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Autor Thema: Drei Beispiele  (Gelesen 1315 mal)
Don Holiday
Gast
« Antwort #18 am: Oktober 26, 2008, 08:26:48 »


Hallo Don Holliday, ich will ja nicht drängen aber ich möchte Dich an Dein Versprechen erinnern


Ich hatte mir schon Gedanken gemacht aber die Komplexitaet der Probleme liess mich erst mal zurueckschrecken.

Es gibt da soviel Wenn und Aber - ich wills trotzdem versuchen.

Ich beschreibe den Bau eines Hauses in Mindestkonfiguration und mit Preisen, zu mindest wie ich es subjektiv sehe.

Ab morgen!
Taeglich in diesem Forum.
Vom Grundstueck bis zum Dachfirst.
Ab morgen.

Don H
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mamodent
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« Antwort #17 am: Oktober 25, 2008, 12:13:08 »

Hallo Don Holliday, ich will ja nicht drängen aber ich möchte Dich an Dein Versprechen erinnern, welches lautete:

Ein 100qm grosses Haus duerfte 10-15.000.000 Gs Arbeitslohn
kosten - aufwaendiger als ueblich gebaut.
Dazu kommen die Materialien. Da liegt der Preis bei Dir.

Das ist die in meinen Augen preiswerteste Loesung ein lebenswertes
Haus zu bauen.

Richtig geplant (und ausgefuehrt) sollte es trocken sein.

Ich rechne das einmal durch und werde in den naechsten Tagen
einen Grundriss mit Baubeschreibung und Gesamtpreis fuer ein
trockenes lebenswertes Haus nennen.

Ich weiss es gibt auch noch andere wichtige Themen, aber du findest sicher noch die Zeit dafür.
Ist halt ein interessantes Thema.

Danke schon mal,

mamodent
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Don Holiday
Gast
« Antwort #16 am: Oktober 20, 2008, 08:32:12 »

Die Preise fuer eine Immobilie sind schwer abzuwaegen.

Kauft man ein bestehendes Haus, das ueber Wasser und
Strom verfuegt, hat man meist mit fast unueberwindlichen
Schwierigkeiten bei der Modernisierung zu kaempfen.
Kann nochmals den gleichen Preis wie die Anschaffung
kosten.

Kauft man ein Grundstueck ausserhalb der Ortschaften
sollte man vorab klaeren, was Wasser und Strom
kosten werden.

Strom:
Der Makler/Verkaeufer zeigt Dir: Bis hier ist der Strom gelegt.
Du rechnest 400m doppeltes Kabel koennen so teuer nicht
sein.
Spaeter hoerst Du, dass die ANDE eine Verlaengerung des Kabels
nur zulaesst, sofern der Weg vom letzten Transformator
bis zu Deinem Haus 600 m nicht uebersteigt.
Sollten es mehr sein, musst Du auf Deine Kosten einen neuen
Trafo legen lassen.
Zudem besteht die ANDE bei uns Millionarios immer auf die
hohen 12-Meter-Pfosten.
Da kommen fuer Einfach-Strom schnell 5-8.000 Euro zusammen.
Fuer Drei-Phasenstrom koennen es ganz schnell ueber 10.000
Euro betragen.

Wasser:
Brauchst Du einen eigenen Brunnen?
Der Makler/Verkaeufer will das Grundstueck verkaufen und
wird Problemzonen umschiffen.
"Wasser ist hier schon, wenn man den Spaten in den Boden sticht!"
Hilfreich ist die Befragung von Bewohnern der Gegend, wie tief
ihre Brunnen sind.
Es gibt kaum Brunnen, die weniger als 100m tief sind.
Man sollte aber mit mehr rechnen.
Und wenn bei 180m immer noch nicht genuegend Wasser
gefunden wurde?
Wenn eine zweite Bohrung noetig wird?
Das kann auch ganz schnell 10.000 Euro betragen.

Grundstueck
Einfriedung
Wasser
Strom
Urbarmachung
Wege/Strasse

Und erst dann kommt das Haus!

Ist dann ueberhaupt noch genug da?
Was hilft es denn, wenn man eine Huette fuer 10.000
bauen will, aber schon im Vorfeld sein Geld ausgegeben hat?

Mein Rat:
Planung ist alles!
Was kosten die ganzen Einzelposten?
Und fragt nicht den Makler/Verkaeufer!
Der will nur Dein Geld und erzaehlt nur das, was Du hoeren
sollst.

Don
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Don Holiday
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« Antwort #15 am: Oktober 19, 2008, 10:36:22 »

Hallo mamodent,

die Feuchtigkeit ist nunmal das mit Abstand groesste Problem.
Ob der Regen die Waende durchfeuchtet, vom Dach es direkt
ins Haus fliesst oder das Bodenwasser poco a poco das Haus
zerstoert...es ist mehr als aergerlich.

Angefangen mit der Lage. Bleibt der Regen in Pfuetzen stehen?
Fliesst ein Sturzbach Richtung Haus?
Speichert der Boden rings ums Haus das Wasser?
Wird der Regen vom Dach vom Haus weg gefuehrt?
Ist das Dach steil genug, den Regen abfliessen zu lassen?
Ist das Dach 100% dicht?

In der Preisklasse unter 20.000 Euro habe ich kein Haus
gesehen, dass ueberhaupt eine irgendwie geartete
Feuchtigkeitssperre ausfwies.
Selbst bei hoeheren Preisen war das nicht an der ueblich.

Nachtraeglich ist das Einbinden einer Sperre wirtschaftlicher
Unsinn.

Das Bild habe ich eben gemacht:



Es handelt sich um die ueblichen Steine, die auf dem Boden liegen,
nicht im sondern auf.
Und sie liegen erhoeht, da kann kein Regenwasser stehen bleiben.
Sie liegen da seit ca drei Monaten.
Sie sind bis in 15cm Hoehe komplett durchfeuchtet.
Nun stellt man sich mal vor: Fundament im Boden,
Regenwasser fliesst schlecht ab und das ganze zehn Jahre!

Uebel, Uebel!

Fuer denjenigen, der das Geld zur Verfuegung hat, kommt nur
ein Neubau in Frage.
Allerdings ist das nicht so billig, wie einige der Einwanderungshelfer
einem erzaehlen.
Herbert kennt einen Bauleiter, der das baut, was Du von ihm verlangst.
Natuerlich im Rahmen seiner Moeglichkeiten!
Ihm ist es egal, wie hoch das Haus sein soll oder wie stark und in welcher
Form die Sperre errichtet werden soll
Ein 100qm grosses Haus duerfte 10-15.000.000 Gs Arbeitslohn
kosten - aufwaendiger als ueblich gebaut.
Dazu kommen die Materialien. Da liegt der Preis bei Dir.

Das ist die in meinen Augen preiswerteste Loesung ein lebenswertes
Haus zu bauen.

Richtig geplant (und ausgefuehrt) sollte es trocken sein.

Ich rechne das einmal durch und werde in den naechsten Tagen
einen Grundriss mit Baubeschreibung und Gesamtpreis fuer ein
trockenes lebenswertes Haus nennen.

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« Antwort #14 am: Oktober 18, 2008, 12:28:31 »

Hallo Don Holiday, also wenn das Haus hoch genug über Bodenneveau gebaut ist, und keinerlei horrizontale und verticale Isolierungen, im Grundmauerwerk besitzt, hat die Feuchtigkeit nun mehr cm oder meter , je nach dem wie hoch über Niveau gebaut wurde, Gelegenhet  zu entweichen.
Feucht ist es doch, nur es zieht nicht in die Zimmer rein, da die Feuchtigkeit bis dorthin garnicht kommt.
Allerdings hängt es auch sehr stark vom Baugrund ab, ob und wieviel Feuchtigkeit ins Mauerwerk, den Weg findet.
Die Feuchtigkeit im Baugrund wird allerdings von der Tatsache, der oft nicht vorhandenen Regenrinnen, stark unterstützt, da der Regen dann gleichmässig in einer Entfernung von , je nach Dachüberstand, den Boden einweichen kann und auch an den Haussockel spritzt.
Also Regenrinnen und das Wasser an 1 oder 2 Stellen , so weit wie möglich, vom Haus wegleiten.
Allerdings habe ich auch schon Häuser gesehen die etwa 1 meter hoch über Niveau gebaut waren und doch innen in bis 1,3 meter Höhe feuchte Wände hatten.
Das hängt sehr stark vom Baugrund ab, denke ich.

mamodent
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Don Holiday
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« Antwort #13 am: Oktober 18, 2008, 08:59:40 »


Ach, scheiss auf die Modernisierung PY ist zum Glück nicht Deutschland. Da gibts keine Energiespaarverordnungen und bla...


Der Meinung bin ich nicht.
Siehe auch:


Die haben alle irgendwelche Feuchteschäden, und wenn man die nicht sofort sieht, sind diese sicher übergestrichen.
Also Finger weg davon. Eine Feuchtesperre ist nur mit hohem Aufwand hinterher einzubringen, das lohnt meist nicht.


Lebensqualitaet!

Das ist es! Lebensqualitaet!
Ein trockenes Haus mit gesundem Raumklima.
Im Winter warm, im Sommer kuehl.
So richtig zum Wohlfuehlen.

Und was die Energiesparverordnung angeht: Die verordne ich mir selbst.
Warum Heiz- und Kuehlenergie zum Fenster raus schmeissen?
Im Winter im Bett frieren?
Im Sommer vor feuchter Hitze nicht einschlafen?

Es geht schon, ein gebrauchtes Haus zu kaufen. Man kann es (sofern das Grundstueck gross genug ist) zusaetzlich nutzen,
Eine Horizontalsperre ist nachtraeglich – wie Mamodent so richtig schreibt – nicht realisierbar.
Sollte das Haus aber hoch genug ueber Niveau gebaut sein, geht’s auch ohne.

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« Antwort #12 am: Oktober 17, 2008, 01:18:01 »

Hallo liebe Bauherren und Baudamen, also wenn ich mir die alten preiswerten Häuser ansehe, so überkommt mich überhaupt kein Drang, bei diesen Neubaupreisen, so etwas zu erwerben. Ausser eventuell, das ich unbedingt die Lage haben möchte, dann aber abreissen, oder als Arbeiterhaus nutzen.
Die haben alle irgendwelche Feuchteschäden, und wenn man die nicht sofort sieht, sind diese sicher übergestrichen.
Also Finger weg davon. Eine Feuchtesperre ist nur mit hohem Aufwand hinterher einzubringen, das lohnt meist nicht.
An Sgt. Christoph :
Also Dein Beispielhaus wäre auch für mich akzeptabel, wenn es noch eine Regenrinne bekommt, und natürlich eine horizontale Feuchtesperre hat.

Also lasst Euch nicht veralbern, wenn so Aussagen kommen, wie hier ist nichts feucht , war noch nie feucht. Manchmal ist es so wenig das die Feuchtigkeit nicht auffällt und auch keinen grossen Schaden anrichtet, aber da ist sie, ganz bestimmt.
Ich kenne dieses Problem auch aus anderen Ländern.
Insofern Augen auf und sich bei der besichtigung einen Arbeitsanzug anziehen.
An Eulenspiegel: Ja genau das ist die richtige Einstellung der schlauen Leute.
Zitat:
Eindeutig NEIN es gibt auch andere Leute, aber die fallen nur nicht so auf weil sie still sind.
Nur der Besserwisser mäkelt rum, der Clevere verarbeitet diese Infos und arbeitet sie in sein Gedankenwerk ein (oder legt es in seinem "Speicher" ab).


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« Antwort #11 am: Oktober 17, 2008, 12:32:51 »

Ach, scheiss auf die Modernisierung PY ist zum Glück nicht Deutschland. Da gibts keine Energiespaarverordnungen und bla...
So lange das Dach dicht ist, die Türen und Fenster auch halbwegs dicht sind und kein Schimmel aus den Wänden wuchert dann passt das schon. Da brauch nix modernisiert werden. Wenn es ok ist, nehme ichs so wie es ist und lasse es auch so.
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Mmmmh, das Zeug hat voll den komischen Smello, schmecken tut es aber echt knusper....
Don Holiday
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« Antwort #10 am: Oktober 17, 2008, 12:07:49 »


In Spanien hat es Jahrzehnte gebraucht, bis die Erkenntnis umgesetzt wurde, dass aufsteigende Feuchtigkeit in einer Hausmauer nur durch eine solide (den Bau kaum verteuernde) Horizontalsperre vermieden werden kann.
Noch zu Anfang der 80er haben sich Bauarbeiter mit Händen und Füssen gegen dieses "unnütze Zeug" gesträubt.


Das ist schon seit Jahrtausenden so. Die Reisenden bringen aus ihrer Heimat Neuerungen mit. Die Einheimischen sehen, was die Zugereisten da veranstalten und – wenn sie erkennen, das bringt Vorteile – wird’s uebernommen.
Ich war lange genug in Spanien, um zu erleben, wie sich die Bauweise innerhalb zweier Jahrzehnte stark veraendert hat.
Horizontalsperren gehoeren inzwischen zum Standard, Waermeisolierung mittels Styropor wird bei ueber 50% der Haeuser verwandt.
Das alles wird hier auch passieren.



Also ich habe mir das Ganze noch mal gut durch den Kopf gehen lassen und mich endgültig dazu entschlossen nicht selber zu bauen, ich kaufe mir lieber eins, also ein gebrauchtes.


Das duerfte die preiswerteste Art sein ein Haus zu besitzen.
Wenn man drauf achtet, dass das Haus hoch gebaut wurde, kann man durch ein neues Dach und Verkleidung der Waende vernuenftige und preiswerte Relultate erzielen.
Zwischen 20.000 und 30.000 Euro (inkl. Modernisierung) duerften so fuer ein lebenswertes Haus reichen.
Auf Deinem Beispiel 10.000 fuers Haus und nochmals den gleichen Preis (bis zum Doppelten) fuer die Modernisierung.



Kannst dich besser mit dem Papst über Sexpraktiken unterhalten.


Ich werd mal schon das Gaestezimmer planen fuer den Papst und Frau Papst.



@DonHoliday
"Aber vielleicht sollte ich mein Helfersyndrom mal ausklammern und jeden seine eigenen Fehler machen lassen?
Don H"


Eindeutig NEIN es gibt auch andere Leute, aber die fallen nur nicht so auf weil sie still sind.


Du machst mir Mut, die Puppenlappen nicht wie eine beleidigte Leberwurst hinzuschmeissen
Also mache ich weiter!

Don H
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« Antwort #9 am: Oktober 17, 2008, 09:06:16 »

Hab in meinem Beitrag nochmal nachgelesen und kann Deine Frage - dennoch - nicht einordnen.

Nunja,
man kann aber auch folgendes aus Deinem Beitrag und vor allem aus den von mir zitierten Satz Schlussfolgern:
(Wohlgemerkt, auf den Bau bezogen und es geht hier doch um den Bau.)

Mir ist ein Problem, oder es könnte durch meine Ausführung, zu einem Problem werden,
bekannt.
Dennoch Ignoriere ich dieses Problem und lass die ganze Sache unter der Rubrik „Lehrgeld“  fallen und führe eine „Pfusch“ Arbeit aus.
Ist ja nicht mein Geld welches später zur Behebung des Mangels eingesetzt werden muss.

Wenn dann so gedacht, wäre der so denkende, von mir sofort von der Baustelle gejagt worden.
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« Antwort #8 am: Oktober 17, 2008, 08:00:12 »

Verklüter mir doch mal diesen Satz, in Bezug auf das Bauwesen


Also ... mir geht es ganz ähnlich, wie Eulenspiegel.

Hab in meinem Beitrag nochmal nachgelesen und kann Deine Frage - dennoch - nicht einordnen.

Aufgefallen ist mir eigentlich nur, dass ich mit der Formulierung, wonach man  ... "Probleme ... begeht"
´ne etwas verunglückte Vokabel gewählt hatte.
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Eulenspiegel
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« Antwort #7 am: Oktober 17, 2008, 06:16:02 »

Moin miteinander,

 Smiley Verklüter mir doch mal diesen Satz, in Bezug auf das Bauwesen.



Jo, ist eigentlich,  für einen selbst, der bessere Weg.
Bedeutet: weniger Stress, weniger Ärger, weniger Anfeindungen usw.

Kannst dich besser mit dem Papst über Sexpraktiken unterhalten.  Grin

Gruß
H.


sorry JustNow2 wenn ich vorgreife.

"Verklüter mir doch mal diesen Satz, in Bezug auf das Bauwesen."

@ Diekstiker schlaf dich mal aus (Heute um 01:59:07) Grin und lese das Ganze noch mal durch. Die Erleuchtung wird dir kommen, da bin ich sicher.
 
@DonHoliday

"Aber vielleicht sollte ich mein Helfersyndrom mal ausklammern und jeden seine eigenen Fehler machen lassen?

Don H"


Eindeutig NEIN es gibt auch andere Leute, aber die fallen nur nicht so auf weil sie still sind.

Nur der Besserwisser mäkelt rum, der Clevere verarbeitet diese Infos und arbeitet sie in sein Gedankenwerk ein (oder legt es in seinem "Speicher" ab).

Wie oft sagt mann "stimmt das war mir entfallen", noch keinem passiert?



Gruß

Eulenspiegel

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« Antwort #6 am: Oktober 17, 2008, 03:59:07 »

Moin miteinander,

Wollte mit diesem Exkurs sagen, dass das Wissen um bestehende Probleme nicht notwendigerweise davor schützt, diese - dennoch - zu begehen.

 Smiley Verklüter mir doch mal diesen Satz, in Bezug auf das Bauwesen.



Aber vielleicht sollte ich mein Helfersyndrom mal ausklammern und jeden seine eigenen Fehler machen lassen?

Don H


Jo, ist eigentlich,  für einen selbst, der bessere Weg.
Bedeutet: weniger Stress, weniger Ärger, weniger Anfeindungen usw.

Kannst dich besser mit dem Papst über Sexpraktiken unterhalten.  Grin

Gruß
H.
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« Antwort #5 am: Oktober 17, 2008, 01:13:28 »

Also ich habe mir das Ganze noch mal gut durch den Kopf gehen lassen und mich endgültig dazu entschlossen nicht selber zu bauen, ich kaufe mir lieber eins, also ein gebrauchtes.
Ausgeben, will ich auch nicht viel, da mir die paraguayische Bauweise völlig genügt und auch keine Lust habe die Wucherpreise zu zahlen die manche Makler verlangen. Ich habe mir sogar schon ein passendes Objeckt ausgesucht, das sowohl von der Größe als auch von der Lage her meinen Vorstellungen entspricht. Letzendlich werde ich es natürlich vor Ort besichtigen um sicher zu gehen das es so weit in Ordnung ist.

Wenn alle Räume in so gutem Zustand sind wie der kleine Ausschnitt der vom Badezimmer zu sehen ist, denke ich mal das alles ok ist.
Das ist übrigens das Haus ich denke mal das man für den Preis nicht viel meckern kann...

Haus: http://clasipar.paraguay.com/vendo_o_permuto_por_camion_87983.html
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« Antwort #4 am: Oktober 16, 2008, 08:28:27 »

Hallo Don,

was du da sagst/schreibst ist - natürlich - richtig.

Es bedeutet aber auch, Eulen nach Athen zu tragen, denn diese Erkenntnisse sind - da bin ich sicher - eigentlich jedem Laien geläufig.

Dennoch werden bauliche (auch bauphysikalische) Notwendigkeiten nur zu gern und merkwürdigerweise sogar bewußt, ignoriert.

In Spanien hat es Jahrzehnte gebraucht, bis die Erkenntnis umgesetzt wurde, dass aufsteigende Feuchtigkeit in einer Hausmauer nur durch eine solide (den Bau kaum verteuernde) Horizontalsperre vermieden werden kann.
Noch zu Anfang der 80er haben sich Bauarbeiter mit Händen und Füssen gegen dieses "unnütze Zeug" getsräubt.

Hat einfach keiner gemacht, sondern später, nachdem durch Kapillarwirkung das Vernichtungswerk eingeläutet wurde, kurzerhand einen Schrank vor den (dennoch stetig größer werdenden) Feuchtigkeitsfleck gestellt.
Symptomatische Behandlung eben.

Kann sein, dass ein etwaiger Besucher die (notdürftig kaschierten) Problemstellen nicht sogleich erspäht hat; aber der nicht wegzulüftenden Modergeruch war natürlich allgegenwärtig.

Heute glaube ich, dass der Einzelne das Leid erst selbst erfahren, oder bei Leuten (die ihm wichtig sind) damit konfrontiert werden muss, um unverzichtbare Erkenntnisse auch selbst umzuetzen.

Sicher geht es auch über den Zeitfaktor, aber dann braucht es noch sehr, sehr lange.

Und immerhin..... vollziehen sich solche Merkwürdigkeiten nicht überall?

Wenn - im Abstand von wenigen Jahren in immer denelben Regionen (und nicht nur) in D. Übersschwemmungen auftreten und zahllose Häuser absaufen, denke ich oft, dass "jeder kriegt, was er verdient" denn erst im  letzten Jahrhundert hat man begonnen - seit jeher doch vorliegende - Erkenntnisse über Risikofaktoren zu ignorieren und Areale zu bebauen, die als Baugrund - zuvor - niemals in Betracht gekommen wären.

Wollte mit diesem Exkurs sagen, dass das Wissen um bestehende Probleme nicht notwendigerweise davor schützt, diese - dennoch - zu begehen.
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