch so bis zum 5. April 2009. An diesem Tag erfuhr ich von dem Spendenverkauf auf der Tollpatschie-Ransch. Da gibt’s ein paar Sachen, die ich nicht toleriere. ZB der Verkauf von Spenden, die teilweise von gutherzigen Menschen gegeben wurde, die selbst nicht viel besitzen und diese Menschen zu schuetzen - und natuerlich auch die Aermsten hier – sehe ich als meine Pflicht an. Deshalb gebrauchte ich auch Woerter, wie „schmutziger Hinterhof des Spendenvereins“. Aber schon 7 Tage spaeter stellte ich dieses Schreiben wieder ein. Eine Woche Stress pur fuer den Spendenverein! Vom Spendenverein selbst hat niemand so richtig reagiert. Ich hoffte auf ein Wort, „werden wir nicht mehr machen“ und ich bot auch meine Hilfe mit Erfahrung aus vielen Jahren in mehreren gemeinnuetzigen Vereinen und bat sogar EspaToPY um Vermittlung, dass ich bei solchen Problemen behilflich sein will.
Diese Bitten hat man geflissentlich ueberlesen und mir einfach Neid unterstellt.
Am 12. April, dem letzten Tag meiner „Spendenbeitraege“, sprach ich mit Udo Keller, dem Chef des deutschen Spendensammelvereins. Ich erklaerte ihm, wer ich bin und bat ihn, die Container jemandem zu uebergeben, der Erfahrung mit Spenden hat, zB Uli und Lisa. Anton Kerner waere die ungeeignetste Person ueberhaupt. Wir verabredeten uns fuer den naechsten Tag auf Skype, aber da kam er nicht und stattdessen kam die Antwort von Kerner. Er und Schreiber haben mich angezeigt und Keller hat die paraguayische Botschaft in Berlin benachrichtigt, was fuer ein boeser Mensch ich doch sei.
Und wenn ein guter Bekannter oder sogar ein Freund, jemanden anzeigt, der sieben Tage lang Worte, wie „schmutziger Hinterhof“ benutzt und dann wieder ruhig ist, dann wuerde ich ihn fragen, warum er diesen Streit sucht und das er unter Umstaenden Aerger bekommen kann. Keinesfalls wuerde ich das Opfer solcher Anzeigen noch mit Worten, wie „scheinbar wollte man nur Deine Cedula verzoegern“ verspotten
Ich war also ruhig! Vier Monate wieder nichts ueber Spenden von mir! Habe nichts ueber Spenden verlauten lassen und als ich hoerte, die Container gingen nach Altos, habe ich mich gefreut.
Warum habe ich mich gefreut? Weil ich nun davon ausging, dass sich anstaendige Menschen mit der ordnungsgemaessen Verteilung beschaeftigen werden. Weil sich die Spender in DE nun keine Sorge ueber den Verbleib ihrer Spenden zu machen brauchen. Weil ich nun nichts unternehmen muss, um die Spender und Spenden vor DIEBEN UND HEHLERN zu schuetzen. Weil ich nicht anstaendigen und netten Idealisten mit ihrem Engagement von den DIEBEN UND HEHLERN erzaehlen muss, die das Verteilen von Spenden anders sehen, als die Spender.
Aber dann kam die Nachricht vom Spendenverein „WIR VERKAUFEN MATRATZEN AUS SPENDENCONTAINERN!“ Nach meinen – sehr barschen – Beitraegen ueber dieses Thema las man beim Ranscher ueber die Praguayer, die eh nicht verdient haben, ueberhaupt Spenden zu bekommen.
Hier muss ich nochmal deutlich sagen: Bei Spenden und Armut kenne ich keine Toleranz! Erstaunt war ich ja, dass in Altos die Matratzen verkauft wurden, der Ranscher aber auf seiner Webseite reagiert. Hat also der Ort, nicht aber die Verantwortung gewechselt?
Auch hier an dieser Stelle, waere doch noch eine Umkehr moeglich gewesen. Eine Matratze an die kranke Frau, ein Eingestaendnis, vielleicht einen „kleinen“ Fehler gemacht zu haben, ein Wort, „wird nicht mehr vorkommen“ - vielleicht sogar ein einfaches „Wir ziehen die Anzeige zurueck, wir wollen eine friedliche Koexistenz“ - aber NEIN!
Drohungen, auf Hochglanzpapier den Namen des Boesen der Welt mitzuteilen, den Wohnort nur noch mit den Hochglanzbroschueren, sonst mit keinen Spenden zu versorgen.
Ich weiss, dass es sehr traurig ist, wenn Spender enttaeuscht werden. Ich weiss, wie schwierig es ist Menschen oder Firmen zu finden, die etwas geben.
Aber ich kann nicht daneben stehen und zusehen!
Dass EspaToPY und Seneca (und wahrscheinlich noch andere) meinen Stil nicht moegen, aber was soll ich machen? Ich kann nicht wegsehen.
Dann gibt es zwei Moeglichkeiten diese Sachen zu beenden:
Verbal hier im Forum oder gleich mit Hilfe der Justiz.
Ich bevorzuge die weniger schmerzhafte Form im Forum. Persoenliche Angriffe – aber nie Drohungen oder Beleidigungen (solange es vermieden werden kann). Eine Drohung von mir wird man nicht lesen koennen, vielleicht konstruieren, aber auch wenn ich die Adresse der Staatsanwaltschaft in X veroeffentliche, ist das keine Drohung. DIEBE UND HEHLER – nie mit einem Namen versehen. Wenn sich einer angesprochen fuehlte, dann wird er wohl der richtige sein!
Also nochmal: Ich schreibe deutlich und bestimmt und viele Leute fuehlen sich beleidigt, aber ich habe objektiv niemanden beleidigt. Dass sich trotzdem Leute beleidigt fuehlen ist erwuenscht, aber nicht in meinen Beitraegen objektiv zu beweisen.
Die DIEBE UND HEHLER wissen schon, dass ich sie meine. Und die Leser werden das auch wissen.
Also nochmal die Kurzfassung: Null Toleranz bei Spenden. Und wer das anders sieht, kann das gerne tun! Nicht mein Problem.
Null Toleranz bei persoenlichen Angriffen auf mich. Das „Kameradenschwein“ hat sicherlich die Betroffene viel Nerven gekostet. Spass mit „scheinbar behinderte Cedula“ empfinde ich nicht. Da gibt’s was gehoerig auf die Nase! - Bildlich gesprochen.
Mit allen anderen Dingen kann man mit mir viel Spass haben.
Wer mich persoenlich kennt, weiss, ich bin kein boeser Kerl. Und ich hab schon gesagt, EspaToPY oder Seneca haetten auch Freunde oder gute Bekannte werden koennen. Und nicht alle meine Freunde und Bekannten hassen den Ranscher. Ich suche mir Freunde und Bekannte nicht danach aus, ob sie mir nach dem Mund reden. Und „Anhaenger“ habe ich wahrscheinlich nicht. Jedenfalls nicht das ich wuesste. Manch einer unterstuetzt mich in meinem Kampf gegen moralischen U-Boote, die gemeinuetzige Arbeit mit Eigennutz verwechseln
Und Guenter Schreiner? Fuenf Monate hatte er Zeit, sich mal bei mir zu melden und/oder die Anzeige zurueckzuziehen. Aber er ist erwachsen.
Ich kann niemanden zwingen, meine Sicht der Dinge zu haben. Aber niemand wird mich davon abbringen, diejenigen Teile der Bevoelkerung zu verteidigen, die selbst nicht dazu in der Lage sind!
Don H
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