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Autor Thema: Ein ewiges Thema: Spenden nach Paraguay!  (Gelesen 7620 mal)
aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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« Antwort #20 am: April 06, 2009, 08:54:51 »

Lieber Taran,

Du weißt offensichtlich viel über diese Machenschaften. Ich erlaube Dir nicht nur, sondern fordere Dich sogar auf, die ganze Wahrheit darüber zu schreiben auf daß die Neider und Verleumder verstummen sollen.

HH
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Don Holiday
Gast
« Antwort #19 am: April 06, 2009, 04:57:15 »


Hallo Don,

haben die Jahre Dich so verändert?
Du hattest schon immer eine spitze Feder, aber diesmal greiftst Du die Falschen an.
Was Du hier machst hat einfach nicht den Stil, des Don H. wie ich ihn kennengelernt habe.
Du lässt dich von Leuten manipulieren die Dir Mails und Listen schicken ohne selbst die Echtheit zu recherchieren.
....
Willst Du Dich wircklich vor diesen Karren spannen lassen?
Ich hoffe doch nicht. Es währe echt schade.
Deine Art wäre doch eher die Ursache für diese Verleumdungen aufzudecken, die Hintermänner bloß zustellen.

Gruß
Eddy


Hallo Eddy,

soll ich Deine Worte so verstehen, dass eine Verkaufsaktion von Hilfsguetern gar nicht stattgefunden hat?
Dass es hier nur um ueble Nachrede geht?
Aber Du hast Recht, decken wir das auf, stellen wir die Hintermaenner bloss!

Dazu habe ich mir die Erlaubnis eingeholt, eine der (inzwischen sechs Mails) komplett zu veroeffentlichen:


"From: martinwsauer@gmail.com
To: pensionthuringen@yahoo.de;
vgrefenstein@gmail.com;
brax0405@googlemail.com;
buschhexe66@googlemail.com;
lothar@activenet.com.py;
darin@adsl.net.py;
Ulidoemel@yahoo.com;
estudio_sd@hotmail.com;
595973155544@personal.net.py;
elke.wuertz@googlemail.com;
elke.erbacher@yahoo.de;
fiedlerralf@hotmail.com;
goertz2704@gmx.net;
ratoncito777@yahoo.de;
oliverhinze@telesurf.com.py;
inkarri@tigo.com.py;
foeh@tigo.com.py;
ideal@conexion.com.py;
igrefenstein@gmail.com;
mecanicark@gmail.com;
maierderoy@gmail.com;
hansheft@gmx.de;
cohlandt@telesurf.com.py;
areguantic@yahoo.com.ar;
bayernstube@cmm.com.py;
hiergesell@telesurf.com.py;
pw@suncion.de;
vmartens@telesurf.com.py;
logistica@ahkasu.com.py;
pension-paraguay@hotmail.com


Hallo Freunde,
morgen, Sonntag, den 5. April 2009, findet in der Ranch Topachi in Piribebuy ein Direktverkauf einer großen Ladung eines Container-Rücklaufs aus Deutschland statt, direkt ans Publikum, und zu Fabrikpreisen. Diese einmalige Gelegenheit sollte man wahrnehmen!
Der Verkaufserlös ist zugunsten eines neu gegründeten Hilfswerk von deutschen Einwanderern für bedüffitge paraguayische Institutionen, wie z.B. Krankenhäuser, Schulen, Feuerwehren usw.
Hier könnt Ihr Euch über den eben gegründeten Verein informieren:
http://www.erstehilfe-paraguay.de/
Man fährt durch Piribebuy, und am Ende des Ortes wird man durch eine große Tafel auf die Ranch Topachi hin gewiesen, wo der Verkauf dieser extrem billigen Artikel stattfindet.
Außer den in anhängender Liste enthaltenen Gegenstände stehen noch 600 Standventilatoren zum Verkauf bereit.
Mit herzlichen Grüßen
Martin Sauer"


Frage:
Wer verkauft?
Auf wessen Rechnung?
Wer traegt die Verantwortung?

Don H
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taran
Gast
« Antwort #18 am: April 06, 2009, 02:25:09 »

Titt'n uff'n Tisch!

Lieber Herbert, lieber Westerland,

 aus drei Richtungen bekam ich die e-Mails und die Preislisten.

Natuerlich muss ich meine Quellen schuetzen und darf sie nicht blosstellen.
Ich will ja schliesslich weiterhin Infos erhalten.

Ich habe e-Mails mit abweichenden Texten und Anreden erhalten.
Aber hier ein Text, den ich wohl veroeffentlichen kann, kommt er doch in allen drei Mails vor:

„wir möchten Dich und all Deine Freunde und Bekannten am Sonntag den 05.04.2009
zu einem Einkaufsbummel nach Piribibuy auf die Topachi Ranch einladen.
Dieser Sonntag ist der Verkauf nur für ausgewählte und geladene Gäste.
Als Anhang findest Du die Liste welche Artikel verkauft werden.
 
Gruss“


Die Preisliste ist eine Excel-Datei. Wie ich die hier reinsetzen kann, weiss ich nicht.
Mit fast 1300 Positionen zu gross zum Kopieren.

Interessant waere aber zu erfahren, in wessen Namen (und auf wessen Rechnung) der Verkauf stattfand.

Don H


Hallo Don,

haben die Jahre Dich so verändert?
Du hattest schon immer eine spitze Feder, aber diesmal greiftst Du die Falschen an.
Was Du hier machst hat einfach nicht den Stil, des Don H. wie ich ihn kennengelernt habe.
Du lässt dich von Leuten manipulieren die Dir Mails und Listen schicken ohne selbst die Echtheit zu recherchieren.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, herauszufinden was dahinter steckt. frag die Verantwortlichen selbst, es gibt da verschiedene Anlaufstellen. Aber bitte nicht im Forum.
Es ist nicht in Ordnung die Arbeit der Helfer in den Schmutz zu ziehen ohne die Hintergründe zu kennen.
Nur weil bestimmte Leute, die weit uner Deinem Niveau liegen, aus niederen Beweggründen eine Hetz- und Verleumdungskamagne gestartet haben.
Es geht dabei nicht mal um die Spenden und ich glaube du weißt das auch.
Es ist eine alte Fede eines ganz bestimmten Herrn.
Willst Du Dich wircklich vor diesen Karren spannen lassen?
Ich hoffe doch nicht. Es währe echt schade.
Deine Art wäre doch eher die Ursache für diese Verleumdungen aufzudecken, die Hintermänner bloß zustellen.

Gruß
Eddy


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Westerland
Gast
« Antwort #17 am: April 06, 2009, 01:35:55 »

wir möchten Dich und all Deine Freunde und Bekannten am Sonntag den 05.04.2009
zu einem Einkaufsbummel nach Piribibuy auf die Topachi Ranch einladen.
Dieser Sonntag ist der Verkauf nur für ausgwählte und geladene Gäste.



Das muß nicht zwangsläufig eine Bevorzugung sein.

Du kennst doch sicherlich so manche Angebote nach dem Motto "Sie sie von 1000 der einzige Ausgewählte".

Wenn du dann mal etwas rumhörst hat halb Deutschland die gleiche Post.

Es soll sich ja jeder persönlich als "erkoren" fühlen.

Ergo müßte man erst mal die Anzahl der "Bevorzugten" kennen bzw. deren Namen.

Ansprechen wird man hier ja auch nur jene wollen, die das nötige Kleingeld haben.

Ebenfalls müßte man auch die Verkaufspeise kennen.



Westerland



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Don Holiday
Gast
« Antwort #16 am: April 06, 2009, 11:44:47 »


Geld lockt halt immer auch die "dunklen Gesellen" an.
Besonders wenn keinerlei Nachweiß verlangt wird.

Also Beweise auf den Tisch.

Westerland


Titt'n uff'n Tisch!

Lieber Herbert, lieber Westerland,

 aus drei Richtungen bekam ich die e-Mails und die Preislisten.

Natuerlich muss ich meine Quellen schuetzen und darf sie nicht blosstellen.
Ich will ja schliesslich weiterhin Infos erhalten.

Ich habe e-Mails mit abweichenden Texten und Anreden erhalten.
Aber hier ein Text, den ich wohl veroeffentlichen kann, kommt er doch in allen drei Mails vor:

„wir möchten Dich und all Deine Freunde und Bekannten am Sonntag den 05.04.2009
zu einem Einkaufsbummel nach Piribibuy auf die Topachi Ranch einladen.
Dieser Sonntag ist der Verkauf nur für ausgewählte und geladene Gäste.
Als Anhang findest Du die Liste welche Artikel verkauft werden.
 
Gruss“


Die Preisliste ist eine Excel-Datei. Wie ich die hier reinsetzen kann, weiss ich nicht.
Mit fast 1300 Positionen zu gross zum Kopieren.

Interessant waere aber zu erfahren, in wessen Namen (und auf wessen Rechnung) der Verkauf stattfand.

Don H
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Westerland
Gast
« Antwort #15 am: April 06, 2009, 10:07:28 »

Lieber Don H, jetzt hast Du uns aber neugierig gemacht. Tittn ufn Tisch.

Her mit den e-mails und der kompletten Liste.

HH

Schließe mich an.

Reine Vermutungen bringen die Sache nicht weiter.

Der Verkauf selber (hier, nicht Befarfs und landesgerechter Stücke) ist ja nicht verkehrt.
Der Käuferkreis darf in keinem Fall "Geschlossen" sein.

Der Erlös muss in bedarfsgerechte Güter gewandelt werden.

Es muss zwar kein Nachweiß über Spenden erbracht werden, aber wie man hier sehr schön sehen kann, eine ordentliche Dokumentation könnte sehr hilfreich sein.

Geld lockt halt immer auch die "dunklen Gesellen" an.
Besonders wenn keinerlei Nachweiß verlangt wird.

Also Beweise auf den Tisch.



Westerland
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Christiane
Gast
« Antwort #14 am: April 06, 2009, 09:26:06 »

@Espatopy

Du hast alles von von oben bis unten gelesen, jedes einzelne Wort verstanden. Aber doch nix kapiert. Ist das Absicht oder Dummheit?

Kennst Du den Unterschied zwischen zwischen Hauptverband, Landesverband und Kreisverband beim DRK? Nein, das interpretiere ich jedenfalls aus Deiner Antwort, dann tust Du mir aber aufrichtig leid. Solltest Du den Unterschied aber doch kennen, dann muss ich die Frage an Dich zurückgeben, welchen Stoff Du vor der Antwort geschluckt, geraucht oder geschnieft hast?

Wenn ich "Glauben" will gehe ich in die Kirche und sonst nirgends wohin. Der von mir geschilderte Sachverhalt, wurde damals (war in den 60er Jahren) von meinen Großonkel aufgedeckt und an die Presse lanciert worden. Heute werden die Sachen in den Altkleidercontainern, so weit ich informiert bin, gleich an professionelle Aufkäufer verkauft, die das Zeug dann in die afrikanischen Länder verschiffen und dort auf den Markt werfen.

Soviel zu Deiner, recht seltsamen Antwort.

Du disqualifizierst Dich selbst und merkst es nicht mal. Jedem das Seine......

Christiane
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Don Holiday
Gast
« Antwort #13 am: April 06, 2009, 09:04:36 »

Vielleicht ist doch alles ganz anders?

Meine Frau erinnerte mich an unseren Start in Suedamerika.
Wir waren ein paar Tage in Buenos Aires und schlenderten taeglich durch die Stadt.
Einmal kamen wir an einem Laden vorbei, der den Verkauf einstellte.
Ein Herrenausstatter mit hochwertiger Oberbekleidung zu Schnaeppchenpreisen.
LaCoste-Polos zu 40 statt 80 Euro.
Gucci-Hemden zu 60 statt 120 Euro.
Burrlington, Marco Polo.
Ein Paradies – und meine Augen strahlten.
Des einen Verlust ist des anderen Gewinn.
Ein solcher Ladenbesitzer tut mir leid.
Vielleicht 40 Jahre am Platz und dann von Kaufhaeusern und TV vertrieben.

Nun hat meine Frau ein wenig gegoogelt und festgestellt, dass es sich bei den Verkaufswaren zum groessten Teil um teure Markenware handelte.
Und wenn ich daran denke, wie gluecklich ich war, diese Buenos Aires Schnaeppchen zu bekommen, wie gluecklich waere ich, Markenware nicht fuer die Haelfte, sondern ein Viertel, fuer 20 statt 80, fuer 30 statt 120 Euro zu bekommen.

Natuerlich ist das Vermessen von mir, ein Stueck welches 100 Euro Normalpreis hat, fuer 25 Euro haben zu wollen! Ausserdem war ich eh nicht eingeladen.

Aber nehmen wir nur mal an, der Spendenverein wuerde diese Spenden tatsaechlich zu diesen superniedrigen Preisen von einem Viertel des tatsaechlichen Preises verkaufen.
1280 Stuecke zu je 20-30 Euro.

Und das, lieber EspaToPY, haettest Du doch so schoen schildern koennen.
Wie die Beteiligten ueber da ganze Gesicht strahlen, wenn sie 20.000 bis 30.000 Euro zaehlen – oder 200 Millionen Guaranis!

Die naechsten fuenf bis sechs Container sind damit finanziert!

Und wer soll da meckern?
Geht man von dem tatsaechen Wert aus, haette auch gerne das doppelte in die Kasse gespuelt werden koennen.
Aber deshalb eine Anzeige wegen Unterschlagung von Spenden?

Der Zweck heiligt die Mittel – sagt man doch so schoen?
Die Strassenkinder laufen nicht in Dolce und Gabana rum – dafuer sind die naechsten Container schon bezahlt?

Aber wo Geld im Spiel ist, gibt’s Aerger.
Nach 20 Jahren im Geschaeft kann ich Euch's sagen!
20 Jahre war ich in Vorstaenden von gemeinnuetzigen Vereinen, in einem Kassenpruefer.

Und als Kassenpruefer muss ich – leider – meinem Kollegen im Spendenverein den Tipp geben: Genau hingucken.
Da gibt’s ja die Spendenliste.
Da steht natuerlich der erzielte Preis drauf.
Und der Name des Kaeufers – handelt sich eh um eine geschlossene Gesellschaft „Nur fuer geladene Gaeste“.- kein Don Holiday auf der Liste.
Wie gerne haette ich doch alle mir passenden Stuecke meiner Lieblingsmarke YSL fuer – sagen wir – 40 Euro das Stueck aufgekauft!!

Und dann, lieber Kollege Kassenpruefer, machst Du Stichproben und befragst die Kaeufer nach den bezahlten Preisen.

Und siehst Du, EspaToPY, das waere doch einen Bericht wert!

Don H
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aisa
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« Antwort #12 am: April 06, 2009, 07:29:54 »

Es sollte doch hinlänglich bekannt sein daß die Reichen auch die gierigsten sind. Ich habe das einmal in Österreich aus dem Radio erlebt. Es wurde ein Lieferung Bananen versachenkt weil sie für den Verkauf nicht mehr frisch genug waren. Da haben sich Scenen abgespielt. Die Leute haben sich um die Bananen gschlagen. Viele Menschen weinten aus Verzweiflung. Es muß schrecklich gewesen sein wie sich die Menschen aus Gier gegenseitig fast umbrachten. Und das alles nur wegen einigen Bananen. Damals hat es wirklich keine bedürftigen Leute gegeben die es notwendig gehabt hätten sich um Bananen zu streiten.

Man sieht daß auch nicht bedürftige Leute sich fast umbringen wenn es etwas billig oder gar gratis gibt.

HH
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Espatopy
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« Antwort #11 am: April 06, 2009, 03:56:40 »

Christiane schrieb:
"Die Kleidersammlungen (des DRK)werden vorsortiert, dann bedienen sich die führenden Mitglieder des DRK Verbandes, anschließend dürfen sich die einfachen Mitglieder und Helfer bedienen, was dann noch gut ist wird verkauft"

Wie weit weg "vom Leben" muss man sein,Christiane,um DAS so zu glauben??!
Erzähl``mal etwas von dem Stoff den Du nimmst,der Wahrnehmung so vernebeln kann!

Man stelle sich das vor: akademisch vorgebildete Vorstandsmitglieder und Direktoren ,
Länderkoordinatoren und Anwälte,Controller sowie politische Lobiisten des DRK
wühlen in tausenden von Tonnen Klamotten herum,um sich davon zu bedienen!!?! Roll Eyes

Nein ,nein....es finden Qualifizierungen statt.....ja...aber das Ganze wird als Bulkladung
in Containern verladen...und in die 3.Welt über feste Agenturen verkauft!

Ein bestimmter Prozentsatz der Erlöse davon geht dann in andere Hilfsprojekte...
zum Beispiel auch nach Südamerika.

Viel zu wenig natürlich!

Genau DESHALB habe ich mich ja sosehr positiv geäussert zu direkten Hilfsaktionen "der kurzen Wege"....weil eben genau da - nach Abzug der Gemeinkosten - (denn wer will denn neben all`der persönlichen Zeit auch noch massiv Geld einsetzen,um die Güter zu transportieren??) viel mehr ankommt in den praktischen Bezugsstellen!

Auch Dein Hinweis zu Don (Thema:"Ventilatoren") zeigt , "wie weit weg Du scheinbar von der Realität " des Landes bist ,in dem Du lebst!

Wenn wir bei der letzten grossen Zahnarzt-Aktion im Chaco im Febr./Mrz in den
weit entfernt liegenden Missionsstationen auch nur EINEN Ventilator
gehabt hätten,der vom Generator gemeinsam mit dem Zahnbohrer
betrieben werden hätte können,wieviel leichter hätten die auf eigene Kosten
angereisten und wochenlang gratis arbeitenden Zahnärzte und die leidenden
Patienten das gehabt!!??
So manche dort plötzlich in den Aufgabenbereich eines Zahnarztes
fallende Geburt hätte "menschlicher" stattfinden können!!

Nein,nein Christiane...MEINEN Respekt hast Du mit Deinen Äusserungen
und dem "Tunnelblick" hierzu nun immer noch nicht erreicht....
und die der Mitleser hier ganz sicher auch nicht.

Wenn die erste Anfrage von Dir an so einen Hilfsverein aus D käme....wo Du "symbolisch"....
die ersten Ventilatoren ....und sei es in der Altenhilfe in Asu (ja...die GIBT es!!)
einsetzen möchtest.....ja dann begänne ich auch Detailkritik von Dir
genauer zu beleuchten....und Dinge zu hinterfragen.

(Gleiches gilt für den Super-Baumeister Don H. übrigens....vielleicht fordert
er ja einmal aus Deutschland 1 Container aus Rest-Styropor f. die
Isolierung der Paraguayer-Häuser....und tut so seinen Teil zum Gelingen
der paraguayischen Welt dazu...!!Es muss ja nicht gleich das Wasserbett
sein,dass er ihnen angewöhnen möchte weil es ihm so wichtig ist!! Grin)

So aber hinterlässt das was ich hier lese...einfach nur einen ganz schlechten Geruch...
und bekräftigt mich in dem Bewundern von Menschen/Aktionen die
-bei allen möglichen Fehlern die dabei auftreten-´einfach erst einmal etwas bewegen
und tun.
Und ich wiederhole:das was ich MIT EIGENEN AUGEN gesehen habe,war einfach nur "klasse"!
Von mehr weiss ich nicht....aber wenn das auch nur halb so gut organisiert ist,wie das,
was ich kenne....dann wäre ich schon zufrieden!

EspaToPy
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Christiane
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« Antwort #10 am: April 05, 2009, 09:42:09 »


Oder ist Dir nicht bekannt,dass bspw. DRK-Kleidersammlungen
sehr wohl vorsortiert werden in verschiedene Klassen...
um damit dann Mittel für Hilfsprojekte zu generieren??!
Und:ja-die werden verkauft!!

Das lieber Espatopy stimmt nur bedingt.

Die Kleidersammlungen werden vorsortiert, dann bedienen sich die führenden Mitglieder des DRK Verbandes, anschließend dürfen sich die einfachen Mitglieder und Helfer bedienen, was dann noch gut ist wird verkauft und der Rest, den keiner mehr haben will, wird anschließend an Hilfsbedürftige ausgegeben. Ich kenne noch Zeiten, als es in DE kaum Hilfsbedürftige gab (60 er und 70 er Jahre), da wurde der Rest nach Afrika verschifft, nur angekommen ist es dort selten! Die Sachen wurden auf hoher See entsorgt und die Reederei lief dann den nächsten Hafen an um dort einen regulären Auftrag auszuführen. In Deutschland brauchte man nicht leer auszufahren und konnte die gesamte Reise auch noch von der Steuer absetzen. Irgendwann kamen diese Machenschaften an's Tageslicht und das Deutsche Rote Kreuz hatte ein ziemlich großes Problem am Hals. Seit dem sind sie etwas vorsichtiger geworden.

Der Fisch stinkt immer vom Kopf und hier stinkt etwas ganz gewaltig.......

Wenn ich die Kosten decken will, verschleudere ich keine Sachen unter der Hand zu billigst Preisen. Da veranstalte ich eine Versteigerung und den Zuschlag bekommt der Meistbietende...... Das ganze noch unter Notarieller Aufsicht und mir kann keiner an's Rad pinkeln. Das mache ich aber nur, wenn ich wirklich Wert auf Transparenz und Korrektheit lege, ansonsten lasse ich es bleiben.......

Christiane

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« Antwort #9 am: April 05, 2009, 08:21:04 »

Mich wundert daß diese Artikel billig verkauft werden und nicht an den Höchstbieter verkauft werden. Wenn schon alles verkauft wird, sollen doch so viele wie möglich eingeladen werden. Wie man sieht wird der Verkauf zu niedrigsten Preisen nur an einen kleinen Kreis verkauft.

HH
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Christiane
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« Antwort #8 am: April 05, 2009, 07:33:03 »

Hallo Don,

das ganze läuft ja wohl vollständig unter der Regie des Vereins in Deutschland - "Erste Hilfe aus zweiter Hand". Wenn ich mir deren Homepage anschaue steht da u. a.:

    Der Clou unser Hilfsorganisation ist aber, ohne hochnäsig wirken zu wollen, ein anderer: wir exportieren vollwertige Gebrauchsgüter nach Paraguay, die in Deutschland unter Aufwendung zusätzlicher Kosten, entsorgt würden.

weiter heißt es:

    Die Idee ist verwendbare Gebrauchtwaren als „Erste Hilfe“ für caritative Zwecke zur Verfügung zustellen.

    Waren die in Deutschland Entsorgungskosten verursachen würden und damit auch noch unserer aller Umwelt belasten würden, jedoch in anderen Ländern noch einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden können, werden dort gezielt an Personen und Institutionen übergeben.

Was stimmt den hier nun eigentlich, auf der einen Seite heißt es, gebrauchte Waren die in Deutschland Entsorgungskosten verursachen würden, auf der anderen Seite wird geschrieben:

    .........Direktverkauf einer großen Ladung eines Container-Rücklaufs aus Deutschland statt, direkt ans Publikum, und zu Fabrikpreisen. Diese einmalige Gelegenheit sollte man wahrnehmen!

Also doch keine gebrauchten Waren die irgendwelche Entsorgungskosten verursachen?

Es soll sich ja um insgesamt 1.279 Stücke handeln, scheinbar alles Unikate, da sie nur einmal vorliegen, plus 600 Standventilatoren.

Die Kleidungsstücke sind für einfache Paraguayos zu kompliziert zu pflegen und Standventilatoren brauchen die in ihren Holzhütten auch nicht.  Nehmen wir mal gleich das erste Kleidungsstück in der Liste:

KILLTEC HERREN SPORTANZUG SCHWARZ XL

Dazu finde ich folgende Pflegeanleitung bei der Firma QVC Handels GmbH:

    Schon geht's los! Gefütterter KILLTEC Herren-Sportanzug - Jacke mit Stehkragen und Reißverschluss, 2 seitlichen Reißverschluss-Taschen, Innentasche sowie Gummibund an Ärmeln und Saum. Hose mit Rundum-Dehnbund, 2 Reißverschluss-Taschen, Reißverschlüsse am Beinabschluss. Maße (Größe 50) - 124 cm Oberweite, 120 cm Saumweite, 70 cm Länge (Jacke); 82 cm Taillenweite, 116 cm Hüftweite, 80 cm innere Beinlänge (Hose). Obermaterial: 100 % Polyester; Futter: 100 % Polyester. Pflege: 30-Grad-Schonwäsche, nicht trocknergeeignet, nicht bügeln, keine Reinigung. Farbe: anthrazit. Erhältliche Größen unter "Verfügbarkeit prüfen".

Quelle: http://search4.fact-finder.de/QVC/Search.ff?query=KILLTEC%20HERREN%20SPORTANZUG

Ich gehe jede Wette ein das man dort auch die anderen Artikel findet. Ist alles etwas seltsam. Der eine Verein schreibt sich auf die Fahne das er gebrauchte Güter für die arme Bevölkerung nach Paraguay schickt und der andere Verein in Paraguay ist scheinbar noch nicht mal gegründet worden, er existiert damit nur in den Köpfen einiger Leute, die damit Hausieren gehen, lt. Deiner Aussage. Mal eine Frage am Rande, ist denn der Verein ""ÑEPYTYVÔ MBARETERÀ" in Paraguay ein Fake?

So wie ich das sehe sind das fast alles Luxusgüter mit denen die einfache Bevölkerung gar nichts anfangen kann, von der Pflege mal ganz abgesehen.   

Also, daß die das Zeug an Bessersituierte verkaufen um das Geld dann in Projekte zu investieren, finde ich erstmal ok, wenn das Geld hinterher auch wirklich so verwandt wird.

Mich wundert was anderes:

Das was übrig bleibt, darf anschließend die Bevölkerung kaufen?!

Hallo?

Also zumindest würde ich andere Wege suchen um mein Zeug dahin zu bekommen.

Ob man da rechtlich groß was machen kannst, wage ich zu bezweifeln. Moralisch ist das nicht in Ordnung. Eine international funktionierende Rechtsprechung gibt es nicht. Jeder der Vereine wird sich auf den Anderen rausreden, gem. den Gesetzen des jeweiligen Landes.

Sowas scheint aber keine Seltenheit zu sein.

Gruß

Christiane
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Espatopy
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« Antwort #7 am: April 05, 2009, 06:33:42 »

 Embarrassed Embarrassed

Und noch etwas als Ergänzung zu diesem Thema
-aber nun aus meiner eher grundsätzlichen
und persönlichen Beurteilung ¨zur Durchführung
von Hilfsaktionen in Paraguay" , werter
Don Holiday:

wenn es im Rahmen von Sammelaktionen in
Deutschland Güter und Waren gibt  wie z.B.
Restposten jeglicher Art , deren Verwendungswert
für die wirklich bedürftige Unterstützung in
Paraguay nicht sinnvoll erscheint (wie z.B.
Luxusbekleidung....wenn es denn solche
Lieferungen geben sollte...)...dann ist ein
Verkauf und die spätere Verwendung der
eingenommenen Mittel zum Erwerb wirklich
NOTWENDIGER Güter und ODER DEREN
LOGISTIK in Paraguay nun wirklich löblich
und sinnvoll!

Ich kann daran überhaupt nichts ungewöhnliches
entdecken....und erkenne in Deinem
unbeteiligten Eingriff auch hier -leider-
nur Sensationslust.

Vielleicht klärst Du mich auf - neben der noch
ausstehenden Entschuldigung - wo wir hier
unterschiedlicher Meinung sind?!

Danke!

EspaToPy

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« Antwort #6 am: April 05, 2009, 05:28:12 »

Lieber Don H, jetzt hast Du uns aber neugierig gemacht. Tittn ufn Tisch.

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