In Paraguay hat die Regierung am Freitag wegen sich häufender Fälle von Gelbfieber den Notstand ausgerufen. Zuvor waren sechs Fälle der von Stechmücken übertragenen Virusinfektion in der Nähe der Hauptstadt Asuncion bekanntgeworden.
Es bestehe damit eine erhebliche Gefahr, dass die Krankheit auf städtische Regionen übergreife und sich zu einer Epidemie ausweite, begründeten die Behörden den Notstand. Damit werden Sondermittel für Vorbeugemaßnahmen frei.
Das südamerikanische Land bat inzwischen das Ausland um die Lieferung von Impfserum. Täglich werden Krankenhäuser und Gesundheitsstationen von Menschen belagert, die sich impfen lassen wollten. Weltweit erkranken pro Jahr etwa 200.000 Menschen an Gelbfieber, von denen etwa 30.000 sterben. Besonders betroffen ist Afrika.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/800148/index.do