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Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Thema: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden (Gelesen 931 mal)
santiago
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #14 am:
Februar 26, 2009, 01:51:33 »
Zitat von: Don Holiday am Februar 26, 2009, 12:59:12
"Draussen vorm Laden steht mein Dueño und ich will eine Provision...." - und schon guckt der Ladenbesitzer raus. Und ich weis, sie reden ueber mich.
saludos
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Don Holiday
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #13 am:
Februar 26, 2009, 12:59:12 »
Zitat von: santiago am Februar 26, 2009, 12:22:51
Hallo Don,
damit kannst Du aber auch ein Risiko eingehen. Dein Arbeiter geht zum Handwerker/Geschaeft u. sagt : "oye jefe, si te traigo trabajo pienses en mi con un 10%" u. der Arbeiter ist schwupss zum Vermittler samt Provision aufgestiegen, von dem nur der Handwerker/Geschaeft u. Dein Arbeiter davon wissen .....
saludos
Hallo Santiago,
ist mir auch passiert.
Deshalb muss man schon gucken, mit wem man das macht.
Und dann natuerlich der Ueberraschungseffekt. Der Arbeiter weis von nichts und ploetzlich stehn wir vorm Geschaeft und ich sage: "Geh mal rein und frage, was die Eternit-Platten kosten."
Er kann sich nicht einen halben Tag ueberlegen, wie er das macht und ich beobachte von aussen, wie das laeuft.
"Draussen vorm Laden steht mein Dueño und ich will eine Provision...." - und schon guckt der Ladenbesitzer raus. Und ich weis, sie reden ueber mich.
Don H
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santiago
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Beiträge: 1636
Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #12 am:
Februar 26, 2009, 12:22:51 »
Zitat von: Don Holiday am Februar 26, 2009, 12:09:07
Will ich etwas zum ersten mal kaufen und kenne der Wert nicht, oder will ich einen Handwerker erstmalig beauftragen, schicke ich einen meiner Arbeiter vor, der den Preis erfragt. Den Auftrag erteile ich dann.
Hallo Don,
damit kannst Du aber auch ein Risiko eingehen. Dein Arbeiter geht zum Handwerker/Geschaeft u. sagt : "oye jefe, si te traigo trabajo pienses en mi con un 10%" u. der Arbeiter ist schwupss zum Vermittler samt Provision aufgestiegen, von dem nur der Handwerker/Geschaeft u. Dein Arbeiter davon wissen .....
saludos
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Don Holiday
Gast
Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #11 am:
Februar 26, 2009, 12:11:46 »
Zitat von: Westerland am Februar 26, 2009, 11:52:52
Ich finde es ja auch Übel wenn alles so kompliziert gemacht wird, dass man selber nicht ohne fremde Hilfe zu/m Recht kommt und dann Fett für diese notwendige Hilfe bezahlen muss.
Ein befreundeter Steuerberater meinte mal, das Recht muesste noch viel komplizierter werden, damit alle zu ihm kommen
muessen
, auf dass er reich und fett wuerde.
Don H
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Don Holiday
Gast
Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #10 am:
Februar 26, 2009, 12:09:07 »
Zitat von: aisa am Februar 26, 2009, 06:41:24
Das betrifft aber nicht nur Ausländer sondern auch PYer. Es kommt nur darauf an ob die Kunden mit Anzug kommen oder mit normaler Kleidung.
Das hab ich schon vor zwei Jahren bei der Grundstueckssuche gesehen.
Und seitdem hunderte male beim Kauf von Materialien oder Auftraegen an Handwerkern.
Will ich etwas zum ersten mal kaufen und kenne der Wert nicht, oder will ich einen Handwerker erstmalig beauftragen, schicke ich einen meiner Arbeiter vor, der den Preis erfragt. Den Auftrag erteile ich dann.
Don H
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Westerland
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #9 am:
Februar 26, 2009, 11:52:52 »
Ich finde es ja auch Übel wenn alles so kompliziert gemacht wird, dass man selber nicht ohne fremde Hilfe zu/m Recht kommt und dann Fett für diese notwendige Hilfe bezahlen muss.
Zumal er hier auch ein Klientel trifft das "naturgemäß" hilfebedürftiger ist als der jüngere
und gesunde Teil der Bürger.
Aber das geht sonst auch durch alle Branchen. Steuererklärungen, Rechtsbeistand usw....
Es gibt Anwälte die bekommen für ein einfaches "Hallo" schon 500,-- Euro
Gier und Lügen haben leider zur Zeit einen hohen Stellenwert.
Westerland
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Christiane
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #8 am:
Februar 26, 2009, 10:41:49 »
Hallo Westerland,
was Du schreibst ist schon richtig. Aber keine Kasse der Welt erzählt Dir wer für was zuständig ist. Auch meine verstorbene Schwiegermutter hatte damit so ihre Probleme und die war Krankenschwester. Zum Glück haben wir in der Familie einen Pflegedienst der sich der Sache angenommen hat, natürlich kostenlos sonst hätte es was auf die Mütze gegeben
Unter folgendem Link findest Du ein Antragsformular:
https://www.aok.de/bra/rd/img/antrag_pflegeleistungen.pdf
Welcher alter Mensch kommt damit zurecht? Das dürften die wenigsten sein und dazu gehört die alte Dame eben auch. Wenn dann noch der behandelnde Arzt einen Ausweg aus dieser vertrackten Situation anbietet, werden wohl die meisten alten Menschen dankbar zugreifen......
Für die Ausfüllung des Antrages und eines evt. Gutachtens des Arztes dann über 700€ Honorar zu verlangen, ist in meinen Augen Abzocke pur. Gutachter erhalten von den Kassen oder den Rentenversicherungen je DIN A4 Seite zwischen 10 und 25€. Das ist nach Schwierigkeit gestaffelt, dazu kommen dann noch evt. Röntgenbilder etc., auch hier gibt es genaue gesetzliche Vorschriften wie viel der Gutachter dafür berechnen darf.
Hier wurde ein alter hilfloser Mensch auf das schändlichste Ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und das vom behandelnden Arzt, wo meist ein besonderes Vertrauensverhältnis besteht.....
Ela und Oliver sind weder alt noch hilflos. Sie können beide für sich entscheiden ob ihnen das angebotene Grundstück den Preis wert ist oder nicht. Sie können sich auch jederzeit erkundigen ob dieser Preis in dieser Gegend marktüblich ist oder nicht. Sie sind weder geistig noch körperlich behindert, ergo können sie auch alleine entscheiden was sie wollen oder nicht wollen. Da kann keiner von einer Abzocke reden. Das ist meine Meinung.
Christiane
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Westerland
Gast
Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #7 am:
Februar 26, 2009, 09:30:38 »
http://www.biva.de/index.php?id=575
Wer ist berechtigt, ein Pflegegutachten zu beantragen?
Da die Gutachten vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen erstellt werden, erfolgt eine Beauftragung nur durch die Kassen selbst. Diese wiederum sind die Dienstleister ihrer Versicherten, so dass prinzipiell die Versicherten (oder ein Bevollmächtigter, z.B. eine/ein Betreuer/-in), die „Herren“ des Begutachtungsverfahrens sind. Sie beantragen eine (andere) Pflegestufe bei der Kasse, die dann den Medizinischen Dienst einschaltet.
Wie du schon so schön schreibst:
"Wenn ich etwas verkaufe, will ich einen bestimmten Preis dafür."
Warum solten die denn kein Geld nehmen, es ist doch eine Dienstleistung der Firma .
Hätte sich die Dame an die Krankenkasse gewand, wäre es doch wohl kostenlos gewesen.
Und beissen tun sie auch nicht.
Westerland
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Christiane
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #6 am:
Februar 26, 2009, 07:59:39 »
Du vergisst bei Deinen Ausführungen immer eines: die Immobilienfirma, die das Nebengrundstück gekauft und parzelliert hat, hat damit ihr Geld erstmal fest angelegt. Das heißt, das Geld steht ihr erstmal nicht zur Verfügung. Mit der Parzellierung der Grundstücke, der Werbung dafür und dem Verkauf entstehen weitere Kosten die erstmal reingeholt werden müssen. Wenn jemand Geld zur Bank bringt erwartet er eine gewisse Verzinsung dafür, bekommt er die nicht, wird er sein Geld auch nicht zur Bank tragen, sondern es unterm Kopfkissen oder sonstwo aufbewahren. Kauft also eine Immobilienfirma ein Grundstück, will sie nicht nur die Kosten wieder reinholen, sondern sie ist bestrebt eine bessere Verzinsung ihres Kapitals zu erhalten, als die Bank es ihr geben kann oder will. Würde sich das nicht rechnen, würde niemand mehr Geschäfte machen, auch Du nicht.
Wenn ich etwas verkaufe, will ich einen bestimmten Preis dafür. Entweder ich bekomme den Preis oder ich verkaufe eben nicht. Eine andere Möglichkeit besteht, dass ich das was ich verkaufen will zu einem höheren Preis anbiete und mich vom Interessenten runterhandeln lasse, bis zu dem Betrag wo ich bereit bin zu Verkaufen. Der Interessent freut sich das er mich runterhandeln konnte und ich freue mich das ich den Betrag bekommen habe, den ich haben wollte. Wenn der Betrag etwas höher ist, ist das ein schöner Nebeneffekt für mich
So funktioniert die gesamte Wirtschaft und so funktioniert auch Dein Geschäft. Daran kann ich keine Abzocke erkennen. Versuch macht klug
Was ich als abzocke empfinde ist folgendes was mir vor kurzem berichtet wurde. Die Geschichte spielt in Deutschland und betrifft das dortige Sozialversicherungssystem. Hier explizit die Kranken- bzw. Pflegeversicherung. Aber lange Rede kurzer Sinn, hier kommt die Geschichte, so wie sie mir in einer E-Mail aus DE berichtet wurde.:
Eine alte Dame ist im Alter von über 85 Jahren dem Zwangssystem schutzlos ausgeliefert. Sie kann nicht gehen, erhält aber keinen Rollstuhl. Nur ein Metallgestell, mit dem sie sich mühsam Schrittchen für Schrittchen fortbewegen kann. Das passt aber wenigstens in ihre Plattenbauwohnung, die modernen Standards behindertengerechten Wohnens nicht im Ansatz genügt. Dafür fallen ihr tägliche Verrichtungen aber immer schwerer. Anfallsweise auftretende Schüttellähmungen führen zeitweise zu völliger Hilflosigkeit. Wohl ein Grund, eine höhere Pflegestufe zu beantragen. Bei dieser Gelegenheit erfährt die alte Dame eine ganz eigene Wohltat des Zwangsversicherungssystems.
Der Antrag auf die höhere Pflegestufe ist nämlich ein bürokratischer Akt. Formulare müssen ausgefüllt und Willenserklärungen abgegeben werden. Das freilich kann die Patientin nicht mehr selbst, denn eine neue Brille hat sie seit langer Zeit nicht mehr erhalten. Und das Behördendummdeutsch solcher Antragsakte ist selbst schon eine Hürde für sich. Aber Hilfe ist nah, denkt sie.
Es liegt jetzt ein Gutachten einer Beratungsfirma vor, die ein Pflegegutachten über jene alte Dame erstellt und den Antrag bei der Kasse eingereicht hat, und das für sage und schreibe 713,40 Euro. Eine unstreitig pflegebedürftige Patientin muss also über 700 Euro zahlen, dass jemand für sie einen Antrag bei der Kasse auf etwas stellt, worauf sie ohnehin einen offensichtlichen Rechtsanspruch hat. Ein Beratungsunternehmen bereichert sich am Leiden eines Pflegefalles – und die höhere Pflegestufe ist dabei noch nicht mal sicher: "Erfassung des Pflegebedarfes" steht in jener Rechnung und "Unterstützung bei der Bewilligung". Zahlbar auch bei Ablehnung des Antrages.
Wer also seine wahrlich teuer bezahlten Rechte wahrnimmt, muss dafür auch noch hunderte von Euro bezahlen. Anscheinend können oder wollen die Zwangsversicherungen die ihnen auf dem Silberteller servierten Kunden nicht wirklich versorgen und gliedern Leistungen, die sie eigentlich selbst zu erbringen haben, an Beratungsunternehmen aus – oder muss der Zwangsversicherter den Versicherungsmitarbeiter, der einen Schadensfall aufnimmt, separat bezahlen? Werden in anderen Versicherungsarten die Anträge auf Versicherungsleistung als kostenpflichtige Leistungen an Berater ausgelagert? Nur eine Zwangskasse mit staatlicher Bestandsgarantie kann sich sowas leisten!
Es gibt freilich noch einen ganz anderen Verdacht: wie die Dame versicherte, hat ihr nämlich ihre Ärztin das freundliche Beratungsunternehmen vermittelt. Dieses aber hat, welch ein Zufall, dieselbe Kontonummer wie die Ärztin. Eine Gesellschaft mit beschränkter Hochachtung...
Ein Schelm wer böses dabei denkt......! Das ist Abzocke pur!
Christiane
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #5 am:
Februar 26, 2009, 06:41:24 »
Natürlich habe Ihr recht daß man nicht von Abzocke reden kann wenn jemand freiwillig viel bezahlen will. Wenn man aber den Text genauer liest, wird man bemerken daß die 2 gar nicht bereit sind viel zu bezahlen.
Wir haben dennoch nichts überstürzt, wobei wir der Meinung sind den Preis bis auf 50 Mill hätten drücken können, wenn nicht noch tiefer…
Man sieht daß die 2 wissen daß das Grundstück nicht mehr als 10 mio wert ist. Es fehlt ihnen aber das Durchsetzungsvermögen um auf den Tisch zu hauen und zu sagen daß sie sich nicht verarschen lassen wollen.
Die 2 sind offenbar Weicheier was die Vermittler sofort bemerkt haben und ausnutzen. Vielleicht spielt auch die Unwissenheit über die Grundstückspreise eine Rolle.
Leider ist es auch so daß die Grundbesitzer durch die Wucherpreise der Immobilienfirmen negativ beeinflußt werden.
Hier ein aktuelles Beispiel:
Hulkolli hat im Dezember 2007 ein grundstück mit 5 Ha mit schönem Bach für 10.000 Euro gekauft. Vor einem halben jahr hat eine Immobilienfirma das angrenzende Grundstück gekauft. Es wurde parzelliert und die Parzellen werden nun für 20 mio Gs. bei Barzahlung und 42 mio Gs. auf Raten verkauft. Hulkolli hat etwa 12 mio Gs pro Ha bezahlt und daneben kostet nun ein Ha in Parzellen 555 mio Gs. In Raten weit mehr als das Doppelte.
Wenn nun Hulkolli eine Parzelle von seinem Grundstück verkaufen würde, würde er es sicher um 15 bis 20 mio Gs verkaufen. Das hat aber nichts mit dem tatsächlichen Wert zu tun, sondern damit daß der Nachbar auch so teuer verkauft.
Viele Grundbesitzer in dieser Situation glauben nun daß ihr Grundstück auch so viel wert ist wie das des Nachbarn und verlangen auch solche Preise. Der Verkauf solcher Grundstücke wird damit immer schwieriger denn nur selten finden sich Dumme Deutsche die dann auch kaufen.
Man kann auch nicht wirklich sagen daß man für etwas Spezielles eben gerne mehr bezahlen will, denn es ist ja den Preis nicht wert. Der Preis ergibt sich aus dem Gesicht der Interessenten und der Unverschämtheit des Grundbesitzer aber nicht aus dem tatsächlichen Wert. Genau so wird das in PY bei vielen Handwerkern gehandhabt. Das betrifft aber nicht nur Ausländer sondern auch PYer. Es kommt nur darauf an ob die Kunden mit Anzug kommen oder mit normaler Kleidung. Vor einer Woche habe ich jemanden zu Grundstückmühen gesucht. Da kam ein alter Mann und wollte 150.000 Gs. für eine Arbeit von einem Vormittag. Er sagte daß er mit 3 Mann kommt und 1,5 Tage dazu braucht. Ich habe dankend abgelehnt. 2 Tage später kamen 2 Jungs die diese Arbeit und noch einige andere Arbeiten für 50.000 Gs. gemacht haben. Ich habe nichts besonderes an dem alten Mann erkennen können das den 3 fachen Preis rechtfertigen würde.
Ist das nun Abzocke oder habe ich den versteckten höheren Wert der Arbeit des alten Mannes nicht erkannt?
Man muß genau unterscheiden ob man einen Dacia zum Preis von einem Merzedes oder einen Merzedes zum Preis eines Merzedes kauft. Redet man von einem höheren Wert oder nur einem höheren Preis? Bei dem Grundstück handelt es sich eindeutig um einen höheren Preis aber nicht von einem höheren Wert.
Anders wäre die Sache wenn ich ein Grundstück zu Geschäftszwecken kaufe und weiß daß ich mit dem Geschäft den höheren Kaufpreis sofort wieder hereinbringe.
Es gibt ja hunderttausende Grundstück zu kaufen. Muß ja nicht gerade das sein. Leider haben die 2 ein so unschuldiges Gesicht und deshalb versucht man sie auch abzuzocken. So sehe ich die Sache.
HH
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #4 am:
Februar 25, 2009, 06:51:13 »
Hola Epatopy,
Du schreibst mir förmlich aus der Seele. Deine Ausführung trifft den Nagel
auf dem Kopf. Bin selten so komform in einer Meinung.
Gruß Toni
Herr Hasengruber,
vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage, welche ich auch so auch erwartet hatte.
Gruß Piribebuy
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Espatopy
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
«
Antwort #3 am:
Februar 25, 2009, 06:05:06 »
Tut mir leid,Herbert....
....da muss ich Dir
leider nicht nur hinsichtlich dieses gesamten Threads
widersprechen...-denn "teuer verkaufen hat absolut nicht
zwangsläufig mit abzocken zu tun"...
sondern ich muss Dir auch wegen der individuellen
Beurteilung von Manuela und Oliver widersprechen...
(...obwohl ich die Beiden - leider - garnicht kenne!)
1)Ein Verkauf/Kauf ist eine gegenseitige Willenserklärung
und solange nicht hinterhältig vertraglich/zustandstechnisch
mit "getürkten" Karten ( ;Dund das sage ich einem Österreicher...
so holt uns Geschichte ein!) gespielt wird , kann niemals von "Abzocke
der Paraguayer" die Rede sein.
Oder zockt Mercedes auch ab,weil es teurere Autos als Dacia verkauft??!
2)Gerade ein Grundstück ist eine sehr individuelle Sache....nicht nur in Paraguay...
und Dinge wie Lage und individuelle Gesichtspunkte prägen den Preis....
so wie Bodenkennziffern in landwirtschaftlichen Investitionen entscheidend sind.
Und wenn jemand bereit ist 1 Mio Dollar für so ein Grundstück auszugeben....dann
ist das völlig in Ordnung...und hat wiederum absolut nichts mit Abzocke zu tun.
Einschränkung:wenn man die 2 unter Drogen gesetzt hätte,um an derer
Unterschriften zu kommen.....ja DANN könnte man von "Abzocke" sprechen.
(ich bin übrigens auch manchmal bereit,für Dinge mehr auszugeben als Andere....
weil ich es mir leisten kann....mir meinen individuellen Geschmack etwas kosten
zu lassen!So einfach ist das!)
Du solltest Deine "Schwarz-Weiss-Brille" besser wieder absetzen.
Diese Subjektivität war eines -guten-Anwaltes nicht besonders würdig!
Gruss!
EspaToPy
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aisa
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #2 am:
Februar 25, 2009, 05:27:52 »
Auf der besagten Website sind auch Fotos vom Grundstück. Aufgrund der Fotos und den Kommentaren erlaube ich mir diese Bewertung.
HH
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Re: Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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Antwort #1 am:
Februar 25, 2009, 04:45:56 »
HH schrieb:
Offenbar lernen somanche Einwanderer aus den Foren überhaupt nichts. Offenbar denken die Zwei ernsthaft an einen Kauf des Grundstücks. Man sollte es nicht für möglich halten. Dabei kann man nicht einmal sagen daß das grundstück ein Liebhabergrundstück ist und so viel wert ist.
Kann man also davon Ausgehen das Du das Grundstück kennst, da Du es hier bewerten willst?
T.K
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aisa
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Wie die Deutschen auch von Paraguayern abgezockt werden
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am:
Februar 25, 2009, 01:08:39 »
Wie man aus den Zeilen von Manuela und Oliver bei
http://www.paraguay24.de/
entnehmen kann, zocken auch immer mehr Paraguayer die Deutschen ab.
Hier der Text:
Dieser Besuch hatte sich wohl gelohnt, ein tolles Grundstück etwas mehr als 2 ha groß, quadratisch in ruhiger idyllischer Lage, einige Schattenbäume darauf und ein schöner Blick auf den Yppacarai See.
Probleme könnt es bei der Zufahrt zu diesem Terreno geben, da man über ein anders Anwesen, welches ebenso zum Verkauf steht, fahren muss. Dies müsste vorab geklärt werden. Strom und Wasser müsste man mindestens 400m verlegen lassen.
Kostenpunkt sollten anfangs 70.000.000.Gs sein, einen Tag später bereits 63.000.000.Gs.
Wir haben dennoch nichts überstürzt, wobei wir der Meinung sind den Preis bis auf 50 Mill hätten drücken können, wenn nicht noch tiefer…
Wie man sehen kann wurde den Beiden ein 2 Ha großes Urwaldgrundstück ohne Zufahrt, Strom und Wasser für 70 mio Gs. angeboten. Das wären 35 mio Gs. pro Ha. Ein wirklich stolzer Preis für ein abgelegenes Urwaldgrundstück.
Offenbar lernen somanche Einwanderer aus den Foren überhaupt nichts. Offenbar denken die Zwei ernsthaft an einen Kauf des Grundstücks. Man sollte es nicht für möglich halten. Dabei kann man nicht einmal sagen daß das grundstück ein Liebhabergrundstück ist und so viel wert ist.
Wie die Sicht auf ein kleines Stückchen vom See den Preis steigern kann ist schon bemerkenswert.
HH
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