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Autor Thema: Zwei erfreuliche Nachrichten  (Gelesen 628 mal)
Westerland
Gast
« Antwort #7 am: April 04, 2009, 05:05:59 »

Nette Kerlchen,

dürfte aber bei einer 1 stöckigen Bauweise nicht soooooo das Problem sein.

Sonst ein paar Wächter auf 4 Pfoten einstellen, das macht die Kerlchen mürbe.  Grin





Westerland
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schuhu45
Gast
« Antwort #6 am: April 04, 2009, 04:06:39 »

Kann allerdings sein, dass du in das Styropor dann ungebetene Gäste bekommst:

http://www.papageien.org/df/Df_loch_in_wand.html

cu schuhu
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Westerland
Gast
« Antwort #5 am: April 03, 2009, 05:18:13 »

Dein Freund sollte darauf achten das die Verklebung der Platte umlaufen erfolgt ( so ist keine Zirkulation der Luft an der Hauswand möglich) und in der Mitte ein paar Kleckse hat.

Es gibt auch Kleber der gleichzeitig als Putz genommen werden kann.

Könnte aber bei euch, wenn ihr schon kein Netz habt, Mangelware sein.

Bitte kein "normales" Styropore verwenden. Es muß schon druckfest sein.




Westerland
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Westerland
Gast
« Antwort #4 am: April 03, 2009, 05:04:41 »

Ein Freund hat jetzt die Idee, sein Haus aussen mit Styropor zu bekleben und verduebeln, darueber ein Insektennetz zu spachteln (als Traeger und mangels Alternativen) und zuletzt zu verputzen.

Hallo Don H.

Guten Abend

das ist genau richtig wie dein Freund das vor hat.

Kleben und Außen!! Nur nicht hinterlüften, dann passt es.

Wünsche noch eine fröhlich Bautätigkeit.


Gruß


Westerland


PS. Die "Schlabberwände" bezogen sich auf dieses Bild http://s11.directupload.net/file/d/1753/ggr8nzwx_jpg.htm
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Don Holiday
Gast
« Antwort #3 am: April 03, 2009, 04:56:16 »


Deine Dämmung ja in allen Ehren Don,

ein Sahnestück ist sie aber sicherlich nicht.


Aber sie ist ein Anfang!

In meinem Bau ist die Innenwand 30cm dick, dann kommt (nach aussen) die Daemmung und als Aussenwand dann ein Stein Hochkant plus Aussenputz - insgesamt 6 cm.

Die Daemmung selber habe ich in den Waenden des Erdgeschosses 5 cm dick und im ersten Stock 6-8 cm, nur im Dach schlage ich zu und nehme 10-13,5 cm.

Und diese Art, die man auf dem Foto sieht (Aussen- und Innenwand gleich dick), benutzt eine der Baufirmen, mit denen ich in Spanien arbeitete seit ca 12 Jahren.
Ich habe noch nie von Feuchtigkeitsproblemen gehoert.

Ein Freund hat jetzt die Idee, sein Haus aussen mit Styropor zu bekleben und verduebeln, darueber ein Insektennetz zu spachteln (als Traeger und mangels Alternativen) und zuletzt zu verputzen.

Muesste eigentlich funktionieren.

Auf diesem Feld steckt die Bauwirtschaft PYs noch in den Kinderschuhen.
Jeder Schritt in diese Richtung ist ein Schritt vorwaerts!

Lernen mit Styropor zu bauen heisst siegen lernen!

In Abwandlung eines schoenen Spruches aus der Beziehung DDR-Sovjetunion.

Don H
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Westerland
Gast
« Antwort #2 am: April 03, 2009, 04:29:58 »

Deine Dämmung ja in allen Ehren Don,

ein Sahnestück ist sie aber sicherlich nicht.

Sie ist zu dünn und hat auch zudem eine falsche Lage (was im ungünstigstem Fall zu Schwitzwasser und Schimmelbildung führen kann).

Eine Taupunktberechnung kann bei dieser Art der Dämmung nicht stattgefunden haben, oder?

Das einzige was du in meinen Augen erreicht hast, ist eine thermische Trennung von Außen- und Innenwand, sowie 2 schlabbernde Wändchen (30cm - Dämmung / 2 = 13cm geschätzt bei 3cm Dämmung) von der Resonanzbildung mal abgesehen, (sie schwingen logischerweise mehr als eine 30er Wand).

Glaswolle wäre als Dämmung (und Schallabsorber) wesentlich besser gewesen, Styropor schmiegt sich nicht an die Wäne an, hat somit viele Luftkammer, die ihrerseits den Schall besser weiterleiten.


Zitat:

Daher wird man Häuser, wenn nur irgend möglich, immer von aussen dämmen, damit das Mauerwerk warm bleibt, so dass dort nicht so leicht etwas kondensieren kann. Manchmal geht dies jedoch nicht (zB historische Fassaden, Fachwerkhäuser, ...) - dann muss man von innen dämmen. Das geht auch, ist aber wegen der damit verbundenen Verschiebung des Taupunktes nach innen eine sehr heikle Angelegenheit und verlangt aber wesentlich mehr Fachkenntnis (zB Einsatz geeigneter Dampf-/Feuchtigkeitssperren) um zu verhindern, dass feuchte Innenluft hinter die Dämmschicht gelangt und auskondensiert.
Zitat Ende

Das soll jetzt keine Kritik an dir und deiner Bauweise sein, sondern nur ein kleiner Hinweis an die Anwender deiner Bauweise.


Gruß

Westerland
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Don Holiday
Gast
« Antwort #1 am: April 03, 2009, 11:20:14 »

Die zweite:

Vor einiger Zeit besuchte uns ein paraguayischer Architekt/Baumeister, zwecks Besichtigung unseres Bauwerks, zwecks Uebernahme von Bauweisen in das Projekt seines deutschen Klienten.

Wir waren jetzt zum Gegenbesuch auf dessen Baustelle und konnten erfreulicherweise dieses Foto schiessen:



Geplant war ein dreissig-cm-Mauerwerk, das er einfach in zwei Teile splittete und mit Styropor verfuellte.

Ist nur unerheblich teurer als die "einfache" 30-cm-Wand aber soviel effektiver.

Und das von einem Paraguayer, die das doch laut Aussage vieler Deutscher nicht koennen!

Ich habs ihm gezeigt, wie ich das mache und da gabs dann keine Diskussionen, das nach zu bauen.

Bravo!

Don H
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Don Holiday
Gast
« am: April 03, 2009, 11:09:24 »

Die erste:

Diese Woche bekam ich Besuch von einem deutschen Ingenieur.
Er brachte ein Laser-Temperatur-Messgeraet mit.
Damit massen wir alle Waende und die Decke innen an vielen Punkten.

Vorausgeschickt werden muss, in den letzten zwei Wochen hatte es nicht geregnet. Keine Abkuehlung. Jeden Tag bis 37 Grad. Das Haus hat sich voll aufheizen koennen.

Am Haus stehen zZ keine Baeume, also den ganzen Tag nur Sonne.

Das Ergebnis der Messungen ist daher umso interessanter.

Messung um 15 Uhr nachmittags, also zur heissesten Zeit:

Unterm Dach, das die ganze Zeit in der Sonne liegt, bei 37 Grad im Schatten - wobei in der Sonne dann sicherlich 45 Grad sind, die heisseste Stelle 31,4 Grad!!
Das war auch die heisseste Stelle im ganzen Haus.

Die "kuehlste" Stelle an einer Wand, an die den ganzen Tag keine Sonne hinkommt: 29,6 Grad.

Wohlgemerkt: Ohne Klimaanlage.

Und da liegt der Vorteil der Daemmung. Die Hitze, die normalerweise hauptsaechlich durchs Dach Eingang ins Haus findet, bleibt draussen!

Don H
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