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Autor Thema: Was passiert in der Auslaendergemeinde?  (Gelesen 1305 mal)
aisa
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« Antwort #4 am: Juli 09, 2009, 03:34:10 »

Ein Staatsanwalt muß immer mehr verlangen. Das ist wie das Feilschen beim Handel. Ich glaube daß die 2 Jahre auf Bewährung schon gerechtfertigt sind. Das Urteil wurde deshalb mit 2 Jahren festgelegt um den Vollzug im Knast zu ersparen. Es ist ja hinreichend bekannt daß Personen der Mittel und Oberschicht nie zu Knast verurteilt werden.

Das Urteil ist auch noch nicht rechtskräftig und es kann sich auch noch sehr viel nach oben oder unten verändern. Es kann für null und nichtig erklärt werden und es kann verjähren.

Natürlich können Urkundenfälschung und ähnliche Delikte zu langjährigen Haftstrafen führen. Meist bis 5 Jahre. Leider werden solche Straftaten, wie oben beschrieben, nur selten bestraft.

Leider trifft das Strafrecht immer nur die armen Hunde. Oft auch unschuldig.

HH
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JustNow2
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« Antwort #3 am: Juli 09, 2009, 04:07:06 »



Der Staatsanwalt kann viel fordern, wenn der Tag lang ist.

Immerhin liegen zwischen seinem Antrag (mehr ist es ja nicht) und dem allein maßgeblichen Urteil, doch Welten.

M. E. lässt sich das Urteil durchaus als schallende Ohrfeige für den Staatsanwalt interpretieren, da es keineswegs nur um das Verhältnis 5 / 2 geht, sondern darum, dass JEDES über zwei Jahre liegende Strafmaß keine (knastfreie) Bewährung mehr zugelassen hätte!

Ist zumindest in D so und (wie ich vermute) ganz ähnlich auch in PY.

Mit dem für eine Bewährungsstarfe max. möglichen zweijährigen (!) Strafmaß  hat der Richter also ein Signal setzen wollen und gleichzeitig die - wie es scheint - total überzogenen Forderungen eines wohl profilierungssüchtigen Staatsanwaltes abschmettern wollen.

Will sagen:
Die Forderung der Staatsanwaltschgaft war offenbar jenseits von allem und lässt damit eh keinen Vergleich zu.


JustNow

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Don Holiday
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« Antwort #2 am: Juli 08, 2009, 08:48:58 »

Ja, es draengen sich Parallelen auf.
Aber das ist nicht Sinn meines Beitrages.

Ich will damit nur mal darauf hinweisen, dass wir hier nicht in einem rechtsfreien Raum leben.
Einige Deutsche in PY ueberziehen die Freiheit, die uns hier geboten wird.
Irgendwann mal kann man sich nicht mehr mit Beziehungen und/oder Geld aus der Patsche ziehen.

Was mich an diesem Falle der Karin P. erschreckt hat, ist die Hoehe der Strafe.
In DE oder in Spanien waere das eher ein leichter Fall gewesen, der gegen Zahlung einer drei- oder vierstelligen Summe eingestellt worden waere.

Aber hier?
Der Staatsanwalt hat fuenf Jahre gefordert. Ich bin bald von der unbequemen Bank gefallen, als ich das hoerte. Kein Einbruch, kein Diebstahl, eine "Aneignung". Und noch nicht mal die Dinge verkauft. Nur behalten.

Deshalb draengten sich bei mir die Parallelen zu Krissys Aktionen auf. Nur bei ihr wars noch ein bisschen haerter. Verkauft und das Geld nicht den Eigentuemern uebergeben.

Die beiden Zeugen, die eigentlich zu Gunsten der Angeklagten aussagen sollten haben vor Angst geschlottert.

Da koennen wir doch mal den Herbert fragen?
Wenn bei einem solchen (in meinen Augen) geringen Dekikt eine solch drastige Strafe verhaengt wird, was bekommt dann der, der eine falsche eidesstattliche Versicherung abgibt und sie der Polizei oder Behoerden uebergibt?
Was ist mit Urkundenfaelschung, Herbert?
Wenn man zB eine Uebersetzung falsch macht oder uebertreibt um damit eine Reaktion bei Behoerden ausloesen will? Ja, ist Urkundenfaelschung, da diese "Urkunde" ja zB zur Strafverfolgung eingesetzt werden soll.
Was kann denn ein solcher Straftaeter hier in PY erwarten?

Don H
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JustNow2
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« Antwort #1 am: Juli 08, 2009, 05:21:45 »


.... ist doch so aehnlich gelagert wie diese unselige Geschichte


wie lässt sich "ähnlich" wenn es um die Wahrheitsfindung geht, eigentlich klassifizieren?

Ähnlich kann alles, aber auch nichts bedeuten; da - nicht nur im Strafrecht - die genauen
Umstände des Einzelfalles (Dir sind sie als geläufig?) zu würdigen sind.

Sicher, oft genug drängt sich die vermeintliche Wahrnehmung von Parallelen auf, aber deren
Vorhandensein ist oft genug einfach zwangsläufig und gestattet - für sich genommen - keine
Konsequenzen.

JustNow
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Don Holiday
Gast
« am: Juli 08, 2009, 11:40:54 »

Was ist Gestern in der auslaendischen Gemeinde PYs passiert?


Der Franzose Vincent Ruiz ist umgebracht worden:

www.abc.com.py/2009-07-08/articulos/537837/asesinan-a-un-frances-en-un-posible-ajuste

Vermutlich ein Racheakt.


Die Deutsche Karin Paulini geschiedene Schulz ist Chefin der Firma Metalam:

www.guiadelaindustria.com.py/internas.php?pagina=empresa&id=87553

Sie macht irgendwas mit Poly-Dingsbums. Schaeumt zB Daecher aus.

Hier ein Foto ihres Ex-Ehemannes Eric Schulz:

www.abc.com.py/2006-04-10/articulos/245103/aleman-rechaza-denuncia-sobre-tenencia-ilegal-de-dos-menores

Und hier sie selbst:

www.abc.com.py/2006-04-01/articulos/243269/denuncian-inaccion-de-jueza-ante-reiterado-incumplimiento-de-orden

Sie ist Gestern wegen Aneignung fremden Eigentums zu zwei Jahren auf Bewaehrung und Ausreise- und Umzugsverbot verurteilt worden. Der Staatsanwalt forderte fuenf Jahre.
Das ganze lief so ungefaehr vier Jahre vor Gericht.


Ich persoenlich schaetze mal so 50.000 Dollar Kosten fuer so einen Prozess.
Danach kommen dann die Schadensersatzprozesse, die nochmal ein mehrfaches ausmachen.
Gewinner gibt’s auch: Die beteiligten Anwaelte koennen schon mal neue Autos bestellen und den Immobilienteil der ABC nach Haciendas im Chaco durchforsten.


Diesen Fall von Karin Paulini sollte sich unsere liebe Krissy mal naeher ansehen.
Ist er doch so aehnlich gelagert wie diese unselige Geschichte mit den verkauften Moebeln aus dem Haus, dessen Schluessel sie hatte.
ZWEI JAHRE!
Die PY'sche Gestzesmuehle mahlt langsam und uneffektiv aber grausam!


Da soll es Leute geben, die Spendencontainer als Privattransporte benutzen. Dann werden noch schriftliche Erklaerungen beim Zoll abgegeben, dass da NUR Spendengut drin war.
Und dann wissen einfach zu viele davon.
Und dann zerstreitet man sich mit den Zeugen auch noch.
Auweia!


Vor Gericht sollten Zeugen die Unschuld von Frau P. erklaeren. Als sie dann vereidigt wurden, und der Richter ihnen erklaerte, was sie bei einer Falschaussage erwarte, blieben sie bei der Wahrheit.
Da soll es Leute in PY geben. Die eidesstattliche Versicherungen abgegeben haben. ZB, das Spendengut  ordnungsgemaess verteilt und nicht verkauft wurde. Jetzt tauchen vielleicht Zeugen auf, die was Gegenteiliges aussagen?
Ein Blutbad steht uns bevor.
Die Zuschauer koennen sich zuruecklehnen, alles beobachten und murmeln: „Wie kann man soooo bloed sein, solche Erklaerungen zu unterschreiben?"
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