News: News: PARAGUAYSERVICE
http://www.pylogic.com/ - http://www.paraguayservice.com/     mail@pylogic.com  SKYPE: paraguay57 
Tel.: +595 21 944076  Handy: +595 991 204037   CHAT: http://pylogic.com/chat/phpMyChat.php3
Hausbau-Immobilien-Dokumente-Verzollung-Umzug-Firmengründung-Buchhaltung-Steuerzahlung-Rechtshilfe-Webdesign-Import-export

NEU: Ab sofort ist die Rechtsanwaltskanzlei Hasengruber & Vera in Villa Elisa in Betrieb - Tel.: +595 21 944076  Handy: +595 991 204037
 
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Selten so gelacht  (Gelesen 762 mal)
johandevri
Gast
« Antwort #6 am: Dezember 07, 2008, 04:55:33 »

Habe gerade mal nachgesehen. Er heisst wirklich "Igel".

Der Vorgaenger war der "Marder".

Uebrigens: Die Oesterreicher haben ihn von uns gekauft, den "Igel".

Don

Das ist noch nix....frueher gab es mal einen Panzer der heiss "Jagdmaus"..!!!!!!!!

oder was zu denken von "Hornisse"...."Wespe"...oder "Elefant"....!
Und dan noch die ganzen Tigern,Loewen,Geparden und Panthern.....!
Adler und Luchs gab es auch.....

Sieht so aus alsob der ganze Zoo vorbeirastelt.....;-)

Johan

LOL
Gespeichert
Don Holiday
Gast
« Antwort #5 am: August 31, 2008, 11:35:16 »

Habe gerade mal nachgesehen. Er heisst wirklich "Igel".

Der Vorgaenger war der "Marder".

Uebrigens: Die Oesterreicher haben ihn von uns gekauft, den "Igel".

Don
Gespeichert
Don Holiday
Gast
« Antwort #4 am: August 31, 2008, 09:41:23 »

Wenn ich mich recht erinnere, heisst unser Radpanzer Igel.

Spricht sich zwar genauso aus, ist aber ein anderes Tier, da sich der Soldat "einigelt" und nicht wie ein Adler am Himmel kreist.

Hat die Jouernalie nicht geschnallt.

Don H

PS Ich lass mir auch von 'nem Oesterreicher hier helfen.
Gespeichert
Christiane
Gast
« Antwort #3 am: August 30, 2008, 06:28:20 »

Hallo tango,

über folgende Meldung musste ich auch lachen, allerdings war es mehr ein bitteres lachen:

Der Vorsitzenden des Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, Oberst der Luftwaffe, hat in einem Interview über den Afghanistan-Einsatz folgendes gesagt:


Damit sich unsere Patrouillen auch gegen den Angriff überlegener Taliban-Truppen wehren können, braucht die Bundeswehr mehr geschützte Fahrzeuge wie den Radpanzer „Eagle“ und funktionierende moderne Mörser, damit wir uns nicht länger die Munition für Uraltmörser bei den Österreichern ausleihen müssen. Und wir brauchen dringend mehr geschützte Hubschrauber.


Unsere Bundeswehr muss sich also für ihre Waffen die Munition von den Österreichern leihen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.......

Christiane

Gespeichert
Christiane
Gast
« Antwort #2 am: August 30, 2008, 10:26:07 »

Hallo Tango,

kommt immer drauf an von welcher Seite aus man das ganze betrachtet  Grin

Sollte es zur Anklage und zu einem Urteil kommen, haben wir alle Schwarz auf Weiß ob in unseren Behörden Kamele arbeiten oder nicht  Grin

Schönen Gruß an die Waterkant

Christiane
Gespeichert
tango
Newbie
*
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 39


« Antwort #1 am: August 29, 2008, 06:10:35 »

Hallo Christiane,
hättest Du das nicht besser überschreiben sollen mit "selten so geweint" denk ich an Deutschland in der Nacht ...
Gruß aus Hamburg
tango
Gespeichert
Christiane
Gast
« am: August 29, 2008, 12:39:39 »

Folgende Geschichte will ich Euch nicht vorenthalten  Cheesy

Warum ein Falschparker ins Gefängnis musste

25 Euro sollte der Münchner Klaus Klages bezahlen, weil er auf einem Grünstreifen geparkt hatte - Tatbestand: "unerlaubte Sondernutzung". Doch der 69-Jährige weigerte sich, die Strafe zu begleichen. Und ritt plötzlich mit einem Kamel im Knast.

Er hockte in seiner Zelle, hungrig, erschöpft, allein, und sah sich um. Es gab ein Stockbett, einen in die Wand eingemauerten Tisch, in der Ecke eine Toilette und in der Tür eine Klappe, die sich nur von außen öffnen ließ - besser, fand er, hätte die Sache nicht laufen können.

Zuvor hatte er seinen Ausweis und 40 Euro bei der "Habeverwaltung" abgegeben, gegen Quittung, er war fotografiert, gemessen, gewogen und untersucht worden: Klaus Klages, ehemaliger Werbetexter, Dichter, Verleger und Besitzer eines Kamelgestüts, ins Gefängnis gekommen, zum ersten Mal in seinem Leben, weil er sich geweigert hatte, einen Strafzettel über 25 Euro zu bezahlen.

Klages, 69, hasst Ungerechtigkeit. Und er liebt die große Geste, die Zerstörungskraft einer gut gesetzten Pointe. Der Strafzettel, den er am 20. Januar 2007 kassiert hatte, fand er, war ein Geschenk, das er nicht ablehnen konnte.

An jenem Samstagmorgen wollte Klages zum Flohmarkt auf dem Gelände der Trabrennbahn in München-Daglfing. Seinen Mercedes parkte er am Zaun der Rennbahn, auf einem etwa fünf Meter tiefen, mit Birken bestandenen Grasstreifen.

Vorgeworfen wurde ihm widerrechtliches Parken "auf öffentlichem Straßengrund". Klages hatte auf diesem Grasstreifen schon früher Strafzettel bekommen, mit wechselnden Begründungen. Mal sollte er gegen die Grünanlagensatzung verstoßen haben, ein andermal hieß es, er habe im Straßenbegleitgrün geparkt. Jedes Mal hatte er Widerspruch eingelegt, fast immer war dem Widerspruch stattgegeben worden; selbst den Behörden schien offensichtlich, dass es sich bei dem verkrauteten Grasstreifen nicht um eine städtische Grünanlage handeln konnte.

Klages hat Erfahrung mit Behörden - und mit Gerichten. Mal fühlte er sich selbst beleidigt, häufiger beleidigte er andere. Als ihm zwei Motorradfahrer den Mittelfinger zeigten, schrieb er an das Polizeipräsidium: "Ich kann die Frau leicht wiedererkennen, weil sie bemerkenswert hässlich war. Den Motorradfahrer möchte ich nicht anzeigen, weil er mit seiner hässlichen Frau schon genug gestraft ist."

An jenem Samstag im Januar setzte Klaus Klages sich ans Steuer und fuhr nach Hause. Zeit, fand er, die Sache mit dem Grasstreifen grundsätzlich zu klären.

Zunächst schrieb er dem Bayerischen Polizeiverwaltungsamt einen Brief. Wieso der Grasstreifen eine Grünanlage sei? Das Grün sei nicht gepflegt, und Schilder, die auf ein Parkverbot hinwiesen, gebe es auch keine.

Es sei richtig, schrieb ihm ein Regierungsdirektor zurück, dass "die Parkörtlichkeit keine Grünanlage im Sinne der Grünanlagensatzung" sei. Vielmehr handle es sich um eine Grünfläche, zum Abstellen von Fahrzeugen weder vorgesehen noch geeignet.

Ende April fand Klages einen Bußgeldbescheid im Briefkasten. Obwohl der Grünstreifen zu den Bestandteilen einer Straße gehöre, übersteige das Fahren oder Parken darauf den "jedermann zustehenden Gemeingebrauch". Klages habe deshalb den "Tatbestand einer unerlaubten Sondernutzung" erfüllt und müsse zahlen: 25 Euro, wie gehabt, zuzüglich Gebühren und Auslagen. Klages legte wieder Einspruch ein.

Das Amtsgericht München wies den Einspruch zurück. Klages weigerte sich weiterhin, zu zahlen, weshalb das Amtsgericht im Dezember schließlich Erzwingungshaft androhte.

An einem heiteren Morgen, fast anderthalb Jahre nachdem er den Strafzettel bekommen hatte, ritt Klages auf "Attila", einem Kamelhengst aus seinem Gestüt, vor die Justizvollzugsanstalt Stadelheim, die Finger zum Siegeszeichen gespreizt. Es müssten schon viele Kamele in der Münchner Staatsanwaltschaft sitzen, sagte er, wenn man dort die 140 Euro, die sein Hafttag koste, ausgebe, um 25 Euro einzutreiben. Dann meldete er sich an der Pforte.

"Der hat ja Geld!", rief einer der Beamten, als er die 40 Euro sah, die Klages bei sich trug, und für einen Moment fürchtete Klages, man würde ihn zwingen, seine Schuld an Ort und Stelle zu begleichen.

Die Aufnahme dauerte dermaßen lange, dass er das Mittagessen verpasste. Das Abendessen - dünnen Früchtetee, einen Laib Weißbrot und zwei Scheiben Presssack - fand er "sehr mäßig". Niemand sagte ihm, dass die Ration auch für das Frühstück reichen musste.

Der Tag als Gefangener wurde ihm bald lang. Die Wände seiner Zelle waren mit Bitten und Flüchen bekritzelt, in verschiedenen Sprachen. Mit einem Bleistift setzte Klages ein Gedicht daneben: "Ein Mann ohne Knast / ist wie ein Baum ohne Ast."

Ob er am Hofgang teilnehmen wolle, fragte ihn am nächsten Morgen ein Wärter. "Deswegen bin ich eigentlich hier", antwortete Klages. Seine Haft sieht er als Zeichen: gegen Willkür, für Augenmaß. Zahlen will er noch immer nicht. Als er nach 24 Stunden entlassen wird, ist er jedenfalls erleichtert.

Die Staatsanwaltschaft München hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, wegen Beleidigung. Sie legt Wert auf die Feststellung, dass in der Behörde keine Kamele sitzen.

Sollte es zur Anklage kommen, sagt Klages, werde er auf einem weißen Kamel zum Gericht reiten, angetan mit einer schwarzen Robe.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,574525,00.html

Christiane
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu: