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Autor Thema: Lugo ist President...Und nun?  (Gelesen 1382 mal)
Eulenspiegel
Gast
« Antwort #13 am: April 23, 2008, 12:03:21 »



Von wegen "freie Kräfte" des Marktes. Dann verhungern die Menschen erst recht und nicht nur in den Entwicklungsländern. Aber das bring mal den Klimahysterikern und den Grünen Idioten bei.

Christiane





Bauern würden ihren Reis nicht an Arme verschenken, sagt Rogers. Wie die Armen höhere Preise zahlen sollen, sagt er nicht. Dafür ist dann wahrscheinlich wieder die Politik zuständig.



jo, das gibt noch was





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Christiane
Gast
« Antwort #12 am: April 23, 2008, 12:01:54 »

Hier mal noch ein paar Links zu entsprechenden Artikeln:

Wenn nicht bald etwas passiert, kriegen die Leute kein Essen mehr

Vereinten Nationen geht Geld für Hungerhilfe aus

Bauern protestieren mit Kühen vor Supermärkten

Viel Spaß beim lesen.
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Christiane
Gast
« Antwort #11 am: April 23, 2008, 11:33:48 »

Der Mr. Rogers sollte mal nach Venezuela schauen. Dort verkauft die Lebensmittel produzierende Industrie ihre Güter lieber auf dem "freien" Markt, statt im eigenen Land. Weil sie an den internationalen Märkten mehr bekommen, als die eigene Bevölkerung zahlen kann. Venezuela und Paraguay haben jetzt ein Abkommen getroffen, Paraguay liefert Lebensmittel nach Venezuela und bekommt dafür Rohöl. Folge für Paraguay dürfte irgendwann selbst eine Lebensmittelknappheit sein. Denn hier wird ja auch viel Obst, Gemüse, Mehl, Zucker usw. importiert. Schau Dir nur hier im Land die Fleisch-, Geflügel- und Fischpreise an.

Lies Dir mal folgen Artikel im Focus durch.
Paraguay selbst will 360 Hektar davon anpflanzen (Radio ZP 30 vom 21.04.2008). Am gleichen Tag wird aber auch berichtet das der Preis für Brot, Backwaren und Nudeln um 8% ansteigt, weil die Preise für Rohstoffe gestiegen sind. 50 kg Mehl kosteten letztes Jahr noch 80.000 Gs und dieses Jahr bereits 140.000 Gs.

Von wegen "freie Kräfte" des Marktes. Dann verhungern die Menschen erst recht und nicht nur in den Entwicklungsländern. Aber das bring mal den Klimahysterikern und den Grünen Idioten bei. 

Christiane



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Eulenspiegel
Gast
« Antwort #10 am: April 23, 2008, 10:36:38 »

Ifo-Chef Professor Hans Werner Sinn

http://portal.ifo.de/portal/page/portal/ifoHome/B-politik/20echointerv/_echointerv?item_link=ifointerview-21-04-08.htm

Gegen die Lebensmittelknappheit wird nach stärkeren Eingriffen der Staaten in die Wirtschaft gerufen.
SINN: Diese Knappheit ist bereits das Ergebnis einer Staatsintervention. Sie ist hervorgerufen durch den rapiden Anstieg der Biospritproduktion. Die Frage ist: Getreide auf den Teller oder in den Tank?


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Eulenspiegel
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« Antwort #9 am: April 23, 2008, 10:25:06 »

nicht er alleine:

Die Spekulanten können nur Gewinne machen und die Preise treiben wenn das Umfeld stimmt.
Wer macht das Umfeld?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,548840-2,00.html

Jim Rogers, früher der Geschäftspartner von G. Soros, ist der vielleicht bekannteste Investor in diesem Markt. Schon in den Neunzigern hat er sich auf Rohstoffe verlegt. Weltreisen haben ihn damals zu der Einsicht gebracht, dass es in einer globalisierten Wirtschaft an so gut wie allem mangelt, von Nickel bis Kakao.

Seither setzt er bis heute unverdrossen auf steigende Preise - und das hat Folgen für die ganze Branche. Denn sein Rohstoffindex ist Maßstab für zahlreiche Branchenfonds. Milliarden flossen in den vergangenen Jahren in diese Geldmaschinen: Sie müssen sich entsprechend an den Terminbörsen mit Future-Kontrakten eindecken, was die Preise weiter befeuert.

Nun warnt ausgerechnet er: "Wenn nicht bald etwas geschieht, werden wir erleben, dass Menschen überhaupt kein Essen kriegen, egal, zu welchem Preis. So etwas kennen wir nur aus den Geschichtsbüchern; ich fürchte, das könnte wieder passieren."

Aus seiner Sicht allerdings sind daran nicht Investoren wie er selbst schuld, sondern die Politik in den Schwellenländern: weil sie Exportverbote verhängen und die Preise deckeln. Das nehme den Farmern, die mit steigenden Kosten etwa für Sprit und Düngemittel zu kämpfen haben, jeden Anreiz, mehr Reis zu produzieren.

"Ich finde diese Haltung moralisch verwerflich", sagt Rogers. "Die Regierungen lassen lieber Menschen verhungern, als einen freien Preisanstieg zu erlauben." Nur so könne die Reisproduktion wieder anziehen.

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Christiane
Gast
« Antwort #8 am: April 23, 2008, 08:35:23 »

Ach, meinst Du Lugo kann wirklich was dagegen:

Wie Börsen-Zocker die Lebensmittelpreise befeuern

machen?

Ansonsten gilt, ohne Honorar gibt es keine Vorhersage für die Zukunft  Grin

Christiane
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« Antwort #7 am: April 22, 2008, 05:07:33 »

Alles schön und gut soziales bla bla bla von Lugo und so weiter. Was ich eigentlich meinte war, wie sein sein wirtschaftliches Umdenken denn wohl aus bzw was passiert wenn es umgestzt ist? Reformen Marke Deutschland? Alles wird teurer? Weil billiger kann das Leben in PY ja wohl kaum werden oder?
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Mmmmh, das Zeug hat voll den komischen Smello, schmecken tut es aber echt knusper....
Christiane
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« Antwort #6 am: April 22, 2008, 11:52:48 »

Santiago,

dem jetzigen Präsidenten Duarte kann man nach den Ausfällen gegen Lugo in den letzten Monaten und seiner von Medien in Paraguay (ABC Digital) zitierten Äußerung „Wenn wir die Macht verlieren, gehen wir alle ins Gefängnis“ überhaupt nicht trauen.  Fernando Lugo hat einen sozialrevolutionären Traum, hoffen wir für ihn und für Paraguay, dass er davon etwas verwirklichen darf!

Christiane
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Christiane
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« Antwort #5 am: April 22, 2008, 11:47:34 »


Paraguay para los Paraguayos, todos los demás son huéspedes......


Paraguay den Paraguayern, alles andere sind nur Gäste.......!

Santiago, ich stimme Dir voll zu.....

Christiane
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« Antwort #4 am: April 22, 2008, 11:43:29 »

Mal abwarten was Lugo wirklich durchsetzen kann und was nicht.

Christiane



dann hoffen wir mal fuer Euch, dass er einiges durchsetzen kann. Hier in Mx. wurde der Sieg Lugos mit Begeisterung gesehen. Schliesslich ist er kein konservativer Priester, er ist Vertreter der Befreiungs Ideologie, in Lateinamerika eine lange Tradition linksgerichteter Katholiken, "die wirklich was aendern wollen".

Eine der fuehrenden mex. Zeitung "La Jornada" schrieb sogar als Ueberschrift: La resurrección de un pueblo olvidado Die Aufersteheung eines vergessenen Volks

http://www.jornada.unam.mx/2008/04/21/index.php?section=mundo&article=031a1mun


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« Antwort #3 am: April 22, 2008, 11:06:47 »

... Zweitens, er sagte wohl der Presse gegenüber kurz nachdem bekannt werden seines Wahlsieges er wolle die Korruption in Paraguay bekämpfen. Ich denke mal gerade die Korruption ist doch für uns Einwanderer ein nettes Hilfsmittel in dem Land. Generell bin ich etwas besorgt darüber ob sich im Allgemeinen durch Lugos Sieg für die Einwanderer etwas verschlechtern wird...


jetzt mal eine Frage: was ist fuer PY wichtiger, dass sich die Situation fuer die Einwanderer verschlechtern oder die Situation sich fuer das paraguayische Volk vielleicht verbessern koennte.....

Paraguay para los Paraguayos, todos los demás son huéspedes......


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« Antwort #2 am: April 22, 2008, 09:17:04 »

Die Korruption wird sich nie ausrotten lassen. Egal in welches Land wir schauen, wo überall gibt es Korruption. Es ist natürlich leichter mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen, als den Dreck vor seine eigene Haustür zu beseitigen!

Aber Herbert hat schon recht, die Korruption bei der Justiz und noch so einigen anderen Ämtern sollte doch abgestellt werden. Die Richter hier, sollten auf alle Fälle unabhängig von der Politik sein. Auch den Gemeindepolizisten sollte mehr auf die Finger gesehen werden. Es kann ja wohl nicht angehen, dass diese gezielt Europäer anhalten und behaupten, sie wären bei Rot über die Kreuzung gefahren, trotzdem alle Fahrzeuge zum gleichen Zeitpunkt losgefahren sind. Scheinbar hatten alle Autofahrer Tomaten auf den Augen. Zweimal konnten wir uns bereits erfolgreich dagegen wehren. Das lässt doch hoffen.  Cheesy

Mal abwarten was Lugo wirklich durchsetzen kann und was nicht.

Christiane

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« Antwort #1 am: April 22, 2008, 06:58:58 »

Die Korruption hat direkt nichts mit der Einwanderung zu tun. Aber die Korruption kann den Einwanderer schon sehr zu schaffen machen wenn sie in die Fänge der Justiz und der betrügerischen Anwälte geraten. Ich habe damit schon 10 Jahre Erfahrung, aber nicht jeder kann sich so gut verteidigen wie ich.

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« am: April 21, 2008, 04:20:13 »

Tja nachdem ich Heute erfahren habe das irgend ein Ex Bischof namens Lugo President geworden ist frage ich mich was nun aus Paraguay wohl werden wird.
Etwas enttäuscht bin ja schon da ich eigentlich auf einen Sieg von Oviedo gehofft hatte. Allerdings weiss ich jetzts schon mal was ich an Lugo nicht leiden kann, erstens, er ist ein Ex Bischof und die Kirch hat noch nie wirklich etwas gutes vollbracht besonders nicht die Katholiken. Zweitens, er sagte wohl der Presse gegenüber kurz nachdem bekannt werden seines Wahlsieges er wolle die Korruption in Paraguay bekämpfen. Ich denke mal gerade die Korruption ist doch für uns Einwanderer ein nettes Hilfsmittel in dem Land. Generell bin ich etwas besorgt darüber ob sich im Allgemeinen durch Lugos Sieg für die Einwanderer etwas verschlechtern wird...
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Mmmmh, das Zeug hat voll den komischen Smello, schmecken tut es aber echt knusper....
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