In Stadtmusikants Blog war ein sehr interessanter Beitrag:
http://www.stadtmusikant.blog.de/am 14. Oktober mit Fotos „Bauen, aber wie“
Der Peter hat Fotos von verschiedenen Haeusern seiner Umgebung gezeigt. Und – ich muss gestehen – ich haetts nicht besser zeigen koennen.
Hier hat der Neuling auf dem Bau gleich drei verschiedene Moeglichkeiten, sein Haus zu beginnen.
Vorab: Das Aergerlichste im Haus ist Feuchtigkeit. Die gilt es von Beginn an Aussen zu lassen. Deshalb gilt die erste Ueberlegung den Fundamenten mit den Mauern.
Man sieht sehr schoen auf Bild 1 (Horst):
Das Haus ist zu ebener Erde gebaut und selbst wenn der Bauherr eine Feuchtigkeitssperre eingebaut hat (wie der Stadtmusikant versichert, ist sie auch eingebaut) ist die Feuchtigkeit hier nicht zu vermeiden. Sie kriecht garantiert ins Haus.
Wenn man zu ebener Erde baut, ist es kaum zu vermeiden, die Feuchtigkeit ins Haus einzuladen.
Also rate ich jedem, die tiefste Stelle des Hauses
mindestens 30cm ueber dem Niveau der Umgebung zu heben.
Bild Nr 2 (Thomas):
Ist schon eine Idee besser. Etwas hoeher, aber wenn Thomas wirklich Mauermeister sein will, sollte er eigentlich wissen, das Haus muss besser und auch gegen Spritzwasser geschuetzt sein. In DE vorgeschrieben 35cm.
Es kostet nicht die Welt, das Haus 30cm hoeher zu bauen und dann einen wasserdichten Untergrund unter die Waende zu legen. Maurermeister Thomas: Wie man auf den Foto des Links vom Stadtmusikanten sehen kann, sind Stuerze ueber Fenster und Tueren eingebaut. Haette man von einem deutschen Mauerermeister nicht anders erwartet. Ich bitte um Entschuldigung!
Bild Nr 3 (B und M):
ist ein Haus von der Baufirma Alespa.
Richtiges Fundament, schoen hoch, deutlich sichtbare Feuchtigkeitssperre. Kostet alles nicht soviel mehr und bringt doch soviel mehr!
Anscheinend wird zweischalig gebaut. Eine tragende Wand innen dann nach aussen Styropor und eine Aussenwand. So aehnlich baue ich auch. Gefaellt mir.
Ich hatte vor ein paar Wochen das Vergnuegen, in Lambare schon mal eine Baustelle der Alespa zu besichtigen. Noch nie hatte ich in PY eine solch saubere Arbeit gesehen!
Selbst in DE sah ich nie solche exakt verlegten Stromleitungen. Die Dachtraeger aus Holz waren mit Schrauben und Muttern sehr sauber befestigt. Auch das habe ich in PY noch nicht gesehen.
Am Teer fuer den Boden wurde nicht gespart und auch das so sauber gestrichen. Die ganze Baustelle sah so sauber aus...obwohl viele Arbeiter rumliefen.
Aber ich kenne weder Baufirma noch Chef (soll ein Deutscher sein) und ich mache keine Werbung.
Vielleicht schreibt mal jemand, der Erfahrung mit dieser Firma hat?
Don H
PS Dem Stadtmusikanten meinen Dank fuer diese Fotos!