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Mach ich das richtig?
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Autor
Thema: Mach ich das richtig? (Gelesen 380 mal)
Espatopy
Gast
Re: Mach ich das richtig?
«
Antwort #4 am:
Februar 22, 2009, 07:53:59 »
Werter Don,neben den schon hier dargelegten Hinweisen,
glaube ich mir einen ganz anderen Hinweis zu geben...
obwohl ich ein grosser Freund des "grundsoliden" bin:
wie Just Now schon anmerkte,sind mögliche andere
Einwanderer nicht in der Lage , so ohne weiteres so
ein Haus zu erstellen.Bedeutet:
da Du auch nicht mehr "20" bist....stellt sich irgendwann-
spätestens für Deine Kinder/Erben - die Frage des Verkaufes.
Der dafür in Frage kommende Käuferkreis reduziert sich jedoch
drastisch aufgrund der "Markt-Auspreisung" so eines Objektes.
Durch das aufgrund Deines Cedula-Besitzes anzuwendende
paraguayische Erbrecht (nicht nur testamentarisch sondern auch
wertbezogen) ergeben sich speziell für Deine Frau -sollte sie Dich
überleben-evtl.enorme Einschränkungen,wenn sie nicht in der Lage sein
wird,das Haus schnell nach Deinem Ableben zu verscherbeln.....und
so evtl. der drohenden "Zwangserbschaft" an die Kinder ein Schnäppchen
zu schlagen.
Anders als in Deinem früheren Wohnsitz in Spanien wird nämlich
NICHT deutsches Erbrecht angewendet....auf in Paraguay belegene
Werte!Andererseits müssen Deine Kinder in D evtl. sofort,wenn es die
Vermögenssteuer wieder gibt....auf das Objekt VOLLE Vermögenssteuer
bezahlen....und Erbschaftssteuer OHNE Freibetrag auf den vollen
Marktwert!
Gruss EspaToPy
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JustNow2
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Beiträge: 579
Re: Mach ich das richtig?
«
Antwort #3 am:
Februar 22, 2009, 09:51:03 »
Don,
wer würde sich wohl gegen ein extrem langlebiges, grundsolides und mit herausragenden
Temperatureigenschaften versehenes Haus aussprechen?
Derartiges hat für den, der es bezahlen kann und überdies eine Neigung in diese Richtung hat,
eine ganz selbstverständliche Berechtigung.
Andererseits liegt hier auch der Knackpunkt. weil die meisten Aus-(oder Ein-?) Wanderer froh
sind, sich ein Domizil zulegen zu können, für das es in D. nicht unbedingt gereicht hätte.
Dieses Klientel rechnet auch eine mögliche Heizkostenersparnis (auf 20 Jahre o. ä.) nicht hoch.
Und weil sich der in Frage kommende Standard eben nicht für den sprichwörtlich kleinen Groschen
realisieren lässt, bleibt oft kein kein Raum für derartige Facilitäten.
So mancher Bauherr beschäftigt sich auch mit der nicht unberechtigten Frage, ob sich der
Mehraufwand im evtl. notwendig werdenden Verkaufsfalle wieder realisieren lässt.
Die Antwort darauf, könnte u. U. schon in der (nicht untypischen) Reaktion des von Dir erw.
Architekten gelegen haben.
Langer Rede kurzer Sinn:
Hab mich von Deiner grundsoliden Bauweise ja überzeugen können.
Und weil es mir ein gutes Gefühl vermittelt, wäre ich durchaus bereit, einen deutlichen Aufpreis
gegenüber einem 08/15-Haus akzeptieren.
Allerdings würde ich beim Vorratsbau vermutlich einen Kompromiss angestrebt haben.
JustNow
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stadtmusikant
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Re: Mach ich das richtig?
«
Antwort #2 am:
Februar 22, 2009, 09:15:37 »
Hallo Don,
wie du aus gemeinsamen Gesprächen weißt, vertrete ich da eine ganz andere Meinung. Auf meiner karibischen Insel, von der ich glaubte, sie würde bis ans Ende meiner Tage meine "Heimat" sein, hatte auch ich Wohneigentum. Dann änderten sich dort die Verhältnisse so, das ich damit nicht mehr leben wollte. Nun war ich aber immobil, weil ja Wohneigentum. Das mußte zuerst weg, was auch gelang, ohne Verluste.
Hier habe ich daraus meine Lehren gezogen. Nie wieder immobil sein. Sollten sich die Verhältnisse hier so ändern, das ich damit nicht mehr leben kann und will, Koffer packen und weg.
Aus diesem Grunde kam nur ein Mietshaus in Frage. Mit Glück das Passende gefunden und dazu noch einen Vermieter, mit dem wir ein sehr gutes Verhältnis haben.
Miete monatlich 127 €. Im Jahr also 1.524 €. Wie lange kann ich da für deine Baukosten leben?
Dazu die Gewissheit eine gut funktionierende paraguayische Nachbarschaft zu haben, die uns auch längere Urlaubsreisen ermöglichen. Für Haus, Garten und Hund wurde bisher immer gut gesorgt.
Für mich ergeben sich daraus nur Vorteile.
Deine Bauweise halte ich schon für "etwas" übertrieben. Aber jedem das Seine.
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Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung (Wilhelm Busch)
aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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Re: Mach ich das richtig?
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Antwort #1 am:
Februar 22, 2009, 08:29:22 »
Vielleicht genügt eine Lebensdauer von 100 Jahre für das Haus.
HH
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Don Holiday
Gast
Mach ich das richtig?
«
am:
Februar 22, 2009, 07:27:50 »
Letzte Woche war ein paraguayischer Architekt im Auftrag seines Kunden bei mir. Er sollte sich mal meine Bauweise ansehen.
Er erkundigte sich auch bei meinen Arbeitern nach den Mischungsverhaeltnissen, schuettelte zum Schluss verstaendnislos den Kopf und fragte mich:
„Du lebst doch vielleicht noch 30 oder 40 Jahre. Warum baust Du ein Haus fuer Jahrhunderte?“
Bin ich eigentlich der einzige, der in solchen Dimensionen denkt?
Ich lebte in Berlin in einer riesigen ehemaligen Offizierswohnung aus dem Jahre 1865. 50cm dicke Aussenwaende. Innen 40 cm. Das Haus ist bald 150 Jahre alt und wird sicher noch die naechsten 150 Jahre ueberleben. Dann wird wahrscheinlich der ganze Stadtteil unter Denkmalsschutz gestellt.
Mein „Muss“ beim Bauen sind:
Stabilitaet, Sicherheit
Waermeisolierung, Feuchtigkeitssperren
Erst jetzt kommt die Schoenheit. Was hab ich von einem schoenen Haus, wenn es im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt ist? Wenn die Feuchte IM Haus bei Regen auf 80% steigt?
Ich baue sehr aufwaendige Boden- und Geschossplatten, sehr dicke und gut isolierte Waende und einbruchssichere, stabile und extrem isolierte Daecher. Dazu isolierverglaste Fenster und 12cm-Eingangstuer aus drei Schichten Holz und Stahlgerippe.
Natuerlich kostet das mehr als die „Waerme schnell rein, schnell raus – Haeuser“.
Koennt ich mal Eure Meinung hoeren?
Keine Angst, ich mach niemanden fertig, der andere Meinung hat – solange er mir keinen Schund zum Luxus-Preis verkaufen will.
Don H
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